Was, wenn sich der Traum von der Steuerbarkeit der Wirtschaftsentwicklung als große Illusion entpuppt? Wenn der anhaltende globale Aufschwung der letzten Jahrzehnte in einem großen Crash zu Ende geht und in eine lange Ära der Depression mündet? Der bekannte Finanzprofessor und Buchautor Max Otte ist sich Der Crash kommt. So heißt das neue Buch des Wormser Ökonomieprofessors, der sich der Rolle des ökonomischen Ketzers zeigt. Sein Buch ist eine flammende Anklageschrift gegen die herrschende Lehrmeinung der ökonomischen Zunft. Und eine dringende Es ist wichtiger denn je, Vorsorge zu treffen -- bevor es zu spät und der Crash da ist. Ottes Anklage gilt dem Machbarkeitsglauben der Ökonomen, durch die Steuerung der Geldmenge die Inflation beeinflussen zu können. „Genau das kann sie nicht!“, proklamiert Otte. Denn der Geldsegen aus der Notenpresse fließe vor allem „in immer spekulativere Investments“. Und irgendwann werde „die Masse der Schulden unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen“, prophezeit der „Nach allem, was mir meine Daten sagen, ist eine Weltwirtschaftskrise in den nächsten fünf Jahren sehr wahrscheinlich. Die Globalisierung selbst hat eine große Blase erzeugt, die über kurz oder lang entweder schnell platzen oder langsam in sich zusammensinken muss.“ Die Vermögen wird vernichtet. Die Wirtschaft schrumpft. Deflation regiert -- mit drastischen Staatsbankrott, Währungsreform. Das Gespenst von 1929, der letzten großen Weltwirtschaftkrise. Ottes „Treffen Sie die notwendigen Vorbereitungen, seien Sie gelassen, und vermeiden Sie Verluste!“ Den Vorkehrungen gegen die kommende Krise ist der zweite Teil des Buches gewidmet. Otte verrät hier Anlagestrategien, die es ermöglichen sollen, eine Weltwirtschaftskrise zu überstehen. Seine sich vorbereiten und seine Vermögensangelegenheiten in die eigenen Hände nehmen. Dabei kommen als antiquiert angesehene Formen der Wertanlage zu neuen Bargeld und Gold sollen helfen, die Krise zu überdauern. Ottes Warnungen sind drastisch. Ob man ihnen Glauben schenkt oder nicht, ist letztlich wiederum eine Frage des Glaubens. Oder der theoretischen Ist man ökonomischer Pessimist oder Optimist? Sieht man in der Krise einen normalen Begleitumstand des Wirtschaftens oder hält man sie für eine vermeidbare Panne? Ob man richtig lag, weiß man leider immer erst nachher. -- Winfried Kretschmer
Добра прогноза за това, което всъщност се случи, преди да се е случило. Споделя се тезата, че кризите са нормално явление при всяка стопанска дейности и че държавата почти не участва в този процес - преекспонирането е следствие от еуфорията и паниката на много отделни индивиди. И действително, ако се замислим за повечето балони, създадени през последното десетилетие, бихме се съгласили с това твърдение.Говори се за Bretton Woods ("един невероятно красив масив (Белите планини), населен с мечки"), създаването на МВФ, Световната банка, златния стандарт. Цяла глава е посветена на "империята на дълговете". Между другото се споменават и някои любопитни факти (например, че кредитната карта е открита на вечеря, когато виден управител не можел да си плати сметката, защото си е забравил парите). Малка, но доста поучителна част, е посветена и на Лорън Бъфет, като той е описан в най-добрата възможна светлина и има множество негови реплики, всички много оригинални : "Той бе сигурен, че ако успее да се раздели с всички деривати, ще успее да разбере смисъла на сентенцията "Жена ми избяга с моя най-добър приятел и той много ми липсва" :) Авторът обръща внимание още на абсолютно изкривената статистика на Америка (това действително е доста интересно) и обяснява "къде е шмекерлъкът" в цялата работа. Говори и за централните банки, като се спира на последните трима шефове на Федералния Резерв и сякаш е доволен само от първия от тях (Волкер). Като цяло тази част е озаглавена "Съмнителната магия на Алън Грийнспан". Тук на няколко места се споменава как въпросният използва толкова сложни и заплетени изречения, че всъщност не казва нищо. Самият той казва "Казвам нещата малко по този начин, малко по онзи начин и тотално ги заплитам".Последните глави са посветени на Япония и на Европа, като авторът е твърде убеден в изчезването на еврото.
Der Crash-Prophet Max Otte hat es im Jahr 2006 geschafft, die Krise vorherzusagen. Was er nicht richtig vorhergesagt hat, sind die Folgen dieser Krise. Natürlich ist es leichter für den Leser, der das Buch 14 Jahre nach der Veröffentlichung gelesen hat, eine Kritik auszuüben:
- Die Dollardevise hat sich nicht massiv abgewertet, sondern bleibt der Dollar heutzutage viel stärker als vor der Krise in Bezug auf die meisten Devisen. - Der Autor ist ein Fan von dem Edelmetall Gold als Anlageinvestment, deswegen sah er eine Steigerung des Goldpreises in wenigen Jahren bis mindestens 2000$. Diese Summe war fast im Jahr 2011 erreicht, aber kurz später fiel der Preis bis 1000$. - Die sogenannte deflationäre Ära ist noch nicht angekommen. - Ich stimme seinen Satz zu: „die Jüngeren müssen immer härter arbeiten und haben immer schlechtere Zukunftsperspektiven“.
Vielleicht war das Buch vor der Krise lesenswert, aber heutzutage leider nicht mehr.