Drei Frauen auf der Suche nach ihrer Vergangenheit
In Ahrenshoop an der Ostsee kreuzen sich die Wege ihres Schicksals
Dritter Band der großen Ostsee-Trilogie
Berlin, 1989: Die junge Architektin Ylvi lernt in der Mauerfallnacht den Gärtner Theo kennen. Eine Begegnung, die ihr Leben auf den Kopf stellt, denn sie ist verheiratet – und jetzt ist sie schwanger. Als ihre Mutter, die auf Teneriffa lebt, stirbt, findet sie in deren Hinterlassenschaft einen Brief ihres Vaters. Er ist eine Beichte und eine Bitte. Ylvi reist nach Ahrenshoop an der Ostsee, um endlich zu erfahren, wer sie wirklich ist…
Die Romane der Berliner Autorin Patricia Koelle sind Wellness pur – wie ein wunderbarer Tag am Strand, ein erfrischendes Bad im Meer oder ein entspannender Spaziergang in den Dünen.
»Der Horizont in deinen Augen« ist der dritte Teil der Ostseetrilogie der Autorin. Der Roman schließt die Handlung von »Das Meer in deinem Namen« und »Das Licht in deiner Stimme« ab. Alle drei Bücher können jedoch auch einzeln gelesen werden.
Erste Sätze >>Da!<< Regina machte große Augen und zeigte mit zitternder Hand auf den fernen Gipfel, der noch eine Mütze aus Schnee trug.
Klappentext Drei Frauen auf der Suche nach ihrer Vergangenheit In Ahrenshoop an der Ostsee kreuzen sich die Wege ihres Schicksals Dritter Band der großen Ostsee-Trilogie Berlin, 1989: Die junge Architektin Ylvi lernt in der Mauerfallnacht den Gärtner Theo kennen. Eine Begegnung, die ihr Leben auf den Kopf stellt, denn sie ist verheiratet – und jetzt ist sie schwanger. Als ihre Mutter, die auf Teneriffa lebt, stirbt, findet sie in deren Hinterlassenschaft einen Brief ihres Vaters. Er ist eine Beichte und eine Bitte. Ylvi reist nach Ahrenshoop an der Ostsee, um endlich zu erfahren, wer sie wirklich ist…
Meine Meinung Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht von Ylvi und Myra in unterschiedlichen Zeitebenen. Myra ist in der Vergangenheit eine junge Frau, die während des zweiten Weltkriegs sich um ihre Mutter und die beiden Nachbarskinder Henny und Nicholas kümmert. Sie ist starrsinnig, hilfsbereit und blüht darin auf, sich um andere zu kümmern. Doch sie braucht auch Unterstützung, die sie durch Liebe erfährt. In der Gegenwart ist sie eine sture, ein wenig verbitterte alte Frau, die ihr Herz am rechten Fleck trägt und nur schwer Menschen an sich heranlässt. Ylvi ist eine junge Frau, eine Architektin, die mit einem Mann verheiratet ist, der sich so sehr in Arbeit stürzen kann, dass er alles um sich herum vergisst. Aber genau dieser Mann kann auch schlecht mit Stress umgehen und wird häufiger laut, sodass Ylvi sich mehr und mehr verliert. Dabei ist sie klug und kreativ, aber sie hat ihren Mut nach dem Tag der Wiedervereinigung verloren. Beide sind unglaublich starke, aber auch kreative Frauen, die ähnlich und unterschiedlich sind. Sie geraten während des Buches an ihre Grenzen, entwickeln sich weiter und wachsen über sich hinaus. Ich konnte mich wirklich gut in beide hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.
Die Geschichte an sich setzt einige Zeit nach den Ereignissen des Vorgängers an und hat wieder andere Protagonisten, obwohl man bekannte Gesichter wiedersieht. Dieser Band klärt alle offenen Fragen und führt alle Handlungsstränge zu einem gelungenen, fast kitschigen Finale zusammen. Die Autorin schafft es wieder mit ihrem Schreibstil eine besondere Atmosphäre zu schaffen, die einen vom ersten Augenblick gefangen nimmt und diese Reihe ausmacht. Daher konnte mich das Buch auch von Beginn an fesseln und mitreißen. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Ein gelungener Abschluss mit anderen Protagonisten, der mich berühren und komplett überzeugen konnte, daher gibt es von mir