Die Tatsache, dass der Autor dieses Buches der Vater von Rammstein-Sänger Till Lindemann ist, veranlasste mich dieses Buch überhaupt in die Hand zu nehmen.
Im Buch schreibt der Vater über das Zusammenleben mit seinem Sohn Timm (ist mir schleierhaft, wieso er seinen Sohn nicht bei echtem Namen nannte, tut er dies doch mit seiner Tochter Saskia, die im Buch auch ein paar Mal vorkommt). Man merkt schnell dass Werner Lindemann eigentlich Dichter ist und sich mit dem Geschichtenschreiben etwas schwer tut.
Mir ist nicht ganz klar was einem dieses Buch nun vermitteln soll, wenn das überhaupt der Plan war. Er liest sich eher wie die privaten Notizen eines Vaters, der bestimmte Erlebnisse oder Konversationen nicht vergessen will und sie deshalb aufschreibt.
Über Till Lindemann habe ich eigentlich nichts gelernt, dafür ist das Buch aber etwas für Naturliebhaber, denn es werden fast pausenlos Bäume, Sträucher und Tiere beschrieben.
Leider eines dieser Bücher, das man sich hätte sparen können...