Norman, Magieschüler und Hobbyschläger, beginnt sein Studium an der Arkanen Universität in Løbago. Endlich kann er der größte Magier aller Zeiten werden! Er wird knochenschmelzende Feuerstürme beschwören, tödliche Eisregen erzeugen und zu einem absolut erstklassigen Helden werden! Doch nichts läuft wie geplant. Und warum muss er sich ausgerechnet ein Zimmer mit Heimfried teilen? Einem schüchternen Schwächling, der sich kaum traut, seine magische Kraft anzuwenden? Kann Norman sich mit ihm zusammenraufen? Kann aus Verachtung Freundschaft werden ... oder sogar noch mehr?
Regina Mars Bücher lese ich (fast) immer gerne, sie sind unterhaltsam geschrieben und es gibt sympathische Haupt und Nebencharaktere. In "Verdammt magisch" kommt zum Humor auch noch eine ordentliche Portion Spannung und ein sehr interessantes Setting. Dass es mal nicht um "normale" Studenten oder Schüler, sondern solche der Magieschule geht, war eine schöne Abwechslung. Norman und Heimfried sind unterschiedlich wie Tag und Nacht, der eine breitschultrig, muskulös und ein Rabauke, der andere ein schmaler Hänfling, der am liebsten hinter seinen Büchern sitzt. Trotzdem entwickelt sich sehr schnell eine Freundschaft zwischen den beiden und bald auch Liebe, die sie dem anderen allerdings nicht so einfach eingestehen. Nur bei der Magie läuft die Zusammenarbeit des "Teams" zunächst alles andere als rund, ob sie es endlich schaffen vom letzten Platz des Hindernislaufs nach vorne zu kommen und wie sie vielleicht sogar gemeinsam zu Helden werden könnten, erzählt der Roman. Mir hat das Buch sehr viel Spaß gemacht, vor allem weil diesmal auch eine gute Portion Spannung dabei war. Natürlich kann man schnell ahnen worauf es hinausläuft, aber der Weg dorthin war trotzdem unterhaltsam und interessant geschrieben und ich habe mich abends schon darauf gefreut, das Buch wieder zur Hand zu nehmen um weiterzulesen! Rundum gelungen, für mich 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung für eines der süßesten und liebenswertesten Regina Mars Paare bisher!
Norman will ein Studium auf der Arkanen Universität in Løbago als erfolgreicher nein als bester Motor absolvieren, doch direkt bei seiner Einschulung, wird ihm da ein dicker Strich durch die Rechnung gemacht, womit er ja so gar nicht gerechnet hat. Katalysator, warum musste er ausgerechnet Katalysator werden, das ist doch nur was für Schwächlinge. Und dann ist da noch dieser Heimfried, das genaue Gegenteil von Norman, schlaksig, schwach und ausgerechnet der wird Motor. Warum muss er dann noch ausgerechnet mit Heimfried sich ein Zimmer teilen? Und warum geht ihm Heimfried nicht mehr wirklich aus dem Kopf? Und als wenn das noch nicht für genügend Chaos sorgen würde, sind da noch die Eismonster, die immer wieder die Stadt angreifen, unzählige Menschen töten und gegen die die Magier kämpfen müssen.
Hat man dieses Buch einmal angefangen, kommt man aus dem Lachen nicht mehr raus. Zumindest erging es mir so. Dieses Buch der Autorin ist was für die Lachmuskeln und für diejenigen, die eine magische Beziehung gerne mitverfolgen möchten, sowie Liebhaber von gegensätzlichen Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Mit viel Humor aber auch wirklich gefühlvollen Momenten erzählt uns die Autorin die Geschichte von Norman, dem Draufgänger und Hobbyschläger, sowie Heimfried, dem Weichei und Hänfling aber auch ein mutiger Verführer, zumindest was Norman betrifft.
Auch beim zweiten Mal lesen haben mich Heimfried und Norman wieder mal an die Seiten gefesselt. Norman, der typische Haudrauftyp, der niemals Schwäche zulässt, der alles dafür tun würde, so zu sein wie sein Vorbild Gunnar Krafft, der beste Motor, den es gibt. Doch als er schließlich Katalysator wird, will er als der beste Katalysator diesem zur Seite stehen. Heimfried, schwächlich, nerdig, schüchtern und zurückhaltend, doch sobald er Norman näher kommt, sehr anhänglich und verführerisch gerade zu mutig, eifersüchtig auf Gunnar und zu viel mehr fähig, als er selbst denkt. Regina Mars´Bücher brauchen keine Supermodels als Protagonisten, Norman und Heimfried haben Ecken und Kanten, sind grobschlächtig, schlaksig und doch haben sie das Herz am rechten Fleck und überzeugen durch ihr alleiniges Auftreten. Sie wachsen gemeinsam, motovieren sich gegenseitig und stehen füreinander ein, sind gemeinsam stark und genau das ist es, was ich immer wieder so schön an den Büchern der Autorin finde. Zwei unvollkommene, unvollständige Charaktere, die miteinander groß werden und trotz dem Humor, trotz Überzeichnung und Übertreibung, tiefsinnig sind, was von der Autorin sehr bewusst so angelegt ist. Auch Nebencharaktere, wie zum Beispiel die Katalysatorlehrerin von Norman namens Eterna, machen die Geschichte lebendig. Eterna ist die typische alte Dame, die nach außen hin ruhig und gelassen erscheint, ein wenig senil, doch sie hat es faustdick hinter den Ohren und bekommt viel mehr mit, als manch einer ahnt. Normans angeblich beste Freunde, die sich von ihm lösen, weil sie Motoren werden und er nicht. Gunnar Krafft, der heldenhafte, beste Magier der Akademie, der sich gerne als der Größte präsentiert, sich dann aber doch ganz bescheiden gibt. Eine übervorsorgliche Mutter, deren Stimme mir immernoch in den Ohren klingelt.
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und wieder mit dem typischen Mars-Humor bestückt. Außergewöhnliche, skurrile, seltsame Namen für Krankheiten, Städte und Personen. Wir werden in eine einzigartige Welt der Magie mitgenommen, bildhaft beschrieben in ihren schönen aber auch unschönen Details. Ich hatte das Gefühl selbst durch Løbago zu wandeln, hatte den Geruch in der Nase, die Geräusche in den Ohren, was mich manchmal angewidert das Gesicht verziehen ließ. Auch das Magiesystem im allgemeinen ist gut erklärt. Da die Geschichte nur aus Normans Sicht geschrieben ist, bekommen wir gerade bei einem Katalysatoren einen guten Einblick, wie sich Magie verhält, was sie ist und wie sie funktioniert. Das Katalysator-Motoren Prinzip habe ich so bisher noch nicht gelesen und fand es spannend umgesetzt.
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der mal eine etwas andere fantastische Welt besuchen will, voller Magie und Humor, Liebe und Groschenromanen.
Verdammt magisch. Lauchi und Norman. 😍❤ Gefährliche Monster, böse Magier und mittendrin die zwei Magierschüler. Motor und Katalysatore.... lustig, süß, spannend ❤ Eine tolle Liebesgeschichte gespickt mit ein klein bisschen Drama. Regina Mars hat hier was absolut fantastisches geschrieben. Wirklich lesenswert mit verdienten 🌟🌟🌟🌟🌟