Magisch zieht es den jungen Raul und die Draconiternovizin Althea zur Schwarzen Feste des einstigen Herrschers Khell Dairon – dem Schauplatz einer längst vergangenen Schlacht um die Herrschaft von Gut und Böse. Doch Raul ist besessen von einem dunklen Wesen, das zurück in die Welt der Menschen dringt, um Tod und Verderbnis zu bringen...
2.5 Auch der zweite Teil ist kein Roman, an den man sich über Jahre hinweg erinnert wird, nimmt aber etwas an Fahrt auf und bindet die einzelnen Szenen der Geschichte um Althea und Raul wesentlich besser zusammen. Es wird für meinen Geschmack immer noch zu viel erklärt und die Rückblenden in die Vergangenheit sind zu episch, aber es wirkt alles wesentlich weniger zufällig und besser zusammenpassend. Schön ist auch, dass es keine leichten Lösungen zu geben scheint und alles Konsequenzen hat. Ich schätze so hätte auch ein zweiter Teil von Zwergenmaske aussehen können, wenn man der Autorin die Gelegenheit dazu gegeben hätte. In jedem Fall sind die "Zufallsbegegnungen" in diesem Teil radikal verringert worden.