Einfach losgehen und die Welt entdecken. Die erfolgreiche Reisebloggerin Julia Lassner zeigt uns, wie das geht. Ihre spannenden Erlebnisse, Geschichten und Tipps inspirieren den Leser, selbst in die Welt zu ziehen und eigene (Reise-)Träume zu verwirklichen. Dabei macht sie uns in jedem Kapitel Mut und zeigt, dass Reisen einfach guttut. Ihr Credo: Das Leben ist ein Abenteuer. Für uns heißt das: runter vom Sofa, raus zur Haustür und auf ins Abenteuer.
Ein kleines Büchlein mit großem Inhalt! Für alle die das Reisen lieben oder verstehen wollen warum Reisen wirklich glücklich macht. Für alle die einen kleinen Stubs brauchen um sich in ein Reiseabenteuer zu stürzen oder in Erinnerungen an dieses Gefühl schwelgen möchten. Da es ein Rezensionsexemplar war, werde ich ein separates Video drehen - Doch die Sterne verraten es schon >> Schön war‘s!
Einigen von euch wird Julia Lassner sicherlich ein Begriff sein, wenn nicht, dann sagt euch ganz bestimmt aber Globusliebe etwas. Auf globusliebe.com bloggt Julia Lassner bereits seit Jahren erfolgreich über die Themen Reisen, Outdoor und Lifestyle.
Es ist schon eine Weile her, seit ich zum ersten Mal auf Julia und ihren wunderschönen Blog gestoßen bin; durch Zufall bin ich damals auf sie aufmerksam geworden und bin jeden Tag glücklich darüber, sie eine Inspirationsquelle nennen zu können. Unsere Welt ist unglaublich schnelllebig geworden und das Internet ist voll von sogenannten Influencern, die sicherlich alle irgendwie einen Beitrag leisten, dennoch gibt es unter all diesen Influencern dann auch noch Ausnahmen, die nicht nur einen ganz besonderen Charme haben, sondern auch etwas in der Welt bewirken. Und für mich gehört Julia definitiv dazu.
Mit ihren Blogbeiträgen und Fotos inspiriert sie mich jeden Tag immer wieder aufs Neue. Inspiration hilft uns dabei, eigene Vorhaben, Wünsche und Träume voranzutreiben und zu verwirklichen. Das knifflige an der Inspiration ist allerdings, dass man sie weder erzwingen noch gezielt steuern kann. Sie kommt und geht. Manchmal wird man von ihr überflutet, an anderen Tagen sucht man sie vergebens. Ich liebe es, mich inspirieren zu lassen. Dadurch werde ich irgendwie mutiger, ehrgeiziger; man hat das Gefühl, alles schaffen zu können. Julia ist für mich eine der aktuell größten Inspirationsquellen dort draußen: eine hart arbeitende, liebevolle, freundliche und großartige junge Frau, die stets für ihre Träume kämpft, dennoch bodenständig ist und sich auch mal eine Pause eingesteht, wenn sie notwendig ist – denn auch das erfordert manchmal unglaublich viel Mut. Ihre Fotos und Worte treiben mich regelrecht an, ich bewundere sie einfach unglaublich. Mithin könnt ihr euch sicherlich vorstellen, dass ich Freudensprünge gemacht habe, als mir der Herder Verlag freundlicherweise ihr neuestes Buch Wie uns Reisen glücklich macht als kostenfreies Rezensionsexemplar überlassen hat. Vielen Dank hierfür!
„Eine Voraussetzung für den Frieden, ist der Respekt vor dem Anderssein.“
- Dalai Lama
In Ihrem neuestem Buch erzählt sie vom Aufbrechen, Loslassen und Ankommen, davon, was es heißt, seine Träume zu verwirklichen und wie wichtig es ist, das Leben zu genießen, denn niemand von uns weiß, wie viel Zeit wir tatsächlich auf diesem Planeten haben. Julia Lassner erzählt von eigenen Erfahrungen, erlebten Geschichten, Gefühlen und auch Zweifeln und untermalt ihre Worte mit ganz wunderschönen, Fernweh auslösenden Fotos, die einem nicht nur Gänsehaut verursachen, sondern auch förmlich Tränen in die Augen treiben.
Bereits zu Beginn des Buches hatte ich einen richtig fetten Klos im Hals. Ihr Buch beginnt sie mit einer sehr traurigen, herzzerreißenden Geschichte; quasi der Beginn von allem. Zwar kannte ich diese Geschichte bereits von ihrem Blog, doch treibt sie mir immer wieder Tränen in die Augen, egal wie häufig ich sie lese. Sie zeugt von Stärke und von unglaublich viel Mut. Und obwohl ich geglaubt hatte, dass damit meine Tränen ein Ende gefunden hatten, hielten sie doch durchweg an und begleiteten mich von Seite zu Seite dieses wundervollen kleine Büchleins. Julia Lassner beschreibt ganz wundervoll und emotional, was sie zu ihrer Entscheidung getrieben hat, ihr Hobby zum Beruf zu machen, wie wichtig ihr das Leben ist, woher sie ihre Inspiration, ihre Kraft und ihre Stärke nimmt und auch, dass es okay ist, mal zu zweifeln und hinzufallen, solange man wieder aufsteht und weiter macht.
„Auf Reisen kommt es vor, dass wir uns unsterblich in einen Ort verlieben, an dem wir uns vom ersten Moment an geborgen fühlen, an dem wir vielleicht sogar länger bleiben, als wir es eigentlich geplant hatten oder wohin es uns immer wieder zurückzieht.“
- Julia Lassner – Wie uns Reisen glücklich macht
Es ist nicht nur ihre Geschichte selbst, die mich zu Tränen gerührt hat, sondern auch die Art und Weise wie sie sie erzählt. Sie findet einfach für alles die richtigen Worte, untermalt das Ganze mit wundervollen Zitaten großartiger Menschen und wunderschönen eigenen Fotos, gibt dazu hilfreiche Tipps und erweitert ihren eigenen Horizont und den ihrer Leser dadurch, dass sie auch mit anderen Menschen spricht und ihre Erfahrungen teilt.
Ebenfalls spricht sie Dinge an, die mich selbst beschäftigen. Unter anderem zum Beispiel, dass heutzutage, was sicherlich auch dem Internet geschuldet ist, viele das Reisen als Wettkampf betrachten. Je weiter, je teurer, je exotischer – desto besser. Sie geht diesbezüglich auf die wahre Bedeutung des Reisens ein und das es eben nicht darauf ankommt, später mit unglaublich vielen Erlebnissen prahlen zu können, sondern darauf, das zu tun was man mag und die Zeit einfach zu genießen; einfach auch mal offline. Leider habe auch ich selbst immer wieder den Eindruck, dass man viel zu viele Dinge einfach nur erlebt oder erleben möchte, um sie später online teilen zu können.
„Den Wert einer Reise sollte man nicht in ihrer Exotik messen, sondern viel mehr in dem, was man unterwegs lernt.“
- Unbekannt
Doch sie erzählt nicht nur vom Reisen; vom Aufbrechen, sondern auch vom Ankommen. Auch ich habe in den letzten Jahren immer wieder die Erfahrung gemacht, wie gut es tut, nach Hause zu kommen. Man lernt das zu Hause erst richtig zu schätzen, wenn man mal längere Zeit oder immer wieder aufbricht. Egal wie häufig und wie weit man in der Welt unterwegs ist, irgendwie ist es doch wichtig, irgendwo einen Anker zu haben; einen Ort, an dem man sich – komme was wolle – immer zugehörig und irgendwie zu Hause fühlt.
„Mittlerweile gefällt mir der Gedanke, dass ich erst den ständigen Aufbruch lieben lernen musste, um irgendwann anzukommen, bei mir selbst und an einem Ort, den ich Heimat nenne.“
- Julia Lassner – Wie uns Reisen glücklich macht
Gleichzeitig aber erzählt sie auch, wie schwer es manchmal sein kann, insbesondere nach einem längeren Aufenthalt, wieder richtig anzukommen. Ich hatte das Gefühl, meine eigenen Worte und Gedanken zum lesen; ich konnte mich so unglaublich mit ihr identifizieren, dass es mir schon fast unheimlich war. Ich habe damals nach meinem 14-monatigen Aufenthalt in den USA dasselbe durchlebt. Egal wie sehr wir unser zu Hause auch lieben und wie sehr wir uns darauf freuen, manchmal fällt es einfach schwer, sich wieder anzupassen und in das alte Leben zurückzufinden.
„Heute weiß ich, dass ich damals unter einer typischen Post-Reise-Depression oder dem sogenannten Eigenkulturschock litt. Keine Krankheit, sondern ein völlig normales Loch, in das beinahe jeder Langzeitreisende stürzt, der beim Versuch wieder in der Heimat anzukommen noch den warmen Sand zwischen den Zehen spürt.“
- Julia Lassner – Wie uns Reisen glücklich macht
Für mich ist dieses kleine Büchlein etwas ganz Besonderes. Wie sagt man so schön? Klein aber oho und das ist dieses Buch tatsächlich. So viele Emotionen, Kraft und Mut stecken zwischen diesen Seiten, dass Julias Worte selbst heute, nachdem es schon Tage her ist, seit ich es gelesen habe, noch immer in mir nachhallen und mich nicht los lassen. Wie gesagt, für mich ist Julia eine absolute Inspirationsquelle und ich bin unglaublich glücklich darüber, sie auf ihren Reisen, selbst wenn es nur durch Social Media und durch ihren Blog ist, begleiten zu dürfen. Und vielleicht, ganz vielleicht, habe ich ja irgendwann das Glück, sie auch einmal live, echt und in Farbe kennenzulernen.
„Und solange wir mit offenem Herzen, offenen Augen, wachem Geist und Verstand reisen, endet unsere Reise nicht mit dem Aufsetzen des Flugzeuges auf der Landebahn in der Heimat, sondern es bleibt immer etwas zurück, das Spuren in unseren Herzen hinterlässt und uns nachhaltig verändert. Für jene von uns, die das Leben als eine Reise sehen, hört das Abenteuer niemals auf.“
Das Cover ist total schön gestaltet, es schaut nach Urlaub aus. Auch der Untertitel Vom Aufbrechen, Loslassen und Ankommen lässt einen schon in eine andere Welt abtauchen. Man merkt dem Buch an, dass Julia Lassner über das Reisen wie bei einer Herzensangelegenheit schreibt und das sie das macht, was sie liebt. Der Schreibstil von ihr ist sehr entspannt und fröhlich, man fliegt so durch die Seiten, auch die Mischung zwischen Zitaten zum Reisen, Interviews und Platz für einige Eintragungen passt sehr gut. Gerade die Seiten für die eigenen Eintragungen regen zum Nachdenken und Nachsinnen über das Buch an. Neben der eigenen Geschichte erzählt uns Julia Lassner in Interviews auch von anderen Menschen, die das Reisen zu ihrem Beruf gemacht haben. Das Buch ist in 5 Kapitel aufgeteilt: Träume verwirklichen, Aufbrechen, Loslassen & Annehmen, Eintauchen und Ankommen. Passende zu den Kapitelüberschriften ist der Inhalt sehr schön zusammengestellt, gerade die Top 10 Listen helfen sehr weiter, weil man damit ein wirkliches Handwerkszeug an die Hand bekommt. Aufgelockert wird der Text immer wieder durch Bilder und auch Seiten mit Zitaten, die sich absetzen. Durch das handliche Format des Buches kann man es auch sehr gut einpacken und mit auf eine Reise nehmen, einfach um nochmal nachzusehen oder einfach mal ein Zitat für den Tag für sich selber mitnehmen.
Ich muss zugeben, dass ich vor dem Lesen von Wie uns Reisen glücklich macht noch nie etwas von Julia Lassner und ihrem Blog Globusliebe gehört habe. Nach dem Lesen bin ich nun um einiges schlauer geworden und kann allen Reisefreunden empfehlen, auch mal einen Blick oder zwei auf ihren Blog und in dieses Büchlein zu werfen.
Wie uns Reisen glücklich macht kann man am besten als Reiseratgeber oder Reisetagebuch beschreiben. Dabei beschreibt Lassner, wie sie zum Reisen gefunden hat und ihre Vergangenheit hinter sich ließ.
In diesem Buch kommen ebenfalls verschiedene Aussteiger, Unternehmer und Blogger zu Wort, sie alle haben sich für ein Leben fern ab des Mainstreams und fürs Entdecken der Welt entschieden.
Mir hat das Buch gefallen. Es ist halt ein typisches kleines Handbuch, welches man sich zur Motivation und zur Erweiterung des eigenen kleinen Horizonts zwischendurch gönnt.
Mein Fazit
Für alle Reiselustigen unter euch ist hier wieder ein passendes Büchlein erschienen, um in die Ferne zu schweifen.
Ein kleines Buch, das an zwei Tagen gemütlich ausgelesen werden kann. Mit Tagebucheintrag-ähnlichen Erfahrungsberichten, schönen Fotografien von fremden Orten, Tipps und Listen und jede Menge Inspiration.