Die Rebellion war erfolgreich. Die Sygnaer Bürger haben die Besatzer aus Aquintien aus der Stadt gejagt. Doch auch die dreizehn mystischen Urzeichen wurden aus den unterirdischen Katakomben befreit. Sie haben sich neue Träger gesucht, denen sie übernatürliche Fähigkeiten verleihen - und zwar sowohl unten den Sygnaer Bürgern als auch unter den feindlichen Soldaten. Während seine Kameraden die Verteidigung von Sygna organisieren, reist der Dichter Ismayl als Spion in die Hauptstadt des Feindes, um dort nach der Ursprungslegende der Urzeichen zu forschen ...
Uff … uff … was für ein Finale. Ich zittere immer noch ein kleines Bisschen und bin fassungslos, dass es jetzt vorbei ist. Ausgerechnet jetzt. Gnarf!
Das hier wird jetzt nur eine sehr kurze Rezension, denn eine ausführliche folgt dann beizeiten auf den „Zauberwelten“.
Die Kurzfassung ist: Holy Shit.
Die etwas längere Kurzfassung ist: Der zweite Teil der „13 Gezeichneten“ kann es voll und ganz mit dem ersten aufnehmen, ja er setzt sogar noch eine Schippe drauf. Man merkt, dass sich Judith und Christian im Laufe ihrer Trilogie weiterentwickelt haben, denn der zweite Teil wirkt noch deutlich dichter, reifer und politischer als der erste.
Während der erste Teil vor allem Dawyd und die Rebellion ins Auge fasst, verbreitern Judith und Christian den Fokus im zweiten Band und räumen auch den Protagonist*innen mehr Platz in der Geschichte ein, die bislang noch etwas zu kurz kamen. Das gilt insbesondere für den Müllerburschen Neigel, der unfreiwillig in eine Studentenrevolte stolpert, aber auch für Kilianna, die sich gegen massiven Widerstand aus der eigenen Familie für die Rechte Unterdrückter in Sygna stark macht.
Wo der Auftakt der Trilogie schon komplex war, beweisen Judith und Christian im zweiten noch einmal mehr, wie gut sie eng verwobene Plots konstruieren können. Der Roman ist unheimlich dicht und dadurch auch wahnsinnig spannend, man muss aber immer wieder aufpassen, den Faden nicht zu verlieren.
Faszinierend ist, dass keiner der Handlungsstränge den anderen den „Rang abläuft“, alle sind gleichermaßen interessant, spannend und mitreißend. Ein Wechselbad der Gefühle. Prinzipiell hätte jeder einzelne Handlungsstrang einen eigenen Roman verdient – und das ist tatsächlich der einzige Wermutstropfen der Geschichte. Einige Aspekte bleiben insgesamt ein wenig oberflächlich oder werden schnell zu Ende erzählt. Hier hätte ich mir sogar noch mehr gewünscht, aber dann hätte dieses Buch Minimum 1.000 Seiten haben müssen. Trotz der Komplexität gelingt es dem Autor*innenduo aber hervorragend, den Gesamtüberblick über die Geschichte zu behalten und alle Fäden am Ende sinnvoll zusammenzuführen. Der Cliffhanger ist trotzdem mies.
Insgesamt ist „Die verkehrte Stadt“ ein mehr als würdiger zweiter Teil und absolut empfehlenswert für alle, die innovative, vielschichtige, komplexe Fantasy mit großartigen Figuren mögen. Wie schon im ersten Band wirken die Akteur*innen so lebendig, dass man sie unweigerlich ins Herz schließen oder abgrundtief hassen muss. Je nachdem. Auf jedem Fall bleibt einem niemand gleichgültig.
Meine persönlichen Highlights (spoilerfrei, daher recht kryptisch): * Die letzten 50 Seiten – ich konnte kaum atmen vor Spannung und war so, so, so wütend! Da prasselte ein Gewicht auf mich ein beim Lesen, das war * Dawyds Charakterentwicklung. Ich hatte ihn ja von Anfang an besonders ins Herz geschlossen, aber diese Entwicklung hatte ich nicht vorausgesehen. Ich finde sie grandios. Und traurig. Und schlimm. Aber insgesamt großartig. * Kilianna. Alles an ihr. Eine ganz tolle, großartige Frau. * Ismayls großartiges Schluss-Plädoyer, das mir die Tränen in die Augen getrieben hat. Wirklich. Wir brauchen mehr Ismayls auf dieser Welt, mehr Kämpfer an Wort und Feder. (Und das geht an Judith & Christian: Ich möchte ihn so gerne shippen. Gebt mir shipbares Material! * Die zunehmende Düsternis in der Geschichte, das Abgründige, Gefährliche, Bedrohliche, das immer greifbarer wird und sehr viel Lust auf den dritten Teil macht. * Die Szenen an der Front, die sehr realitätsnah und sehr authentisch rüberkamen. * Die Hintergründe über die Zeichenmagie, die allmählich enthüllt werden und ein fesselndes Gesamtbild ergeben. * Lysandre. Immer noch. Er ist der Antagonist, die diese Trilogie braucht. Ich liebe und hasse ihn.
Okay, zusammengefasst: Bitte lest die "13 Gezeichneten". Sie sind schlichtweg großartig - und der Roman hinterlässt ein tiefes Loch, nachdem ich ihn ausgelesen habe. Wie soll ich DAS nur überbrücken bis Teil 3?
Würde mir ein Dichterzeichen zur Verfügung stehen, dann hätte es diese Rezension bestimmt schon viel früher gegeben, weil ich nicht ewig gebraucht hätte um die passenden Worte zu finden xD
Im zweiten Band wird weit über die Stadtgrenzen von Sygna hinaus geblickt und ein großer Teil des Buches spielt außerhalb. Ein Teil der Handlung spielt in Naronne, der Hauptstadt von Aquintien, und ganz ehrlich? Ich würde die Stadt gern mal als Tourist besuchen, die Beschreibungen von ihr sind so schön. Aber natürlich ist das Geschehen in Sygna immer noch der zentrale Punkt und die Stadt sieht jetztohne ihre Besatzer völlig anders aus. Wo es in Band eins noch ein mehr oder weniger einfaches Sygna versus übermächtiges Aquintien war, sind es hier auf beiden Seiten viele kleine Gruppen, die alle ihre eignen Interessen vorantreiben (oder es zumindest wollen; der Erfolg ist so eine Sache). Die Gruppe um Kilianna versucht allen Bürgen den Zugang zu den Zeichen zu ermöglichen, unabhängig von Geschlecht und Herkunft. Die Gilde will das nicht, weil weniger Macht für die gesetzten Herrn in ihren schönen Villen oberhalb des Pöbels. Und dann ist da noch der Verborgene Hof, der in diesem Band kräftig mitmischt. Überhaupt fand ich diesen Band in Vergleich zu seinem Politiker noch mal deutlich politischer/feministischer. Nicht mal unbedingt die Handlung an sich, aber es herrschte eine viel größere Grundstimmung nach Art von „We can do it!“, die sich an vielen kleinen Punkten immer wieder zeigte. Egal, ob ein weiblicher General für die Streitmacht, eine Frau im Gildenrat (welch schockierende Vorstellung!) oder so vieles mehr.
Dazu kommt mit der Noccurn-Allianz eine weitere politische Partei ins Spiel, die bisher Sygna freundlich gesinnt scheint, aber ob das auch so bleibt, wenn/falls der gemeinsame Feind besiegt worden ist? Genauso interessant fand ich jedoch den Einblick in das Leben in Naronne und die Erkenntnis, das die Bürger von Aquintien gar nicht so geschlossen und einige die Politik von Kaiser Yulian unterstützen, sondern es da auch sehr unterschiedliche Meinungen gibt. Dieses differenzierte Bild hat mir sehr geholfen Aquintien nicht nur als unbestimmt bedrohlich-grausame Besatzungsmacht wahrzunehmen, sondern Und außerdem haben diese Handlungsstränge so einen herrlichen Les Miserables- und Hamilton-Vibe (Die Duellszene ♥).
Aber auch über die Zeichen erfährt die Leserin erfreulich viel mehr. Zum einen werden in der Handlung mehr von den Zeichen angewendet und dadurch, dass sich auch jedes der Urzeichen eine*n Träger*in gesucht hat, wird viel mehr über sie und ihre Möglichkeiten gesprochen. Und zum anderen wird hier auch nach der Entstehung der Zeichen und der Frage, warum diese gerade in Sygna ihre Macht entwickelt haben, geforscht. Und die da nach und nach entdeckte Mythologie ist so faszinierend. Und voller Überraschungen für alle Beteiligten.
Worüber ich etwas traurig war, ist dass so nebenbei mit Lidia eine super interessant und saucool klingende Frau (sie ist Piratin! <3) erwähnt wird, sie dann aber das ganze Buch nicht mehr vorkommt. Schade, ich hätte gern mehr über sie erfahren, aber vielleicht passiert das ja in Band 3? Und der Cliffhanger am Ende ist so fies. Also nicht der Cliffhanger an sich (es sind ja eh eigentlich mehrere), der ist eigentlich großartig, weil ich das absolut nicht erwartet habe. Aber jetzt ein Jahr warten, bis es weitergeht? Das ist ganz gemein.
Eine tolle Fortsetzungen, die geschickt auf der Handlung des ersten Bandes aufbaut und die Welt um Sygna gekonnt erweitert und vorantreibt.
Die Rebellion hat es geschafft, die Besetzer aus Aquintien aus Sygna zu vertreiben. Dies bedeutet jedoch, dass sich Sygna nun im Krieg mit dem aquinzischen Königreich befindet. Es mangelt an Verbündeten und Sygna droht unterzugehen. Elisabeda Eisenhammer, die die Rebellen seit Anfang an unterstützt, und Dawyd, Rebell wider Willen, machen sich auf, genau diese Verbündeten zu finden. Doch die Urzeichen ziehen jeden in ihren Bann und so werden Intrigen, offene Machtkämpfe und Pakte geschmiedet, die dafür sorgen, die Rebellen in sich zu stürzen.
Mit dem ersten Band "Die 13 Gezeichneten" hatte ich ja zu Anfang etwas Probleme. Die vielen Namen, die ungewohnte Umgebung und mangelnde Erklärungen hatten mir erst das Vergnügen etwas verdorben. Diesmal jedoch nicht, da ich ja nun wusste, was auf mich zukommt.
Die komplexe Handlung zieht einem in den Bann. Mit viel Liebe zum Detail, einen ausgeprägten Schreibstil und den wechselnden Protagonisten ergibt sich wieder eine Fantasy-Story der besonderen. Art.
Die Weise, Magie zu wirken, ist nicht die, die uns bekannt ist. Es gibt keine Zauberer in diesem Sinne. Die Handwerker der Stadt Sygna setzen sog Zeichen ein, um sich das Leben etwas einfacher zu machen. Ein Zeichen auf einem Blasebalg lässt diesen selbständig arbeiten. Ein Zeichen auf dem Schmiedehammer verringert die Kraft, die benötigt wird, diesen zu schwingen. Dichter tragen Zeichen auf der Zunge, um besser schreiben zu können.
Dies führt natürlich zu etlichen Wegen, sich mit der Magie auseinanderzusetzen.
Außerdem sind nun die 13 Urzeichen freigesetzt und der Kampf um diese hat begonnen. Und dann ist da dieses Unheimliche unter der Erde, dass sich seinen Weg nach oben bahnt.
Vor allem die Entwicklung der Charaktere stand hier im Vordergrund. Während David im ersten Teil noch widerwillig und erst gegen Ende mit seinem Herzen bei der Rebellion dabei war, ist er jetzt voll integriert und hat seine Aufgaben. Elisabeda nimmt eine Schlüsselrolle ein, da sie Verbündete sucht, um Sygna zu retten.
Aber auch Ismayl, der mit seinen Wortzeichen Magie ausübt, entwickelt sich, in dem er in selbstbewusster Art und Weise handelt.
Immer wieder bin ich überrascht, wie perfekt sich das Autorenduo ergänzt. Ihre Zusammenarbeit an dem Buch hat Judith Vogt auch mal bei Facebook in einem mehrteiligen Bericht zusammengefasst. Sehr empfehlenswert!
Teil 2 war für mich sogar noch spannender und besser als der erste Band, aber auch, weil ich wusste, was genau mich erwartet.
Das Ende ist gemein. Ein fieser Cliffhanger, der nun sehnsüchtig auf den dritten Teil warten lässt.
Meggies Fussnote: Spannend, magisch und ein großes Abenteuer.
In Band zwei wusste ich schon um die Besonderheit der Erzähltechnik in dieser Geschichte, deshalb störten mich die abrupten Wechsel bei Protagonisten und Standorten nicht mehr. Ich habe das Buch einfach genossen.
Nachdem mich der Einstieg in die Trilogie "Die 13 Gezeichneten" so sehr begeistern konnte, war klar, dass ich auch die Folgebände lesen möchte. "Die verkehrte Stadt" ist Teil 2 und eine nahezu perfekte Brücke von einem Auftakt zu einem Finale. Der Roman steckt voller Spannung, Gefahren, Geheimnissen und Gelegenheiten die Protagonistinnen und Protagonisten näher kennen und mögen zu lernen.
Schon nach wenigen Seiten war ich wieder mitten drin in der Geschichte der Rebellion um die Stadt Sygna. Vor allem die Figuren haben sich sehr in mein Gedächtnis eingeprägt. Bereits gewobene Sympathien waren sofort wieder präsent und der Hass auf eine bestimmte Person, die so böse ist, und mit Vorliebe meine Hoffnungen zerstört, ist nach wenigen Minuten wieder aufgeflammt. Im Verlauf der Geschichte wird der Bezug zu den Charakteren durch Handlungen und Hintergrundwissen vertieft. Am Ende stelle ich fest, dass ich vielleicht manch eine*n falsch eingeschätzt habe...
Mir sticht wieder einmal ins Auge, dass Judith und Christian wert darauf legen, starke Frauen zu schreiben. Nicht die üblichen Weibchen, die sich irgendwann trauen ihre Meinung zu sagen, sondern wirklich starke Frauen, die sich politisch informieren, engagieren und ihren Weg gehen, obwohl ihnen viele Steine vor die Füße geworfen werden. Hier werden Vorbilder geschaffen, die zu eigenständigem Denken und Hinterfragen aufrufen.
Insgesamt empfinde ich "Die verkehrte Stadt" als Spiegel einer Politik, wie sie uns auch in der realen Welt begegnet. Es gibt verschiedene Gruppierungen und Gewerkschaften, die fadenscheinige Versprechen ausrufen, die versuchen Menschen zu ködern, um sie zu ihren eigenen Zwecken zu instrumentalisieren. Einige von ihnen lösen das Gefühl aus, etwas Gutes zu wollen, letztendlich bleibt aber doch irgendwer auf der Strecke und es stellt sich wieder einmal die Frage in welcher Form wir etwas ändern können, ohne über Leichen gehen zu müssen (siehe auch meine Rezi zu "Die 13 Gezeichneten").
Obwohl politische Schachzüge mehr Raum und mehr Raum einnehmen, ist "Die verkehrte Stadt" sehr kurzweilig. Komplex und mit vielen Denkanstößen, trotzdem flüssig zu lesen. Das liegt vermutlich an all den überraschenden Handlungen, an Wendungen, die mir die Fingernägel umkrempeln, an den Bildern, die Judith und Christian Vogt zeichnen und die ihren Roman so lebendig werden lassen, dass ich an der Seite von Elisabeda Eisenhammer um Gerechtigkeit kämpfen möchte. Komme was wolle.
In "Die 13 Gezeichneten. Die verkehrte Stadt" werden viele Fragen aufgeworfen. Ich hoffe sehr, dass diese alle im Finale "Der krumme Mann" beantwortet werden. Und genau deshalb bin ich mir sicher, dass mich auch Band drei wieder von der ersten bis zur letzten Seite fesseln wird.
Wie beim ersten Buch mochte ich die Handlung mehr als den Schreibstil. Er ist mir zu verschachtelt, und bei komplizierten Sätzen schleichen sich auch häufiger Grammatikfehler ein. Vielleicht hab ich auch einfach nur zu viel Englisch gelesen und bin daher simplere Satzstrukturen gewöhnt. Auf die Nerven gehen mir auch diese Spitznamen (Schmal-Jendra, Grau-Evy etc. Ich weiß nicht was das soll.). Aber, wie gesagt, die Handlung ist sehr spannend und ich werde auch das dritte Buch gerne lesen.
Die etwas andere Fantasy-Trilogie Teil 2 ACHTUNG, die Rezension enthält milde Spoiler. „Die 13 Gezeichneten – Die Verkehrte Stadt“ ist ein gelungener zweiter Teil der „13 Gezeichneten“-Trilogie, der nur leicht unter den klassischen Problemen zweiter Teile leidet. zu einem präsentieren Judith und Christian Vogt einen fulminanten Fantasy-Trilogie-Auftakt. Nachdem die 13 Urzeichen erweckt wurden, hat sich das Leben in und um Sygna stark gewandelt. Die eine Hälfte hat sich auf der Seite der Stadt der Handwerker Träger gesucht, die andere Hälfte unter den Anhängern des Kaiserreichs – und die Helden des ersten Bandes sind versprengt. Während Dawyd und Elisabeda an der Front kämpfen, spioniert Ismayl in der Hauptstadt des Feindes und sucht nach mehr Wissen um die Urzeichen. Doch auch Lysandre Rufin, Geheimpolizist des Kaisers, lebt noch – und verfügt mit dem Wortzeichen über nahezu ungebremste Macht. Judith und Christian Vogt schaffen es mit „Die Verkehrte Stadt“, auf nahezu allen Stärken des ersten Bandes aufzubauen. Die diversen Charaktere entwickeln sich glaubwürdig und zum Teil überraschend weiter (besonders Lysandre und Dawyd haben mir wieder mal gefallen) und auch die Welt wächst auf dieselbe Weise mit. Wie schon der erste Teil endet auch der zweite an einem Punkt, wo man als Leser*in denkt: „Das kann doch jetzt nicht euer Ernst sein?! Hier lasst ihr mich jetzt hängen?“ (was unglaublich dazu verleitet, direkt zum nächsten Band zu greifen). Kritik gibt es wieder nur im Kleinen, sie ist jedoch anders gelagert als im ersten Band. Längen gab es für mich dieses Mal keine, im Gegenteil. An einigen Passagen galoppiert die Handlung nur so voran. Da die Geschichte dieses Mal nicht nur in Sygna, sondern auf dem ganzen Kontinent verstreut spielt, springen manche Figuren rasch von A nach B, wodurch alles in der zweiten Hälfte des Buches etwas gehetzt wirkt. Hierunter leidet auch in meinen Augen etwas der Weltenbau und manches wirkt kleiner, als es vermutlich sein soll – auch habe ich mich manchmal gefragt, ob das mit den Zeitabläufen der einzelnen Figurenhandlungen alles übereinstimmt. Insgesamt war ich jedoch wieder erstklassig unterhalten und ich freue mich schon auf den Abschluss der Trilogie. Wenn er so gelungen ist wie die ersten beiden Bände, werde ich ihn mit Genuss verschlingen. Von mir gibt es für „Die Verkehrte Stadt“ wie schon für den ersten Band eine 9/10.