Die 1956 erstmals erschienene "Einfuhrung in das juristische Denken" von Karl Engisch gehort mittlerweile zu den "Klassikern" der rechtswissenschaftlichen Literatur. In acht Kapiteln werden vor allem Grundsatzfragen der Methodenlehre, aber auch der Rechtsphilosophie in Auseinandersetzung mit den geistigen Stromungen des zwanzigsten Jahrhunderts abgehandelt. Zielsetzung dieses Buches ist es, dem Rechtsstudenten wie auch dem interessierten Laien die geheimnisvolle und bisweilen suspekte Logik und Methodik des juristischen Denkens nahezubringen.
Im dritten Anlauf hab ich's dann doch geschafft, das Buch zu lesen. Sehr interessanter Einblick in das Gebiet. Der Autor stellt erfreulicherweise nicht nur seine eigene, sondern auch andere Ansichten dar. Leider hat das Buch einige Schwächen:
- Man könnte sich die lateinischen Wendungen sparen oder zumindest in Klammern übersetzen. - Der Autor erklärt Beispiele nicht immer zu Ende oder nennt sie nur durch Referenzen auf Urteile oder Paragraphen. - Aufzählungen / Unterkapitel sind häufig nur durch Zahlen "benannt", was Referenzen auf sie nur schwer verständlich macht. - Der Verleger scheint es nicht für notwendig zu erachten, den gefühlt auf Schreibmaschine gesetzten Text in eine vernünftige moderne Formatierung zu bringen. So sind Absätze und Aufzählungen teils wild und übersichtlich verflochten. - Unterkapitel wären sinnvoll, insbesondere weil die jeweils aktuelle Richtung teils erst nach einigen Abschnitten klar wird und man sich teilweise fragt, wovon gerade die Rede ist.
mais um livro de facul, de matéria tópica, basilar para o *pensamento jurídico*. Cosnegui entender bastante coisa, assim como pra outras coisas não tive muito saco pra prestar atenção. Mas, quando eu focava, eu gostaba as explicações e dos percursos lógicos. Acho que o último período da facul me encheu um pouco o saco de alguns desses assuntos, e por isso foi mais difícil. Vou dar um tempo desses livros, mas definitivamente quero voltar a estudá-los daqui a alguns meses.