Jump to ratings and reviews
Rate this book

Coruum #1

Coruum Volume 1

Rate this book
In den feuchten Regenwäldern Mittelamerikas wird eine gut erhaltene Maya-Stele entdeckt, auf der die Archäologen neben bekannten Hieroglyphen auch vollkommen fremde Symbole entdecken.

Donavon MacAllon, Experte für altertümliche Schriften und Kalendersysteme an der Universität von Edinburgh, wird von einer an der Ausgrabung beteiligten Studienkollegin um Unterstützung bei der Deutung dieser Symbole gebeten. Der Fund erregt unwillkommene Aufmerksamkeit, nachdem Donavon und das Ausgrabungsteam im Umkreis der Stele Trümmer einer gigantischen Maya- Metropole finden sowie eine versiegelte Kammer öffnen. Die Kammer enthält ein hochtechnisiertes Archiv über die Geschichte des zerstörten CORUUM, das mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Erste Auswertungen und die handstreichartige Übernahme des Ausgrabungsortes durch den amerikanischen CIA mit Unterstützung von Elitetruppen der US-Marines bekräftigen Donavon in seinem Verdacht, es hier mit weit mehr als einem spät-klassischen Maya-Fund zu tun zu haben. Die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen, als sich bei der Erkundung eines befestigten, unterirdischen Komplexes die Rückkehr seiner ursprünglichen Erbauer ankündigt.

Donavon und sein Team sehen sich plötzlich zwischen allen Fronten in einem erbittert ausgetragenen Kampf zweier Mächte um verborgene Informationen und Einfluss, welche die Erde zum Austragungsort einer jahrtausendealten Feindschaft zu machen drohen

581 pages, Paperback

First published June 1, 2005

Loading...
Loading...

About the author

Michael R. Baier

5 books2 followers

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
15 (44%)
4 stars
13 (38%)
3 stars
6 (17%)
2 stars
0 (0%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Andreas.
632 reviews45 followers
March 2, 2020
In Südamerika werden die Überreste einer alten Maya Stadt entdeckt. Auf den Stelen finden sich Hieroglyphen, die sich nicht eindeutig zuordnen lassen. Um was für eine Stadt handelt es sich, wieso gibt es keine Aufzeichnungen? Donavon, ein schottischer Experte im entschlüsseln von Datumsangaben, macht sich auf dem Weg um dem Ausgrabungsteam zu helfen und dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

Im "Roten Nebel", weit entfernt von der Erde, geht eine "Extraktion" schief und die Verantwortliche "Ashia" hat mächtig Glück, dass sie nicht beseitigt wird. Stattdessen erhält sie einen Spezialauftrag, der sie nach Ruthpark führt, dem Namen für die Erde. Von dort wurde ein Signal empfangen und keinerlei Unterlagen zeigen, was dort genau vor 1500 Jahren gemacht wurde.

Ashia ist nicht allein. Der König der Sieben Königreiche empfängt ebenfalls das Signal und schickt einen von seinen Leuten, Keleeze, nach Ruthpark...

Man merkt schon, die Handlung ist reichlich komplex und man muss dem Autor Tribut zollen für den Mut, dass er das Buch im Selbstverlag herausgebracht hat. Nach einem sehr guten Beginn, in dem einige Geheimnisse aufgeworfen und die Protagonisten vorgestellt werden, wird es ab dem 8. Kapitel sehr unruhig. Anstatt mit der Handlung fortzufahren, wird zum "Roten Nebel" gewechselt und in vielen Details über Ereignisse berichtet, die zwar das Gesamtbild größer machen, aber nur wenig zur Aufklärung beitragen. Hinzu kommt die Marotte vom Autoren, die Geschichte aus immer neuen Perspektiven erzählen zu wollen. Das führt z.B. dazu, dass einem Ruf Ashroon 45 Seiten gewidmet werden, er nach einem Kapitel aber wieder in der Versenkung verschwindet. Für sich genommen ist der Abschnitt wirklich gut, aber er bringt dem aktuellen Buch nichts. So geht es leider auch mit einigen weiteren Teilen, was bei mir ein Gefühl von "zuviel" zurücklässt. Man muss nicht alles in einem Buch unterbringen bzw. wenn man das doch tut, reicht vielleicht eine Andeutung.

Schreiben kann Michael R. Baier, keine Frage, aber mit Charakterdarstellungen hat er es nicht so. Während das Bild von Donavon noch recht überzeugend ist und bei Ashia einigermaßen fortgesetzt wird, bleiben alle anderen Personen blass. Mit den Perspektivenwechsel hat man ein gutes Instrument in der Hand, um in die Köpfe' zu schauen und es ist schade, wie leichtfertig diese Chance vertan wird.

Was mich wirklich geärgert hat, war der Schluss. In den letzten drei Kapitel gibt es viel Action, die mir nicht so liegt (deswegen werte ich in der Regel die Bücher von Neal Asher ab). Wieso aber nicht wenigstens ein bisschen Licht ins Dunkel kommt, ist mir unverständlich. Ich kenne keinen Mehrteiler, in dem der Leser nicht auch im ersten Teil belohnt wird für sein Durchhalten (schließlich muss er sich die ganzen Personen und Details merken). Am Anfang fand ich die Idee mit der "Extraktion" ganz gut - zu mehr als der bloßen Erwähnung des Begriffes hat es im Buch nicht gereicht.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Falls in den nächsten beiden Bänden die Handlung zu einem befriedigenden Ende geführt werden kann, wird das Buch um einen Stern aufgewertet. So bleibt ein leicht frustriertes Gefühl zurück.
Displaying 1 - 2 of 2 reviews