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In dieser unruhigen Zeit hat der 17-jährige Jaryd Visionen, in denen er Unheil voraussieht. So wundert es niemanden, als sein Onkel Baden, ein Eulenmeister, ihn abholt, um ihn in die Magierstadt Amarid mitzunehmen. Auf dieser Reise werden die beiden mit den Taten der bösen Magier und mit der wachsenden Ablehnung in der Bevölkerung konfrontiert. Jaryd erfährt viel über die Geschichte der Magie, über die Bindung junger Magier an Falken und alter Magier an Eulen. Er hört vom Fluch des Urmagiers Theon und lernt, dass Magier, die ohne eine Bindung an einen Vogel sterben, als Unbehauste ewig weiterleben müssen und verdächtigt werden, Untaten zu begehen.
Die Geschichte entwickelt sich bedächtig, ohne je langweilig zu werden. Viel Action wechselt sich geschickt mit der Beschreibung der Welt von Amarid ab. Coe weiht den Leser mit in die Geheimnisse der Magie ein. Magie ist keine finstere Unbekannte, sondern eine natürliche gute Kraft. Die Magier selbst sind keine Überwesen, sondern haben menschliche Stärken und Schwächen. Es gibt Freundschaften und Feindschaften unter ihnen und auch das eine oder andere schwarze Schaf, das die Magie zum Erwerb von Macht und Reichtum nutzen möchte.
Der Fluch des Magiers ist der Auftakt der Serie und eine gelungene Einführung, die Lust auf die nächsten Bände macht. Was man bemängeln kann, ist die etwas simple, manchmal hölzerne Sprache, aber das kann an der Übersetzung liegen. --Ute Wimhöfer
431 pages, Paperback
Published September 1, 2002