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Düster, intensiv, "Seelenspalter" ist atemberaubende Assassinen-Fantasy von der mehrfach preisgekrönten Autorin Ju Honisch
Nur die Starken überleben in den Acht Reichen, die miteinander in einem endlosen Krieg um die Vorherrschaft liegen. Das begreift Maleni sehr schnell, als sie nach einem Massaker, dem ihr ganzes Dorf zum Opfer fällt, Aufnahme beim Orden der Xyi findet. Unerbittlicher Drill und ein geheimnisvolles Ritual lassen einen Teil von Maleni zur Assassinin Taryah werden, die ohne Mitleid zu empfinden oder Fragen zu stellen ihrem blutigen Handwerk nachgeht. Doch weder in den Acht Reichen noch beim Orden der Xyi sind die Dinge so einfach, wie sie scheinen. Und eines Tages muss Maleni erkennen, dass Taryah nicht nur ein Teil von ihr ist – sondern ihr größter Feind.

817 pages, Kindle Edition

Published February 27, 2017

2 people are currently reading
58 people want to read

About the author

Ju Honisch

38 books12 followers
Ju Honisch started writing at the age of twelve much to her parents' chagrin who thought she should apply her time to more useful endeavours. Decades later, useful endeavours still do not seem to be entirely her forte. She has lived in Germany and Ireland and currently lives in Frankfurt with her husband, too many books and too many musical instruments. She has an MA in literary studies and history which explains her love for stories with an historical background.
For her first novel "Das Obsidianherz" (English version "Obsidian Secrets") she received the German fantasy award (Deutscher Phantastik Preis) in 2009. The last book in the same series was awarded the SERAPH, the award for speculative literature given out by the Phantastische Akademie at the Leipzig Book Fair.
She is also a singer/songwriter with three Pegasus awards and two SAMs

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Community Reviews

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1 (5%)
1 star
1 (5%)
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Breña.
558 reviews9 followers
October 23, 2022
Ju Honisch halte ich für eine hervorragende Schriftstellerin, allerdings ist "Seelenspalter" kein hervorragendes Buch.
Wer die Romane rund um das Obsidianherz kennt, kennt die Werke, die mich zu meiner Einschätzung gebracht haben. "Seelenspalter" ist mehr klassische Phantastik, mehr Mainstream. Honisch liefert immer noch eine außergewöhnliche Welt und eine spannende Handlung, allerdings nicht ganz so "habe ich das gerade wirklich gelesen?!"-außergewöhnlich. Auch sprachlich sticht der Roman weniger hervor - dafür lässt er sich deutlich schneller weglesen. ;) Eine Stärke habe ich zum Glück uneingeschränkt wiederfinden können: lebensnahe und mehrschichtige Charaktere. Besonders die Protagonistin ist facettenreich und dabei immer glaubwürdig, doch auch die weiteren handelnden Personen verfügten über Tiefe.
Zwei Kritikpunkte muss ich noch erwähnen. Zum einen mag ich es nicht, wenn durch ähnliche (Orts-)Namen oder Begriffe Parallelen zur echten Welt gezogen werden und dadurch einfach Beschreibung gespart wird. Ja, ich habe schnell verstanden was ein Panteiger ist, die Wesen, die der Welt eigen sind gefallen mir jedoch um Längen besser. Zum anderen erscheint mir die Liebesgeschichte plumper, als ich es von Honisch gewohnt bin. Schade.
Zu guter Letzt ist das Lektorat leider nicht besonders gut (falls es bei Knaur eines gab), denn im Text finden sich immer wieder die Sorte von Fehlern, die man bei zu viel Nähe zum Text, also als Verfasser, übersieht, die Lesern jedoch auffallen.

Insgesamt ein durchaus lesenswertes Buch und deutlich eindrucksvoller als vieles, was sich im Bereich Fantasy gerade auf dem Markt tummelt. Ich bin allerdings von Ju Honisch zu verwöhnt, um hierfür mehr als vier Punkte zu geben. ;)
Profile Image for kat.loves.books_ .
786 reviews10 followers
May 26, 2020
Ich habe nach Seite 300 nur noch die Seiten überflogen.
Leider konnte mich werdet der Schreibstil, noch die Charaktere, noch die Geschichte selbst überzeugen und fesseln.
Profile Image for Miss Pageturner.
428 reviews32 followers
November 25, 2022
Schon seit Die Schattenkämpferin von Licia Troisi, eine meiner ersten großen Fanatsylieben, stehen Assassinen in der Fantasy bei mir hoch im Kurs. Aus diesem Grund klang auch Seelenspalter sehr interessant und was ich mit dem Buch auf satte 800 Seiten erlebt habe, erzähle ich euch jetzt.

Wenn du nicht alleine in deinem Körper bist ...
Seelenspalter ist zwar Teil einer zweibändigen Reihe, die Bände sind aber, wie oben schon erwähnt, unabhängig voneinander lesbar, da sie zu unterschiedlichen Zeiten spielen. Man kann Seelenspalter also auch als Einzelband betrachten. Wir begleiten die junge Schemenjägerin Maleni. Sie ist Teil einer Meuchelmörder Geschwisternschaft und als solche eine tödliche Assassine. Sie ist umso gefährlicher, da sie nicht allein in ihrem Körper ist. Ihre Seele ist gespalten und beherbergt noch eine weitere Persönlichkeit: Taryah.
Den Ansatz der geteilten Persönlichkeit fand ich sehr interessant und auch wirklich gut umgesetzt. Die Autorin schafft es hervorragend Malenis innere Zwiespältigkeit und alle Probleme die daraus resultieren darzustellen, sodass Maleni trotz doppelter Persönlichkeit ein ausgereifter und glaubhafter Charakter wurde, den ich gerne begleitet habe. Man merkt, dass die Autorin viel Herzblut in der Ausarbeitung ihrer Protagonistin gesteckt hat, denn der Fokus des Buches liegt klar auf ihr. Bisweilen hätte ich mir noch etwas mehr Hintergrund bei den Nebencharakteren gewünscht, aber, das ist eher eine Kleinigkeit, da diese auch so gut in der Geschichte funktionieren.

Die Assassinin und die Schmiede
Was die Handlung angeht, so fand ich sie durchaus spannend und unterhaltsam, allerdings waren mir an manchen Stellen Malenis innere Monologe etwas zu lang und eins, zwei Passagen recht zäh. 150 Seiten weniger, hättens da auch getan. Dafür hat mir die Interaktionen zwischen Maleni und den Beiden Schmieden Umbert und Elgor sehr gut gefallen. Auch auf das Einstreuen von Geheimnissen versteht sie die Autorin sehr gut, sodass einen die Neugierde immer weitertrieb. Bedauerlicherweise, wurden alle wichtigen Geheimnisse nach rund 600 Seiten gelüftet und ab da wurde die Handlung dann ziemlich vorhersehbar. Dennoch hat mich die Geschichte gut unterhalten. Eine Sache gibt es jedoch, die mich massiv gestört hat: Und das ist die absolut inflationäre Verwendung von dem Wort „freilich“. Im Ernst, ich habe es noch nie erlebt, dass ein Autor solch einen stilistischen Lückenfüller in einem solchen Ausmaß benutzt. Wenn irgendjemand die E-Book Variante hat, soll derjenige das Wort mal zählen lassen. Es war auch gefühlt jeder zweiten Seite und in zwei Fällen sogar, jeweils in zwei aufeinanderfolgenden Sätzen enthalten. Freilich ging mir das gehörig auf die Nerven.

Fazit:
Seelenspalter weiß mit einer glaubhaften und doch zwiespältigen Protagonistin und einer soliden Handlung zu unterhalten, hat allerdings mit ein paar Längen und deutlicher Vorhersehbarkeit zum Schluss, zu kämpfen. Dennoch ist es durchaus lesenswert.
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