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Martinsfehn-Krimis #1

Das Dorf der Lügen

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Ein Albtraum für Polizeikommissarin Viktoria Engel: Sie erschießt im Dienst einen Unschuldigen, den 16-jährigen Rouven Kramer. In ihrer Not inszeniert sie die Tat, als hätte sie aus Notwehr gehandelt, doch die Dorfbewohner hegen Zweifel. Als kurze Zeit später eine weitere Leiche auftaucht, bizarr inszeniert wie Rouvens Tod, bricht eine Welle von Misstrauen über das Dorf herein, bis sich niemand mehr vor dem anderen sicher fühlt...

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First published July 14, 2014

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Barbara Wendelken

52 books7 followers
Barbara Ute Wendelken is a German author of children's and young adult literature as well as crime novels.

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Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for ♡ Sonja Rosa Lisa ♡  .
5,398 reviews657 followers
November 9, 2022
Im beschaulichen ostfriesischen Martinsfehn geschieht das Unfassbare: Ein 16-jähriger Schüler wird von einer Polizeikommissarin erschossen. Um ihre Karriere nicht zu gefährden, lässt sie die Tat wie Notwehr aussehen. Trotzdem gibt es einige Zweifler im Dorf, und bald schon taucht eine zweite Leiche auf.
*
Mein Leseeindruck:
Auf diesen Krimi war ich sehr gespannt, da er in Ostfriesland spielt und ich die Gegend gut kenne und sehr mag. Tatsächlich spürt man beim Lesen immer wieder, dass man sich literarisch gesehen in Ostfriesland aufhält, und doch ist es nicht übertrieben oder aufgesetzt.
Die Figuren sind sehr schön beschrieben. Man kann sich von allen ein sehr gutes Bild machen, denn sie wirken sehr echt und authentisch, haben ihre kleinen Probleme und Macken und wirken dadurch sympathisch und lebendig.
Die Krimihandlung an sich ist von Anfang bis Ende durchweg spannend, dazu sehr durchdacht und nachvollziehbar. Dabei wird der Leser immer wieder überrascht; nichts ist hier vorhersehbar.
Mich hat der Krimi sehr gefesselt und besonders freut mich, dass es der Auftakt einer Reihe ist! So kann ich hoffentlich bald schon wieder nach Martinsfehn reisen und gemeinsam einen neuen Fall mit Hauptkommissar Renke Nordmann lösen! :-)
Profile Image for KruemelGizmo.
503 reviews5 followers
December 9, 2016
Ein Alptraum für Polizeikommissarin Viktoria Engel: Sie erschießt im Dienst einen Unschuldigen, den 16-jährigen Rouven Kramer. In ihrer Not inszeniert sie die Tat, als hätte sie aus Notwehr gehandelt, doch die Dorfbewohner hegen Zweifel. Als kurze Zeit später eine weitere Leiche auftaucht, bizarr inszeniert wie Rouvens Tod, bricht eine Welle von Misstrauen über das Dorf herein, bis sich niemand mehr vor dem anderen sicher fühlt …

Das Dorf der Lügen stammt aus der Feder von Barbara Wendelken.

Als Leser ist man sehr schnell in der Geschichte drin, bei der Viktoria Engel im Dienst einen Unschuldigen erschießt und mit der Vertuschung der Tat eine Kette an Ereignissen auslöst die niemand vorher sehen konnte. Renke Nordmann und Nola van Heerden, die beiden Protagonisten dieser Geschichte müssen hier notgedrungen zusammen ermitteln, was so einige Spannungen zwischen ihnen erzeugt. Die Charakteren der Geschichten waren mir nicht alle sympathisch, empfand sie aber authentisch gezeichnet und folgte ihnen auch gerne durch die Geschichte.
Eine gewisse Grundspannung war für mich über das ganze Buch gegeben, und mit der ein oder anderen Wendung in der Geschichte konnte mich die Autorin auch überraschen, aber erst auf den letzten Seiten kam so ein richtiges Spannungsgefühl bei mir auf. Leider wurde für mein Empfinden die Auflösung des Ganzen dabei aber zu schnell abgehandelt.

Mein Fazit:
Ein Krimi, der mich gut unterhalten konnte.
Profile Image for Nicole.
1,237 reviews35 followers
May 26, 2017
Ein Alptraum für Polizeikommissarin Viktoria Engel: Sie erschießt im Dienst einen Unschuldigen, den 16-jährigen Rouven Kramer. In ihrer Not inszeniert sie die Tat, als hätte sie aus Notwehr gehandelt, doch die Dorfbewohner hegen Zweifel. Als kurze Zeit später eine weitere Leiche auftaucht, bizarr inszeniert wie Rouvens Tod, bricht eine Welle von Misstrauen über das Dorf herein, bis sich niemand mehr vor dem anderen sicher fühlt …


In einer anderen Rezension erwähnte ich bereits, wie ungerne ich von Polizisten geschriebene Bücher lese. Die Charaktere in diesem Buch mit diesem Beruf waren mir bis auf eine Ausnahme allesamt unsympathisch. Insbesondere die ermittelnden Kommissarin Nola machte mich mit ihrer bescheuerten Art aggressiv. Es gab meiner Meinung nach viel zu viele handelnde Personen aber die Geschichte las sich recht leicht und es gab einige kleinere unerwartete Wendungen. An die nicht gekennzeichneten Perspektivwechsel störte ich mich nicht so sehr, wie sonst.  Ich bin nicht der große Krimileser, dafür war's okay. 
Profile Image for Jona.
4 reviews
July 2, 2017
Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, was ich davon halten soll und schwanke bei der Bewertung zwischen zwei und drei Sternen. Zwei kommen mir eigentlich zu wenig vor, wenn ich bedenke wie ich meine Sterne sonst vergebe. Andererseits hat mich einiges gestört und man hätte aus der durchaus interessanten Storyline mehr rausholen können. Viel mehr.

Zum Inhalt - eine junge, unerfahrene (äußerst unsympathische) Polizistin erschießt im Dienst versehentlich einen Jugendlichen und ein Kollege (mit dem sie eine Affäre hat), hilft ihr, es zu vertuschen. Für eine Weile dreht das Dorf total durch und jeder ist der Meinung, dass was nicht stimmt und dass die Polizei was vertuscht. Tjaaaa, und dann geht es abwärts.

Wie gesagt, eigentlich ist die Handlung interessant. Aber ich als Leser wollte eigentlich wissen, wie und wann man herausfindet, dass die Dorfbewohner Recht hatten, dass es tatsächlich eine übereifrige, unfähige Polizistin war, die den Jungen erschossen hat, von dem alle Leute sagen, er hätte niemals zuerst geschossen. Es hätte mich auch interessiert, wie man nach dieser Offenbarung die Meute wieder beruhigt, aber darum wurde man betrogen, denn das ist nicht die eigentliche Geschichte, wie es scheint.

Bereits relativ zu Beginn wird besagte Polizistin selbst Opfer und nachdem man zuerst ihre Wohnung in Brand setzt, wird sie schließlich später mit Pfeil und Bogen erschossen aufgefunden. Ihr Mord scheint definitiv mit dem Tot des Teenagers zusammenzuhängen, denn der erste Tatort wurde nachgestellt. Es folgen zwei weitere Morde und am Ende geht es dann ganz schnell und tadaaaaa... doch nur ein Eifersuchtsdrama und vergessen ist der 16jährige Rouven, von dem man nichts mehr hört. Keine Rehabilitierung, nichts.

Was mich genervt hat: bereits zu Anfang wird Victoria (die junge Polizistin, die Rouven erschossen hat) uns mit aller Gewalt unsympathisch gemacht. Bloß kein Mitleid mir ihr haben. Sie verdreht allen Männern den Kopf, manipuliert sie und fängt sogar eine Affäre mit ihrem Kollegen Oliver an, den sie später unter Druck setzt, damit er ihr Hilft. Oliver ist anfangs ein armes Schwein, aber mein Mitleid mit ihm hat sich nicht sehr lange gehalten, allerdings hatte ich wenigstens welches mit ihm. Er blieb so ziemlich der einzige.

Furchtbar auf die Nerven ging mit die Zickerei zwischen Renke Nordmann, dem Revierleiter von Martinsfehn und Nola van Heerden - der Kripobeamtin, die den Mord an Victoria untersuchen soll. Spätestens nach dem gewaltsamen Tod von Renke's Tochter Aleena ist es nicht mehr zu ertragen. Ja, er will ihren Mörder suchen, er ist Polizist, yadayayada. Eine Besessenheit ist leider wenig glaubhaft dargestellt. Klar kann man sagen 'er hat vor drei Jahren seine Frau verloren, jetzt seine 16jährige Tochter, natürlich dreht er ab', aber so wird er uns nicht vorgestellt. Ich kauf's einfach nicht. Hinzu kommt, dass er sich bei seinen Einmischungen wie ein kleines, trotziges Kind verhält und auch noch immer alles bekommt. Eigentlich möchte man ihn nur schütteln und anbrüllen. Mitleid? Nicht die Bohne! Und Nola? Dass sie nicht längst die Reißleine gezogen hat, ist für mich völlig unverständlich. Sie ist eine toughe Frau und eigentlich total von ihm angepisst und trotzdem lässt sie sich von ihm die Ermittlungen diktieren. Wenigstens hat sie am Ende Recht behalten.

Das Ende... völlig unbefriedigend. Für ein paar Seiten war ich gefesselt, weil ich gespürt habe, wie dicht an der Auflösung man ist und dann war es auf einmal viel zu schnell zu Ende. Zu schnell im Sinne von gehetzt und durchgerauscht. Hier fehlt wenigstens ein Epilog, in dem man noch mal Bezug auf Rouven, das eigentliche Opfer, nimmt. Immerhin gibt es eine Zeugin, die genau weiß, was passiert ist und man kennt sie auch und weiß, dass sie was weiß, aber zu große Angst hat, es zu sagen. Mit fehlt ganz klar Gerechtigkeit für Rouven - die Aufklärung des ersten Todesfalls. Immerhin haben die Ermittler ja Zweifel am Tathergang, aber nach dem Tod von Oliver scheint es niemanden mehr zu kümmern. Ab da geht es rasant auf das Ende zu und ja, vielleicht wäre das Buch zu lang(-atmig) geworden, wenn man an dieser Stelle noch mehr Ermittlungen eingefügt hätte, aber wenigstens ein einem kurzen Epilog hätte man das aufklären können und die Sache wäre rund gewesen. Schade.

Mein Fazit: ich muss zugeben, ich hatte etwas anderes erwartet und vielleicht bin ich deshalb ein wenig enttäuscht. Das macht es aber nicht zu einer schlechten Geschichte und - im Zweifel für den Angeklagten - gebe ich die 3 Sterne. Jemand anderes stößt sich vielleicht nicht an den Dingen, die mich so gestört haben. Werde ich den zweiten Teil lesen? Die Zusammenfassung klingt interessant, aber das könnte mich wieder in die Irre führen. Außerdem ist mir zumindest ein Hauptcharakter absolut unsympathisch... also mal sehen. Ganz ad acta lege ich es noch nicht.
This entire review has been hidden because of spoilers.
14 reviews2 followers
August 5, 2014
Kurzinformation

Titel: Das Dorf der Lügen
Autor: Barbara Wendelken
Seiten: 432 Seiten
Preis: 9,99€
Verlag: Piper Verlag
ISBN: 978-3-492-30473-3


Klappentext

Ein Albtraum für Polizeikommissarin Viktoria Engel: Sie erschießt im Dienst einen Unschuldigen, den 16-jährigen Rouven Kramer. In ihrer Not inszeniert sie die Tat, als hätte sie aus Notwehr gehandelt, doch die Dorfbewohner hegen Zweifel. Als kurze Zeit später eine weitere Leiche auftaucht, bizarr inszeniert wie Rouvens Tod, bricht eine Welle von Misstrauen über das Dorf herein, bis sich niemand mehr vor dem anderen sicher fühlt …


Meine Meinung

„Das Dorf der Lügen“ ist ein Regionalkrimi, dessen Handlung in Martinsfehn – in der Nähe von Leer – stattfindet. Für mich hörte sich der Klappentext wirklich sehr interessant an, weshalb ich es unbedingt lesen wollte. Im Endeffekt bin ich aber doch vielleicht nicht so begeistert, weil der Roman für mich einige Schwachpunkte aufweist.
Zum Einen war mir die, wie ich zunächst annahm, Protagonistin Viktoria Engel von Anfang an wirklich unsympathisch. Für mich wird sie wie eine Frau dargestellt, die für ihr Karriere über Leichen geht und sich auch gerne einmal dumm stellt. So zieht sie auch einen ihrer Kollegen in die inszenierte Tat um den Mord an Rouven Kramer hinein.
Der Charakter Viktoria Engel ist für mich aber leider nicht der einzige, der deutliche Schwächen aufweist. Insgesamt kann ich sagen, dass sie mir alle etwas oberflächlich und schwach erschienen und auch Renke Nordmann machte es mir beim Lesen nicht wirklich einfach. Der Roman handelt in weiten Teilen davon, dass die Polizei in Martinsfehn kein gutes Ansehen genießt seit Rouven Kramers Tod, was ich auf Dauer doch eher unspannend fand.

Zusätzlich finde ich auch, dass die freundschaftliche Beziehung zwischen Renke und Nola irgendwie aufgesetzt wirkt. Zwischen beiden herrscht ein ständiges Hin und Her und ich muss sagen, dass mir die Szenen, in denen Nola Renke wegstößt besser gefallen, als die zeitweilige Harmonie zwischen beiden.
Trotzdem habe ich sehr lange gebraucht, bis mir klar wurde, dass Renke und Nola die Rollen der Protagonisten einnehmen, da der Roman vor allem zu Beginn viele verschiedene Handlungsstränge verfolgt und viele verschiedene Personen zu Wort kommen lässt.

Ehrlich gesagt ist das Ende des Krimis das einzige, was für mich einiges wieder gut macht an allem. Die Autorin schafft es, dass man als Leser bis zum Ende wirklich noch im Unklaren darüber ist, wer die Morde begangen haben könnte. Vor allem der Showdown zwischen Nola und dem Mörder fand ich sehr spannend, auch wenn die Autorin meiner Meinung nach zu einem überspitzten Schreibstil neigt.
Mir ist jedoch aufgefallen, dass das eigentliche Verbrechen, nämlich den vertuschten Mord von Viktoria Engel, nicht wirklich aufgedeckt wird und das finde ich persönlich sehr schade, da ein Großteil der Handlung viel mehr vom Rouven Kramer, als von den weiteren Ermordeten handelt und ich finde, dass er eine größere Rolle einnimmt.

Der Roman wird mit einem so offenem Ende abgeschlossen, dass man beinahe davon ausgehen könnte, dass es mit dem Ermittler-Duo Renke und Nola noch einmal in eine zweite Runde geht. Meiner Meinung nach bietet das Privatleben der beiden und die Beziehung zueinander auch noch einiges an Potentiel, um einen zweiten Roman zu füllen.
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