First collection of the whimsical, explicit, even surreal Cocteau drawings of young men, many of whom were his friends and some, lovers. Margaret Crosland, the leading authority on Cocteau, wrote the comprehensive biographical introduction which delves into the origins of Cocteau's homosexuality.
Jean Maurice Eugène Clément Cocteau (5 July 1889 – 11 October 1963) was a French poet, novelist, dramatist, designer, boxing manager, playwright and filmmaker. Along with other Surrealists of his generation (Jean Anouilh and René Char for example) Cocteau grappled with the "algebra" of verbal codes old and new, mise en scène language and technologies of modernism to create a paradox: a classical avant-garde. His circle of associates, friends and lovers included Jean Marais, Henri Bernstein, Colette, Édith Piaf, whom he cast in one of his one act plays entitled Le Bel Indifferent in 1940, and Raymond Radiguet.
His work was played out in the theatrical world of the Grands Theatres, the Boulevards and beyond during the Parisian epoque he both lived through and helped define and create. His versatile, unconventional approach and enormous output brought him international acclaim.
Dirty dirty old man that Cocteau. Beautiful lined drawings of ... lots of guys. Let's face it, Cocteau had a life that one only dreams about. I don't know if Cocteau is a genius, but for sure he lead a life of a genius.
3.5 stars. Drawings that range from delicately rendered works of art to dashed off (pardon the slight pun) sketches of “the flower that stands so / Tall” that amount to nothing more than doodles – in one case literally on the back of an envelope. Some of the more amusing include a sketch that was clearly an imitation of Michelangelo’s Adam, lounging in the familiar pose – although a bit more “excited” than on the chapel ceiling – and reaching for something that was most certainly not the hand of the Creator! (Or maybe it was…) In truth, these don’t have the complexity and novelty of other sketches from Cocteau, especially those that accompany his opium diary, but they offer a glimpse into the mind of the artist in the midst of erotic sublimation.
Schweinkram von Cocteau, großartig! Früher las ich von Menschen, die sich fragten, was Schwule eigentlich im Bett miteinander anstellen. Ich weiß zwar nicht, ob es solche Fragen noch gibt, aber falls ja, dann dürften nach Ansicht dieses Bildbands überhaupt keine Fragen mehr bleiben. Zumal Jean Cocteau diesen herrlich flüssigen, sich auf wenige Essenzen beschränkenden Stil hatte und bei diesen Sachen die wirklich eine Rolle spielenden Partien gern etwas größer malt als die Natur.
Oder sagen wir: Toilettenwandkritzeleien (gibt’s das noch?, öffentliche Toiletten wurden hier von den Kommunen schon vor 20 Jahren eingespart) (und Kaufhäuser machten mittlerweile auch fast alle dicht), wie sie auch der heterosexuelle Mann zu sehen gewohnt war, aber in diesem Fall ausnahmsweise gut gezeichnet. Gut!
Was uns zur Feststellung leitet, die nebenan auch schon zu lesen war: Nicht für jedermann, aber herrlich für diejenigen, die es anregen könnte. Nicht jeder Mensch möchte schwulen Sex (und was andres gibt es hier nicht) bigger than life betrachten. Nicht jeder möchte sich die Frage stellen, was man mit Teilen, von denen man gelernt hat, dass sie der Defäkation dienen, sonst noch anstellen kann.
Es handelt sich nicht um eine bestimmte Mappe, die Zeichnungen sind mit verschiedenen Techniken, zwischen Bleistift, Buntstift und Filzstift gemacht worden und entstammen sichtlich diversen Jahren. Der Kölner Verleger Benedikt Taschen ließ das bei seiner Ende der 1990-er Jahre parallel zum Taschen-Imperium geführten Zweitadresse „Evergreen“ als fest gebundenes, farbig gedrucktes Buch erscheinen. Evergreen, inzwischen wieder verschwunden, pflegten meist Nachdrucke älterer französischer Kunstbildbände zu sein. Aber hier ist dem Kleingedruckten nicht zu entnehmen, wo und wann es zuerst erschien. In Deutschland jedenfalls schon 1999 und nicht erst 2000.
Annie Guédras, wer immer die sein mag, hat schön gesammelt. Ihre Texte sind kurz und klein und vor allem lässt sich sagen, dass sie nicht weiter stören. Sie macht halt, was man als Kunsthistoriker in solchen Fällen tut: irgendwas von Poesie und Fantasie und ewiger Jugend raunen. Aber es ist Schweinkram. Schwule lachen bei so was früher oder später. Und wer das nicht kann, lachen, sollte es besser nicht in die Hand nehmen.
(Wer's kaufen möchte, sollte sich zuvor vielleicht ein wenig umschauen. Deutsche Antiquariate bieten es immer noch für 20 €, überseeische schicken es einem für 200 $ zu.)