Abbouds Geschichten sind dialektische Kunststücke, in denen Leben und Tod fließende Übergänge besitzen. Der Autor mantelt Kriegsszenen in die Bildsprache der Marvel-Comics und vergleicht die Kriegszerstörung mit dem Umkippen nebeneinanderstehender Dominosteine. Die Zerstörung mag planlos wirken, und doch ist sie für den, der den ersten Stein antippt und dabei auf den größtmöglichen Schaden hofft, systematisch.«
Lyrik, die zum Nachdenken ansetzt. Sehr schöne Sätze, von dem verlorenen Heimat, dem Flucht und dem Ankommen ins Flüchtlingslager. Und auch über die ersten Schritten innerhalb dem neuen Kultur.
Die Texten sollte man vermutlich mehrmals lesen, um sie richtig zu verstehen. Oft ist auch viel Symbolik drin, die leider an mich vorbei gegangen ist. Aber sonst sehr schön!
Deswegen nur 4 von 5 Sternen, da ich nicht alles verstehe.
Teils sehr interessante Metaphern, eine äußerst poetische Prosa, die es sich lohnt langsam zu lesen und darüber nachzudenken, nachwirken zu lassen. Für meinen Geschmack zu viele Bilder/Metaphern, teils wirken die Gedanken sprunghaft, wie aneinandergereihte Ideen, die nicht wirklich etwas miteinander zu tun haben.