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Gebrauchsanweisung für Schweden

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Eine alte Villa in Värmland, inmitten der Wälder, unweit von Selma Lagerlöfs Wohnhaus: Antje Rávic Strubel spürt ihrer Sehnsucht nach – und begegnet dabei Pippi Langstrumpf, Männern mit Kinderwagen und fast keiner Mücke. Sie verrät, warum man Holzhäuser knallrot anstreicht; wie Wintersport zum Volksfest wurde; und womit Köttbullar und Safran­kuchen am besten schmecken. Weshalb es in Schwe­den kaum Ikea-, aber so viele Antikmärkte und De­signer gibt. Dass schon die Nationalhymne von der Liebe zur Natur erzählt. Warum der Wodkagürtel so locker sitzt und der Polarkreis gleichzeitig in zwei Richtungen wandert. Was Gotland zum Paradies für Individualreisende macht. Wie es um die supersoziale Marktwirtschaft bestellt ist. Und was Sie tun sollten, wenn Sie beim Himbeerpflücken von einem Elch überrascht werden.

240 pages, Paperback

First published April 1, 2008

19 people are currently reading
98 people want to read

About the author

Antje Rávic Strubel

50 books23 followers
Antje Rávic Strubel (geb. 1974) lebt und arbeitet als Schriftstellerin in Potsdam. Nach dem Abitur machte sie in Berlin eine Ausbildung zur Buchhändlerin, bevor sie an der Universität Potsdam und der New York University Literaturwissenschaften, Amerikanistik und Psychologie studierte und 2001 ihr Studium abschloß. In New York arbeitete sie als Beleuchterin an einem Off-Off-Theater in Greenwich Village, das später zum Schauplatz ihres ersten Romans „Offene Blende“ wurde. Mit Erscheinen des Buches entschied sie sich für einen Autorinnamen; sie ergänzte ihren bürgerlichen Namen um den Namen Rávic, der eine Erfindung ist. Er bezeichnet eine weitere Identität, die ihrer Person während des Schreibens zukommt.

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1 star
10 (5%)
Displaying 1 - 16 of 16 reviews
Profile Image for Leah.
527 reviews71 followers
Read
October 21, 2019
Geht so eine "Gebrauchsanweisung"?

Vom Titel bin ich irre geführt wurden und erwartete wohl strukturierte Kapitel zu der Geschichte des Landes, der Kultur, den Festtagen, Traditionen, den Städten, aber Strubel schreibt in Anekdoten und Geschichten. Die Kapitel hängen lose zusammen und nie bleibt es bei einem Thema, da wird wild gesprungen und erst im letzten Kapitel über die Samen, findet in ein, zwei Absätzen Midsommar Erwähnung.
Die Geschichten, die sie zu ihrem eigenen Häuschen in Schweden erzählt oder zur Teilnahme ihres Vaters am Vasa-Lauf, sind zumindest lustig und mit Witz beschreibt und erzählt sie auch alles andere in dem kurzen Buch - allerdings fehlte mir ein wenig die Struktur und die Tiefe. Es werden auch viele Klischees ausgeschlachtet: Schweden reden nicht, umarmen nicht und hassen Lob und alle lieben ihr fortschrittliches Land. Dass auch in Schweden nicht immer alles "bullerbü" ist und die Politik sich massiven Problemen (und rechten Strömungen) stellen muss, findet kaum Erwähnung. Schade!
Immerhin lässt sie die Rolle Schwedens im zweiten Weltkrieg nicht außen vor, die ja sonst so gern verschwiegen oder verschoben wird, wenn man sie als "neutral" beschreibt. Ich zumindest finde nichts Neutrales daran, die deutsche Wehrmacht mit Eisenerz zu versorgen, während die Nachbarländer noch unter der Besetzung leiden. (Wobei sich Schweden mit Finnland als Nachbarland ja auch gewissermaßen im Klammergriff zwischen Sowjetunion und Deutschem Reich befand).
Ihr Stil ist locker und witzig und entlockte mir einige Lacher beim Lesen. Vor allem, wenn sie die schwedischen Landsleute beschreibt oder die ewig währende Feindschaft zwischen Stockholmern und Göteborgianern.
Göteborg und Stockholm finden massig Erwähnung, der "Norden" und Gotland direkt ein ganzes Kapitel, aber was ist mit den anderen "landskap"? Was mit den zwei großen Seen? Schwedens Nationalparks? Dem Göta-Kanal, der höchstens eine Randnotiz bleibt?
Das Buch hat einige Schwächen, weswegen ich mich auch vorerst einer Wertung enthalte, ihr Schreibstil ist aber zumindest keine davon. Ich empfehle es zur Einführung, wenn man etwas Locker-Leichtes, Lustmachendes auf Schweden lesen möchte.
Profile Image for Jana.
31 reviews5 followers
June 13, 2022
Der Versuch, Geburtstagsgeschenke zu lesen, bevor sie die nächsten 10 Jahre in meinem Bücherregal verstauben...
Das Leseerlebnis wurde aber leider durch endlos verschachtelte Sätze, ständige Gedankensprünge und die Überintepretation kleinster Verhaltensweisen getrübt.
Trotzdem scheint durch jeden Satz eine so große Begeisterung und Liebe für dieses Land durch. Anektoden über die Geschichte Schwedens, die verschiednen Regionen, die Gesellschaftsstruktur und Menschen haben mich das Buch dann doch in ein paar Tagen zu Ende lesen lassen.
Jetzt möchte man selber durch Landschaften voll mit sommarstugor in faluröd & endlosen Weiten streifen und schauen, was davon denn wirklich stimmt.
Meine Vorfreude auf August und einen Sommer im tiefen Norden wächst auf jeden Fall immer weiter…

2.5
Profile Image for Jule.
399 reviews2 followers
August 28, 2019
Sehr informativ, amüsant und kurzweilig. Eine wunderbare Vorbereitung auf meinen Schweden-Urlaub.
Profile Image for Inga.
1,598 reviews63 followers
August 11, 2014
Die Reihe der Gebrauchsanweisungen des Piper Verlags gehört seit einiger Zeit schon zu meinem Reiseeinstimmungsprogramm. Unterschiedliche Autoren, die einen besonderen Bezug zum Land haben (oft ausgewanderte Deutsche), schreiben über Hintergründe, Gewohnheiten und Besonderheiten von Land und Leuten. Bisher waren die Bände sowohl informativ als auch unterhaltsam, teils sogar recht witzig geschrieben, die Qualität stimmte.

Leider ist die Gebrauchsanweisung für Schweden das Gegenbeispiel.

Frau Strubel ist deutlich schwedenbegeistert und es ist ihr Sehnsuchtsland, das sie oft besucht hat und sicher auch gut kennt. Sie schreibt mit großer Sympathie und geht sensibel mit den Schweden und ihren Eigenarten um. Ihr Schreibstil trifft nicht so sehr meinen Geschmack, aber das ist subjektiv, wenngleich die eher literarisch-geprägten Beschreibungen der Landschaften und ihrer persönlichen Empfindungen in der schwedischen Natur nicht so recht zur Reiseliteratur passen wollen. Etwas mehr Sachlichkeit und Konzentration auf Inhalte wäre sehr wünschenswert gewesen.

Das Hauptproblem dieser Gebrauchsanweisung ist aber die fehlende Struktur. Zwar gibt es Kapitel und sogar Zwischenüberschriften, ("Insel der Eigenbrötler" - hier geht es um Gotland - oder "Toben im Verein" - hier schreibt sie hauptsächlich über den Vasalauf (Skilanglauf), an dem ihr Vater teilnahm), diese sind allerdings nicht wirklich hilfreich zu einer thematischen Orientierung im Buch.

Zudem springt sie von einem Thema zum nächsten, teilweise sogar kapitelintern, was manchmal einfach den Eindruck von schlechtem Lektorat hinterlässt. Natürlich arbeitet sie typische Schwedenthemen, wie den Elch, die Flagge, Literatur und die Affinität der Schweden zu Wäldern und Seen, ab, aber es fehlt der Zusammenhalt der Themen, der Überblick, der alles zu einem umfassenden Eindruck zusammenfügen könnte. Die eingestreuten geschichtlichen Hinweise fügen sich nicht zusammen und wirken unvollständig. Persönliches zu berichten ist bei dieser Form der Reiseliteratur natürlich legitim, sonst würde man einen "normalen" Reiseführer kaufen, aber hier ersetzen sie teilweise eine Schilderung der Zusammenhänge und lassen den Leser in der Luft hängen mit Detailinformationen und Empfehlungen, mit denen man wenig bis nichts anfangen kann. Schade.
27 reviews
October 6, 2017
Nicht, dass ich Schweden so erlebt hätte wie Strubel, aber unterhaltsam geschrieben ist das Buch allemal.
Profile Image for Natalie.
137 reviews1 follower
August 12, 2019
learned a lot of fun facts that I can randomly put in conversation to annoy my friends about Sweden even more
Profile Image for Gergina.
74 reviews
January 25, 2024
Не мога да определя дали е лош превод или просто е доста разпокъсана мисълта на авторката.
Profile Image for Georgi Madzharov.
2 reviews
January 22, 2025
There exists a type of foreigners who love Sweden and tend to romanticise the Swedish countryside but at the expense of hating the cities (which is mostly their perspective because native Swedes who prefer nature don't usually discourage you from enjoying Stockholm). I am not Swedish but there exists this type of foreigner that wouldn't miss an opportunity to tell you how "evil is the city", as it is said in the book. Minus one star for this.
Profile Image for Melanie.
84 reviews10 followers
April 3, 2022
Unterhaltsames und interessantes Buch. Super für Menschen die bereits in Schweden waren und weiterhin Interesse am Land haben!
Profile Image for Mariele.
516 reviews8 followers
April 11, 2023
Ein Dozent eines Fortbildungsseminars meinte einmal, Schweden sei eine Art „DDR light“. Ohne Vorwissen, wie ich war, konnte ich dies nicht nachvollziehen. (Es ging um einen Witz über Krankenversicherungen, „Ein Amerikaner, ein Deutscher und ein Schwede…..“)
Die vorliegende Gebrauchsanweisung hob genau diesen Aspekt sehr deutlich hervor; und es könnte sein, dass an dieser Behauptung etwas Wahres dran ist. Passenderweise wuchs die Autorin in der DDR auf.
Der Text ist sprachlich gelungen und bietet eine Fülle an Informationen über die Sonnen- und auch ein wenig über die Schattenseiten des schwedischen Lebensstils. Wahrscheinlich hat sich in den letzten 14 Jahren nicht allzu viel daran verändert, aber so alt ist der Text bis dato bereits.
Ein Stichwortverzeichnis wäre hilfreich gewesen, da die Kapitelinhalte sehr assoziativ geordnet sind. Insgesamt war die Lektüre persönlich-anekdotisch orientiert, mir fehlte die inhaltliche Vertiefung.

3,5 Sterne

PS: Wie so viele Deutsche scheint Frau Strubel leider den Unterschied zwischen Holland und den Niederlanden nicht zu kennen...
Profile Image for Martyn F.
769 reviews2 followers
June 11, 2014
The title of this book is slightly misleading. It is not really a 'Gebrauchsanweisung'. It's more a (not very structured) collection of anecdotes of someone who has been to quite a few places in Sweden. To me it felt a bit like someone just rambling on. Sometimes funny, sometimes interesting, often not really.

If you know nothing about Sweden, this is a nice introduction. Else I would skip it.
Displaying 1 - 16 of 16 reviews

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