Eine gute Lektüre für Menschen, die vielleicht eine längere Reise in Erwägung ziehen, aber noch Bedenken haben. Die innere Entwicklung des Autors steht im Mittelpunkt, nicht die Reiseberichte, die sich im Wesentlichen nicht besonders von den üblichen Backpackerblogs unterscheidet. Der Autor war an vielen tollen und ausgefallenen Orten, schafft es aber leider nicht, ihnen gerecht zu werden mit seinen Geschichten. Ich war selbst an den meisten Orten, die dort beschrieben werden und habe in diesem Buch nichts von den gefunden, was diese Orte und die Menschen dort so besonders macht.
Der Schreibstil ist ganz sympathisch, aber auch hier eher Blog als Literatur.
Was mir gefallen hat, war der Schluss, wo darauf eingegangen wird, wie man seine Lebensträume bewerten und ggf. realisieren kann.
Ich habe das Buch auf meinem Handy gelesen, wenn ich irgendwo Zeit totschlagen musste, dafür war es ok.