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So weit der Wind uns trägt

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Sinnlich, leidenschaftlich und sehnsuchtsvoll! Portugal im Jahre 1908: Die fünfzehnjährige Jujú und der zwei Jahre ältere Fernando schwören sich ewige Liebe – doch zwischen ihnen liegen Welten, denn Jujú ist die Tochter des reichen Großgrundbesitzers Carvalho aus dem Alentejo und Fernando der Sohn armer Bauern. Ein hinreißender Roman über eine verbotene Liebe und gleichzeitig eine große Familiensaga vor dem Hintergrund der jüngeren Geschichte Portugals.

764 pages, Hardcover

First published January 1, 2008

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Ana Veloso

33 books6 followers

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Community Reviews

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3 (4%)
Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Maja.
29 reviews
August 19, 2024
Abgebrochen nach 500 Seiten. Leider hat mich das Buch furchtbar enttäuscht. Ich breche sehr selten Bücher ab, aber in diesem Fall kam mir das Lesen nur noch wie eine Zeitverschwendung vor.
Der Anfang der Geschichte war noch halbwegs interessant. Mit der Zeit wurden aber viel zu viele Charaktere in die Geschichte eingeführt, die alle überhaupt keine Tiefe haben. Es gibt so viele verschiedene Handlungsstränge, die alle nur völlig oberflächlich angekratzt werden. Gefühlt wird kein Handlungsstrang länger als 20 Seiten verfolgt. Man kann mit keinem der Charaktere wirklich mitfühlen und sich gar nicht auf die Sammlung der Geschichten einlassen.
Es ist alles komplett austauschbar und nichtssagend und ehrlicherweise irgendwann nur noch langweilig.
Profile Image for Parden.
63 reviews1 follower
August 20, 2015
TELENOVELA...

Sinnlich, leidenschaftlich und sehnsuchtsvoll! Portugal im Jahre 1908: Die fünfzehnjährige Jujú und der zwei Jahre ältere Fernando schwören sich ewige Liebe – doch zwischen ihnen liegen Welten, denn Jujú ist die Tochter des reichen Großgrundbesitzers Carvalho aus dem Alentejo und Fernando der Sohn armer Bauern. Ein hinreißender Roman über eine verbotene Liebe und gleichzeitig eine große Familiensaga vor dem Hintergrund der jüngeren Geschichte Portugals.

Anfangs erschien das Buch ganz vielversprechend. Die Verbindung Julianas, genannt Jujú, und Fernandos steht unter keinem guten Stern. Von Kindesbeinen an treffen sie sich immer wieder, doch zunehmend geschieht dies heimlich und gegen den Widerstand ihrer Familien. Besonders die Familie des Großgrundbesitzers Carvalho hat ganz andere Pläne mit Jujú: das Erlernen standesgemäßen Verhaltens und später eine passende Heirat, damit Geld wieder zu Geld findet. Auch wenn Jujú und Fernando sich dagegen sträuben, kommt es trotz ihrer Liebe letztlich zur Trennung, und vor allem Jujú, obschon eigentlich ein trotziger Dickkopf, gibt es nach einem Auslandsaufenthalt auf, gegen die Pläne ihrer Familie zu rebellieren. Sie heiratet den attraktiven Rui, Spross einer angesehenen Familie, und lässt ihren Fernando fallen - nicht jedoch ohne zuvor noch eine Nacht mit ihm zu verbringen.
Was niemand ahnt: diese eine heimliche Nacht bleibt nicht ohne Folgen. Laura ist das Kind der beiden, doch Jujú behält dieses Geheimnis ein Leben lang für sich. Wohin mag das führen?

Um es vorwegzunehmen: das Buch hat mich enttäuscht. Es ist weder eine romantische Liebesgeschichte, wie der Klappentext vermuten lassen könnte, noch ist es eine gelungene Familiensaga. Ganz davon abgesehen, dass die groß angekündigte Geschichte von Jujú und Fernando alles andere als wirklich romantisch ist, werden auch die restlichen Familienmitglieder für eine Familiensaga viel zu kurz abgehandelt. Keiner der Charaktere entwickelt Tiefe, und zu niemandem kann man eine Beziehung aufbauen, weil immer nur einzelne Ereignisse grob skizziert werden, um nach einem viel zu kurzen Kapitel schon wieder zu anderen Personen zu wechseln. Wichtige Momente der Geschichte werden in einem Portugal um die Jahrhundertwende bis in die Gegenwart hinein nur angerissen, die Entwicklung der Personen übersprungen, einmal aufgegriffene Ansätze nie wieder erwähnt, Schlüsselszenen fallengelassen. Die Geschichten der verschiedenen Generationen ähneln sich, und es fehlt dadurch einfach an Spannung.
Die großen Zeitsprünge, wenn gerade ein vielversprechender Handlungsstrang angerissen wird, sind ebenso nervtötend wie die indirekte Erzählweise. Durch die erlebte Rede und den ständigen Einsatz des Konjunktivs ensteht eine noch viel größere Distanz zwischen Leser und Protagonisten als ohnehin schon. Das "Familiengeheimnis", das irgendwann eigentlich für alle offensichtlich sein könnte, wäre vielleicht spannend geworden, wird aber in einem hingeworfenen Happy-End verwurstet, das da schon keinen mehr interessiert - und hier hoffe ich, dass ich damit nicht zu viel verraten habe...

Die Autorin zieht kurz vor Schluss selbst den Vergleich zu einer
Telenovela. Ja, dem kann man sich anschließen - aber dann ist es eine
von den echt seichten Seifenopern... Enttäuschend - und das über eine
solche Länge!


© Parden
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