Dieses Buch ist für Frauen, die es selbstverständlich finden, dass Hausarbeit geteilt wird, dass Frauen auch promisk leben dürfen, dass sie Führungspositionen einnehmen, dass sich Mutterschaft verbinden lassen muss mit Arbeit, dass Heiraten nicht das höchste Ziel im Leben ist, dass die Frau auch mal den Mann einlädt im Restaurant. Und die völlig baff sind, wenn sie merken, dass die Welt noch nicht soweit ist wie sie.
Michèle Roten, 1979, ist Autorin und Journalistin. Sie hat an der Universtät Zürich Germanistik, Soziologie und Kriminologie studiert. Für «Das Magazin» schrieb sie zehn Jahre lang eine wöchtliche Kolumne (gesammelt in Miss Universum). Ihr schriftstellerisches Debüt gab sie 2008 mit dem Fortsetzungsroman Eins bis Sechs. Für Wie Frau sein wurde sie mit dem Somazzi-Preis ausgezeichnet. Das Buch wurde zudem auf die Hotlist 2012 und somit zu den besten zehn Büchern von unabhängigen Verlagen gewählt, es liegt bereits in der 3. Auflage vor. Mit Wie Mutter sein erschien 2013 eine Art Fortsetzung.
Als Hausautorin am Konzert Theater Bern beschäftigt sich Michèle Roten in der laufenden Spielzeit mit aktuellen Glaubensfragen. Ihr erstes Stück Wir sind selig erscheint zur Uraufführung im Juni 2015, wie alle genannten Titel, im Echtzeit Verlag. Michèle Roten hat einen Sohn und lebt mit ihrer Familie in Zürich.