MÄDCHEN eines VAMPIRS – SAMMELBAND Dare Lá Roche besucht, seit sie vierzehn ist, die Akademie Sankt Loryane in Frankreich, auf der nur ausgewählte Mädchen mit besonderem Blut aufgenommen werden, um nach der Vollendung des einundzwanzigsten Lebensjahres ihrem Vampir übergeben zu werden. Während die anderen Mädchen sich nichts sehnlicher wünschen, als ihrem Vampir zu begegnen, glaubt Dare zu wissen, was Vampire in Wirklichkeit sind. Nicht die Beschützer der seltenen Mädchen – nein, sondern eine Art, die Menschen terrorisiert und für ihre Zwecke ausnutzt. Daher wird Dare alles mögliche tun, um ihrem zukünftigen Vampir, Lazares Descartes, zu entkommen. Wird ihr eine Flucht gelingen? Oder wird sie sich mit dem Fehltritt nur den Zorn des Vampirs zuziehen? Band 1: GEFALLENE MÄDCHEN Band 2: SAKRALE MÄDCHEN Band 3: GÖTTLICHE MÄDCHEN Band 4: VERLORENE MÄDCHEN LESERSTIMMEN "Eine Geschichte, in die ich mich auf den ersten Blick verliebt habe! – Dani "Die Geschichte hat mich sehr berührt und fasziniert. Der Inhalt ist aussergewöhnlich und sehr gefühlvoll, äußerst spannend und aufregend geschrieben." – Büchermomente "GEFALLENE MÄDCHEN ist seit langem das erste Vampirbuch das mich richtig gefesselt hat und ich nicht mehr aus der Hand legen konnte." – Kimi "GEFALLENE MÄDCHEN ist keine Teenieschmonzette. Zum Glück! Es ist eher im New Adult Vampirgenre mit dystopischen Einschlag anzusiedeln" – Lavendel knows best. LESEPROBE Ich denke an meine Eltern, meine Freundinnen in der Akademie, an die Abende, als ich den Vampir am Waldrand gesehen habe, an den Traum vor wenigen Tagen … alles verschwimmt in Gedanken, mein Atemzug wird ruhiger, gleichmäßig. Es tut so unglaublich gut – bis mich ein Schnippen weckt. »Du schläfst doch nicht etwa?« Augenblicklich öffne ich meine Augen und mein Blick schnellt hoch, trifft tiefschwarze Augen in einem frischen Grünton. »Nein … nein, Mylord. Ich hielt nur den Blick gesenkt«, antworte ich ihm und schiebe mich etwas von der Wand weg. Sein Blick wird eisern, misstrauisch. »Du lügst mich an? Vergiss nicht, dass ich in deinen Gedanken forschen kann, ob du die Wahrheit sprichst«, sagt er verärgert. Hinter ihm kann ich keinen Vampir mehr ausmachen, niemand ist mehr in dem großen Saal zu sehen, außer zwei Bedienstete, die Gläser abräumen und Jalousien herunterlassen. »Nein, Mylord.« Mit einem Schritt zur Seite will ich ihm ausweichen, aber er kommt mir zuvor und stemmt über meine Schulter seine Hand an die Wand. »Wieder eine Lüge. Willst du dieses Spiel immer weiter fortführen?« Wenn ich damit durchkäme, möglicherweise. »Wirst du nicht, das verspreche ich dir!« Und wieder hallt seine tiefe, dunkle Stimme in meinem Kopf. Schlagartig hebe ich meine Hände und halte mir die Ohren zu, als würde es etwas bringen, damit die Stimme aus meinen Gedanken zu verbannen. »Lasst das, bitte. Ihr wisst nicht, wie sich das anfühlt, wenn einem der letzte Ort der Privatsphäre genommen wird.« »Ich werde dir bald viel mehr nehmen, wenn du deine Einstellung nicht änderst.
Der Anfang hat mir echt Spaß bereitet zu lesen. Es war spannend und das Grundkonzept hat mir auch gefallen. Den Schreibstil von der Autorin mochte ich auch im Großen und Ganzen, wobei ich bei manchen Formulierungen mir die Stirn gerunzelt habe.
Nachdem die Handlung in Fahrt gekommen ist, wurde es kurz vor der Zeration meiner Meinung nach etwas langatmig. Dann als diese begonnen hat, wurde es wieder spannend und danach war es ein auf und ab mit der Spannung. Als Dare während der Zeration gestorben ist, konnte man schon erahnen, dass sie später das überlebt, soweit so gut. Aber als sie nochmal gestorben ist und dann nochmal wiederbelebt worden ist, habe ich mir gedacht, dass es besser gewesen wäre, es bei dem Tod zu belassen, auch wenn die Wiedergeburt im späteren Verlauf anscheinend eine Rolle gespielt hat (und es dann nicht zu einem Happy End gekommen wäre, persönliche Meinung). Auf mich wirkte es in dem Moment einfach etwas zu viel. Was mich auch irritiert war, dass Samira in der Zeration Dare als erstes mit Überzeugung umbringen wollte, im Sinne von "Mein Meister hat mir gesagt, dass ich dich ausschalten soll" und dann kurze Zeit später auf einmal so war "Nein mache ich doch nicht, weil mein Meister mir gesagt hat, dass ich dich verschonen soll". Vielleicht habe ich auch etwas überlesen? Das Ende hat sich meiner Meinung nach sehr gezogen. Der Krieg war vorbei, dann gab es nochmal Drama wegen Eligor, als das Problem gelöst war, haben Dare und Lazerus ihre Akademie besucht. Danach hat sie noch eine Party besucht, die eskaliert ist und dann die Nachricht, dass sie schwanger ist. Zum Schluss gab dann den Sichtwechsel zu der Tochter, die die andere Buchreihe der Autorin einleiten sollte. Das Ende hätte man besser lösen können.
Die Beziehung zwischen den Charakteren war plötzlich da. Dare hat sich mit Milan, Odine und Tjarde am Anfang nicht gut verstanden und auf mich wirkte es nicht so, dass sie eng miteinander sind. Als Dare dann auf einmal gesagt hat, dass Odine ihre beste Freundin ist, habe ich mich gewundert und mich gefragt, ob ich was verpasst habe. Vorallem hat mich die Beziehung zwischen ihr und Milan am meisten überrascht und verwirrt. Keine Ahnung, wie sie sich plötzlich so gut verstehen konnten. Keine Ahnung, wie es dazu gekommen ist, dass sie so innig miteinander waren (war meiner Meinung nach etwas unnötig, so eine Dreiecksbeziehung habe ich am Anfang vermutet, aber als die zunächst keine große Rolle gespielt hat und viel später wieder aufgegriffen wurde, kam das etwas aus dem Himmel gegriffen). Milan war ja richtig in sie verliebt gewesen, dann kommt Arkane und dann ist er über Dare hinweg? Fand ich ziemlich plötzlich.
Zu Dare habe ich mir manchmal gedacht, wie man so ahnunglos und naiv sein kann, gehört aber wohl zu ihren Charaktereigenschaften. Die meisten Fragezeichen hatte ich eindeutig, als sie Milan, nachdem sie was miteinander hatten, quasi hinterher getrauert hat und eifersüchtig auf Arkane war, obwohl sie mit Lazeres zusammen ist. Als sie beim zweiten Mal im Sterben lag, war sie beispielsweise die ganze Zeit bei Lazeres und um Milan ging es nur ein Satz in ihrem Gedanken zu dem Zeitpunkt.
An Lazeres hat es mich gestört, dass er Dare meistens unter Druck gesetzt hat und er zum Teil ihr gegenüber so "offensiv" wurde.
Ich bin etwas enttäuscht mit dem Verlauf der Handlung, weil ich denke, dass das Konzept ganz gut ist und es nicht gut umgesetzt worden ist.
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MÄDCHEN eines VAMPIRS: Ein Vampirroman geschrieben von Lexy V. Golden ist wie ich herausgefunden habe ein Sammelband aus 4 Bänden einer Reihe. In diesen Büchern geht es um eine Welt, in der hauptsächlich Vampire an der Macht sind, jedoch größtenteils mit dem Menschen friedlich nebeneinander leben. In dieser Welt gibt es Akademien, die junge ausgewählte Mädchen mit besonderem Blut dazu ausbilden, einem Vampir zu dienen. Dare Lá Roche ist eines dieser Mädchen, die sich jedoch mit ihrem Schicksal nicht abfinden will, aber trotzdem zu einem Vampir kommt. Ihr Besitzer ist niemand anderes als der mächtige Lazares Descartes, den viele Geheimnisse umgeben. (Note: es ist sehr schwer eine Zusammenfassung zu finden die von den anderen Büchern nichts spoilert, aber dennoch passend ist.)
Ich habe sehr gemischte Gefühle über dieses Buch. Ich teile es mir für diese Rezension in 3 Teile ein. Teil 1 hat mich total von den Socken gehaut. Der Beginn des Buches war wirklich gut geschrieben und es hat mich gefreut wieder neue Dinge, die ich bis jetzt nicht wirklich von Vampirbüchern kannte, zu lesen. Es war wahnsinnig fesselnd und ich habe mich gefreut mehr von dieser Welt und mehr von den Charakteren zu erfahren. Zu diesem Moment rechnete ich mit einem 4 oder 5 Sterne Buch. Als dann aber das zweite Drittel begann, ging es mit der Geschichte für mich eher bergab. Obwohl sehr viel passierte, wurde es eher langweilig und ich verstand viele Charaktere nicht mehr, fand ihre Handlungen sinnlos und war von der ganzen Situation nicht begeistert. Es zog sich alles in die Länge und mir wurde das erste Mal die wirkliche Länge des Buches bewusst (fast 800 Seiten ist dann doch eine Menge). Ich las immer weniger und hatte einfach keine Freude mehr am Buch. Ab dem letzten Drittel ging jedoch die Handlung wieder nach oben. Ich las wieder gerne und war teils auch begeistert oder überrascht was passierte. Es wurde sogar spannend.
Ich habe ebenfalls gemischte Gefühle den Charakteren gegenüber. Obwohl ich Dare relativ gerne habe ist sie für mich doch etwas zu naiv. Auch ihre gemischten Gefühle gegenüber einiger Männer im Buch begeistert mich nicht. Sie verliebt sich relativ schnell und ist sich ihren echten Gefühlen selten bewusst. Dennoch ist sie eine starke Frau. Lord Lazares mag ich persönlich nicht sehr gerne, da er seine Macht gegenüber Menschen, besonders bei Frauen, gerne zum Ausdruck bringt und das nicht mit Nettigkeiten. Er ist auch oft brutal und das Wort Nein kennt er anscheinend auch nicht. Seinen Vertrauten Milan jedoch habe ich wirklich ins Herz geschlossen. Auch wenn er oft nicht der netteste ist, er weiß sich zu beherrschen und will den meisten Menschen und vor allem Dare nichts Böses. Er hat eine sehr witzige Art und hat mich öfters zum Schmunzeln gebracht. Er hat auch noch eine kleine menschliche Seite, die mich wirklich glücklich gemacht hat. Lazares andere Freunde Tjarde und Odine mag ich auch besonders gerne. Natürlich gibt es noch viele andere Charaktere in diesem Buch, jedoch möchte ich nicht weiter auf diese eingehen. Mir stehen auch nur diese 5 wirklich nahe.
Dieses Buch hat mich persönlich auch etwas an andere Bücher erinnert. Die Zeration (eine Art Machtkampf der Vampire) hat mich sehr an das Trimagische Turnier von Harry Potter erinnert. Dazu kamen Elemente aus Die Tribute von Panem und auch Vampire Academy. Aber das stört nicht weiter, mir ist es nur aufgefallen. Jedoch gibt es auch noch Dinge die mich stören. Vor allem eine Tatsache sticht für mich sehr heraus. Vergewaltigung wird in diesem Buch fast als etwas normales abgetan. Selbst die Opfer denken nicht weiter darüber nach, oder empfinden es im Nachhinein als nichts Schlimmes, was ich sehr unrealistisch finde. Hierbei spielt die Manipulation der Vampire aber eine große Rolle. Eine weitere Kleinigkeit die mich stört ist, dass beim Trinken des Blutes eines anderen man sich dieser Person hingezogen fühlt. Das widerspricht sich dann bei mir mit einer echten und wahren Liebesbeziehung, da man hier ja jemanden zwingen kann einen zu lieben. Und ich hatte das Gefühl, dass das auch in diesem Buch passiert.
Mit all diesen Punkten will ich nicht suggerieren, dass dieses Buch schlecht ist. Mir sind diese Dinge jedoch aufgefallen und haben mich gestört. Das Buch hat auch sehr viele gute Seiten und ist, wenn man meine Drittel-Theorie von vorhin ansieht zu zwei Drittel nicht allzu schlecht gewesen. Ich habe auch lange überlegt wie viele Sterne ich diesem Buch geben soll, aber festige mich jetzt auf 3. Da dieses Buch ziemlich mit einem Cliffhanger für eine weitere Buchreihe aufgehört hat, bin ich am überlegen, ob ich nicht diese auch noch lesen werde.
Eine tolle Geschichte, voller Spannung und Action! Nur leider sind gewisse Geschehnisse für meinen Geschmack zu schnell vorbei oder gewisse Charaktere tauchen aus heiterem Himmel auf und werden nur oberflächlich Beschrieben 🤷♀️ -deshalb nur 4 1/2 Sterne von mir. Asonsten ist nichts zu bemängeln.
Dare Lá Roche verlässt bald die Akademie Sankt Loryane in Frankreich und wird dann ihrem Vampire übergeben. Doch sie will fliehen, denn sie glaubt nicht daran das die Vampire sie beschützen sollen. Lazares Descartes ist ihr Vampir und hat nicht vor sie entkommen zu lassen.
So lange wollte ich mir das Buch holen, jetzt als Sammelband konnte ich nicht widerstehen. Da ich Vampirromane liebe, war ich darauf ganz besonders gespannt. Es fängt recht harmlos an, etwas Spannung und man wird ohne es zu merken in diese grausame, dunkle und gefühlskalte Welt rein gezogen. Dann überschlagen sich die Ereignisse und man kann fast gar nichts mehr verarbeiten und kann das Buch nicht aus der Hand legen. Mehr als einmal habe ich mich gefragt ob ein Happy End überhaupt noch möglich ist. Taschentücher konnten gelegentlich benötigt werden. Der Leser wird von nichts verschont und wird emotional sehr gefordert. Gelegentlich war ich geschockt, traurig, Happy und dann wieder voller Wut. Also eine sehr gelungene Geschichte, die den Leser in eine Welt zieht. Die so ähnlich wie unsere ist und doch gar nichts gemeinsam hat.