Wenn eine Unachtsamkeit dein ganzes Leben zerstört …
Alexandra starrt fassungslos auf den Bildschirm ihres Laptops. Aus dem Lautsprecher erklingt eine Stimme, auf dem eingefrorenen Bildschirm erscheint ein Totenkopfsymbol. Alle Versuche, den Virus zu entfernen, scheitern. Der Hacker verlangt für die Freigabe des Computers kein Geld, sondern lediglich einen Gefallen. Zögerlich geht sie darauf ein. Robert Drosten und Lukas Sommer stoßen auf eine bizarre Mordserie an drei jungen Frauen, die sich mit einem Unbekannten an verlassenen Orten getroffen haben. Aus ihrem Besitz fehlen jeweils Handy und Laptop. Als die Polizisten die Nachforschungen vorantreiben, nimmt der Täter das nächste Opfer ins Visier. Unterdessen finden Drosten und Sommer heraus, dass die Ermordeten das Programm einer kleinen Softwarefirma benutzt haben. Können sie den Wahnsinn stoppen, bevor weitere Morde geschehen?
Marcus Hünnebeck was born in Bochum, Germany, and studied economics at the university there before becoming an author. After self-publishing several successful titles in his home country, including Die Rache des Stalkers (The Stalker's Vengeance), Hünnebeck teamed up with Amazon Publishing for his latest release, Mark of Cain. Hünnebeck currently lives in the Rhineland.
Bisher kannte ich die Bücher von Marcus Hünnebeck nicht. Jedoch ist es kaum möglich an ihnen vorbei zu kommen, wenn man mal in der Kindle Unlimited Bücherauswahl stöbert. Aufgrund meiner bisherigen Bücher, wurde mir nun bereits mehrfach ein Buch von Hünnebeck in der “Empfehlungen für mich” Kategorie angezeigt, scheinbar sollen seine Bücher also meinen Geschmack treffen.
In “Die TodesApp” lernen wir zunächst Alexandra kennen. Alexandra hat sich einen nagelneuen Laptop geleistet, umso empörter ist sie, als dieser sich einen Virus eingefangen zu haben scheint. Doch hier ist es nicht damit getan, einfach ein Anti-Virus-Programm darüber laufen zu lassen. Hinter dem Virus steckt ein Erpresser, der “nur einen kleinen Gefallen” von Alexandra einfordert. Wird sie darauf eingehen? Währenddessen arbeiten die beiden Ermittler Drosten und Sommer an einer Mordserie, die sich quer durch Deutschland zieht. Der Täter scheint junge Frauen an abgelegene Orte zu locken, um sie dort zu ermorden. Wie hängt das alles nun zusammen?
“Die Todesapp” hat sich tatsächlich als ein Buch herausgestellt, das genau meinen Geschmack trifft. Hünnebeck schafft es mich nach kurzer Zeit vollkommen zu fesseln, so dass ich das Buch tatsächlich an einem Abend gelesen habe und nicht eher ins Bett konnte, bevor alles aufgelöst war. Der Autor hat mir die Figuren sehr nah bringen könne, so dass ich mich ihnen sehr verbunden fühlte, auch wenn ich einige Entscheidungen der Damen nicht wirklich teilen bzw. gutheißen konnte.
Die beiden Ermittler, die man wohl auch aus anderen Büchern von ihm kennt, haben tatsächlich recht gute Ermittlungsarbeit geleistet, auch wenn teilweise doch eher der Zufall auf ihrer Seite war. Die Story selbst hat wirklich für Beklemmungen bei mir gesorgt. Wenn ich nicht sowieso zur paranoiden Sorte gehören würde, die eh ihre Kamera am Laptop abklebt – nach diesem Buch hätte ich es garantiert getan. Es ist wirklich erschreckend, was jemand über einen herausfinden kann, wenn er nur das nötige Wissen und die Mittel dazu hat.
Insgesamt ein wirklich guter Thriller, der mir definitiv Lust auf mehr Werke von diesem Autor gemacht hat.
3.75-4⭐️ Ich hab das Buch sehr gemocht. Ich hatte oft das Gefühl, dass das Buch zu „offensichtlich“ war, am Ende war es doch nicht so offensichtlich. Ich mochte an dem Buch sehr, dass es nicht aus einer Perspektive von einer Person geschrieben war, sondern von einem Erzähler. Das Buch war so wie ein Tatort/Krimi zu schauen, da es immer Szenen gab die, die unterschiedlichen Leute in ihrem Leben gezeigt haben.
Das Buch selbst habe ich aufgrund des Titels gewählt, da ich mir nicht sicher war, ob es eventuell mit dem aktuell im Kino laufenden Horrorthriller zu tun haben könnte. Umso erfreuter war ich, dass es sich nicht lediglich um einen Horrorroman handelt, sondern einen Thriller / Krimi, der einerseits wirklich gut geschrieben ist, doch andererseits durch die Kürze und das rasche Geschehen insgesamt sehr kurzweilig zum Lesen ist.
Knapp zum Inhalt: Drosten und Sommer ermitteln in einer Serie von Morden, die bisher ungeklärt ist, doch viele Rätsel mit sich bringt: Frauen werden ermordet, entstellt, doch nicht sexuell genötigt. Bei ihnen haben sie immer ihre Schlüssel, jedoch fehlt jedes Mal Laptop und Telefon.
Empfehlen würde ich den Roman jeglichen Krimifans - manche Gewaltszenen werden teils sehr grafisch beschrieben, also sollte man mit soetwas umgehen können.
Habe mit Marcus Hünnebeck einen neuen Autor für mich entdeckt, von dem ich auf jeden Fall noch mehr lesen möchte! Dieses Buch hat mich durch seine packende Story doch sehr in den Bann gezogen.
Was würdest du tun, wenn ein Hacker deinen Laptop übernommen hat? Wie weit würdest du gehen, die Kontrolle darüber zurückzuerlangen? Alexandra ist genau in dieser Situation. Zuerst lässt sie den Laptop untersuchen, doch ihr Freund kann nichts finden. Sobald sie jedoch wieder zu Hause ist, hat der Hacker wieder zugeschlagen. Für die Freischaltung ihres Laptops fordert er lediglich eine private Pornoshow… für den Anfang.
Zeitgleich ermitteln zwei Kommissare an den Morden mehrer junger Frauen. Allen wurde lediglich ihr Handy und ihr Laptop gestohlen. Schnell kommt eine App einer kleinen Software-Firma ins Visier der Ermittler. Doch was hat sie mit den Morden zu tun? Was steckt wirklich dahinter und was ist das Motiv des Mörders?
Klappentext
Alexandra starrt fassungslos auf den Bildschirm ihres Laptops. Aus dem Lautsprecher erklingt eine Stimme, auf dem eingefrorenen Bildschirm erscheint ein Totenkopfsymbol. Alle Versuche, den Virus zu entfernen, scheitern. Der Hacker verlangt für die Freigabe des Computers kein Geld, sondern lediglich einen Gefallen. Zögerlich geht sie darauf ein.
Robert Drosten und Lukas Sommer stoßen auf eine bizarre Mordserie an drei jungen Frauen, die sich mit einem Unbekannten an verlassenen Orten getroffen haben. Aus ihrem Besitz fehlen jeweils Handy und Laptop. Als die Polizisten die Nachforschungen vorantreiben, nimmt der Täter das nächste Opfer ins Visier. Unterdessen finden Drosten und Sommer heraus, dass die Ermordeten das Programm einer kleinen Softwarefirma benutzt haben. Können sie den Wahnsinn stoppen, bevor weitere Morde geschehen?
Fazit
Bestimmt jeder hatte schon mal einen Virus auf seinem Rechner und kennt das frustrierende Gefühl, wenn die persönlichen Daten verloren scheinen. Doch der Hacker hat es nicht auf ihre Daten abgesehen, sondern auf sie selbst. Das Buch selbst ist gar nicht sehr technisch. Stattdessen konzentriert es sich auf die Ermittlungen von Drosten und Sommer, die dem Mörder immer näher kommen. Die Spannung wird sehr lange aufrecht erhalten und durch den flüssigen Schreibstil fliegen die Seiten nur so dahin. Gerne vergebe ich hier 4 von 5 Sternen.