Was für eine gelungene Geschichte. Es ist eine absolut reizende Neuinterpreation von Jasmin und Aladdin, die mit so einigen Überraschungen aufwartet. So hatte ich beispielsweise gedacht, dass man als Leser irgendwo im Orient landet, was aber nicht der Fall war. Die Autorin hat das Setting nämlich an eine Schule in Deutschland umgesiedelt, dennoch wird aber auch der orientalische Anteil immer mal wieder erwähnt und zwar in den Kapitel, die aus der Sicht von Dalan erzählt werden.
Im großen und ganzen fand ich das Buch wirklich wunderbar, denn ich fand es richtig gelungen, die ganzen aktuellen Themen, die von der Autorin verarbeitet wurden, gemischt mit den ganzen Anspielungen auf das Märchen zu lesen. Ich fand so, dass es eine wirklich tolle Mischung ist. Es war auch schön, dass die ganzen Originalpersonen nicht vergessen wurden, wie beispielsweise Abu oder Dschafar. So hatte ich nicht das Gefühl, dass ich jemanden vergessen musste. Das Buch war spannend, aber auch sehr gefühlvoll, denn die Autorin hat die Emotionen zwischen den ganzen Charaktere wunderbar dargestellt.
Die Charaktere fand ich toll dargestellt. Am besten fand ich jetzt persönlich eindeutig Jasmin. Sie war mir auf der Stelle sympathisch und auf mich wirkte sie auch sehr nett. Zu Beginn hatte ich dann auch doch Mitleid, denn sie hat es in der Schule alles andere als leicht. Ich fand es aber toll, wie sie sich entwickelt im Laufe der Handlung. Interessant fand ich, dass sie aber nie mit Dalan über Aladdin geredet hat oder vielleicht den Film geschaut hat. Dalan war mir übrigens ebenso wirklich sehr sympathisch. Ich fand die beiden einfach richtig toll und es war wirklich unterhaltsam zu sehen, wie die beiden zusammen interagieren.
Der Schreibstil war definitiv locker und flüssig. Das Buch war sehr angenehm zu lesen und ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Die Autorin hat hier eine tolle Mischung aus aktuellem mit orientalischem Aspekt geschaffen. Es war spannend und abenteuerlich. Die Handlung wird hauptsächlich aus der Perspektive von Jasmin erzählt, allerdings gibt es auch einige Kapitel aus Dalans Sicht.
Das Cover ist einfach nur bezaubernd und ein absoluter Hingucker. Ich liebe es.
Zur Autorin:
Mareike Allnoch wurde 1996 geboren und ist, seit sie denken kann, total in Bücher vernarrt. Irgendwann kam ihr der Gedanke, wie es wäre, eine Handlung nach ihren Vorstellungen verlaufen zu lassen. Mit 17 Jahren begann sie schließlich, ihre erste eigene Geschichte zu schreiben. Daraus ist auch das Manuskript zu ihrem Debüt-Roman “Den Sternen so nah” entstanden.
Quelle: Amazon
Fazit:
5 von 5 Sterne. Tolles Buch. Wunderbarer Auftakt zur Jasmin – Trilogie. Freue mich schon auf die Fortsetzung. Klare Kauf – und Leseempfehlung.