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Zwanzig Sekunden Ewigkeit

'TOP 20' - Titel aus Amazon-Charts und Bild-Bestsellerliste.

Alex erwacht.
Es ist bitterkalt.
Ein Kühlraum für Leichen, stellt sie entsetzt fest.
Verzweifelt hämmert sie an die Tür und schreit um Hilfe.
Aber niemand hört sie.
Was ist passiert? Sie kann sich an nichts erinnern.
Hat man sie für tot gehalten?
Oder entführt und hier eingesperrt?
Als sich die Tür schließlich öffnet, wird ihre Verwirrung noch größer, denn in diesem mysteriösen Haus ist nichts, wie es scheint.
Nach und nach tauchen rätselhafte Bruchstücke aus ihrer Vergangenheit auf und Alex versucht, die Puzzleteile an die richtigen Stellen zu legen.
Doch je vollständiger das Bild wird, desto mehr zweifelt sie an ihrem Verstand.
Und sie wünscht sich immer mehr, dass alles vergessen bliebe ...

Stimmen zum Roman:

"Ein Buch wünscht man sich so spannend, dass man es nicht aus der Hand legen möchte. Gelungen ist das Siegfried Langer, der mit 'Zwanzig Sekunden Ewigkeit' einen Thriller der besonderen Art schuf. Die Nerven der Protagonistin Alex - wie auch die des Lesers - liegen blank!" (BILD)

"Den Spannungslevel setzt Langer bereits auf den ersten Seiten sehr hoch an, hält diesen lange Zeit auf diesem Level, um ihn dann am Ende nochmals steil ansteigen zu lassen." (Andrea Hübner, Literaturzeitschrift.de)

" ... eine innovative Story, die mir in dieser Form, vor allem mit den Entwicklungen zum Finale hin, bislang noch nicht untergekommen ist. Getragen von kurzen und knappen Sätzen schickt Langer seine Hauptfigur durch sehr rätselhafte Geschehnisse, die ungemein atmosphärisch präsentiert werden." (Sebastian Hallmann, Stuffed-Shelves.de)

"'Zwanzig Sekunden Ewigkeit' ist ein Thriller der besonderen Art, ich habe bisher nichts Vergleichbares gelesen, die Art, wie die Story aufgebaut ist, ist für mich vollkommen neu gewesen und ich war sehr überrascht, aber auf sehr angenehme Weise." (Manuela Hahn, Lesenswertes aus dem Buecherhaus)

184 pages, Paperback

Published July 20, 2020

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About the author

Siegfried Langer

19 books21 followers
Siegfried Langer was born in Memmingen, Germany. He spent eighteen years in Berlin before returning to his hometown in 2014. His first novel, "Alles bleibt anders" (Everything Stays Different), was nominated for the Kurd-Laßwitz Prize and the German Fantasy Prize. His thrillers include "Leide!" (Suffer!), "Sterbenswort" (Death Word), and "Vater, Mutter, Tod" (Father, Mother, Death). "Reap the Storm" is his English debut.

Websites:

www.siegfriedlanger.de
www.siegfriedlanger.blogspot.com

Books (in German):

'Vergelte!' - Amazon Publishing, 2015.
'Leide!' - Münchner Verlagsgruppe, 2014.
'Sterbenswort' - Ullstein Verlag, 2012.
'Vater, Mutter, Tod' - Ullstein Verlag, 2011.
'Alles bleibt anders' - Atlantis Verlag, 2008.

Short Stories (in German):

'Musikantenmord' in 'Mords-Musik', Buchvolk Verlag, 2014.
'Im Bunker' in 'Krimineller Reiseführer Berlin', Windspiel Verlag, 2014.
'Schöpfungsgeschichte' in 'Nova 18', Nova Verlag, 2011.
'Berlin, Nachklang' in 'Hinterland', Wurdack Verlag, 2010.

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Community Reviews

5 stars
10 (33%)
4 stars
8 (26%)
3 stars
8 (26%)
2 stars
4 (13%)
1 star
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Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for Jacqueline Oestringer.
487 reviews5 followers
August 7, 2016
der Autor:

Siegfried Langer wurde 1966 in Memmingen geboren und ist 2014 – nach 18 Jahren in Berlin – wieder in seine Heimatstadt zurückgekehrt.


Klappentext:

Alex erwacht.
Es ist bitterkalt.
Ein Kühlraum für Leichen, stellt sie entsetzt fest.
Verzweifelt hämmert sie an die Tür und schreit um Hilfe.
Aber niemand hört sie.
Was ist passiert? Sie kann sich an nichts erinnern.
Hat man sie für tot gehalten?
Oder entführt und hier eingesperrt?
Als sich die Tür schließlich öffnet, wird ihre Verwirrung noch größer, denn in diesem mysteriösen Haus ist nichts, wie es scheint.
Nach und nach tauchen rätselhafte Bruchstücke aus ihrer Vergangenheit auf und Alex versucht, die Puzzleteile an die richtigen Stellen zu legen.
Doch je vollständiger das Bild wird, desto mehr zweifelt sie an ihrem Verstand.
Und sie wünscht sich immer mehr, dass alles vergessen bliebe ...


Zitate:

"Falls dort draußen jemand war, so stand er in der Dunkelheit, jenseits des Lichtkegels, den die Deckenlampe warf.“ Seite 11

„Sie hatte Angst.
Angst vor diesem Zimmer.
Angst vor dieser Situation.“ Seite 43

„Bildete sie sich ein, hier zu sein, während sie in der Wirklichkeit weiterlebte und Dinge tat, von denen sie später nichts mehr wusste?“ Seite 53


Meinung:

Stellt euch vor, ihr erwacht in einem dunklen und kalten Raum, nur mit einem dünnen Hemdchen bekleidet. Ihr stellt fest, dass sich ein Pappschildchen mit euren Daten auf dem Boden befindet, und zwar ziemlich genau diese Sorte, die normalerweise den Toten um die Zehen gebunden werden... Alles, was ihr von da an erlebt, ist seltsam und kann eigentlich nicht sein, da ihr -unter anderem- bereits verstorbene Menschen seht. Und das seltsamste daran: Immer wieder wird euch schwarz vor Augen und ihr erwacht erneut im ursprünglichen Raum und Zustand!!
Genau das passiert Alex. Und nach und nach erlebt sie die herbsten Schicksalsschläge und Verluste, die ihr widerfahren sind.
Spielt ihr ihr Gehirn einen Streich? Oder wird sie gar verrückt?
Alex findet sich in einem wahren Alptraum wieder, absolut nicht wissend, was real und was - ja was? Einbildung, Halluzination?? - ist.
Begleitet Alex auf einer Reise durch ihr Unterbewusstsein. Erlebt ihre Ängste, Hoffnungen und Dämonen und findet heraus, was tatsächlich mit ihr geschehen ist...

Bereits die ersten Seiten haben mich komplett in ihren Bann gezogen. Was im ersten Moment seltsam erscheint, löst relativ schnell eine Beklemmung aus, die ich beim Lesen der Geschichte nicht so schnell wieder verloren habe.
Die Vorstellung allein, wie es sein muss, wenn man sich nicht auf seinen Verstand -oder seine eigenen Wahrnehmungen- verlassen kann und einem bewusst wird, dass man eventuell verrückt wird? Derart hilflos zu sein? Mehr als beängstigend!
Dementsprechend schnell habe ich Seite um Seite umgeblättert um zu erfahren, was es damit auf sich hat.

Als sehr hilfreich hat sich hierbei ein weiteres Mal Siegfried Langers Schreibstil erwiesen. Kurze Sätze und Kapitel sorgen für Spannung, Kurzweiligkeit und helfen optimal dabei, das Ohnmachtsgefühl, das den Leser bei Alex´Schicksal beschleicht, zu intensivieren.
Der Fakt, dass wir uns immer nur stückchenweise vorarbeiten, um der Lösung näher zu kommen, unterstützt diese Entwicklung natürlich noch zusätzlich ;)
Ich KONNTE gar nicht anders, als das Buch in einem Rutsch zu lesen (OK, bei 144 Seiten geht das auch wirklich problemlos ;)).

Der Autor hat es ein weiteres Mal geschafft, mir spannenden, fesselnden Lesespaß zu bescheren, voller Abwechslung, Überraschungen und Stoff zum Grübeln!
Profile Image for Buchwelten.
171 reviews6 followers
August 25, 2020
Diese Story fühlt sich wie eine fortwährende Wahnvostellung an: absurd, mystisch, gruselig, spannend und beklemmend. Der Autor hat einen erschreckend guten Thriller geschrieben, der den Leser auf eine surreale Reise schickt.
Profile Image for KruemelGizmo.
592 reviews5 followers
August 8, 2016
Als Alex aufwacht ist ihr bitterkalt und sie liegt auf einem Metalltisch. Bald wird ihr bewusst, dass sie sich in einem Kühlraum für Leichen befindet, aber wie ist sie dort hingekommen? Entsetzt will sie nur eins raus aus diesem Raum, verzweifelt hämmert sie an der Tür, aber niemand scheint sie zu hören. Alex kann nicht verstehen wie sie dort hingekommen ist, hat man sie fälschlicherweise für tot gehalten? Als die Tür sich schließlich doch öffnet, wird ihre Verwirrung immer stärker, nichts ist so wie sie es erwartet. Nur nach und nach tauchen einzelne Bruchstücke aus ihrer Vergangenheit auf, die sie versucht zu einem Bild zu formen, aber desto mehr sie erfährt umso mehr zweifelt sie an ihrem Verstand, und bald wünscht sie sich immer mehr das alles nur zu vergessen.

Zwanzig Sekunden Ewigkeit stammt aus der Feder des Autors Siegfried Langer.

Als Leser war ich wie die Protagonistin am Anfang verwirrt, denn ich fragte mich schon wohin die Geschichte eigentlich führen soll, denn sie beginnt anscheinend immer wieder von vorne. Aber nach und nach setzte sich die Geschichte von Alex, durch immer neue Erinnerungsfetzen, wie ein Puzzle zusammen. Dadurch blieb für mich als Leser während der Geschichte viel Spielraum für immer neue Spekulationen, was mir wirklich gut gefallen hat. Durch diesen Aufbau schaffte es der Autor den Spannungsbogen gekonnt hoch zu halten, was mich persönlich als Leser richtiggehend an die Geschichte fesselte.

Dieser Thriller ist irgendwie anders, was für mich einen besonderen Reiz ausmacht. Auch die spannende, verwirrende und beklemmende Geschichte konnte mich wirklich für sich einnehmen und so flog ich nur so durch die Seiten.

Mein Fazit:
Für mich ein gelungener, spannender und etwas anderer Thriller! Klare Leseempfehlung von mir.
Profile Image for Schlafmurmel.
423 reviews3 followers
October 31, 2020
Der Ausgangspunkt ist eine Leichenhalle von dem Thriller und Alexandra ist die Hauptperson, sie kann sich das alles gar nicht vorstellen, warum sie jetzt hierliegen soll, dann kommen auf einmal all die Rückblicke in Ihre Vergangenheit. Doch diese sind ziemlich durcheinander gewirbelt, die Reihenfolge von den Zeiten stimmt so gar nicht überein, aber das macht Alexandra genannt Alex nichts aus, denn sie hatte als Kind schon psychische Probleme und sie weiß jetzt gerade nicht ob dieses jetzt in der Vergangenheit stattfindet in der Fugue oder jetzt in der Gegenwart.
Das Hörbuch war richtig gut und die Sprecherin hatte eine angenehme Stimme, aber es war trotzdem sehr verwirrend für mich wo sich Alex gerade befand, ich musste manche Kapitel mehrmals anhören , so dass ich verstand was gerade geschehen ist. Erst so nach und nach kam ich darauf was wirklich geschehen ist und um was es sich wirklich handelt. Erst am Ende wird sich alles aufklären, was am Anfang für mich total ungewohnt und verwirrend war, hat sich am Ende zu einem tollen unterhaltsamen Thriller entpuppt, der nicht ohne war. Auf jedefall sehr empfehlenswert und es lohnt sich.
16 reviews
March 13, 2025
Kurz, knackig und spannend!
Endlich ein Buch, das nicht unnötig in die Länge gezogen wurde. Hab es an einem Abend verschlungen!
Profile Image for Astrid.
91 reviews
March 19, 2017
Die Geschichte hat mir recht gut gefallen und Lust gemacht auf weitere Bücher dieses Autors.
4 reviews1 follower
August 6, 2016
Siegfried Langer hat mit seinen Thrillern bereits beweisen können, dass er in der Lage ist, mich sehr gut zu unterhalten. Bislang waren seine Romane recht klassischer Machart. „Zwanzig Sekunden Ewigkeit“ hingegen scheint nun leicht andere Wege zu gehen. Was natürlich kein Grund gewesen ist, mich nicht mit der Geschichte auseinanderzusetzen.

Es zeigt sich dabei schnell, dass die Herangehensweise an die Geschichte tatsächlich zunächst etwas ungewohnt ist. Langer versetzt den Leser in einen Plot, der zunächst absolut undurchschaubar und undurchsichtig ist, was dazu führt, dass von der ersten Seite an eine Grundspannung vorhanden ist. Ich wollte nicht nur wissen, was noch mit seiner Hauptfigur Alex passieren würde, sondern viel mehr noch, was bislang mit ihr passiert ist. Auf diese Auflösung musste ich dann aber tatsächlich bis zum Schluss warten. Das trägt ungemein dazu bei, dass man gerne am Ball bleibt und der Story, so ungewöhnlich sie auch sein mag, schnellstmöglich folgen will. Begleitet wird dieser Spannungsbogen von einer Atmosphäre, die sich zunächst noch wie in einem klassischen Entführungsthriller anfühlt, im weiteren Verlauf aber immer mehr Richtung Mystery geht und schließlich eine Menge psychologische Gedankenspiele präsentiert. Das Finale bringt schließlich einen Storytwist mit sich, der sich wie ein Schlag in den Magen anfühlt, die endgültige Auflösung um Alex‘ Martyrium ist unglaublich überraschend ausgefallen und war zu keiner Zeit vorhersehbar. Toll!

Um die Figuren von „Zwanzig Sekunden Ewigkeit“ komplett auseinanderzunehmen, wäre es nötig, die Geschichte der Novelle in vielen Punkten zu spoilern. Darauf möchte ich natürlich gerne verzichten, da es in diesem Fall wirklich sehr wichtig ist, unwissend an den Plot heran zu gehen. Ich möchte jedoch so viel sagen: Alex‘ Verzweiflung, die Fragen, die sie sich stellt und die Art, wie sie mit ihren stetig wachsenden Erkenntnissen umgeht, ist zu jeder Zeit glaubwürdig und nachvollziehbar. Auch die Implementierung von Peter, einer Nebenfigur, die wesentlich zum Handlungsverlauf beiträgt, ist gelungen. Ebenfalls gelingt es Langer, das Rätsel um eben jenen mysteriösen Unbekannten bis zum Finale hin aufrecht zu erhalten, wodurch der Leser noch einmal dazu angehalten wird, die Geschichte nicht aus der Hand zu legen. Ähnliches gilt für die anderen Figuren, wie die immer wiederkehrende „dicke Frau“, deren Rolle in der Geschichte ebenfalls offen bleibt, bis man schließlich am Ende angelangt ist.

Stilistisch war „Zwanzig Sekunden Ewigkeit“ für mich zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Langer, der sonst mit einem zwar knappen, aber zumeist ausgesprochen bildlichen Stil daher kommt, setzt in dieser Geschichte vorwiegend auf sehr knappe Beschreibungen und kurze Sätze. Da man an vielen Stellen fast schon ein bisschen das Gefühl hat, einem Kammerspiel zuzuschauen, wirkt das manchmal etwas klinisch und „einsam“. Alles in allem flutscht die Sprache aber dennoch gut, sodass man sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit gut auf die Geschichte einlassen kann.

Fazit:

„Zwanzig Sekunden Ewigkeit“ ist für mich eine sehr überraschende Geschichte gewesen, die nicht viel mit Langers anderen Veröffentlichungen zu tun hat. Keine Ermittler, keine Opfer. Dafür aber eine innovative Story, die mir in dieser Form, vor allem mit den Entwicklungen zum Finale hin, bislang noch nicht untergekommen ist. Getragen von kurzen und knappen Sätzen schickt er seine Hauptfigur durch sehr rätselhafte Geschehnisse, die ungemein atmosphärisch präsentiert werden. Ich kann nur jedem Leser, der ein bisschen open minded ist, empfehlen, „Zwanzig Sekunden Ewigkeit“ eine Chance zu geben, zumal das eBook für kurze Zeit zum Einführungspreis von 99 Cent bei Amazon geladen werden kann. Ich habe es nicht bereut.
Profile Image for Kerstin Stutzke.
403 reviews12 followers
August 7, 2016
Als Alexandra Wilke erwacht, weiß sie nicht, wo sie ist, sie weiß nur, dass ihr kalt ist. Tatsächlich ist sie barfuß und nur mit einem dünnen Kleid bekleidet. Nach der anfänglichen Desorientierung stellt sie schnell fest, dass sie sich in einem Kühlraum für Leichen befindet. Wurde sie versehentlich für tot erklärt? War sie womöglich scheintot gewesen und jemand hat es nicht bemerkt? Doch etwas ist merkwürdig - sie ist ganz allein. Müssten nicht irgendwelche Menschen vor Ort sein, die dort arbeiten?


Da ihr kalt ist, sieht sie sich um und findet einen Spind vor, der verschlossen ist. Zufällig (wirklich Zufall oder makaberer Scherz?) stimmt ihr Geburtstag mit der Zahlenkombination des Schlosses überein, sodass sie die darin befindliche Kleidung an sich nehmen kann. Zufällig (wirklich zufällig?) befindet sich darin Kleidung in ihrer Größe, die ihr sehr bekannt vorkommt. Nicht, dass es ihre Kleidung gewesen wäre, sondern es handelt sich um Kleidungsstücke, die sie als Kind hatte, jedoch in ihrer derzeitigen Größe. Das alles ist wirklich ein merkwürdiger Zufall!


Sie beschließt, sich umzusehen, denn irgendwo muss es doch jemanden geben, der ihr sagen kann, wo sie ist. Das Haus, in dem sie sich befindet, kommt ihr bekannt vor und sie trifft auf ihren Vater. Das kann nicht sein, denn ihr Vater starb vor wenigen Wochen, doch er spricht mit ihr. Es ist fast so, als wäre sie in ihre Kindheit zurückgekehrt. Als sie wieder zu sich kommt, befindet sie sich erneut in dem Kühlraum für Leichen. Alles wiederholt sich. Sie erkundet erneut das Haus und trifft auf weitere Schrecken ihrer Vergangenheit. Was ist geschehen? Leidet sie womöglich wieder an Fugues, begründet aus der Poriomanie, die sie als Teenager hatte? Ist die Krankheit womöglich zurückgekehrt oder spielt ihr jemand einen ganz üblen Streich?



Schatten der Vergangenheit! Der Plot wurde spannend und mysteriös erarbeitet. Ganz ehrlich, lange Zeit wusste ich nicht, was ich von der Story und auch der Figur der Alexandra halten sollte, denn wohin sollte mich eine Geschichte führen, deren Anfänge sich wiederholen? Doch nach und nach hatte ich so eine Ahnung, wohin die Reise schlussendlich gehen würde und ich ließ mich von der Geschichte voll und ganz vereinnahmen. Den Figuren wurden authentisch erarbeitet. Erstaunlicherweise gibt es in diesem Buch nur sehr wenige Figuren, die meisten werden sogar nur am Rande erwähnt und dennoch verfügt die Story über eine unheimliche Dichte, die den Eindruck vermittelt, es würde eine ganze Schar Figuren in ihr agieren. Alexandra ist ein sehr einsamer Mensch. In den letzten Monaten musste sie einige Verluste verkraften und hat sich immer mehr in sich zurück gezogen, denn wie viel Sinn hat ein Leben noch, wenn alle sterben, die sie liebt? Den Schreibstil empfand ich als anregend-mystisch zu lesen, sodass hier und da bei mir durchaus der Gruselfaktor nicht zu kurz gekommen ist. Abschließend kann ich sagen, dass es sich bei diesem Buch um einen etwas anderen Langer als gewöhnlich handelt, doch ehrlich: absolut empfehlens- und lesenswert!
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