Am Anfang noch relativ spannende Auszüge aus ihrem Tagebuch als Mädchen und kleinere Berichte für die Presse, und gegen Ende nur noch zusammenhanglose Zitatfetzen. Also, ich habe mal gelernt, dass man immer seine Quellen genau angibt ... hier allerdings wird aus Interviews zitiert, ohne dass die gestellte Frage Kontext bietet, nicht einmal, in welchem Land das Interview erschienen ist, wird dabeigeschrieben ... es bleibt das Gefühl, das aus dem, was nicht zitiert wurde, noch eine Biografie zusammengesetzt werden könnte, in der das genaue Gegenteil steht.
Den Anfang des Buches "Ich, Romy" empfand ich zunächst relativ langweilig. Aber als Romy in Ihrem Tagebuch die Anfänge und Eindrücke Ihrer Karriere beschrieb, hab´ich das Buch in einem Zug gelesen. Romy Schneider war & ist eine unglaublich tolle Schauspielerin und Sie definiert sich auf gar keinen Fall außschließlich durch Ihre Rolle in "Sissi". Zu schade, dass Deutschland Ihr Talent viel zu spät anerkannt hat!