Gänsehaut und Horrorfreuden: Erleben Sie zum zweiten Mal Schauergeschichten, feinsinnigen Splatter und finstere Fantasien Aus dunklen Federn. Ein Forschungstrupp kommt vom Wege ab. Ein Mann fährt zum Klassentreffen, doch sucht er dort keine alten Freunde. Ein freundliches Ehepaar will nicht länger die Schikanen ihres sadistischen Nachbarn hinnehmen. Sie alle ahnen nicht, welch grausame Folgen dies haben wird. Die Bestsellerautoren Markus Heitz und Kai Meyer, Thomas Finn, Boris Koch und viele andere öffnen die Türen der Realität und entfesseln in ihren Horrorgeschichten die ungeahnten Schrecken, die in der Dunkelheit lauern. Ein faszinierendes, abgründiges Lesevergnügen für alle, denen Rabenschwarz lieber ist als Feenrosa. Untermalt werden die Geschichten von den Titelbildern, die von den Autoren individuell selbst gestaltet wurden.
Gänsehaut und Horrorfreuden: Erleben Sie zum zweiten Mal Schauergeschichten, feinsinnigen Splatter und finstere Fantasien Aus dunklen Federn. Ein Forschungstrupp kommt vom Wege ab. Ein Mann fährt zum Klassentreffen, doch sucht er dort keine alten Freunde. Ein freundliches Ehepaar will nicht länger die Schikanen ihres sadistischen Nachbarn hinnehmen. Sie alle ahnen nicht, welch grausame Folgen dies haben wird. Die Bestsellerautoren Markus Heitz und Kai Meyer, Thomas Finn, Boris Koch und viele andere öffnen die Türen der Realität und entfesseln in ihren Horrorgeschichten die ungeahnten Schrecken, die in der Dunkelheit lauern. Ein faszinierendes, abgründiges Lesevergnügen für alle, denen Rabenschwarz lieber ist als Feenrosa. Untermalt werden die Geschichten von den Titelbildern, die von den Autoren individuell selbst gestaltet wurden. (Quelle Amazon)
Da ich von "Aus dunklen Federn 1" so begeistert war, schickte mir die Herausgeberin Sonja Rüther auch den 2. Band zu. Vielen herzlichen Dank dafür. Und was soll ich sagen? Sie hat mit der Auswahl der Autoren und deren Geschichten den ersten Band noch übertroffen. Das hätte ich wirklich nie für möglich gehalten, denn Band 1 war grandios.
Optisch ist das Buch wieder ein wahrer Schatz. Das Cover lässt sofort erkennen, dass es zum ersten Band gehört und man weiß auch gleich, auf was man sich einlässt. Zuerst gibt es ein Vorwort mit gemaltem Bild von der Herausgeberin Und dann geht es los. Vor jeder Geschichte hat der Autor oder die Autorin wieder ein passendes Bild gezeichnet. Das finde ich total klasse und es macht echt etwas her. Ich wusste gar nicht, dass einige der Schreiberlinge auch begnadete Zeichentalente sind. Zum Beispiel ist Christian von Aster ein wahrer Zeichenkünstler.
Die Geschichten sind durchweg gut und richtig spannend. Ich war traurig als das Buch gelesen war und hoffe, dass diese tolle Anthologie jetzt regelmäßig erscheinen wird und sich immer wieder tolle Autoren dafür finden.
Die Anthologie startet mit einer sehr kurzen Geschichte von Hanka Jobke, auf die ich nicht näher eingehen möchte, weil sie wirklich sehr kurz ist.
Danach kommt "Der Groll" von Chrisian von Aster, die mich wirklich richtig begeistert hat. Da zieht eine junge Familie in ein kleines Dorf, damit die Kinder nicht in der Stadt aufwachsen müssen und dann haben sie ausgerechnet den schlimmsten Nachbarn, den man sich vorstellen kann. Was also tun?
Es folgt "Photosynthese" von Nicole Zöllner. Die Geschichte war so richtig verrückt und genau nach meinem Geschmack. Es gibt schon miese und verrückte Lehrer. Da kann jeder Schüler ein Lied von singen. Aber der Lehrer in der Geschichte, den wünsche ich wirklich keinem.
Einer meiner Lieblingsgeschichten ist "Meister Calamitas' erstaunliche Kuriositäten" von Thomas Finn. Eine tolle phantastische Geschichte, die ich gerne als ganzen Roman gelesen hätte. So bildhaft geschrieben, dass ich mitten drin statt nur dabei war.
"Der flüssige Bob" von Vincent Voss hielt, was der Name des Autors verspricht. Eine Horrorgeschichte vom feinsten mit schönen Ekelmomenten. Was nicht alles passieren kann, wenn man in Ecuador unterwegs ist und nicht auf seine Führer hört.
"Gesprächsfetzen" von Markus Heitz, war eine tolle phantastische Geschichte mit Horrorelementen. Ich werde mich jetzt jedenfalls von alten Telefonzellen fern halten
"Im Haus des toten Clowns" von Boris Koch war so richtig nach meinem Geschmack. Düster, blutig, spannend.
Danach folgte "Mein anderes ich" von Stephan Cernohuby. Es geht um einen Schriftsteller und sein Pseudonym, das ihm irgendwann lästig wird. Hat mich ein wenig an "The Dark Half" von Stephen King erinnert. Das Ende hat mich richtig begeistert.
"Elefantenfriedhof" von Sonja Rüther war so richtig schön fies. Da möchte man nicht so schnell alt werden. Die Story hat mich noch sehr lange zum Nachdenken gebracht. Großartig, böse und eklig.
Noch eine total großartige Geschichte ist "Chupa" von Thomas Lisowsky. Ein Mädchen, das die Ferien ganz allein verbringen muss, weil die Freundinnen alle weggefahren sind und die Mama ist auf Städtereise. Doch dann bekommt sie sehr ungewöhnlichen Besuch.
Kai Meyer hat die Geschichte "Schau hin" geschrieben. Sehr mysteriös und unheimlich.
Hanka Jobke hat noch eine längere Geschichte beigesteuert. "Die Welt am Abgrund. Ich muss gestehen, dass ich in so einer Welt nicht leben möchte. Kalt, unfreundlich ohne Wärme, Liebe und Geborgenheit. So erschien es mir jedenfalls. Aber lest selbst...
Danach folgen noch 4 Bonusgeschichten. Die Erste heißt "Der Schrei" und ist wieder von Thomas Finn. Sie handelt von einer phantastischen Welt in der die Feen noch existieren. Genial
Die Zweite ist nochmal von Boris Koch. "Die Hexe und der Folterknecht" ist so kurios. Ich habe echt lachen müssen. Was für eine schräge Idee. Danke dafür.
Dann folgt noch eine Geschichte von Vincent Voss mit dem Titel Frühlingserwachen. Was soll ich dazu schreiben? Sie handelt unter anderem von Spinnen und ist, wie man es vom Autor kennt, nichts für Weicheier. Ich finde sie klasse.
Die letzte Bonusgeschichte kommt nochmal von der Herausgeberin Sonja Rüther, die auch als Autorin eine sehr gute Figur macht. Ich liebe ihre Thriller. Aber auch die Kurzgeschichte "Peter" kann sich sehen lassen. Wie ist das, wenn man morgens aufwacht und stellt plötzlich fest, dass man Tod ist? Auch diese Geschichte ließ mich schmunzeln.
"Aus dunklen Federn 2" hat mich wieder hervorragend unterhalten und Sonja Rüther hat ein weiteres mal bewiesen, welch glückliches Händchen sie bei der Auswahl von Autoren und ihren Geschichten hat. Durchweg alle Geschichten konnten mich begeistern und das kommt bei Anthologien doch eher selten vor.
Ich vergebe 5 von 5 Punkten, den Favoritenstatus und eine Leseempfehlung für alle Horrorfans und Fans von Anthologien. Ich hoffe, dass es bald "Aus dunklen Federn 3" geben wird und dass die Bücher viele Fans finden werden. Das haben sie auf jeden Fall verdient.
*Inhalt* Gänsehaut und Horrorfreuden: Erleben Sie zum zweiten Mal Schauergeschichten, feinsinnigen Splatter und finstere Fantasien Aus dunklen Federn. Ein Forschungstrupp kommt vom Wege ab. Ein Mann fährt zum Klassentreffen, doch sucht er dort keine alten Freunde. Ein freundliches Ehepaar will nicht länger die Schikanen ihres sadistischen Nachbarn hinnehmen. Sie alle ahnen nicht, welch grausame Folgen dies haben wird. Die Bestsellerautoren Markus Heitz und Kai Meyer, Thomas Finn, Boris Koch und viele andere öffnen die Türen der Realität und entfesseln in ihren Horrorgeschichten die ungeahnten Schrecken, die in der Dunkelheit lauern. Ein faszinierendes, abgründiges Lesevergnügen für alle, denen Rabenschwarz lieber ist als Feenrosa. Untermalt werden die Geschichten von den Titelbildern, die von den Autoren individuell selbst gestaltet wurden. (Kurzbeschreibung: www.amazon.de)
*Inhaltsverzeichnis* Hanka Jobke - Maschas Schuhe Christian von Aster - Der Groll Nicole Zöllner - Photosynthese Thomas Finn - Meister Calamitas' erstaunliche Kuriositäten Vincent Voss - Der flüssige Bob Markus Heitz - Gesprächsfetzen Boris Koch - Im Haus des toten Clowns Stefan Cernohuby - Mein anderes Ich Sonja Rüther - Elefantenfriedhof Thomas Lisowsky - Chupa Kai Meyer - Schau hin! Hanka Jobke - Die Welt am Abend
Bonus: Thomas Finn - Der Schrei Boris Koch - Die Hexe und der Folterknecht Vincent Voss - Frühlingserwachen Sonja Rüther - Peter
*Fazit* "Aus dunklen Federn 2" ist eine Anthologie-Sammlung aus der Feder verschiedener Autoren, herausgegeben von Sonja Rüther. Da ich ein großer Fan von Kai Meyers Romanen bin, folge ich ihm natürlich auch auf Facebook. Vor einiger Zeit warb er nun für dieses Büchlein und eine Sammlung von Horrorstorys weckte natürlich sofort mein Interesse! Im folgenden werde ich zuerst ganz kurz auf die einzelnen Geschichten eingehen und dann ein Gesamtfazit abgeben.
Hanka Jobke - Maschas Schuhe: Sehr kurze Horrorstory mit Potenzial! 4/5 Sterne
Christian von Aster - Der Groll: Ein gruseliges Märchen über einen bösen Kobold im Wald, den man mit einem dornenumrankten Bullenherz zum Mord auffordern kann... sehr blutrünstig, lässt einem die Haare zu Berge stehen! 5/5 Sterne
Nicole Zöllner - Photosynthese: Eine Geschichte über einen gruseligen Sport- und Biologielehrer, der so gar nicht das ist, was er zu sein scheint. Erinnert ein bisschen an die Gänsehausbücher von R.L. Stine - nur für Erwachsene! 5/5 Sterne
Thomas Finn - Meister Calamitas' erstaunliche Kuriositäten Wenn der Opa sich gemütlich hinsetzt und den Enkeln eine Geschichte erzählt, dann kommen solche Die "Meister Calamitas' erstaunliche Kuriositäten" dabei raus. Mitreißend, spannend und ein wenig unheimlich... 4/5 Sterne
Vincent Voss - Der flüssige Bob Eine gruselige "Outdoor"-Geschichte mit unvorhergesehenem Schluss... und ich will wissen, wie es weitergeht, weil sie einfach nur mit einem richtig fiesen Ende aufwartet! :( 5/5 Sterne
Markus Heitz - Gesprächsfetzen Eine Telefonzelle, eine Stimme und eine Frau, die gerettet werden muss - eine wahnsinnig fesselnde Geschichte, die ich regelrecht verschlungen habe! 5/5 Sterne
Boris Koch - Im Haus des toten Clowns Die Geschichte eines Mannes, der die unerzählte Geschichte von Gegenständen sucht und zerstört.... unglaublich, welches Potenzial diese Geschichte beinhaltet. Schade, dass es nur eine Kurzgeschichte ist, ich würde sehr gerne mehr davon lesen! 5/5 Sterne
Stefan Cernohuby - Mein anderes Ich Das Alter Ego des Autors Stefan Cernohuby (Jack Brutal) übernimmt ihn und schreibt erfolgreiche Romane... doch das ist nicht alles. 5/5 Sterne
Sonja Rüther - Elefantenfriedhof Eine alte Dame auf ihrer letzten Reise ins Watt. Sehr interessante Darstellung mit sehr greifbaren Umschreibungen! 5/5 Sterne
Thomas Lisowsky - Chupa Ein Mädchen, das zwei Wochen der Sommerferien ganz alleine zuhause verbringt, freundet sich mit einem seltsamen Monster an... - interessante Geschichte, deren Verlauf etwas undurchsichtig und zwiespältig zurücklässt. 4/5 Sterne
Kai Meyer - Schau hin! Oh mein Gott. Kai Meyer ist und bleibt der Meister der Worte. Diese Geschichte gruselt bis ins Mark und verschafft einem bei der bloßen Vorstellung eine wahrhaftige Gänsehaut... 5/5 Sterne
Hanka Jobke - Die Welt am Abend Eine dystopische Geschichte in der die Welt am untergehen ist... - konnte mich persönlich nicht so ganz überzeugen, da sie nicht wirklich vorangeht und das Ende keine plötzliche Enthüllung bietet. Endet mittendrin. 3/5 Sterne
Bonusgeschichten: Thomas Finn - Der Schrei Eine Banshee wird von einer Hexe ausgenutzt. - Spannende Geschichte mit viel Potenzial, würde mir mehr wünschen! 5/5 Sterne
Boris Koch - Die Hexe und der Folterknecht Eine Hexe, die eigentlich ein Barbier ist und ein Folterknecht, der eigentlich lieber Lehrer wäre, tauschen sich über ihr Leben aus - tolle Idee, klasse Umsetzung! 5/5 Sterne!
Vincent Voss - Frühlingserwachen Gruselige Spinnengeschichte mit noch gruseligerem Ende. 5/5 Sterne!
Sonja Rüther - Peter Über das Leben eines Zombies, der noch zur Arbeit gehen möchte. Ich hab so herzlich gelacht bei dieser Geschichte... mehr davon, bitte! 5/5 Sterne!
*Gesamtfazit* Durch die selbstgemalten Titelbilder der jeweiligen Autoren bekommt dieses Büchlein nicht nur einen besonderen, wie auch gruseligen Touch, vielmehr macht es dieses Werk zu etwas persönlichem. Nicht nur die Geschichte lässt tief in die dunkelsten Teile des menschlichen Denkens und der Ideenschöpfung blicken, das meist gruselige Titelbild untermalt dies noch bestens. Die einzelnen Geschichten, auf die ich oben schon ein klein wenig eingegangen bin, sind unterschiedlich lang und eignen sich perfekt, um sich zwischendrin mal ein paar Minuten Auszeit vom Alltag zu gönnen - und sich dabei ziemlich zu gruseln. Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Werk vor allem deswegen, weil ich großer Kai Meyer Fan bin (und die Romane von Markus Heitz auch richtig toll finde), doch auch die anderen Autoren, wenn mir auch bis dato unbekannt, konnten überzeugen!
Ich für meinen Teil fand dieses Buch unglaublich gut und kann es nur jedem empfehlen, der sich für gruselige Kurzgeschichten begeistert kann!
Aus dem Bereich Horror lese ich zurzeit definitiv zu wenig, deshalb hat mich gerade diese Sammlung von Kurzgeschichten neugierig gemacht, um mir das Genre wieder ein bisschen schmackhaft zu machen.
In dem Buch erwarten euch 16 Geschichten von verschiedenen Autoren, von der die kürzeste gerade mal eine Seite lang ist, ein kleiner Teaser am Anfang, der auf das kommende Grauen einstimmt. Ich muss allerdings gestehen, dass ich mich bei keiner Erzählung wirklich gegruselt habe. Sie alle haben was besonderes und vor allem die unterschiedlichen Ideen sind wirklich klasse und geben eine breit gefächerte Sammlung ab, bei der jeder auf seine Kosten kommt; das richtige "Grauen" hab ich aber vermisst.
Dafür sind die Geschichten sehr vielfältig. Bei "Der Groll" geht es z. B. um einen uralten Aberglauben, den man mit Vorsicht genießen sollte. "Der flüssige Bob" führt uns zu einer Expedition, deren Wege auf albtraumhafte Pfade führen und "Die Hexe und der Folterknecht" war mit Humor zu genießen. Eine amüsante Idee verbirgt sich auch hinter "Meister Calamitas´ erstaunliche Kuriositäten", bei "Das andere Ich" geht es allerdings schon etwas brutaler zu. Der "Elefantenfriedhof" ist ein ziemlich makaberes Spiel mit dem Tod, genauso wie "Peter", der uns zur Einsamkeit in unserer Gesellschaft führt - diese Geschichte war mein persönliches Highlight.
Sonja Rüthers hat hier eine gute Mischung zusammengestellt, aber wie es bei Anthologien so ist, haben mir nicht alle Geschichten gleich gut gefallen. Sei es durch die Idee oder die Umsetzung, aber es waren auch eindrucksvolle Geschichten dabei, die mich mit ihrer Atmosphäre und den Überraschungen mitgerissen haben.
Ich lese sehr selten Kurzgeschichten und vielleicht ist es mir deshalb nicht so leicht gefallen, mich auf diese Momentaufnahmen einzulassen. Auch wenn das Horrorelement jeder Story zugrunde liegt, hab ich doch ein bisschen das Gänsehautfeeling vermisst.
Fazit
Eine bunt gemischte Auswahl von Horrorgeschichten, die genau wie die Autoren sehr unterschiedlich sind und mit viel Liebe zu diesem Genre ausgesucht wurden.
Leider nicht so stark, wie der erste Teil. Maschas Schuhe - Hanka Jobke: 2,5 / 5⭐ Der Groll - Christian von Aster: 4 / 5 ⭐ Photosynthese - Nicole Zöllner: 3,5 / 5 ⭐ Meister Calamitas' erstaunliche Kuriositäten - Thomas Finn: 2 / 5 ⭐ Der flüssige Bob - Vincent Voss: 3,5 / 5 ⭐ Gesprächsfetzen - Markus Heitz: 2 / 5 ⭐ Im Haus des toten Clowns - Boris Koch: 4 /5 ⭐ Mein anderes Ich - Stefan Cernohuby: 3 / 5 ⭐ Elefantenfriedhof - Sonja Rüther: 4,5 / 5 ⭐ Chupa - Thomas Lisowsky: 2 / 5 ⭐ Schau hin! - Kai Meyer: 3 / 5 ⭐ Die Welt am Abend - Hanka Jobke: 4,5 / 5 ⭐ Der Schrei - Thomas Finn: 3 / 5 ⭐ Die Hexe und der Folterknecht - Boris Koch: 2 / 5 ⭐ Frühlingserwachen - Vincent Voss: 3 / 5 ⭐ Peter - Sonja Rüther: 3 / 5 ⭐
Ich zitiere kurz aus dem Klappentext „Gänsehaut und Horrorfreuden“. Genau das verspricht das Cover! Passend zum ersten Teil gibt es blutige Hände und einen düsteren Hintergrund in grün...Seid ihr bereit einen Blick auf den Klappentext zu werfen?
Gänsehaut und Horrorfreuden: Erleben Sie zum zweiten Mal Schauergeschichten, feinsinnigen Splatter und finstere Fantasien Aus dunklen Federn. Ein Forschungstrupp kommt vom Wege ab. Ein Mann fährt zum Klassentreffen, doch sucht er dort keine alten Freunde. Ein freundliches Ehepaar will nicht länger die Schikanen ihres sadistischen Nachbarn hinnehmen. Sie alle ahnen nicht, welch grausame Folgen dies haben wird. Die Bestsellerautoren Markus Heitz und Kai Meyer, Thomas Finn, Boris Koch und viele andere öffnen die Türen der Realität und entfesseln in ihren Horrorgeschichten die ungeahnten Schrecken, die in der Dunkelheit lauern. Ein faszinierendes, abgründiges Lesevergnügen für alle, denen Rabenschwarz lieber ist als Feenrosa. Untermalt werden die Geschichten von den Titelbildern, die von den Autoren individuell selbst gestaltet wurden.
# von innen #
# erster Satz (und in diesem Fall auch der zweite) # Mascha hatte einst für ihren Traum, Prinzessin zu werden, einiges aufgegeben. Den großen Zeh ihres linken Fußes, um genau zu sein.
Ist das nicht ein guter Einstand für den zweiten Teil der „Aus dunklen Federn“ Anthologie? Schon im ersten Teil gab es eine kleine, aber feine, gruselige Geschichte zur Einstimmung. Ich war also schon angeteasert und freute mich auf die weiteren Geschichten. Erneut schaffte es die Herausgeberin, Sonja Rüther, große Namen zu vereinen. Um nur wenige zu nennen: Kai Meyer (ja, der „Die Seiten der Welt“-Kai Meyer), Markus Heitz (ja, auch wieder der Markus Heitz), Vincent Voss (gerade erst für den Vincent-Preis nominiert) und auch Sonja Rüther herself (Tipp: Blinde Sekunden! Was für ein Thriller!). Wenn man nur diese Namen liest ist die Erwartung schon sehr hoch. Zusätzlich gibt Sonja Rüther auch immer einem Newcomer die Möglichkeit seinen persönlichen Horror beizusteuer. In dieser Anthologie durfte Nicole Zöllner ihre Geschichte „Photosynthese“ dem dunkelbunten Haufen aus Horrorgeschichten hinzufügen und hauchte dem Ganzen noch grünen Atem ein. In dieser Anthologie befinden sich 16 Kurzgeschichten von 11 Autoren. Das bedeutet 11 verschiedene Herangehensweisen an das allgemein gehaltene Thema „Horror“. Es werden eigentlich alle Bereiche des Horrors abgedeckt und es gibt noch einiges oben drauf. So haben mir besonders die Geschichten mit dem „gewissen Etwas“ gefallen: Es gab eine Erzählung, die sehr an eine Dystopie erinnerte und eine ironisch, humorvolle Geschichte über einen Folterknecht. Da ich nun einige Anthologien gelesen habe, bin ich es gewohnt (und das dürfte auch normal sein), dass mir nicht jede Kurzgeschichte gefällt. Bei „Aus dunklen Federn 2“ kann ich zwar sagen, welche Geschichte mein absolutes Highlight war (dazu komm ich noch ^^), aber es gab keine Geschichte, die mir nicht zugesagt hat. Ich kann nicht mal sagen, dass es eine Geschichte gab, die nur „ok“ war. Hier zeigt sich die besondere Sorgfalt mit der Sonja Rüther arbeitet. Nach all dem Lob, kommt nun noch mein Horror-Fangirl-Moment. Bereits im ersten Teil gab es eine Geschichte, die mir bis heute (immerhin über ein Jahr später ^^) die Freude an Rapsfeldern genommen hat. Und dieser Verbrecher war dieses Mal gleich mit zwei Geschichten vertreten. Ich spreche von Vincent Voss. Ich las seine Geschichten: es war helllichter Tag (Sonntagmorgen 10 Uhr) und ich hatte Gänsehaut, es gruselte mich und überall kribbelte es (fiese Erzählung über Spinnen...SPINNEN!). Und damit hat er geschafft, dass ich niemals (!), auch sei es nur auf der Durchfahrt, Halt im Kreis Segeberg machen werde und nun noch zusätzlich panisch auf meinen Schatten achte. Rapsfelder bestaunen - adieu, Campingplatz in Segeberg - adieu, panische Blicke auf den eigenen Schatten – willkommen.
Was gibt es sonst zu sagen? Es gibt kaum etwas schwierigeres als in einer kurzen Erzählung den Leser seinen persönlichen Horror durchleben zu lassen. In wenigen Worten muss so viel transportiert werden, es müssen Gefühle wie Angst und Panik erzeugt werden. Ich kann nur voller Begeisterung (hat man bislang nicht gemerkt, oder?) meinen tiefsten Respekt an jeden der 11 Autoren aussprechen. Es war mir eine Freude jede einzelnen Geschichte lesen zu dürfen und ich hoffe, nach dieser (verflucht) langen Rezension, konnte ich noch viele andere von „Aus dunklen Federn 2“ überzeugen.
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Sonja Rüther hat es wieder getan. Sie hat wieder 10 Autoren auf die Anthologie-Bühne gebeten. Zusammen mit diesen teilweise namhaften Literaturgrößen (ich schreibe nur Markus Heitz, Thomas Finn und Kai Meyer), hat sie insgesamt 15 Kurzgeschichten unterschiedlicher Couleur in dieses Buch gepackt. Da verschiedene Stile in einer Anthologie kombiniert werden, mag ich meist nicht alle Stories. Doch auch im 2. Teil der „Aus dunklen Federn“ haben alle Geschichten meinen Geschmack getroffen. Mal wurde ich hübsch subtil mit Horror bedacht, dann ging es brutal blutig zu und anschließend wurde ich skurril gegruselt - also ein wundervoller Mix der dunklen Seite. Logisch ist, dass die Spannung von jedem Autor anders aufgebaut wurde. Mal kam sie in Wellen daher, mal kontinuierlich gesteigert, bis ich es fast nicht mehr ertrug und mal entwickelte sie sich so hübsch unterschwellig, dass ich es zum Ende hin bemerkte, wie ich die Luft angehalten hatte. Schon im ersten Teil hat Vincent Voss dafür gesorgt, dass ich ein gestörtes Verhältnis zu Rapsfeldern habe. Nun hat er meine Abneigung Spinnen gegenüber noch weiter forciert. Vielen Dank auch *grummel* Liebe Sonne, DANKE für diese bemerkenswerte Anthologie. Ich höre jetzt auf zu schwafeln, empfehle euch das Buch uneingeschränkt (okay, vielleicht nicht zur Abendlektüre) und vergebe 5 dunkle Sterne.
‘*‘ Klappentext ‘*‘ Gänsehaut und Horrorfreuden: Erleben Sie mit „Aus dunklen Federn 2“ Schauergeschichten, feinsten Splatter und dunkle Fantasien als eBook bei dotbooks. Wenn die helfende Hand, die du hoffnungsvoll ergreifen willst, messerscharfe Klauen hat … Die kleine Anna ist mutterseelenallein und wünscht sich von ganzem Herzen einen Freund. Ein freundliches Ehepaar will nicht länger die Schikanen ihres sadistischen Nachbarn hinnehmen. Yvonne flieht vor dem Alltagsgrau in eine Fantasiewelt, in der sie eine mutige Heldin ist. Doch sie alle ahnen nicht, welche grausamen Folgen dies für sie haben wird! Die Bestsellerautoren Markus Heitz und Kay Mayer, Thomas Finn, Boris Koch und viele andere öffnen die Türen der Realität - und entfesseln in ihren meisterhaften Horror-Storys, die ungeahnten Schrecken, die in der Dunkelheit lauern. Ein faszinierendes, abgründiges Lesevergnügen für alle, denen Rabenschwarz schon immer lieber war als Glitzerrosa …