In der mexikanischen Kultur ist der Tod immer präsent, nie tabuisiert, ganz im Unterschied zur europäischen Kultur. Man freut sich auf den Tag der Toten, wenn die Verstorbenen zu Gast sind, um ein rauschendes Familienfest mit Torten und Tequila, Geschenken und Gelagen zu feiern. Milena Moser hat eine sehr persönliche Geschichte über den Día de los Muertos Ihr Partner Victor-Mario Zaballa ist selbst schwer krank. Doch er sieht seinem Ende ohne Furcht entgegen, denn er weiß: Den Toten geht es blendend.
Milena Moser wurde 1963 in Zürich geboren. Nach einem kurzen Gastspiel am Gymnasium schloss sie mit knapper Not die Diplommittelschule ab. Nach einer Buchhändlerlehre lebte sie zwei Jahre lang in Paris und gründete dann mit ihrem ersten Mann, dem Buchhändler René Moser “Sans Blague, Magazin für Schund und Sünde”, wo sie bei einer Auflage von 500 Stück ihre ersten Geschichten veröffentlichte.
In Paris schrieb sie auch ihre ersten drei Romane, die allerdings nie veröffentlicht wurden. Sechs Jahre lang sammelte sie Absgen von Verlegern. Ihr erstes Buch, “Gebrochene Herzen”, erschien 1990 im Krösus Verlag, den ihre Freunde eigens gegründet hatten. Seither lebt sie vom Schreiben. Sie hat sechzehn Bücher sowie zahlreiche Essays, Artikel, Hörspiele, Uebersetzungen und Beiträge in Anthologien veröffentlicht und schreibt seit 2006 eine wöchentliche Kolumne in der "Schweizer Familie".
Seit 2004 leitet sie workshops im kreativen Schreiben in San Francisco und in der Schweiz.
Mit ihrer Freundin, der Musikerin Sibylle Aeberli, wagte sie 2011 den Sprung auf die Bühne mit dem Programm "Die Unvollendeten", das bis 2013 erfolgreich aufgeführt wurde. Ein zweites Programm ist in Arbeit. Milena Moser war zweimal verheiratet und hat zwei quasi erwachsene Söhne. Sie lebte bis 1998 in Zürich, von1998 bis 2006 in San Francisco, seither im Kanton Aargau.
Autor Milena Moser was born in Switzerland but moved to the US where she fell in love with a Mexican man, from the Nahua people, a Conchero and Imaginero - trained in rituals, songs, myths. This book is about the Day of the Dead, how Victor celebrates it, and also how he struggles with his health. How the author always fears his death, but his upbringing gives him an unique perspective on being chronically ill.
There are pictures, even recipes. Liked this a lot.
Milena, not in her best form... I found that the lady did protest too much in face of the inevitability of death. However, I am certainly intrigued by Pre-Columbian culture in Mexico and the Toltecs and Aztecs in particular now!!! There is an interesting bibliography provided at the end of the book.
Ein mexikanischer Künstler und eine Schriftstellerin aus der Schweiz; ein Liebespaar im Dialog um die Rolle von Sterben und Tod im Leben. Sehr lesenswert!