Mehr als 3000 Jahre in der Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende von Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Die Rückkehr von seiner letzten Mission hat ihn rund 500 Jahre weiter in der Zeit katapultiert. Eine sogenannte Datensintflut hat fast alle historischen Dokumente entwertet, sodass nur noch die Speicher seines Schiffes RAS TSCHUBAI gesichertes Wissen enthalten. Weil er mehr über die Hintergründe wissen will, ist Rhodan mit der RAS TSCHUBAI in das geheimnisvolle Galaxien-Geviert aufgebrochen, über 270 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Von dort stammen die Cairaner, die neuen Schutzherren in der Menschheitsgalaxis. Das Galaxien-Geviert stand früher angeblich unter dem Schutz der VECU, einer bisher unbekannten Superintelligenz. Jetzt scheinen die Phersunen diese Region zu kontrollieren – eines ihrer Heiligtümer ist offenbar DER ABYSSALE RUF ...
Mit diesem Roman hat Michelle Stern die Zyklus-Handlung mal so richtig weitergebracht. Die RAS TSCHUBAI fliegt in der Galaxis Ancaisin, einem Teil des Galaxiengevierts, in dem die Superintelligenz VECU gewirkt hat, in ein System ein, in dem sich ein Abyssaler Triumphbogen befinden soll, soviel haben sie bisher auf ihrer Erkundungsmission herausgefunden. Vor dem Ziel befinden sich eine große Anzahl von Raumschiffen, die auf ein unbekanntes Ziel im System zufliegen. Aus dem Funkverkehr finden sie heraus, dass die Flotte sich auf einer Pilgerreise befinden, weil sie einen Abyssalen Ruf empfangen haben, in dem die Rede von einer Kandidatin Phaatom ist. Es wird ein Beiboot ausgeschleust, das sich der Pilgerflotte anschließen soll. Vorher werden alle Pilgerschiffe von Raumschiffen der Phersunen begleitet und untersucht, eine phersunische Untersuchungskommision kommt an Bord der PAQUA, einem Boot das eine niedrige Entwicklungsstufe vortäuschen soll. Unter Mithilfe einer parapsychischen Beeinflussung der Untersuchungskommission durch die Mutanten Donn Yaruda und Penelope Assid gelingt es, eine Genehmigung zum Flug zu bekommen. Unterwegs kommen sie in den "Genuss" einer Ansprache durch die Phersunin Kumusheg Eshall, den sog. Abyssalen Apell. In dieser Anprache erfahren sie viel von den "Mördern der Materie", über das das Ziel der Verheerung des Galaxien-Gevierts und eine Einladung in den "Abyssalen Triumphbogen". Zwischenzeitlich kommt es zu einem Attentat auf die Phersunen-Flotte durch ein Schiff der Pilger, deren Schiff zerstört wird und anschließend viele Rettungskapseln ausstreut. Rhodan rettet eine der Überlebenden, obwohl von den Phersunen ausdrücklich verboten, eine Thesan, die ihm nach einiger Zeit erzählt, dass sie dieses Ereignis gesehen hat, als sie in die Zukunft geschaut hat. Deshalb war dieses Attentat nicht zufällig, sondern vorherbestimmt. Da nicht alle Raumschiffe in den "Genuss" dieser Einladung kommen können, muss man sich darum bewerben, was die PAQUA auch tut. Wiederum kommt die Kommission an Bord um die Bewerber zu bewerten und Empfehlungen auszusprechen, nach einer weiteren suggestiven Beeinflussung durch die Mutanten bekommen sie schließlich die Genehmigung zum Einflug in den Bogen... Michelle Stern schafft es tatsächlich den guten Vorgängerroman von MMT noch zu toppen, die Charaktererriege agiert frisch, lebensecht und mit einem trockenen Humor, die Beziehungen zwischen Donn und Farye werden emotional weiterentwickelt, auch die Beziehungsgeflechte z.B. von Cry O'Shannon oder Penelope Assid etc. haben Potential. Was aber besonders aus diesem Roman heraussticht, sind die Auflösungen verschiedener Rätsel. Bei der Kandidatin Phaatom handelt es sich wahrscheinlich um eine Materiesenke, die zu einer Chaotarchin aufsteigen will. Offenbar gibt es einen multiversalen Konflikt zwischen der Kosmokratin Mu Sargai (die die Auftraggeberin der Superintelligenz VECU war) und der Kandidatin Phaatom, der seit Millionen von Jahren andauert und dem nun die Superintelligenz VECU zum Opfer gefallen ist und somit das ganze Galaxiengeviert der Vecuia, die ehemaligen Hilfsvöler der VECU (Cairaner, Ladhonen, Thesan und Shenpadri) sind in einem hoffnungslosen Abwehrkampf auf verlorenem Posten. Aber genauso viele Fragen bleiben offen oder kommen neu hinzu. Wie passt im diesem Kontex die Anwesenheit der Hilfvölker VECU's in der Milchstraße ? Hat dieser Komplex etwas mit dem Verschwinden der Erde und dem Poszid zu tun ? etc.pp. Es bleibt spannend und man kann in keinster Weise voraussehen, wohin der Zyklus läuft; und das ist sehr gut!
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Ein sehr guter Roman von Michelle Stern, in dem sich ein getarntes Einsatzteam zu einem Abyssalen Triumphbogen aufmacht, um dort Informationen zur Situation im Galaxien-Geviert zu bekommen. Dies gelingt; es gibt einige Enthüllungen und Andeutungen zu kosmischen Zusammenhängen gibt, so viele, dass sich Klaus Frick für die Rubrik der “Hauptpersonen des Romans” den Spaß erlaubt hat, alle Personen über den Begriff “kosmische Zusammenhänge” zu charakterisieren. Die Andeutungen gehen sogar über Superintelligenzen hinaus bis zu den Kosmokraten und Chaotarchen. Mir gefällt die Art, wie Michelle die Beziehung zwischen Rhodan und seiner Frau Sichu beschreibt und auch die zwischen Farye und Donn, sowie die beginnenden Spannungen zwischen Sichu und Cry. Schön die Charakterisierung Rhodans in der Eingangssequenz, seinen “inneren Kompass” im “Ich will erfahren, was ist … lasst mich hinaus, lasst mich gehen” und sein Gespräch mit der geretteten Thesan. Lieblingssatz: “Sich mit einem Haluter anzulegen, war so sinnlos wie ohne Schutzanzug in den Kern einer Sonne vorzustoßen.” (Persönlicher Zusatz: Mit Schutzanzug ist das immer noch keine gute Idee.)
Vor Jahrzehnten lernte ich das nette Kollektivwesen ES kenne. In diesem Band erfahre ich, ES ist weg, raus aus dem Universum woanders hin. Es gibt aber weitere Kosmokraten, bösartige Chaotarchen und Materiesenken - da habe ich tatsächlich 3000 Jahre PR verpasst. Gruselig ist die graue Materie der Phersunen, sie löst ganze Planeten einfach so auf. Zum Abyssalen Triumphbogen wäre ich niemals hingeflogen, so schaurig finde ich das. Perry Rhodan, mein Held, machts und rettet eine Thesan.
Не устану повторять, что Мишель Штерн — потрясающая писательница. И снова она увлекла читателей распутыванием клубка новых загадок и проблем. Разгадка и близко не рядом, но намёки и масштабы продолжают удивлять и радовать. Если честно, я не думал, что у сюжетной основы цикла будет так много уровней и слоёв проработки. Собственно, один из них Штерн и попытался частично объяснить, дав читателям массу намёков, которые в будущих романах превратятся в более конкретные ответы.