Der Autor hat einzelne Aspekte vom fazettenreichen Werk des Komponisten Igor Strawinsky (1882-1971) herausgelöst und hat die aus dem Zusammenhang seiner Epoche gedeutet. Ein wesentlicher Akzent liegt auf der besonderen, alle stilistischen Wandlungen übergreifenden Eigenart von Strawinskys musikalischer Sprache, wie sie sich in seiner Arbeitsweise, seinen Formprinzipien und seiner Auffassung von musikalischen Zusammenhang zeigt. Dazu konnte unter anderem bisher unbekanntes Material (Skizzen, Particelli, autographe Partituren JM) ausgewertet und hier beispielhaft vorgestellt werden. Zeittafel, Werkverzeichnis, Literaturhinweise und ein Abbildungsteil ergänzen die Darstellung.