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Im Land der Freien. Mit dem Greyhound durch Amerika.

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Andreas Altmann, Kisch-Preisträger und einer der bekanntesten deutschen Reisereporter, fährt mit dem Greyhound-Bus von New York bis San Francisco. Eine Reise voller Abenteuer und Geschichten. Er erzählt von den Wundern und Schrecken eines Landes, das wir alle zu kennen glauben und doch nicht kennen, von einem Land, das viel auf seine Freiheit hält und doch in vielem so unfrei ist. Es zeigt uns ein Amerika, das kein Reiseführer zu zeigen vermag.Was Altmann auszeichnet, ist der Schwung seiner Erzählung. Kein langweiliges Verweilen, sondern ein schnelles Nacheinander der verschiedenen Orte und Geschichten. www.andreas-altmann.com

188 pages, Paperback

First published March 1, 1999

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About the author

Andreas Altmann

46 books40 followers
Andreas Altmann zählt zu den bekanntesten deutschen Reiseautoren und wurde u. a. mit dem 'Egon-Erwin-Kisch-Preis', dem 'Weltentdecker-Preis' und dem 'Seume-Literatur-Preis' ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihm der Bestseller Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend .

Altmann war Dressman, Schauspieler am Residenztheater München und am Schauspielhaus Wien, Jura- und Psychologiestudent, Gärtner, Taxifahrer, Privatchauffeur, Spüler, Kellner, Anlageberater, Straßenarbeiter. Er lebt heute als Auslandsreporter und Reiseschriftsteller in Paris. Unter anderem ist er ohne Geld von Berlin nach Paris gelaufen ( 34 Tage, 33 Nächte ), durch Indien ( Notbremse nicht zu früh ziehen ) und durch Südostasien ( Der Preis der Leichtigkeit ) gereist. Zudem hat er Storys aus der weiten wilden Welt unter dem Titel Getrieben vorgelegt. Er war unterwegs in Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Chile ( Reise durch einen einsamen Kontinent ).

[Quellen: Autorenprofil des Piper Verlags und Autorenprofil des Rohwolt Verlags]

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for MrKillick.
114 reviews8 followers
December 6, 2020
Es ist schon erstaunlich: es gibt Autoren, die man unbedingt kennenlernen möchte - und andere, da ist man froh, sie nicht kennenlernen zu müssen. Ich habe dieses Jahr drei Bücher von Wolfgang Büscher gelesen. Jeder einzelne Satz von ihm ist eine Wohltat: klug, belesen, präzise beobachtend, bescheiden. Und dann ist da dieser A. A.: zwei Jahre älter als Büscher, gleiches Genre, beides reisende Journalisten, aber was für Welten liegen zwischen diesen beiden Autoren! Wo Büscher klug ist, produziert A. Platitüden und billige Vorurteile. Wo B. belesen ist, lässt A. Zitate raushängen, wie ein Pavian seinen Schniedel. Wo B. präzise beobachtet, produziert A. Platitüden und billige Vorurteile (hatten wir schon). Und mal ganz ehrlich: kann man jemanden ernst nehmen, der offenbar Elvis Presley anbetet (örxx!!)?

Dies war ein Bücher-Quickie für mich, um meine Lesestatistik möglichst schnell auszugleichen. Mission accomplished!
Profile Image for Lars.
464 reviews14 followers
December 30, 2023
Zu Beginn seines Buchs schreibt Altmann: "Weinerliche Reiseberichte über Nordamerika, geschrieben von ununterbrochen beleidigten Europäern, gibt es schon genug. Ich habe mir geschworen, mich zu amüsieren. Das wird nicht immer gelingen." Mit dem letzten Satz behält er im Verlauf des Reiseberichts Recht. Denn während seiner Busfahrt von New York an die Westküste regt er sich vor allem über dicke, doofe US-Amerikaner und hässliche, gleichförmige Städte auf. Der Autor mag da nicht falsch liegen, sonderlich originell ist das Ganze trotzdem nicht. Gefallen hat es ihm eigentlich nur im künstlerisch angehauchten Santa Fe und im spirituellen Boulder. Dass er einmal über die Grenze nach Mexiko fährt, um sich ein paar Tage von den USA zu erholen, ist dann die durchaus witzige Konsequenz.

Ansonsten ist auch im "Im Land der Freien" ein typischer Altmann. Der Reiseliterat ist eigentlich der Inbegriff des Sinnspruchs "Carpe Diem", stets darum bemüht, den Moment zu genießen und das Leben mit jeder Faser des Körpers und des Geistes wahrzunehmen. Wer das nicht macht, ist ein Ja-Sager mit weichgespültem Hirn, und von denen gibt es in den Staaten laut dem Autor einfach zu viele. Auch da ist wieder viel Wahres dran, manchmal betreibt Altmann aber fast schon Publikumsbeschimpfung, wenn er jeden Lebensstil abseits der Nonkonformität als verschwendete Zeit beschreibt. Das macht ihn an manchen Stellen abgehoben und arrogant, an anderen wiederum gesteht sich Altmann durchaus seine Schwächen ein, was ihn dem Leser wieder näher bringt.

Wer schon einmal in den Vereinigte Staaten war, erfährt im Buch wenig Neues. Die einzelnen Abschnitte des Trips sind (wie das gesamte Buch mit rund 190 Seiten) kurz, die Begegnungen mit Mitreisenden meist nur flüchtig. Altmann sucht Streiflichter und kann diese auch toll zu Papier bringen, richtig intensive Momente gibt es im Buch bis auf wenige Ausnahmen aber selten. Schön schreiben kann Altmann, etwa Sätze wie "Begeistert lege ich mich schlafen, nicht fassend, was uns alles einfällt, um unsere Angst zu stillen, berührt von unser aller Sehnsucht nach Zuflucht und letzter Gewähr." Das ist schön, traurig und wahr. Eines der besten Zitate hat der Autor übrigens selbst ausgegraben und seinem Buch vorangestellt – es stammt vom portugiesischen Dichter Fernando Pessoa: "Wir haben alle zwei Leben: Eines, das wir träumen. Und ein anderes, das uns ins Grab bringt."
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