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Das Spiel des dunklen Prinzen

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Willkommen beim Albtraumschach.
Kannst du deine schlimmsten Ängste besiegen? Nein? Dann fürchte um dein Leben.

Als Taija durch einen Spiegel in eine schneebedeckte Welt stürzt, hält sie das für einen bösen Traum. Schon bald stellt sich heraus, dass jenes Märchen, von dem ihre Tante immer erzählt hat, nicht nur ein Mythos ist. Das Mädchen befindet sich mitten in der seltsamen Welt der weißen Königin und des dunklen Prinzen, in der sich alles um ein grausames Spiel dreht. Nur, wer das Albtraumschach gewinnt, darf zurück in seine eigene Welt. Wer scheitert, verliert sich in seinem Albtraum – für immer!

300 pages, Paperback

Published April 18, 2018

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About the author

Ney Sceatcher

12 books12 followers

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Community Reviews

5 stars
15 (31%)
4 stars
20 (41%)
3 stars
9 (18%)
2 stars
3 (6%)
1 star
1 (2%)
Displaying 1 - 13 of 13 reviews
Profile Image for bookspumpkin.
454 reviews183 followers
April 22, 2018
4,5 Sterne
Die Idee dieser Geschichte war einfach so einzigartig und unglaublich großartig umgesetzt. Wenn ich trotz Prüfungsstress ein Buch in einem Tag durchlese, heißt das schon was :D
Ganz große Empfehlung von mir! ❤️
Eine ausführliche Rezi kommt, sobald ich Zeit habe.
Profile Image for Jessi.
1,253 reviews42 followers
June 14, 2018
Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Willkommen beim Albtraumschach.
Kannst du deine schlimmsten Ängste besiegen? Nein? Dann fürchte um dein Leben.

Als Taija durch einen Spiegel in eine schneebedeckte Welt stürzt, hält sie das für einen bösen Traum. Schon bald stellt sich heraus, dass jenes Märchen, von dem ihre Tante immer erzählt hat, nicht nur ein Mythos ist. Das Mädchen befindet sich mitten in der seltsamen Welt der weißen Königin und des dunklen Prinzen, in der sich alles um ein grausames Spiel dreht. Nur, wer das Albtraumschach gewinnt, darf zurück in seine eigene Welt. Wer scheitert, verliert sich in seinem Albtraum – für immer!
Quelle: zeilengold-verlag.de

Meinung:

Es war nur eine Legende, eine vage Geschichte, welche immer anders erzählt wurde , und doch kannte man sie.

Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt auch hervorragend zur Geschichte. Der dunkle Prinz auf dem Cover kam dem in meinen Vorstellungen ziemlich nahe und auch seine Ausstrahlung passt perfekt. Mit dem Feuer und dem Schach kommen auch die wichtigsten Dinge in dem Buch sehr gut zur Geltung.

Der Schreibstil von Ney Sceatcher ist super zu lesen, man merkt richtig, dass sie hier einen anderen Stil, als in ihren vorherigen Büchern verwendet, was sicher auch dem Genre geschuldet ist. Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive von Taija und somit kann man sich gut in sie hineinversetzen. Am Ende von jedem Kapitel gibt es dann noch einen Auszug, der in der allwissenden Perspektive geschrieben ist.

Zu Beginn lernen wir Taija kennen, die bei ihrer Tante lebt. Als sie den Dachboden aufräumen soll, entdeckt sie einen Spiegel, durch den sie dann in eine andere Welt fällt. Dort warten nicht nur der dunkle Prinz und die weiße Königin auf sie, sondern auch noch ganz andere Gefahren.

Ney hat mir, als sie mich besuchen kam, ihr Buch mitgebracht und ich habe es sofort zu lesen begonnen. Hierbei handelt es sich um eine Adaption zu Alice im Wunderland, was bei vielen Stellen wirklich auffällt. Wenn man es nicht weiß, könnte man denken, dass diese Ideen nicht neu sind, aber es ist eine Adaption, da muss sich ja was ähneln. Der EInstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, was sicher auch dem tollen Schreibstil geschuldet war. Es gibt keine unnötig lange Einführung, sondern die Handlung nimmt schnell an Fahrt auf, was ich sehr gut fand. Taija lernt man mit der Zeit auch besser kenne, dadurch war es für mich nicht schlimm, dass man zuerst sehr wenig über sie weiß.

Als Taija durch den Spiegel fällt, findet sie sich in einer anderen Welt wieder, diese hat mich sofort beeindruckt, da ein Teil von der weißen Königin und der andere von dem dunklen Prinzen regiert wird. Beide bekämpfen sich schon ewig, doch da sie gleich stark sind, fechten sie diesen Kampf über Albtraumschach aus. Dies ist kein gewöhnliches Schach, denn es bedient sich den Ängsten der Spieler, welche Menschen sind. Dieses Konzept war gänzlich neu und damit auch spannender, als etwas, das man schon kennt. Es gibt auch ein Training für dieses, bei dem Taija zuerst nicht so gut abschneidet, da sie ihre Ängste nicht überwinden kann und ihre Albträume waren wirklich nicht so schön, doch schon bald versteht sie, was sie zu tun hat und wird besser. Bei der finalen Runde waren die Albträume nicht mehr ganz so schrecklich, was aber daran liegt, dass jeder Spieler andere Ängste hat und es wird auch erklärt, warum eben dieser Albtraum für den Betroffenen so fürchterlich ist, daher konnte ich alles sehr gut nachvollziehen.

Aber zurück. Zuerst landet Taija am Hof der weißen Königin, diese fand ich recht furchteinflößend, da sie nicht ganz richtig im Kopf wirkte. Sie hat mich öfter an die Herzkönigin aus Alice im Wunderland erinnert, vor allem, da beide ein Faible für Rosen haben. Im Laufe der Geschichte kommt Taija dann an den Hof des dunklen Prinzen, welcher für mich der interessanteste Charakter ist. Es wird schon bald deutlich, dass er zwei Seiten hat, doch erfährt man bis zum Ende nicht die ganze Wahrheit. An seinem Hof geht es Taija besser, sie lernt auch noch andere Spieler kennen. Rascha, eine davon, war mir zuerst unsympathisch, doch mit der Zeit wurde es viel besser und ich mochte sie immer mehr, vor allem da sie die einzige war, die Taija hilfreiche Antworten und Tipps zu dem Ganzen geben konnte.

In dieser Welt, in der nichts ist, wie es scheint, gibt es viele Plätze zu erkunden, Geheimnisse zu lüften und Geschichten zu erzählen. Mit fortschreiten der Geschichte erfährt man auch, wieso der Prinz und die Königin verfeindet sind und was ihnen zugestoßen ist, dass sie so geworden sind. Taija kennt das Märchen der beiden aus ihrer Welt und glaub sehr lange, dass dies alles nur ein Traum ist. Ich finde es gut, dass hier die Protagonistin nicht sofort alles für bare Münze nimmt und wirklich an ihrem Glauben, dass das nicht passieren kann, festhält, dies ist einmal etwas anderes.

Besonders beeindruckt hat mich im ganzen Buch aber der Prinz, da er sehr widersprüchliche Gefühle gezeigt hat. Ich wusste nie, ob er es nun gut mein, oder nicht. Die anderen Charaktere blieben eher farblos und im Hintergrund, wie Tarif oder der beste Freund des Prinzen. Es war sowieso interessanter, die Handlung mit Taija zu verfolgen, da sie auch versucht zu flüchten und immer wieder neue Personen trifft.

Gegen Ende, als dann das finale Albtraumschach begann, wurde es nochmal spannend. Alle Charaktere kamen nochmal zusammen und Taija setzt ihren Plan, den sie geschmiedet hat, in die Tat um. Für mich war das Ende super, es hatte nochmal alles, was ein tolles Ende braucht. Da es sich hier um einen Einzelband handelt, gibt es auch keinen gemeinen Cliffhanger. Nach dem Epilog gibt es noch einmal die gesamte Geschichte des Prinzen und das Märchen nachzulesen, dies finde ich, ist ein toller Zusatz.

Fazit:

Ein weiteres gelungenes Werk aus der Feder von Ney Sceatcher. Sie hat hiermit bewiesen, dass sie Fantasy ebenso gut wie Liebesromane schreiben kann. Hier wurden viele interessante Charaktere geschaffen und es ist deutlich geworden, dass dies eine Adaption von Alice im Wunderland ist, die jedoch ihren ganz einen Charme versprüht. Ich vergebe für das Buch, welches ich in nur zwei Tagen gelesen habe, 5 von 5 Sterne.
Profile Image for Nadjab.
2,222 reviews
April 22, 2020
Erste Sätze
Es war nur eine Legende, eine vage Geschichte, welche immer anders erzählt wurde, und doch kannte man sie.
Eigentlich erzählt man sie nur kleinen Kindern, um sie vor dem unheimlichen Wald zu schützen.

Klappentext
Willkommen beim Albtraumschach.
Kannst du deine schlimmsten Ängste besiegen? Nein? Dann fürchte um dein Leben.
Als Taija durch einen Spiegel in eine schneebedeckte Welt stürzt, hält sie das für einen bösen Traum. Schon bald stellt sich heraus, dass jenes Märchen, von dem ihre Tante immer erzählt hat, nicht nur ein Mythos ist. Das Mädchen befindet sich mitten in der seltsamen Welt der weißen Königin und des dunklen Prinzen, in der sich alles um ein grausames Spiel dreht. Nur, wer das Albtraumschach gewinnt, darf zurück in seine eigene Welt. Wer scheitert, verliert sich in seinem Albtraum – für immer!

Meine Meinung
Das Buch ist sowohl aus der Ich-Perspektive geschrieben als auch aus der Sicht eines auktorialen Erzählers. Die Ich-Erzählerin ist Taija, der auktoriale Erzähler ist ein Märchenerzähler, der einen weiteren Blick auf Taijas Geschichte wirf.
Taija wohnt bei ihrer Tante Kaisslin und ist eine lebhafte, entschlossene und leidenschaftliche junge Frau. Ihre Eltern starben bei einem Autounfall, weshalb sie bei ihrer Tante in einem Anwesen lebt, dass diese geerbt hatte. Es ist voller alter Erinnerungen, was ihr zu Beginn zu schaffen gemacht hat.
Im Laufe der Geschichte gerät sie an ihre Grenzen, entwickelt sich weiter und wächst über sich hinaus. Ich konnte mich wirklich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.

Die Geschichte spielt hauptsächlich in einer fiktiven Welt mit Magie, in der es zwei verfeindete Parteien gibt – die weiße Königin und der dunkle Prinz. Beide Parteien sind gleichmächtig, weshalb sie sich regelmäßig im Albtraumschach duellieren. Mit dem Albtraumschach hat die Autorin einen an Schach angelehnten Wettbewerb geschaffen, der einzigartig und tiefgehend ist, da er mit den Ängsten der Menschen spielt. Die Atmosphäre der Geschichte ist besonders, da man das Gefühl bekommt, inmitten eines Märchens zu sein. Ebenso hat der Schreibstil der Autorin dazu beigetragen, der eindringlich und angenehm und flüssig zu lesen war. Das Buch konnte mich fesseln und mitreißen, auch wenn ich ab und an das Gefühl von Länge hatte. Es gibt mehr oder weniger überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.

Bewertung
Eine gelungene Geschichte mit einer tollen Atmosphäre und interessanten Idee, welche mich beinahe komplett überzeugen konnte, daher gibt es von mir
4,5 von 5 Würmchen
Profile Image for cocoline_reads.
100 reviews5 followers
May 14, 2018
Kathas Meinung
Als erstes möchte ich nochmal dem lieben "Spread and Read - Bloggerteam" danken, dass ich dieses Buch lesen durfte, welches mir gleich aufgrund des wundervollen Covers gleich aufgefallen ist. Da mir auch der Klappentext sehr zugesagt hat, war ich schon sehr gespannt, wie mir das Buch gefallen wird. Leider habe ich aus einigen Gründen etwas länger für die Rezension gebraucht, denn ausgelesen habe ich es schon vor einer Weile.
Der Schreibstil gefiehl mir recht gut, weil er sehr leicht und flüssig war und ich mir dadurch alles gut vorstellen konnte.

Die Geschichte wird auch der Ich-Perspektive von der 17-jährigen Taija erzählt, die seit dem Tot ihrer Eltern bei ihrer Tante Kaisslin lebt. Der Name Tajia bedeutet Feuer, und stamd aus einer alten und längst vergessenen Sprache.
Oft wurden ihr früher die Geschichten über Tarasa, der Stadt aus ewigen Eis, erzählt. Da es sich aber nur um Legenden handelte, hat sie ihnen nie besonders viel Aufmerksamkeit oder Glauben geschenkt, bis sie eines Tages durch einen Spiegel im Dachboden in eine schneebedeckte Welt stürzt. Doch selbst da hält sie es nur für einen ganz schlechten Traum aus dem sie liebend gerne wieder aufwachen möchte. Denn bald wird ihr bewusst, in welcher Stadt sie gelandet ist, nämlich Tarasa. Wo die weiße Königin und der dunkle Prinz Farrun immer Albraumschach spielen. Bei diesem "Spiel" müssen die Spieler ihre eigene Angst besiegen, tun sie es nicht sind sie für immer verloren. Es kommt natürlich wie es kommen soll, Tajia wurde als eine Spielerin ausgwählt und muss sich nun ihren Ängsten stellen. Am Hof vom dunklen Prinzen Farrun lernt sie Rascha kennen, die vor langer Zeit ein Spiel im Albtraumschach gewonnen hat. Ihr Name hat die Bedeutung "tausend Geschichten, tausend Teile", was aber gar nicht ihr richtiger Name ist. Es scheint so, dass Rascha es mit Tajia gut meint, weswegen sich beide anfreunden. Rascha möchte Tajia helfen das Spiel zu gewinnen, unter anderem auch weil sie dadurch mit ihr in die "normale" Welt fliehen möchte. Auch wenn der dunkle Prinz Farrun anfangs etwas kühl und hart wirkt, merkt man doch recht bald, dass er Gefallen an Tajia findet und so kommt es, dass sich die Beiden etwas näherkommen. Als das Albtraumschach endlich anfängt, wird Farrun verraten, doch von wem? Und hat Tajia überhaupt eine Chance das Spiel zu gewinnen und somit ihre Ängte zu besiegen?

Mir hat die Geschichte eigentlich ganz gut gefallen, auch wenn ich es zwischendurch leider etwas langatmig fand, wodurch ich für meine Verhältnisse sehr lange gebraucht habe, um das Buch zu beenden. Auf der einen Seite kann ich es schon nachvollziehen, denn die Autorin erklärt das Spiel und die ganze Geschichte wirklich ganz genau damit sich der Leser auch alles sehr gut bildlich vorstellen und verstehen kann. Jedoch hätte man es an einigen Passagen vielleicht etwas kürzer fassen können, vor allem als es ums üben für das Albtraumschach ging.
Was ich persönlich wirklich richtig toll fand, waren die Auswahl der Namen, die so ungewöhnlich und schön waren.
Da mir aber die Geschichte trotz des kleinen Kritikpunktes doch sehr gut gefallen hat, gibt es von mir 4 von 5 Sternen.
Profile Image for Letanna.
1,951 reviews60 followers
April 20, 2018
Zuerst hält Taija ihre Reise durch den Spiegel in eine andere Welt für einen bösen Traum. Sie muss dann aber schnell feststellen, dass sie in dieser Welt gefangen ist und als Schachfigur für eine Partie Albtraumschach zwischen der weißen Königin und dem dunklen Prinzen dienst. Taija gibt nicht auf, sie will unbedingt wieder nach Hause, was keine einfache Sache ist, weil niemand ihr etwas erzählen will und sie selbst hinter das Geheimnis des Spiels kommen muss.

Dieses Buch ist wirklich sehr ungewöhnlich und auch ganz anders als ich erwartet habe. Die Autorin erzählt ihre Geschichte sehr märchenhaft. Insgesamt hat mich die Geschichte sehr an Alice im Wunderland erinnert. Ich muss aber gestehen, dass ich kein so großer Fan von Alice im Wunderland bin und so hatte ich am Anfang einige Schwierigkeiten mit der Handlung.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Taija, aber es gibt auch immer wieder kurze Abschnitte aus der Sicht anderer Personen. Die Sprache ist teilweise sehr poetisch und die Handlung sehr düster. Die Charaktere haben alle so ihre Geheimnisse, die erst im Laufe der Handlung offenbart werden.
Zuerst gibt es für den Leser wenig Informationen, erst nach und nach werden die Geheimnisse um den dunklen Prinzen und dem Albtraumschach gelöst. Ich habe ein bisschen gebraucht, bis mir die Geschichte gefallen hat. Von mir gibt es 4 von 5 Punkte.
Profile Image for Das Bücherwunderland.
153 reviews
November 29, 2018
So meine lieben, ich weiß nicht so recht, ob ich überhaupt alles nach dem was mit meinen Tolino passiert ist sagen soll (er ist kaputt) aber egal jetzt zum wunderbaren Buch.

Das Spiel des dunklen Prinzen von Ney Sceatcher ist das erste Buch von dem Zeilengold Verlag und es war ein richtiger Glücks griff.



Das Cover ist einfach wunderschön und spiegel wirklich alles wieder was im Buch geschehen ist. Der Mann der bestimmt der dunkle Prinz „Farrun„ er sieht echt heiß aus und ja man merkt auch, dass er gefährlich aussieht. Seine Haltung so arrogant und dominant sein blick ist einfach wow, okay er sieht halt gut aus. Das alles am Cover vom Hintergrund und der Mann sind schwarz, weiß. Das feuer passt auch dort hin da es das gegen teil zum Eis und dem schwarz, weiß. Allem in allen ist alles harmonisch miteinander.



"Selbst das schrecklichste Märchen entspricht zu einem kleinen Teil der Wahrheit"



Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und ich Kamm wirklich schnell voran was ich einfach super. Es wurde alles bildhaft dargestellt und ich war immer, mitten drin bin.

So aber mal zum Inhalt der Märchen Dystopie von Alice im Wunderland. Der Anfang der Geschichte war noch in unserer Welt, was ich echt klasse finde. Wir lernen die liebe Taija kennen, die sich als die junge Hauptperson mit 18 Jahren (glaube ich jedenfalls) entpuppt. Sie lebt bei ihrer Tante nach dem tragischen tot ihrer Eltern. Ihre Tante schickt sie nach den Frühstücken auf dem Dachboden des hausen geschickt um dort auf zu räumen. Dort findet sie einen antiken spiegel, als sie ihn in die Hand nehmen will rutsch sie aus und fällt durch die Spiegelfläche die bei dem auf prall sofort zerspringt.

Taija findet sich dann im Land der weißen KönigIn wieder die sofort nach ihr suchen lässt, im schloss der weißen, wird sie nach einer Audienz in den kalten Kerker verband. Nach einiger zeit taucht die weiße mit einem man auf um sie als neue Trophäe zu präsentieren für ihr spiel. Der man ist der verkleidete beste freund des dunklen Prinzen, nachdem die beiden gegangen sind, wird Taija vom richtigen Prinzen befreit und in sein schloss gebracht. Dort lernt sie ein paar von den regel vom Albtraum Schach kennen, sowie lernt sie auch Rascha ein neue Freundin kennen. Es vergehen Monate da die weiße nicht alle Spieler beisammen hat. Je länger sie durch die dunklen Gänge des Schlosses des Prinzen streift, desto mehr fängt sie an sich selbst zu vergessen. Aber im Gegensatz zu den anderen Spielfiguren ist Taija nicht bereit ihr Leben durch ein Spiel bestimmen zu lassen, sie bietet dem Prinzen die Stirn und geht ihren eigenen Ich Weg.

Aber mehr erzähle ich nicht, lest es…

Farrun „Der dunkle Prinz“

Ist ein sehr starker man mit einer dominanten aber dennoch liebe vollen Seite. Er war nicht immer so, er war einmal ein liebevoller Mann, die sein volk beschützen wollte. Er wurde von seinem Vater verflucht. Durch diesem Fluch wurde er böse und dunkel er bekam Magie.





Fazit
Ich kämpfte gegen meine Albträume, suchte mit Rascha ihren wahren Namen, trank Tee mit dem Hutmacher, Kamm  hinter das Geheimnis des dunklen Prinzens und fand am Ende Etwas, das mich bis in die wahre Welt begleitet hat …

Für mich ein echter Glücksgriff aber das ende ging mir dann aber etwas zuschnell hätte mir da etwas mehr ehrhoff dennoch ein gutes Buch.
Profile Image for Mel.
62 reviews
May 13, 2018
Das Cover ist ein echter Hingucker und es zeigt die Düsterkeit passend zur allgemeinen Atmosphäre im Buch. Man erkennt aber auch, dass hier Feuer UND Eis eine Rolle spielen.

Den Titel und den Klappentext fand ich super spannend, weswegen ich das Buch unbedingt lesen wollte. Leider muss ich im nachhinein gestehen, dass ich den Titel etwas verwirrend finde, denn es ist ja nicht das Spiel des dunklen Prinzen allein, sondern es geht um das Spiel zwischen dem dunklen Prinzen und der weißen Königin.

Der Schreibstil war sehr gut zu lesen und die Welt die Ney hier erschaffen hat war interessant und hat neugierig gemacht. Basierend auf "Alice im Wunderland" hatte ich auch hin und wieder den Eindruck dass andere Märchen ihren Einfluss deutlich machten. So bekam ich öfter das Gefühl eine Adaption von die Schöne und das Biest zu lesen. Da ist durchaus viel Potenzial vorhanden.

Allerdings wurde ich nicht mit den Figuren warm und konnte mich nicht mit ihnen identifizieren. Meine Gefühle blieben einfach neutral. Eigentlich fand ich es sehr gut, dass Taija sich lange an dem Glauben festhält dass alles nur ein Traum sei, aber dennoch wollte keine wirklich Sympathie aufkommen. Irgendwann kam mir dann die Idee es könnte vielleicht sein, dass die Regel "show not tell" nicht beachtet wurde. Das muss ja nicht immer gleich offensichtlich ins Auge springen, aber ich konnte dafür auch keinen Nachweis finden, jedenfalls im letzten Drittel nicht mehr. Irgendetwas fehlte mir, aber ich habe nicht zu fassen bekommen was genau es war was die Figuren betraf.

Insgesamt lag der Fokus des Buches, wohl zu sehr auf dem Training für das eigentliche Albtraumschach und im Albtraumschach fand ich dann die Albträume viel lascher als die beim Training. Eigentlich hätte es doch viel viel schwerer sein sollen? Dazu kommt, dass eben das eigentliche Albtraumschach nur sehr wenig Raum im Buch einnahm und der Schluss des Buches ging insgesamt sehr abrupt von statten.

Dafür gab es dann am Rande eine aufkommende Liebesgeschichte bei der ich mich gefragt habe wo kommen denn jetzt die Gefühle auf beiden Seiten auf einmal her. Was ich aber an dieser Stelle positiv erwähnen möchte ist, dass es mir gefallen hat wie überschaubar diese Thematik geblieben ist. Ich mag ja aktuell zuviel Romanze nicht so gern in Büchern. Das kam mir dann sehr entgegen :-)

Ich hätte mir gewünscht tiefere Einblicke zumindest in den Prinzen zu bekommen. Vielleicht hätte ein Perspektivwechsel an dieser Stelle geholfen. Aus Raschas Sicht wurden ja auch vereinzelt Abschnitte erzählt.
Profile Image for Aki .
801 reviews14 followers
September 24, 2018
Zum Inhalt selbst mag ich gar nicht so viel sagen, denn ich denke, dass der Klappentext wirklich genug Informationen preis gibt.

Der Schreibstil. Oh, in den war ich wirklich von Anfang an verliebt. Er ist flüssig, er lädt förmlich zum Weiterlesen ein und hat mich von Anfang bis Ende wirklich an das Handy gefesselt und das in nicht einmal zwei Tagen.
Ich muss gestehen, dass man sich wirklich auf diese Geschichte konzentrieren muss. Es ist keine Geschichte, die man mal eben zwischen Tür und Angel liest.
Es mag zwar etwas komisch klingen, da ich das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgesuchtet habe.


Taija war ein Charakter, den ich sofort mochte. Egal, welchen Alpträumen sie gegenüber stehen muss, sie versucht dennoch immer das Gute aus diesen Träumen zu ziehen. Sie versucht an ihren Schwächen zu wachsen und das schafft sie wirklich.

Der dunkle Prinz war manchmal wie ein Buch mit sieben Siegeln für mich. Er hat mich oft überraschen, aber auch irgendwie.. entsetzen können. Mit seinen Handlungen und Gedankengängen. Ich muss aber auch sagen, dass ich das hier wahrlich nicht als negativ empfunden habe.
Es hat halt einfach zum Buch gepasst.

Auch den Gegenpart der weissen Königin hat Ney Sceatcher wirklich gut integrieren können und obwohl sie eigentlich wirklich der unsympatische Teil sein sollte, konnte ich mir mit ihr sogar anfreunden und ein paar ihrer Handlungen nachvollziehen.
Klingt komisch, oder?


Ich fand die Grundidee dahinter wirklich klasse und wenn ich mir vorstelle, dass ich gegen meine größten Ängste in diversen Albträumen antreten müsste, bekomme ich sofort Gänsehaut. Die verschieden Albtraumsequenzen hat Ney Sceatcher wirklich gut rüber bringen können und manchmal hatte ich sogar das Gefühl, direkt dabei zu sein.


Besonders gut gefallen hat mir auch die kleine Erzählperspektive. Je nach Kapitel hat die Autorin eine kleine Passage eingebaut, die dem Leser übermitteln, was der Gegenpart gerade tut. Zum Beispiel, was die weisse Königin plant, während Taija mal wieder in einem ihrer Alpträume gefangen war.
Ich habe immer so ein kleines bisschen Michael Ende's Stimme im Ohr gehabt, die als Erzähler diesen Teil der Geschichte übernimmt.

Ich glaube, ich könnte noch stundenlang weiterschreiben. Es mag sein, das dieses Buch nicht jeden Geschmack trifft, aber das muss es ja gar nicht.

Meinen Geschmack hat es sehr getroffen und das Cover hat versprochen, was ich erwartet habe. Ein düsteres Märchen, dass mit Gefühl und Humor und Werten wie Vertrauen, Freundschaft und Liebe für mich zu einem echten Leseerlebnis geworden ist.
Profile Image for Cara.
208 reviews3 followers
January 4, 2019
Der Klappentext von Das Spiel des dunkeln Prinzen hat mich sofort neugierig gemacht. Die Idee, die dem Buch zugrunde liegt, klang neu und interessant und ich wollte das Buch unbedingt lesen.

Als ich dann begonnen habe, Das Spiel des dunkeln Prinzen zu lesen, gab es einen kleinen Dämpfer. Ich fand den Schreibstil ein wenig anders, als ich sonst so lese, auch wenn ich nicht genau sagen kann inwiefern. Zwar ist er nicht schlecht und ich hab mich schnell daran gewöhnen, aber es hat mir den einstieg ins Buch ein wenig schwer gemacht und ich kam nur ziemlich langsam voran.

Das Spiel des dunkeln Prinzen wurde nach einem kurzen Einstieg in die Geschichte dann aber sehr schnell spannend, nachdem Taija durch den Spiegel in die Welt ihrer Kindheitsmärchen gelangt ist. Und die Welt selbst ist richtig genial. Zwar hat man da manchmal das Gefühl, dass sie ziemlich chaotisch und verwirrend ist, aber das liegt wohl nur daran, dass man alles nur häppchenweise erfährt und sich immer wieder neue, wundersame Dinge hinter den bunten Türen und dem Eis verbergen, die auch Taija nur nach und nach in Erfahrung bringt.

Wenn es um die Handlung geht, speziell um den Verräter in den eigenen Reihen, der sich nach und nach rauskristallisiert, muss ich sagen, dass mich der tatsächlich nicht wirklich überrascht hat. Wo der Rest der Handlung zum Mitfiebern und spannend war, fand ich das ein wenig zu vorhersehbar.

Das Spiel des dunkeln Prinzen hat was von Alice im Wunderland. Und an dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich nicht so auf die Alice-Geschichte abfahre, wie viele andere, was wohl auch mit einer der Gründe war, warum mich das Buch trotz seiner wundersamen Welt und der interessanten Idee des Albtraumschachs nicht zu 100 Prozent begeistern konnte.

Dennoch denke ich, dass Das Spiel des dunkeln Prinzen gerade Alice-Fans begeistern kann. Und mir hat zumindest das Albtraumschach sehr gut gefallen. Ebenso wie das Märchen, das die Geschichte des dunklen Prinzen und der weißen Königin erzählt.
28 reviews2 followers
May 25, 2018
Taija ist die Hauptprotagonistin und landet in deiner Art Wunderland, wie Alice. Die Märchenadaption lässt einen einige Figuren aus eben jenem Märchen wiedererkennen, allerdings sind eher nur die Namen gleich.

Die gesamte Geschichte befasst sich mit den eigenen Ängsten der Figuren. Der Schreibstil an sich ist nicht schlecht, aber ich habe doch gebraucht, bis ich in die Geschichte gefunden habe. Das lag aber hauptsächlich an dem Erzählstil und der kleinen Zusammenfassungen mit Fragen, die an jedem Kapitel dabei waren. Für mich persönlich haben sie meinen Lesefluss gestört und so habe ich sie einfach überlesen. Da sie Kursiv gehalten sind, ging das ganz gut.

Die Geschichte an sich war wirklich mal ganz anders und gut durchdacht. Verschiedene Ängste wurden hier aufgeführt und die Protagonistin musste sich ihnen stellen und auch noch einen Weg nach Hause finden. Allerdings war der *Gruseleffekt* nicht wirklich vorhanden, da die Handlung meiner Meinung nach einfach zu einfach gehalten wurde. Da hätte man viel mehr rausholen können.

Die beiden Hauptfiguren, die eben dieses Albtraumschach spielen, werden natürlich auch vorgestellt und haben auch ihr Päckchen zu tragen. Allerdings fehlte mir hier die tiefe der Charaktere.

Etwas, dass ich persönlich wieder nicht so gut fand, da Klischees angeführt wurden, die ich schon in der Realität als Ausrede empfinde, aber das ist meine persönliche Meinung.

Das Ende kam mir zu schnell und der Epilog sollte dann wohl das fehlende Teil erklären.

Es ging mir einfach zu schnell. Man wurde aus der Geschichte gerissen. Ende und dann wurde nochmal ein bisschen was erzählt.

Diese Geschichte hat leider sehr viel verschenktes Potenzial, aber die Grundidee ist wirklich toll. Daher empfehle ich euch, lest sie und bildet euch selbst eine Meinung.

Zum Schluss möchte ich mich noch beim Zeilengold Verlag bedanken, das sie mir das Ebook als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.
Profile Image for viviskunterbuntewelt.
114 reviews1 follower
March 20, 2019
Cover
Das Cover fand ich super schön gestaltet. Ich bin nur leider nicht so der Fan von erkennbaren Gesichtern auf Covern, aber hier drück ich mal ein Auge zu, weil es einfach super gut zur Geschichte passt.
Und auch die “Kälte” der Eiswelt kam auf jeden Fall sehr gut zur geltung.
Schreibstil
Der Schreibstil ist sehr flüssig und man ist schnell in der Geschichte drin.
Was mir sehr gut gefallen hat, war die kurze Zusammenfassung am Ende jedes Kapitels. Es hat dem ganzen noch mehr das Märchenhafte gegeben.
Charaktere
An sich mochte ich Taija sehr gerne, allerdings ist sie mir die ganze Zeit ziemlich unverändert vorgekommen und war an manchen Stellen ziemlich naiv. Ich wüsste zwar nicht wie ich in manchen Situation gehalten hätte, aber das war mir dann etwas too much.

Der dunkle Prinz war ein sehr schöner Charakter. Ich hätte mir gewünscht, dass er noch öfter vorkommt als sowieso schon. Sein Charakter hat mir vor allem auch gefallen und er hat seinem Namen alle Ehre gemacht. Der dunkle Prinz passt perfekt zu dem Charakter. Aber auch er hat eine helle Seite und das hat ihn direkt sympathisch gemacht.

Die weiße Königin war so wie man sie aus Narnia kennt - hinterlistig und gemein.
Allerdings wusste man nach und nach immer mehr was es mit der Königin auf sich hatte und konnte alles viel besser nachvollziehen. Es steckt schließlich immer etwas dahinter.

Fazit
In vielen Teilen war die Geschichte etwas oberflächlich, aber trotzdem habe ich die Geschichte verschlungen und die parallelen zu Alice im Wunderland waren auch wirklich toll.
Ich hätte mir gerne etwas mehr Romantik gewünscht, aber das ist Geschmackssache.
Das eigentliche Spiel war auch etwas zu kurz, dafür dass die es die ganze Zeit eigentlich um nichts anderes geht.
Trotz allem habe ich das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen, weil es einen einfach nicht mehr losgelassen hat. Die Märchenadaption ist der Autorin vollkommen gelungen. Eine schöne Geschichte für zwischendurch.
Profile Image for The Bookdragon‘s realm.
82 reviews
May 14, 2018
Ein großes Dankeschön geht an den Zeilengold Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Meine Meinung:
Ein Buch welches mich schon auf den ersten Blick total angesprochen hat. Es sieht dunkel aus, düster. Genau das was viele andere Bücher nicht sind. Und auch der Klappentext konnte mich vollends überzeugen. Ob das Buch das auch geschafft hat, erzähle ich euch jetzt.
Cover:
Am Cover ist rein gar nichts auszusetzen. Es spiegelt den Inhalt des Buches ohne Spoiler wider und macht keine falschen Versprechen. Der Gegensatz von Eis und Feuer ist sehr schön im Cover verarbeitet und auch die anderen Details wie die Schachfigur, der Prinz und der Wald sind gut eingebracht.
Der Schreibstil:
Mein mittlerweile zweites Buch von der Autorin Ney Sceatcher, wenn auch in einem ganz anderen Genre. Auch in dieser Geschichte konnte sie mich mit ihrem Schreibstil wieder verzaubern. Sofort wurde ich zum Träumen angeregt und konnte mir alles deutlich vorstellen. Mit Taija konnte ich mich auch sofort identifizieren und habe genau deshalb auch sehr mit ihr mitgefiebert. In diesen 300 Seiten hielt mich die Autorin im Albtraumschach und einer ganz besonderen Geschichte fest und hat mich auch danach nicht gehenlassen.
Die Charaktere:
Taija ist wie ihr Name schon sagt: Feuer. Sie lässt sich nicht unterkriegen, ist nicht leicht zu überzeugen und ist sehr mutig. Es mag vielleicht nicht von Anfang an so scheinen, aber sie weiß wofür es sich zu kämpfen lohnt. Ich mochte außerdem ihre unverfrorene Art und ich fand sie hatte einen gewissen Witz der mich immer wieder zum Lächeln brachte. Im Albtraumschach gefangen und trotzdem verliert sie ihre Neugierde nie und sucht immer nach einem Ausweg: Genau das macht sie aus.
Der dunkle Prinz ist, wie der Titel schon verrät, unser zweiter Protagonist. Er ist düster und böse, aber war er das schon immer? Und was hat das ganze mit der weißen Königin zu tun? Und wieso überhaupt dieses Spiel: Albtraumschach? Naja das werde ich euch ganz bestimmt nicht verraten, lest lieber selbst.
Die Geschichte:
In dieser Geschichte hat für mich alles gepasst. (Nicht immer ganz) souveräne Protagonisten, ein Märchen, das vielleicht doch keines ist. Ein Ende das für mich sehr überraschend kam. Spannung von Anfang bis zum Ende und einfach jede Menge Lesespaß. Ich wurde verzaubert und mit Taija gemeinsam in eine Welt gezogen die es gar nicht gibt, oder? Es war eine wirklich spannungsgeladene Geschichte und ich musste mich oft zusammenreißen um nicht die Luft anzuhalten, weil ich so mitgefiebert habe. Wirklich einzigartig.

Empfehlung:
Eine klare Leseempfehlung für alle LeserInnen die gerne düstere Fantasygeschichten mit vielen Geheimnissen lesen.

Mein Fazit:
Super Protagonisten, tolles Setting und eine spannende Geschichte.
Profile Image for Nicole Ramge.
366 reviews6 followers
April 28, 2018
Willkommen beim Albtraumschach.
Kannst du deine schlimmsten Ängste besiegen? Nein? Dann fürchte um dein Leben.
Als Taija durch einen Spiegel in eine schneebedeckte Welt stürzt, hält sie das für einen bösen Traum. Schon bald stellt sich heraus, dass jenes Märchen, von dem ihre Tante immer erzählt hat, nicht nur ein Mythos ist. Das Mädchen befindet sich mitten in der seltsamen Welt der weißen Königin und des dunklen Prinzen, in der sich alles um ein grausames Spiel dreht. Nur, wer das Albtraumschach gewinnt, darf zurück in seine eigene Welt. Wer scheitert, verliert sich in seinem Albtraum – für immer!

kleine Einblicke:

Mitten auf dem Zeltplatz der Jäger lag ein Mädchen mit flammendem Haar. Sie hatte Angst, und das war auch besser so. Die weiße Königin rast vor Zorn und sandte sogleich Späher aus, welche ihr diesen kostbaren Schatz zurückbringen sollten.
Und Farrun, der dunkle Prinz? Der beobachtete von seinem Zelt die Wälder, mit einem siegessicheren Lächeln auf den Lippen. Er besaß fünf Schachfiguren, die weiße Königin nur vier.
12%

Doch zuerst musste sie den Weg zur Bibliothek finden. Denn dort befanden sich womöglich Antworten auf all ihre Fragen. Wie viele Tage ihr noch blieben, bevor die weiße Königin mit ihren Figuren eintraf? Wie viele Stunden hatte sie noch, ehe auch sie ihren Namen vergaß? Und wie viele Minuten blieben ihr, bevor der dunkle Prinz erfuhr, was sie hinter seinem Rücken trieb? Wo blieb der weiße Hase mit der Stoppuhr, der dem flammenden Mädchen erklärte, dass sie bereits zu spät war?
35%

Namen mögen noch so einfach und unbedeutend sein, doch sie machen uns zu dem, was wir sind. Sie verleihen unserem Körper eine Seele, schenken anderen Menschen Macht über uns. Dank ihnen tauchen wir in Geschichten auf, geraten nicht in Vergessenheit. Durch sie wissen die Leute, von wem man spricht. Sie sind weit mehr als eine einfache Aneinanderreihung von Buchstaben. Sie sind ein Teil von uns und ein Teil dieser Welt.
61%


meine Meinung:


Ganz entschieden muss ich sagen, das ich etwas ganz anderes erwartet habe!
"Willkommen beim Alptraumschach!" - so der erste Satz der Inhaltsangabe, der mir hier verspricht das es düster, böse, ängstlich, unheimlich, spannend und vielleicht auch etwas (mehr als sonst) blutig werden wird. Ok es ist düster und auch etwas spannend - aber das unheimliche, blutige und ängstliche habe ich bis zum Schluss nicht finden können. Und das Böse schon mal gar nicht.

Taija, unsere rothaarige Protagonistin glänzt durch ihre Sturheit dies sie nicht ganz langweilig macht. Immer wieder wird in dem Buch auf das "flammende" Mädchen (bezogen auf ihre Haare) hingewiesen. Aber was sollte das bedeuten? Ich dachte, dass dies vielleicht immer wieder ein Hinweis sein könnte auf ihre Herkunft, die vielleicht versteckt im Spiegel sein könnte und sie dadurch eine ganz besondere Stellung bekommt. Aber da habe ich mich getäuscht, den das einzige was hier flammend war, war gelegentlich ihr Temperament, wenn sie nicht einfach alles so angenommen hat wie man es ihr sagte oder erzählte. Irgendwie dachte ich das ganze Buch über da kommt noch was - aber es kam nichts. Besonders gut kennen gelernt hab ich sie auch nicht, das sie doch sehr flach gehalten wird und nicht weiter von sich preis gibt, was ich sehr schade finde.
Tarrun, der dunkle Prinz stellte ich mir vor als Bösewicht wie er im Buch steht. Mag sein, dass er das vielleicht mal war. Aber mehr als "böse" schauen durch seine dunklen Augen hat er hier nicht von sich gezeigt. Kein listiger kleiner Drecksack, kein Bösewicht. Eher ein verständnisvoller junger Mann, der vollstes Verständnis dafür hatte das Taija seine Einrichtung durchs Fenster schmeisst und ihn wohlweisslich belügt. Zum Dank bekommt sie noch Freigang als Gefangene - so etwas hab ich noch nie gelesen.
Alle anderen Charaktere waren ebenfalls alles andere als hervorhebend! Die Königin war halt eine Königin, Rascha eine Mitspielerin genauso wie Tarin.
Was aber dieses Buch hat, ist so viel was es meiner Meinung nicht haben sollte!
Ich mochte es zum Beispiel gar nicht das es doch zu sehr an Alice im Wunderland angelehnt war. Klar war, das es ähnlich ist. Aber muss deshalb ein Hutmacher vorkommen? Muss Taija in ein dunkles Loch fallen? Muss es eine Teeparty geben? Klar, wir spielen kein Kricket sondern Alptraumschach, aber das wäre hier für mich egal gewesen, da ich mir unter Alptraumschach doch etwas ganz anderes als dieses gähnige Spiel vorgestellt habe.
Und dabei ist doch die Idee so unglaublich gut. Was ist hier nur passiert?
Alleine das Wort Alptraumschach hatte mich dermaßen überzeugt von dem Buch, dass ich denke, dass ich genau deshalb so enttäuscht bin. Alpträume sind gruselig und unheimlich und lassen einen schweissgebadet aufwachen. In einem Alptraum kann man nicht rational denken wie man handeln muss sondern man tut es einfach - und dann auch noch garantiert das Falsche damit es noch grusliger wird. Hier streicheln wir Wölfe, die uns den Weg aus dem Traum zeigen, fallen in ein dunkles Loch und landen auf den Füßen und wissen genau durch welche Tür wir gehen müssen. Was hat das mit Alptraum zu tun? Kein Clown der uns fressen will? keine reißende Bestie die uns verfolgt und zur Strecke bringt.
Mag sein, das ich den Sinn des Buches einfach nicht verstanden habe, aber mehr als einen Stern für die geniale Idee und einen, dass ich bis zum Schluss hoffte das noch "mehr" kommt, kann ich hier leider nicht geben.
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