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Honigkuckuckskinder

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 Die zwölfjährige Lena und ihre Mutter verlieren ihre Wohnung und müssen ins heruntergekommene »Hotel Paradies« am Hafen ziehen, wo Asylbewerber und Obdachlose zusammengepfercht werden. Dort freundet sich Lena mit dem Mädchen Ajoke aus Angola an. Gemeinsam mit dem kleinen Efrem versuchen die beiden dahinterzukommen, wer für die Diebstähle verantwortlich ist, die sich in letzter Zeit im Haus ereignen. Doch die Ausmaße des Betrugs sind größer als gedacht und die Spur führt zum Besitzer und Aufseher, Herrn Schmuck …

205 pages, Paperback

First published December 1, 1996

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About the author

Andreas Steinhöfel

75 books178 followers
Born in 1962 in Battenberg, Germany, Steinhöfel now works as a translator and reviewer and writes screenplays. First and foremost, though, he is the author of numerous children's and young adult books awarded with various literature prizes. His bestseller "The Center of the World" was nominated for the well-known and prestigious German Youth Literature Prize and has been published in numerous countries worldwide.

Steinhöfel was awarded the Erich Kästner Prize in 2009, after Peter Rühmkorf, Loriot, Robert Gernhardt, and Tomi Ungerer. In the same year, he was also awarded several literary prizes for his work "Rico, Oskar und die Tieferschatten", including the German Youth Literature Prize, the Catholic Children's and Youth Literature Prize as well as the "Lesekünstler 2009" award by the Börsenverein Deutscher Buchhandel.

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1 star
4 (9%)
Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for Rene Bote.
Author 109 books
March 8, 2019
Klappentext:
Die zwölfjährige Lena und ihre Mutter verlieren ihre Wohnung und müssen ins heruntergekommene »Hotel Paradies« am Hafen ziehen, wo Asylbewerber und Obdachlose zusammengepfercht werden. Dort freundet sich Lena mit dem Mädchen Ajoke aus Angola an. Gemeinsam mit dem kleinen Efrem versuchen die beiden dahinterzukommen, wer für die Diebstähle verantwortlich ist, die sich in letzter Zeit im Haus ereignen. Doch die Ausmaße des Betrugs sind größer als gedacht und die Spur führt zum Besitzer und Aufseher, Herrn Schmuck …

Über den Autor (Quelle: nach Wikipedia):
Andreas Steinhöfel wurde 1962 in Battenberg geboren und wuchs in Biedenkopf auf, wo er inzwischen wieder lebt. Er begann ein Lehramtsstudim, wechselte dann aber zu Anglistik, Amerikanistik und Medienwissenschaften. Sein erstes Buch erschien nach Abschluss des Studiums 1991. Seither schreibt er Kinder- und Jugendbücher und Drehbücher und ist auch als Übersetzer tätig. Er war für eine Reihe von Preisen nominiert und gewann unter anderem 2000 den Hans-im-Glück-Preis der Stadt Limburg und 2009 den Deutschen Jugendbuchpreis.

Persönlicher Eindruck:
Das Buch entstand nach dem Drehbuch des gleichnamigen Kinderfilms von 1992. Die Ereignisse werden aus der Perspektive der Kinder und Jugendlichen erzählt, die im heruntergekommenen "Hotel Paradies" auf engstem Raum leben. Jede der Figuren hat ihr Bündel zu schleppen: Lena, deren Mutter Trennung und den von Lenas Vater hinterlassenen Schuldenberg nur mit Tabletten erträgt, Ajoke, die mit ihren Eltern vor dem Bürgerkrieg in Angola geflohen ist, Efrem und Asrat, die der Armut in Äthiopien zu entkommen suchen, ... Der Autor begleitet die Protagonisten im Wechsel und streicht auf diese Weise auch heraus, wie schwer es für sie ist, aus ihrer jeweiligen Welt auszubrechen. Obwohl es einige fast fröhliche Momente gibt, verliert die Geschichte nie den trostlosen Unterton; der Autor schafft es jedoch, zu keiner Zeit ins Weinerliche abzugleiten.
Der tägliche Kampf um ein menschenwürdiges Leben ist verwoben mit einer Kriminalgeschichte, in die die Kinder und Jugendlichen geraten, die einen aus eigenem Antrieb, die anderen gezwungenermaßen.
Nicht ganz gelungen finde ich das Ende. Wie schnell sich am Ende alles in Wohlgefallen auflöst, das geht mir angesichts der Ausgangslage zu einfach, und ein Teil der Auflösung wirkt einfach unrealistisch. Wahrscheinlich ist das aber der Tatsache geschuldet, dass ein Kinderbuch ein Happy End braucht, und trübt den guten Gesamteindruck nur wenig.

Fazit:
Schonungsloser Blick auf ein Leben am Rand der Gesellschaft.
Profile Image for Daniel Dadas.
11 reviews
April 11, 2023
Für den Unterricht gelesen.

Für den Deutschunterricht bietet das Buch viel Potenzial. Durch die verschiedenen, sehr unterschiedlichen Charaktere lernen die SuS eine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven kennen, in jene sie sich hineinversetzen müssen und ggfs. auch Empathie empfinden können. Darüber hinaus beschreibt der Autor die Geschehnisse und Orte in einer Art, die für die Förderung einer Imaginationsfähigkeit dienlich sind.
Die angesprochenen Themen sind aktuell und die Beschreibungen von politischen Themen wie Asylrecht ist kindergerecht.
Auch äußerlich ist das Buch für Kinder geeignet. Schriftart und Zeilenabstand sind nicht erdrückend und ermöglichen ein angenehmes Leseerlebnis.
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