Jump to ratings and reviews
Rate this book

Adorno für Ruinenkinder: Eine Geschichte von 1968

Rate this book
Die Achtundsechziger polarisieren noch immer. Heinz Bude hat mit Männern und Frauen gesprochen, die damals dabei waren. Gemeinsam ist ihnen der Aufbruch aus der Kindheit zwischen Ruinen in eine Welt des befreiten Lebens. Aber Adorno gab ihnen auf den Weg, dass es einem umso schwerer wird, sich in der Gesellschaft nützlich zu machen, je mehr man von der Gesellschaft versteht. Mit einer trostlosen Vergangenheit im Rücken wollten sie die Gesellschaft verändern, um ein eigenes Leben zu finden. 50 Jahre nach der Revolte ist es an der Zeit zu verstehen, wie viel Privates seinerzeit das Politische bewegte: Heinz Bude, einer der besten Kenner der deutschen Gesellschaft, zieht Bilanz.

128 pages, Hardcover

First published January 1, 2018

4 people are currently reading
17 people want to read

About the author

Heinz Bude

57 books9 followers

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
2 (12%)
4 stars
4 (25%)
3 stars
7 (43%)
2 stars
3 (18%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 of 1 review
228 reviews2 followers
February 19, 2018
Rückblick auf die 68er-Generation anhand eines "Remixes" von 20 Jahre alten Interviews mit mehr und weniger bekannten Zeitgenossen, die 1968 mit dabei waren.

In einigen Besprechungen des schmalen Bändchens kann man lesen, dass der Autor dankenswerterweise nur "eine Geschichte" und dieselbe auch sehr persönlich schreibt. Wohl wahr. Allerdings kann sich Heinz Bude nicht dazu entschliessen, seinen Soziologieprofessor-Hintergrund zurück zu lassen. Und so kommt es zu der sicher ungewollten Leseerfahrung, dass der Text, obwohl von einem nach-68er geschrieben, genauso verquast und undurchdringlich daher kommt, wie es die ganze Theorie-Diskussion damals für mich 13-jährigen auch war. Leider nicht viel dazu gelernt. Nicht mal über Adorno, der ja eigentlich oft genug erwähnt wird.

Daneben nervt ein stilistischer Kniff des Autors über weite Strecken, wenn er von den Interviewten in der dritten Person spricht und dann unversehens und ohne Uebergang, manchmal im selben Paragrafen, in die erste Person wechselt, was wohl unhandliche, hässliche Anführungszeichen vermeidet, aber gleichzeitig auch oft verwirrt.

Vielleicht das attraktivste am Buch ist das Retro-Suhrkamp Cover.
Displaying 1 of 1 review

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.