Shakespeares ›Sommernachtstraum‹ als Schultheaterprojekt! Voller Vorfreude stürzen sich Ben und seine Schüler in die Proben. Hermia liebt Lysander, Helena will Demetrius, Oberon straft Titania, und die Feenkönigin liebt plötzlich einen Esel: willkommen in Shakespeares Sommernachtstraum! Während die Theatertruppe versucht, der verschlungenen Verwechslungskomödie um verwirrte Liebespaare Herr zu werden, geraten die Liebesgeschicke aller Beteiligten ziemlich durcheinander: Struppi liebt Mireille, Mary Jane will Ben und Bens Freundin trifft sich heimlich mit Mireilles Vater. Bald weiß niemand mehr, wer eigentlich gerade in wen verliebt ist …
»Verliebte und Verrückte Sind beide von so brausendem Gehirn, So bildungsreicher Phantasie, die wahrnimmt, Was nie die kühlere Vernunft begreift!«
Die Bücher mit dem blauen Band – Besonderes, Literarisches, Auserlesenes. Herausgegeben von FAZ-Journalist Tilman Spreckelsen.
Livre en allemand, je crois avoir compris l'essentiel et c'était une très jolie histoire sur les relations intéressantes. J'ai beaucoup apprécié tous ces personnages :)
Inhalt: 'Verliebte und Verrückte Sind beide von so brausendem Gehirn, So bildungsreicher Phantasie, die wahrnimmt, Was nie die kühlere Vernunft begreift!' Shakespeares Sommernachtstraum soll an einer Schule inszeniert werden. Wie aktuell das Stück über die Irrungen und Wirrungen der Liebe, Verrat und Intrige auch heute noch ist, wird der Theatertruppe sehr schnell klar: Auf unmerkliche Weise verweben sich Theaterhandlung und die Geschicke der Beteiligten … (Quelle: Klappentext) Meine Meinung: 2016 ist ein Shakespeare Jahr. Vor 400 Jahren ist Shakespeare gestorben und aus diesem Grund halten viele Verlage tolle Neuauflagen, Retellings und an Shakespeare angelehnte Geschichten bereit, die über das ganze Jahr hinweg erscheinen. Ich bin schon von klein auf, angelehnt an meinen Namen, mit dem das ganze natürlich nicht umgänglich ist, ein absoluter Romeo und Julia Fan. Die Geschichte kannte ich schon bevor ich überhaupt lesen konnte und zu meiner Schande muss ich allerdings sagen, dass ich, abgesehen davon, noch kein weiteres Shakespeare Werk gelesen habe. Aus diesem Grund habe ich das Jahr 2016 auch zu meinem persönlichen Shakespeare Jahr ernannt und mir vorgenommen viele Bücher von ihm und an ihn angelehnt zu lesen. Den Anfang macht bei mir Sommernachtstraum von Tanya Lieske. Dieses Werk interpretiert Shakespeare Sommernachtstraum komplett neu und verlagert diesen in die heutige Zeit und an eine Schule. Dort soll das Drama im Rahmen einer Aufführung von den Schülern aufgeführt werden, was diese zum Nachdenken anregt. Sommernachtstraum ist ein sehr komplexes und anspruchsvolles Jugendbuch, für das man sich beim Lesen also auf jeden Fall eine ganze Menge Zeit nehmen sollte. Vieles liest man zwischen den Zeilen und auch die Themen, die im Buch angesprochen werden, sind vielschichtig und interessant. Das macht Sommernachtstraum für mich sehr wertvoll, auch wenn ich mich darüber ärgere, dass ich das Original noch nicht gelesen habe. Tanya Lieske benutzt die Charaktere aus dem originalen Werk und projiziert sie auf die Schüler, Lehrer, Eltern etc. aus der Geschichte. Die Schicksale bleiben gleich. Ebenso die Probleme und so zeigt sie auf eindrucksvolle und gleichzeitig ganz simple Weise, dass es Probleme gibt, die, egal in welchem Jahrhundert man lebt, noch sehr aktuell sind und behandelt, besprochen, werden müssen. Dennoch glaube ich, dass die Kenntnisse, die ich durch die Originallektüre gehabt hätte anders gewesen wären und mich mehr hätten verstehen lassen. Aus diesem Grund werde ich Shakespeares Sommernachtstraum sehr bald lesen und kann es euch auch nur ans Herz legen, wenn ihr euch für Tanya Lieskes Interpretation interessiert. Was mich anfangs sehr gestört hat, war die Vielzahl der Charaktere, die maßgeblich am Geschehen beteiligt waren. Neben Schülern und dem Lehrer Ben Zimmermann waren es auch Eltern, andere Lehrer und sonstige Angehörige und die meisten von ihnen haben eine wichtige Rolle. Es fällt schwer, sich zu orientieren und das ausloten, wer nun wer ist, hat auch sehr lange gedauert. Dabei trägt jeder von ihnen ein Problem mit sich herum, was nicht unwichtig ist und viele Generationen betrifft. Diese Vielzahl von Problemen führte aber auch dazu, dass bei mir das Gefühl entstand, dass die einzelnen Probleme an sich gar nicht tief genug bearbeitet wurden, und es dem gesamten Buch teilweise an Tiefe fehlte. Dennoch steckte eine große Message hinter den geschriebenen Zeilen: Shakespeare mag schon 400 Jahre lang tot sein und einer völlig anderen Zeit angehört haben. Dennoch ist er heute noch so aktuell, wie in den vergangenen 400 Jahren. Bewertung: Sommernachtstraum von Tanya Lieske ist keine leichte sondern ganz im Gegenteil eine sehr anspruchsvolle Lektüre für Jugendliche und Erwachsene, die Shakespeare Sommernachtstraum noch einmal aus einer anderen Perspektive erleben wollen. Wortgewandt zeigt sie, dass Shakespeare auch heute noch aktuell ist und obwohl ich mit der Vielzahl der Charaktere am Anfang nicht besonders gut zurecht kam und die Probleme meines Erachtens nach nicht tief genug behandelt wurden, kann ich das Buch jedem ans Herz legen, der sich für Shakespeare interessiert. Das Lesen der Originallektüre Shakespeares ist kein Muss, allerdings würde ich sie empfehlen. Vielen herzlichen Dank an den Fischer Verlag für das *Rezensionsexemplar.
Inhalt Shakespeares ›Sommernachtstraum‹ als Schultheaterprojekt! Voller Vorfreude stürzen sich Ben und seine Schüler in die Proben. Hermia liebt Lysander, Helena will Demetrius, Oberon straft Titania, und die Feenkönigin liebt plötzlich einen Esel: willkommen in Shakespeares Sommernachtstraum! Während die Theatertruppe versucht, der verschlungenen Verwechslungskomödie um verwirrte Liebespaare Herr zu werden, geraten die Liebesgeschicke aller Beteiligten ziemlich durcheinander: Struppi liebt Mireille, Mary Jane will Ben und Bens Freundin trifft sich heimlich mit Mireilles Vater. Bald weiß niemand mehr, wer eigentlich gerade in wen verliebt ist … Quelle
Wie hat's mir gefallen Jeder kennt die Handlung des Sommernachtstraums und sicher gab es schon zahlreiche Adaptionen, doch diese ist wirklich ganz besonders: Ben, ein junger neuer Lehrer, versucht dem Stück ganz besonders viel Leben einzuhauchen. Er gibt Schülern eine Chance, die sonst nie zu Wort gekommen wären. Doch nicht nur sein Leben gerät während der Theaterproben so mächtig aus den Fugen: auch bei den Schülern funkt und kracht es so richtig. Zu erst war ich etwas verwirrt, weil der Schreibstil aufgrund der Staccato-Sätze sehr kindlich geraten ist, die Themen aber doch eher Coming-of-Age Charakter haben und somit eher im Bereich 14+ einzuordnen sind. Als ich mich aber an den Schreibstil gewöhnt hatte, fühlte ich mich pudelwohl in dem Kuddelmuddel der Gefühle. Habt keine Angst vor den zahlreichen Charakteren, die wiederum einen Charakter aus Shakespeares "Sommernachtstraum", denn gleich zu Anfang gibt es ein gut strukturiertes Personenglossar. Ich musste oft dorthin zurückblättern, verlor somit aber nicht den Überblick. Das hat mir wirklich gut gefallen. Und wenn man das Buch am Stück liest, so kommt man auch gar nicht so durcheinander mit den vielen Schülern.
Gut gefallen haben mir die vielen verschiedenen Themen, die auf geschickte Weise hier angesprochen werden, wie Magersucht, Geldnot, soziale Brennpunktfamilien, Drogenkonsum und -verkauf, Mobbing und sozialer Druck. Ohne gehobenen Zeigefinger zeigt die Autorin dem Leser, welche Konsequenzen solche Taten haben können und wie man besten Falls damit umgehen kann.
Obwohl ich nicht so recht mit dem Schreibstil warm wurde, da er meines Erachtens nach zu "jung" für die Zielgruppe ist, gefielen mir aber durchaus die Fußnoten von Oberon und Shakespeare. Die oft lustigen und bissigen Kommentare geben dem Buch das gewisse Etwas und lassen einen nachdenken, was genau gemeint ist. Wären diese Fußzeilen nicht gewesen, hätte mir das Jugendbuch bei weitem nicht so gut gefallen.
Abschließend muss ich ein paar Worte zu dem schockenden und teils offenem Ende verlieren. Erst war ich verwirrt, dann unzufrieden. Doch dann wurde mir klar, dass mich die Autorin geschickt manipuliert hatte und mich zur Eigeninterpretation zwang - was ich immer sehr liebe. Ein anderes Ende kann ich mich letztendlich nicht vorstellen. Danke dafür.
Cover/Buchgestaltung Ich liebe das Cover. Wieso? Ach schaut es euch an. So düster, verschlungen und magisch wie das Originalwerk zu Shakespeares "Sommernachtstraum".
Für Fans von * "Sommernachtszauber" von Ellen Alpsten * "Entscheide dich, sagt die Liebe" von Siri Goldberg
Fazit Nicht nur Shakespeare Fans sollten hier zugreifen, denn die Autorin überzeugt mit witzig-bissigen Fußnoten, realistischen und abwechslungsreichen Charakteren, sowie mit interessanten Themen, die weit über ein gewöhnliches Coming-of-Age Buch hinaus gehen.Ich gebe eine klare Leseempfehlung für alle Jugendlichen, die gerne zwischen den Zeilen lesen und sich dabei in die Protagonisten verlieben wollen.
Die Winterferien sind vorbei und die Vorbereitungen für die 725-Jahr-Feier laufen auf Hochtouren. Ein neuer Direktor an der Schule sorgt für frischen Wind. Außerdem versucht sich der junge Englischlehrer Ben Zimmermann an Shakespeares Stück "A Midsummer Night's Dream" und sorgt so für viel Trubel in der Klasse 9c.
Dieses Buch mit einer Zusammenfassung abzuspeisen wäre nicht schön, denn nur wer die Geschichte liest, wird die komplexen Ereignisse erfassen und fühlen können. Deshalb sei an dieser Stelle gesagt, ohne einen komischen Struppi, einen intelligenten Goofy, eine einsame Mireille, die beste Freundin Johanna, dem Bösewicht Ivan, dem reichen Max, und den hinterhältigen Zwillingen Rosetta und Valeria hätte dieses Ereignis nie stattgefunden. Und natürlich Ben Zimmermann, der das Ganze zum Leben erweckt hat. Denn nur so verwandelt sich die Klasse 9c in einen wahren Sommernachtstraum...
Dieses Buch ist beim Fischer Verlag (KJB) erschienen und wurde unter der Rubrik "Die Bücher mit dem blauen Band" veröffentlicht. Das sind besondere Werke, ausgewählt vom Autor und Redakteur der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" Tilman Spreckelsen, der diese Geschichten als Kind gerne selbst gelesen hat oder hätte. Tanya Lieske als Schriftstellerin verfeinert dieses Zusammenspiel und bringt Kindern, Jugendlichen und allen Junggebliebenen durch ihre einfühlsamen und gut durchdachten Worte das Drama "Ein Sommernachtstraum" lebendig näher.
Wie bereits eingangs erwähnt, gibt es innerhalb dieser Erzählung viele bedeutende Protagonisten. Diese sind alle sehr authentisch und facettenreich dargestellt. Jede Person steht für ein eigenes Problem, dass sich im Hier und Jetzt stattfindet. Es gibt Essstörungen, Drogenprobleme und Mobbing-Attacken. Alles passiert innerhalb der Gemeinschaft der Klasse 9c und spiegelt zeitgleich das reale Leben wieder. Zudem gibt es ganz nach Shakespeares Vorgaben auch hier ein Wechselspiel der Gefühle, denn nicht immer ist alles so, wie es zu Beginn scheint. Die Emotionen kochen hoch, welches Herz letztlich für wen schlägt, wird sich innerhalb der fünf Aufzüge des Stücks herausstellen.
Natürlich verkörpert jede Figur eine passende Gegenperson aus dem Originalstück. Das wird bereits zu Beginn durch ein 'ausführliches Verzeichnis der handelnden Personen und ihrer Rollen' aufgeführt. Hinzu hat sich Tanya Lieske etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Mittels kleiner Fußnoten werden Shakespeare und Oberon in die Handlung integriert und so in die heutige Zeit katapultiert. Die Schilderungen und Erläuterungen sind teilweise sehr humorvoll, aber auch informativ.
Bei diesem Cover möchte ich sofort zum Buch greifen!
Mein persönliches Fazit: Bis dato kannte ich das Stück von Shakespeare nur dem Namen nach. Nun ist in jedem Fall mein Interesse geweckt worden und ich kann mir vorstellen, mir ´Ein Sommernachtstraum` tatsächlich einmal durchzulesen. Mich hat das Buch wirklich fasziniert, denn die Handlungen sind sowohl dramatisch als auch herzergreifend beschrieben. Außerdem steckt hinter jeder Kleinigkeit eine Bedeutung, die nicht immer sofort offensichtlich wird. Es macht Freude, diese kleinen und großen Momente zu entdecken und mit zu erleben. Tanya Lieske hat mich also überzeugt, sowohl durch die fesselnde Handlung, als auch durch die Leichtigkeit ihrer Worte. Ich kann das Werk bedenkenlos weiterempfehlen und freue mich bereits auf weitere Ideen aus der Feder dieser begabten Autorin.
Meine Meinung: Obwohl mich der Klappentext angesprochen hat, hatte ich keine hohen Erwartungen an das Buch. Natürlich kenne ich Shakespeare "Sommernachtstraum" war aber nie ein großer Fan davon. Gerade deswegen war ich neugierig, ob die Autorin das ändern kann und mich dem Stück näher bringen kann. Zu Beginn des Buches war ich erst etwas verwirrt. Es kommen sehr viele Charaktere vor und ich musste mir erst einmal einen Überblick verschaffen, wer wer ist. Vorne im Buch findet man Verzeichnis mit allen Personen und welche Rollen sie spielen. Das hat das ganze vereinfacht und ich kam mit der Zeit immer besser in die Geschichte. Die Charaktere sind sehr vielfältig. Sie alle unterscheiden sich und haben ihre eigenen Eigenschaften. Es gab einige die ich mehr mochte und andere die ich weniger mochte. Generell waren mir aber alle sympatisch, bzw. konnte ich ihre Handlungen nachvollziehen. Es ist bewundernswert, wie die Autorin Tanya Lieske es geschafft hat, ein so altes Stück in die moderne Zeit zu bringen. Ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass es aufgesetzt oder ähnliches ist. Es macht unheimlichen Spaß die Geschichte zu lesen, denn Shakespeare verfolgt die Geschichte mit und gibt in Fußnoten seine Kommentare zu dem Geschehen. Das macht es wirklich lustig und abwechslungsreich. Es geht in dem Buch aber nicht nur um das Theaterstück, sondern auch um das Leben der Jugendlichen, die mit einigen Problem zukämpfen haben. Diese Aspekte verbindet die Autorin super.
Fazit: "Sommernachtstraum" hat mir wahnsinnig gut gefallen. Es ist bewundernswert, wie die Autorin Shakespeares Stück so gut in die Gegenwart gebracht hat ohne das es gekünselt wirkt. Mir hat sie das Stück auf jeden Fall näher gebracht. Es macht unheimlich viel Spaß die Geschichte zu lesen. Eine klare Leseempfehlung von mir!