Wer bei diesem Audiobook von Amelie Fried eine Geschichte in Traumfrau mit Nebenwirkungen -Manier erwartet, wird überrascht sein vom neuen Stil der Autorin. Ein wenig erinnern Kulisse und Erzählstil an die Romane von Ingrid Noll. Die Nach ihrer Scheidung will Kate in einem kleinen bayerischen Dorf ganz neu anfangen. Leider entpuppt sich ihr anfänglich so hilfsbereiter Nachbar bald als Bedrohung. Der Hörer lernt im Laufe der Geschichte, daß in dieser scheinbaren Idylle nicht alles so harmonisch ist, wie man vermuten würde. Da gibt es maliziöse Nachbarn, rätselhafte Verbrechen und einen attraktiven Kommissar. Die an sich spannende Handlung leidet unter der Darstellung von Amelie Fried, die in diesem Audiobook selbst liest. Etwas mehr schauspielerische Ambition der Autorin hätte ihre Charaktere ausdrucksstärker erscheinen lassen. Vielleicht wäre die Produktion mit einem professionellen Sprecher besser bedient. Leichtigkeit und Humor, die in Frieds vorhergehenden Romanen so prägend waren, werden hier abgelöst von einem neuen Stil, der sich nicht so recht zwischen Kriminal- und Frauenroman entscheiden kann. Insgesamt fühlt man sich gut unterhalten, aber nicht so sehr von der Heldin berührt wie in Frieds anderen Romanen. --Katja Linke
Mord aber kein Krimi, vier Freundinnen, aber kein Frauenbuch, kein Liebesroman, doch mit Romanzen, kein Familienbuch, aber Patworkfamilie und nerviger (krimineller?) Nachbar. Leicht zu lesen, aber hinterläßt sicher keinen bleibenden Eindruck.
Es war ein leicht zu lesender, unterhaltsamer Roman. Es war Spannung vorhanden, das Ende jedoch für mich unbefriedigend, da es zwar eigentlich plausibel war aber offen gelassen wurde.
Es ist schon Jahre her, da habe ich die Verfilmung dieses Buches im Fernsehen gesehen. Solange, dass ich nicht sicher bin, ob es Netflix und Co. eigentllich schon gegeben hat. Was ich allerdings noch weiß: Dieser Film hatte mich unfassbar mitgenommen. Dieses Buch hat das leider gar nicht geschafft. Der Schreibstil Amelie Frieds wirkte für mich überhaupt nicht flüssig, sondern eher abgehackt. Kate war für mich ein extremst eindimensionaler Charakter, der mich überhaupt nicht überzeugen konnte. Des Weiteren war es mir nicht möglich viele Ansätze ihrer sogenannten "Freundinnen" nachzuvollziehen: Plump, schlicht und oft einfach unbrauchbar, wirkten die Damen im Hinblick auf die Handlung. Auch die - um es positiv zu sagen - unerwarteten Plottwists waren nicht mein Geschmack, waren sie oft wie ungeplant und unnötig, weil sie meistens für den späteren Handlungsverlauf keinerlei Konsequenzen hatten. Der Punkt der mich am meisten störte: Das Grand Final. Natürlich werde ich hier nicht erwähnen, was im Detail mich störte um Spoiler zu vermeiden, aber wenn ich im "spannendsten Teil" eines Buches lese und zu meinem Mann sage: Gott sei Dank habe ich es bald geschafft!, hatte ich den rechtzeitigen Absprung zum Abbruch längst hinter mir gelassen.
Fazit:
Das Buch gehört nicht zu den aktuellsten und vor allen Dingen auch nicht zu den besten Romanen von Amelie Fried.
What an odd little book. There is a murder close to the beginning, but it doesn't seem to be a crime/detective novel as such. At least the initial murder never really seems to be cleared up. Instead there's drama with a neighbour, weird voodoo stuff and an ending that I didn't quite understand. It was a pleasant enough read and quick to get through - kind of chick-lit-ish with a slight twist - but not one I would say people need to rush out and read. If it hadn't been in a free public bookcase I wouldn't have picked it up.
Hat mich positiv überrascht, für die Zeit in der es geschrieben wurde ist es modern. Das Ende ist für mich etwas zu nichts sagend, würde gerne wissen wie es weitergeht.
"Der Mann von nebenan" ist ein etwas anderer Krimi. Die frisch geschiedene Kate zieht mit ihrem Sohn in das Haus eines Freundes auf dem Land. Dort begegnet sie direkt ihrem übereifrigen aber sehr freundlichen Nachbarn, ein netter älterer Herr, etwas seltsam, aber erst denkt Kate sich nichts dabei. Doch anscheinend kann ihn sonst keiner leiden und bald merkt Kate auch wieso. Dieses Buch hat alles, was ein Krimi braucht, einen Mord, der dann aber doch nichts mit der Geschichte zu tun hat, Überfälle, die sich nicht beweisen lassen und ein paar Freundinnen, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen wollen. Interessant, unterhaltsam, nett zu lesen. Jedoch nicht für hartgesottenen Krimifans, eher zum schmökern.
Sehr leicht und flüssig zu lesen. Die Story plätschert erst mal echt geruhlich vor sich hin und man fragt sich, wann der große Knall kommt. Der richtige Knall bleibt aber meiner Meinung nach aus. Man merkt recht schnell auf welches Ende alles hinausläuft. Die Umsetzung des Endes überrascht dann aber doch und wirkt recht pfiffig. Insofern: angenehmer Start, etwas ziehender Hauptteil, schlaues Ende. Darf gern gelesen werden ;)