Vampire und Werwölfe führen seit Jahrhunderten Krieg. Eine einfache Mechanikerin gerät zwischen die Fronten!Du hast Lust auf Vampire, die NICHT GLITZERN? Du willst endlich wieder düstere Vampire OHNE ROMANTIK?Dann ist BLUT GEGEN BLUT genau dein Buch!Im Lande Nuun herrscht seit Jahrhunderten ein blutiger Krieg. Die Menschheit stellt sich mit all ihrer Dampfkraft gegen das mystische Volk der Werwölfe im Norden und das der Vampire im Westen.Die junge Mechanikerin Katrina lebt mit ihrer Familie im Grenzgebiet. Als der Vater spurlos verschwindet, ertränkt die Mutter ihre Sorgen in Alkohol. Katrina flieht zu ihrem Onkel in die Stadt, muss aber kurz darauf die schützenden Mauern verlassen, um ihre Mutter vor einem tödlichen Fehler zu bewahren, der großen Einfluss auf den Ausgang des Krieges haben könnte.Auf ihrer abenteuerlichen Reise stellt Katrina fest, dass neben den Werwölfen auch ein Blutmagier der Vampire gezielt nach ihr sucht. Was ist gerade an ihr so besonders?Wer Dark Fantasy im Stile der Filme Underworld oder Priest mag, wird auch Blut gegen Blut mögen, denn diese Filme haben den Autoren maßgeblich für seine eigene Dunkle Fantasy inspiriert.Die Geschichte um Katrina und den Krieg zwischen Vampiren und Werwölfen in ein düsteres Fantasy Buch, dass sowohl Jugendliche als auch Erwachsene in seinen Bann zieht. Die Werwölfe werden nicht nur als rasende Bestien dargestellt, sondern zeigen auch ihre sehr naturverbundene Seite. Die Vampire sind nicht einfach mordlüsterne Blutsauger wie Dracula sondern auch hochintelligente, magiebegabte Wesen. Die Menschen sind ein Volk, welches die Dampfkraft für sich entdeckt hat und am ehesten mit Steampunk zu vergleichen. Das Besondere an Blut gegen Blut ist, dass es ein Vampir Roman ganz ohne Romantik oder Liebesgeschichte ist. Hier kommen noch die guten, alten Vampire und Werwölfe zum Einsatz, wie man sie aus Blade, Van Helsing, oder der Underworld Filme kennt. Hierbei handelt es sich um den ersten Teil einer entstehenden Fantasy Bücher Serie! Bisherige LeserInnen finden Blut gegen Blut spannend und erfrischend, da die Geschichte düstere Vampire in den Fokus rückt. Ebenfalls im Vordergrund stehen starke weibliche Hauptcharaktere, die nicht gerettet werden müssen. Sie retten sich selbst. Und dabei auch andere. Die Welt in der das alles spielt ist eine Eigenkreation des Autors. Hier gibt es keine Sonne, stattdessen erhellen zwei Vollmonde den Himmel der düsteren Fantasywelt.
In diesem Dark Fantasy Roman befinden wir uns in der Welt Nuun. Unter dem Doppelmond behaupten sich die Menschen gegen Vampire und Werwölfe. In dieser Welt lebt die Mechanikerin Katrina Reichenlicht.
Katrina lebt mit ihrer Mutter auf einem Bauernhof im Grenzgebiet. Der Vater ist vor einiger Zeit spurlos verschwunden und so bewältigen die Zwei den Alltag allein. Ihre Mutter hat den Verlust des Ehemannes nicht gut verkraftet und ertränkt ihren Kummer im Alkohol. Katrina wird immer öfter Opfer der Wutanfälle ihrer Mutter und erträgt es immer weniger so zu leben. Sie beschließt daher zu ihrem Onkel zu ziehen und dort ihren Lebensunterhalt in seiner Werkstatt zu bestreiten. Kurz darauf erhält sie einen Brief von ihrer Mutter und macht sich auf dem Weg zu ihr, um sie vor einem großen Fehler zu bewahren. Katrina begibt sich in die Welt der Vampire und Werwölfe. Als immer mehr Vampire und Werwölfe auftauchen und sie einfangen wollen, stellt sich Katrina die Frage, warum dem so ist.
Mir hat der Stil des Buches gut gefallen. Man wird direkt in die Geschichte geworfen und baut eine Beziehung zu Katrina auf. Man hofft mit ihr das Alles besser wird. Und ist Angst und Bange als die Vampire und Werwölfe hinter ihr her sind. Es liest sich einfach weg wie nichts. Je weiter ich in dem Buch drin war, desto rasanter wurde die Geschichte. Es war spannend und mitreißend und für mich gab es auch die ein oder andere überraschende Wende. Neben Katrina finde ich Helena, eine Doppelmondagentin sehr interessant. Ich bin aber nicht sicher inwiefern man ihr trauen kann.
Neben der fremden Welt, übernatürlichen Wesen werden auch Themen wie Depression und Alkoholismus angesprochen. Eine Triggerwarnung möchte ich zusätzlich für jene aussprechen, die mit dem Thema Selbstverletzung (sich selbst zu ritzen) Probleme haben. Fantasy vom feinsten gepaart mit Steampunkelementen - ich bin begeistert und freue mich schon sehr auf Band 2 von Blut gegen Blut.
Direkt nach dem Beenden ist spontan mein einziger Kritikpunkt: es war schon fast ZU spannend, es ging alles sehr schnell und das Buch hätte gerne länger sein können.
Die junge Mechanikerin Katrina lebt mit ihrer alkoholabhängigen Mutter im Grenzgebiet. Ihr Leben ist hart und sie ist dabei, daran zu zerbrechen. Katrina flieht zu ihrem Onkel in die Stadt, doch als ihre Mutter einen schrecklichen Fehler begeht muss sie zurückkehren. Sie schließt sich der Doppelmondagentin Helena an. Auf der gemeinsamen Reise merkt sie plötzlich, dass sowohl die Vampire als auch die Werwölfe gezielt nach ihr suchen.
Das Buch besticht von Anfang an durch eine interessante und gut ausgestaltete Welt. Während die Menschen ein hohes technisches Level aufweisen und Technik im Stil des Steampunks haben, sind etwa die Werwölfe ein naturverbundenes Volk. Der Hass, der zwischen den drei Rassen herrscht, ist greifbar und wird von Anfang an sehr deutlich gemacht.
Zu Beginn hatte ich ein paar Probleme damit, die Charaktere zu verstehen. Viele Emotionen, die zu ihren Handlungen führen werden nicht wirklich gezeigt, was oft dazu geführt hat, dass ich nicht ganz verstanden habe, wieso die Charaktere so handeln, wie sie es tun. Je mehr Zeit man allerdings mit Katrina und den anderen verbringt, umso besser lernt man sie kennen und umso besser versteht man sie auch. Der unemotionale Schreibstil passt insgesamt auch sehr gut zur Geschichte, weshalb ich es nicht schlimm finde, dass es etwas gedauert hat diesen Aspekt der Charaktere zu verstehen.
Allgemein gefielen mir die Charaktere dieses Buches sehr gut. Die Protagonistin Katrina ist mit den meisten Aspekten ihres Lebens – verständlicherweise – eher überfordert und frisst ihre Probleme in sich hinein. Über das Buch hinweg lernt sie, in ihre eigenen Fähigkeiten zu vertrauen. Daneben ist die toughe Helena eine starke Kämpferin, die sich von niemandem etwas sagen lässt. Die beiden Frauen kontrastieren sich und bilden ein interessantes Gespann.
An dieser Stelle muss ich jedoch auch etwas zu der Entscheidung sagen, eine Protagonistin zu schreiben, die mit Depressionen und Selbstverletzung zu kämpfen hat. Grundsätzlich finde ich dies eine mutige und gute Entscheidung, gerade im Fantasybereich, wo solche Themen doch eher selten erkundet werden. Ich hatte allerdings manchmal das Gefühl, dass einige der genutzten Umschreibungen das ganze etwas verharmlosen. Zudem fehlt definitiv eine Triggerwarnung!
Die Handlung des Buches ist interessant, spannend und ziemlich blutig. Oft kommt es zu Auseinandersetzungen von Menschen und Werwölfen oder Vampiren, die brutal und in allen Einzelheiten beschrieben werden. Diese actionreichen Szenen werden jedoch zur Genüge mit ruhigeren Szenen ausgeglichen, in denen man die Welt und die Charaktere intensiv kennen lernen kann. Insgesamt war ich mit dem Tempo des Buches sehr zufrieden, abgesehen vom Ende, welches für mich doch etwas sehr plötzlich und ohne Erklärung kam. Wobei ich hier auch davon ausgehe, dass dies gewollt war, denn nach dem Cliffhanger will man definitiv das nächste Buch lesen und verstehen, was geschehen ist! Fans von düsterer und blutiger Fantasy kann ich dieses Buch unbedingt empfehlen!
Was ich jetzt sage, meine ich in keinster Weise böse, sondern ehrlich und anspornend.
Mit jedem Kapitel wächst nicht nur die Geschichte und mit ihr die Welt, und der sie sich bewegt, sondern auch ihre außergewöhnliche Heldin und auch der Schöpfer dieses phantasievollen Werkes. Benjamin Spang wächst mit seiner Geschichte und reift mit seiner Heldin. Anfangs noch zögerlich und verhalten, entwickelt sich sein Schreibstil stetig weiter und schafft es, den Leser mitzureißen und an Katrina's Seite in eine lebensgefährliche Schlacht zu ziehen.
Auf die Fortsetzung “Blut gegen Blut 2“ bin ich gespannt.
„Blut gegen Blut“ von Benjamin Spang ist ein Dark Fantasy Roman, der in der Welt Nuun spielt und die Geschichte von Katrina Reichenlicht erzählt. Erschienen ist der Roman Anfang 2016 im Selfpublishing.
Nuun ist eine düstere Welt, unter deren beiden Monden die Menschheit gegen Vampire und Werwölfe kämpft. Katrina, eine Mechanikerin, lebt im Grenzgebiet. Ihr Vater ist vor einiger Zeit verschwunden und die Mutter ertränkt ihren Kummer im Alkohol. Katrina entscheidet sich zu ihrem Onkel zu flüchten, doch dies führt dazu, dass ihre Mutter in ein noch größeres Loch stürzt. Um ihre Mutter vor einem großen Fehler zu bewahren, muss sie hinausziehen in die Welt der Werwölfe und Vampire und stellt fest, dass diese auf der Jagd nach ihr sind. Was ist so besonders an ihr, dass Werwölfe und Vampire es auf sie abgesehen haben?
Ich folge dem Autor Benjamin Spang schon eine ganze Weile auf seinen Social Media Kanälen. Weniger wegen der Bücher, da Dark Fantasy bisher eher nicht in mein Beuteschema fiel, sondern mehr wegen der sehr unterhaltsamen Instagram-Stories, in denen auch Katrina und die Doppelmond-Agentin Helena des Öfteren erwähnt wurden. Unterbewusst hat das Ganze anscheinend sehr anziehend auf mich gewirkt, so dass ich mir das Buch bestellt habe und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen. Die Rezension fällt mir dennoch schwer, weil ich überhaupt keinen Vergleich habe. Ich hatte erwartet, dass es eine sehr düstere und brutale Welt ist, da das Genre ja Dark Fantasy heißt. Düster war es auf jeden Fall, aber ich hätte es noch brutaler erwartet. Die Brutalität war in den Kampfszenen hoch, aber für meinen Geschmack noch erträglich und nicht zu brutal. Die Welt Nuun hat mir gut gefallen. Eventuell habe ich die Sonne ein wenig vermisst, aber insgesamt war die Welt gut ausgestaltet. Ich mag es sehr gerne, wenn eine Welt anders ist, aber es dennoch Ähnlichkeiten zu unserer Welt gibt. Man hat Anknüpfungspunkte und kann insgesamt besser in die Geschichte reinfinden. So gibt es in Nuun beispielsweise eine Religion mit Kirchen, in denen man beten kann. Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen und die Geschichte hat mich nach einer kleinen anfänglichen Verwirrung schnell in seinen Bann gezogen. Die Welt wird ausreichend beschrieben, so dass man sich alles gut vorstellen kann, aber gerade in den Kampfszenen kommen die Qualitäten des Autors noch mehr zur Geltung. Man hat diesen Szenen angemerkt, dass der Autor viel Spaß beim schreiben und ausgestalten der Kampfszenen hatte. Hier wirkt die Erzählung am lebendigsten und die Kampfhandlungen werden genau geschrieben. Die Geschichte der Protagonisten habe ich gerne mitverfolgt. Da wäre zum einen Katrina, die sich gerade in einer sehr schweren Phase ihres Lebens befindet und dann ungewollt in den Kampf der Menschheit gegen Werwölfe und Vampire hineingezogen wird und dann haben wir noch Helena, die Doppelmondagentin mit dem Kettensägenschwert, die schon viele Jahre in diesem Krieg kämpft und dementsprechend abgeklärt, aber auch souverän und taff wirkt. Außergewöhnlich empfand ich auch die Themenzusammensetzung. Neben dem bereits Erwähnten, spielen Depressionen, selbstverletztendes Verhalten und Alkoholismus eine Rolle. Die Auseinandersetzung in dieser Form habe ich in einem Fantasy-Roman eher nicht erwartet. Es läuft zwar durchaus im Hintergrund mit, ich empfand es aber als wichtig für die gesamte Geschichte und auch Gedankengänge der betroffenen Person wurden mit eingewoben. Das ambivalente Verhältnis zwischen Mutter und Tochter auf Grund des Alkoholismus wurde meiner Meinung nach sehr gut eingefangen.
Fazit: Mein erster Ausflug ins Dark Fantasy-Genre hat mir sehr gefallen und daher empfehle ich den Roman gerne weiter. Wenn ihr düstere Welten und blutige Kampfszenen mögt, dann seid ihr bei Benjamin Spang genau an der richtigen Adresse. Darüber hinaus überzeugt der Autor mit einer außergewöhnlichen Themenzusammensetzung.
Inhalt In „Blut gegen Blut“ geht es um Katrina, eine junge Mechanikern, die im Grenzgebiet lebt. Ihre Familie gibt ihr in diesem Krieg mit Werwölfen und Vampiren Halt, bis ihr Vater plötzlich verschwindet und ihre Mutter sich daraufhin dem Alkohol zuwendet. Bevor auch sie daran zerbricht, flieht sie zu ihrem Onkel in die Stadt. Doch als ihre Mutter dabei ist, einen schrecklichen Fehler zu begehen, kehrt Katrina zurück und steht plötzlich im Mittelpunkt des Krieges.
Meine Meinung Der Schreibstil Benjamin Spang hat einen flüssigen und abwechslungsreichen Schreibstil, dem man die Begeisterung für die Materie anmerkt. Der Wechsel zwischen ruhigen und actiongeladenen Szenen ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Dennoch gibt es ein paar wenige Stellen, wo es mal ein bisschen zu viel ist und mal ein bisschen zu wenig an Infos. Besonders die düsteren Parts sind aber absolut mitreißend und überzeugend geschrieben. Der Mix aus Fantasy Welt und Problemen, die wir aus der heutigen Zeit ebenfalls kennen, hat bei mir anfangs für ein wenig Unmut gesorgt, der jedoch schnell verflogen ist. Irgendwie passt doch alles zusammen und hat seinen richtigen Platz. Und obwohl ich so lange zum Lesen gebraucht habe, muss ich sagen, dass Blut gegen Blut wirklich spannend geschrieben ist und mich gerade zum Ende hin nochmal richtig gefesselt hat.
Die Charaktere Katrina wirkt nicht wie die klassische Protagonistin. Sie ist eher unscheinbar und hat genug eigene Probleme, als dass sie sich auch noch dem Krieg der Menschen gegen Werwölfe und Vampire verschreiben müsste. Und doch passt ihr ihre Rolle unheimlich gut und man kann ihre Entwicklung nachvollziehen und nachempfinden. Dem gegenüber steht die Beschreibung der taffen und kampferprobten Helena, die bei weitem nicht mehr so emotional ist, wie die Familie liebende Katrina. Doch so unterschiedlich die Charaktere des Buches auch sind, so schön hat Benjamin Spang sie auch beschrieben und rüber gebracht. Besonders gefallen haben mir aber die Beschreibungen der Werwölfe aus dem Dorf.
Die Geschichte Mit Nuun hat Benjamin Spang eine düstere und komplexe Welt erschaffen, die neben Menschen auch von Vampiren und Werwölfen bevölkert wird. Doch mit großen Schlagworten ist es nicht getan, man erfährt viel über die verschiedenen Arten von Vampiren und bekommt auch einen sehr interessanten Einblick in das Leben der Werwölfe. Dann wird diese Welt noch mit Dampfkraft und großen Luftschiffen durchquert. Nicht zu vergessen ist die Erklärung, wieso Katrina so besonders ist. Denn auch hier hat der Autor sich etwas Schönes einfallen lassen. Dennoch gibt es ein paar Stellen, an denen es ruhig ein wenig mehr Details oder mehr Tiefe hätte sein dürfen. Alles in allem aber eine wirklich gelungene Geschichte!
Fazit Was lange währt, wird endlich gut, so heißt es doch so schön. Ich habe lange gebraucht, um dieses gelungene Werk fertig zu lesen (was definitiv an meinem Zeitmanagement und nicht am Buch lag!). So las ich also die letzte Seite und stellte fest: Die Geschichte ist noch nicht zu Ende, sie hat doch gerade erst begonnen.
Benjamin Spang hat mit „Blut gegen Blut“ eine tolle Geschichte geschaffen, die meist spannend, mitreißend und düster ist und nur ab und an ein wenig schwächelt. Den Vorurteilen, die leider nach wie vor den Selfpublishern oft anhängen, wird er aber in keiner Weise gerecht. Das Cover ist super schön und es gibt auch im Buch immer wieder wundervolle Illustrationen. Und auch Rechtschreibfehler oder ähnliches habe ich hier überhaupt nicht gefunden!
Abschließend kann ich „Blut gegen Blut“ auf jeden Fall jedem Fantasy Leser empfehlen, der gerne auch mal etwas Düsteres liest und vor viel Blut, Gedärmen und Kettensägenschwertern nicht zurückschreckt. Ich für meinen Teil freue mich, dass es bereits Band 2 der Geschichte gibt, denn den werde ich mir auch noch holen! Noch mehr Infos gibt's in meiner Rezension auf weltenschmie.de.
Ein kurzweiliger Lesespaß, habe mich gut unterhalten gefühlt. Richtig fesseln konnte die Geschichte mich bis auf ein paar Stellen nicht, aber sie hat mich doch neugierig auf die Fortsetzung gemacht.
Für meinen Geschmack zu viel Blut, aber das kündigt ja schon der Titel an :). Ich hätte mich über eine Vorwarnung gefreut, dass auch Selbstverletzung vorkommt. Zwar konnte ich noch recht gut damit umgehen, aber über die Stellen musste ich doch etwas schneller lesen, da es mich ziemlich beunruhigt hat.
Mit Katrina bin ich schneller warm geworden, als mit Helena. Den Anfang fand ich mitreißend, die Szenerie faszinierend. Mir hat der Ausblick über Hofstein und Hellmark gefallen. Das Setting ist düster und wiegt schwer, das schwingt in jeder Zeile mit. Zur Mitte hin fühlte sich die Handlung für mich etwas zäh an, was mit dem Weg zum Finale aber wieder anzog. Und da passierte so viel hintereinander, dass ich es gar nicht richtig sacken lassen konnte. Es war ab da wirklich spannend, für mich vielleicht ein wenig too much.
Alles in allem ein gutes Buch, aber nicht ganz mein Geschmack. Ich bevorzuge eher andere Art von Fantasy. Da ich allerdings neugierig geworden bin, werde ich auch die Fortsetzung noch lesen.
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Das Ende! Wie, Warum? Das geht doch gar nicht. Was ist da passiert. Der Cliffhanger ist wirklich mehr als Böse.
Am Anfang habe ich mich etwas schwer getan in die Geschichte zu finden, aber je mehr sie vorangeschritten ist, desto besser wurde es. Katrina hat mir immer mehr gefallen und die Wendungen waren grandios. Außerdem hat er einen meiner Lieblingscharaktere (noch) nicht umgebracht! Yay. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.
Gute Fantasy, die mir ein paar schöne Lesestunden bereiten konnte. Zur Protagonistin konnte ich jedoch nicht so die Verbindung aufbauen, die ich mir gewünscht hätte.
Es ist wirklich sehr interessant geschrieben. Irgendwie anders. Der Autor weiß schon genau, was er da tut und beherrscht das Geschichtenerzählen. Spannung, interessante Themen, Motivationen. Man kann alles fühlen. Klare Empfehlung!
Man merkt, dass hier Herzblut hinein gesteckt wurde und es hat Spaß gemacht, in diese Welt abzutauchen, was aufgrund des Schreibstils besonders einfach gelingt.
Eigentlich hingen mir spätestens nach Twilight Vampire und Werwölfe zum Hals raus. Aber Blut gegen Blut lohnt sich, sich mit diesen Themen erneut auseinander zu setzen
Bei diesem Buch hat mir die Geschichte an sich sehr gut gefallen. Es gab immer wieder überraschende Wendungen und ich habe gerne mit der Hauptfigur mitgefiebert. Es stand auch mal keine Liebesgeschichte im Mittelpunkt, was ich sehr erfrischend fand. (Ich habe nichts gegen Liebesgeschichten, aber ich finde es auch sehr angenehm, wenn es mal um etwas anderes geht.)
Was, mir außerdem sehr gut gefallen hat, war die Tatsache, dass eine starke Frau die Hauptrolle gespielt hat, die Mechanikerin Katrina. Dieser Figur bin ich auch recht gerne gefolgt, auch wenn ich ihre Art, mit Stress umzugehen etwas ... nun ja ... befremdlich fand. Dennoch fand ich es sehr gut, dass so etwas auch mal in einer Fantasy-Geschichte gezeigt wurde.
Die Welt, in der es statt einer Sonne zwei Monde gab, fand ich recht interessant und die Bedrohlichkeit ist auch sehr gut rübergekommen.
Alles in allem gab es aber dennoch zwei Punkte, die mich sehr gestört haben. Ich hätte jetzt am liebsten 3,5 Sternchen gegeben, aber da das nicht möglich ist runde ich mal mathematisch auf.
Der Schreibstil des Autors hat mir zwar überwiegend recht gut gefallen (manchmal war er unnötig kompliziert, aber das war jetzt nicht so dramatisch für mich), was mir aber überhaupt nicht zugesagt hat, war der Schreibstil der Kampfszenen, weil sie sich für mich wie Berichte gelesen haben und deshalb viel Spannung verloren gegangen. Hier war für mich das Problem, dass nicht aus Sicht einer Figur geschildert wurde, sondern eher in der Draufsicht. Der macht dies, dann der andere das. Hinter ihm geschieht das und das ... Das, was passiert ist, war zwar an sich schon recht spannend, aber der Schreibstil hat das leider für mich enorm gebremst.
Mein zweiter Kritikpunkt sind die gelegentlichen Blickwechsel zu zwei anderen Figuren. Ich habe jetzt nicht nachgerechnet, denke aber, dass 85% der Geschichte aus Katrinas Sicht erzählt werden. Zwischendurch gab es aber Wechsel zu zwei anderen Figuren, die meiner Meinung nach nicht nötig waren. Ich habe grundsätzlich kein Problem mit mehreren Blickwinkeln, wenn sie einigermaßen verteilt auf die Charaktere sind, was hier allerdings nicht der Fall war. Bei diesen kurzen Schwenkern auf andere Figuren, gelingt es mir nicht wirklich so etwas wie einen Bezug zu den Figuren aufzubauen und mein erster Gedanke, sobald ein solches Kapitel kommt, ist dann ein "Och ne" und das Buch wird zugeklappt. Das geht mir allerdings bei anderen Autoren auch so (auch bei einem George Martin).
Trotz der Kritikpunkte ein durchaus interessanter Roman, den ich wirklich gerne gelesen habe.
Hatte ein bisschen Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen, aber dann wurde das super spannend. Auch Thumbs up für die die ganzen badass weiblichen Charaktere^^ Freue mich auf den zweiten Band (von dem ich annehme, dass es ih gibt, weil das Ende ein ganz böser Cliffhanger ist).
Durch einen Blogeintrag mit verlinktem Youtube-Video wurde ich vor einigen Jahren auf Benjamin Spangs Projekt "Blut gegen Blut" aufmerksam. Die Crowdfunding-Aktion sollte u.a. ein professionelles Lektorat beinhalten. Mir gefiel die Idee und beteiligte mich - deswegen steht mein Name tatsächlich in einem Buch! :)
Jetzt kam ich auch endlich dazu, "Blut gegen Blut" zu lesen und abzuschätzen, ob die Aktion es wert war. Nun - das war sie tatsächlich! Das Buch liest sich wirklich spannend und gehört zu jenen Steampunk-Titeln auf dem deutschen Markt, die tatsächlich etwas taugen. Und davon gibt es (leider) wirklich nicht sehr viele.
Spang hat sich eine fantastische Welt ausgedacht, die von zwei Monden erhellt wird und in der sich die Fraktionen Vampire, Werwölfe und Menschen gegenüberstehen. Spannenderweise sind die Menschen hier nicht simple Opfer, sondern können sich dank ihrer Technologie gegen die anderen Wesen zur Wehr setzen. Doch schon lange zerfrisst ein Krieg das Land und zusammen mit Katrina findet der Leser heraus, warum es plötzlich alle auf Katrina abgesehen haben.
Ausserdem greift der Autor auch weitere einzigartige Ideen auf (ich will hier aber nicht zu viel verraten!) - somit hat uns Spang nicht zu viel versprochen. Deshalb konnte ich auch gar nicht schnell genug lesen, weil es mich einfach zu sehr Wunder nahm, was als nächstes passiert. Denn in diesem Buch jagt ein grosses Ereignis das nächste.
Dabei gibt uns Spang aber trotzdem immer wieder einige ruhigere Szenen, in welchen man als Leser etwas zu Atem kommen kann. Dass es gleich aufregend und, vor allem gegen Ende hin, blutig weitergehen wird, erkennt der geneigte Leser ziemlich schnell. Es ist nicht einfach, gute Actionszenen zu schreiben, aber Spang hat es geschafft, diese gut verständlich und dennoch flüssig darzustellen.
2018 soll der nächste Band erscheinen und natürlich nimmt es mich stark Wunder, wie die Geschichte weitergeht. Unterdessen gibt es Kurzgeschichtensammlungen und je einen Titel zu Helena und Caspari (mit ganz tollen Covern!), um sich die Zeit bis dahin zu vertreiben.