Hier ist Nova: unscheinbar, schüchtern, tollpatschig. Dort ist ein böser Fluch. Und auf einmal gibt es Avon: intrigant, zuckersüß und verflucht gefährlich ... *** Die schüchterne Nova hat einiges zu regeln – denn wie wirst du deinen bösen Zwilling wieder los? Eine hinterhältige Doppelgängerin, die sich bei deinen Eltern einschleimt, die dem süßesten Typen der Schule peinliche Sachen sagt, die gegen deine beste Freundin intrigiert und deinen Wellensittich ärgert? Gegen verhexte Magie hilft nur eins: noch mehr Magie! *** ZITAT: „Mein Name ist Avon“, sagte die Doppelgängerin. Sie hob spöttisch den Kopf, als wolle sie auf Nova herabsehen, dabei waren sie beide exakt gleich groß. „Ich bin du – nur besser. Eine bessere Version von Nova Stark." *** Freundinnen, Feindinnen, Magie und Witz – ein Buch wie ein Gute-Laune-Zauber! *** Mädchenbuch mit Fantasy, Magie und jeder Menge Spaß
Tanja Voosen wurde 1989 in Köln geboren und fing neben ihrem Abitur mit dem Schreiben von Kinder – und Jugendbüchern an. In ihrer Freizeit liest und bloggt sie gerne oder lässt sich von witzigen Situationen ihres Alltags zu neuen Geschichten inspirieren. Gemeinsam mit unzähligen Büchern und ihrem dicken Kater lebt sie in der Nähe der Eifel.
Tanja Voosens neues Buch musste ich unbedingt lesen, auch wenn es sich hierbei um ein Buch handelt, das sich an eine deutlich jüngere Zielgruppe richtet. In Nova und Avon geht es nämlich um die 12-jährige Nova, die so einige Probleme plagen: Sie ist tollpatschig, in der Schule kommt sie nicht gut an und ist blöderweise auch noch in Fitz, den Bruder der Oberzicke Viola, verliebt. Zu allem Überfluss ist ihre Familie ihr auch noch super peinlich, da sie an übernatürliche Dinge glaubt. Als Nova auf einem Jahrmarkt von einer Wahrsagerin verflucht wird, ändert sich plötzlich alles. Nicht nur findet sie durch einen Fluch, der ihr nur Unglück findet glücklicherweise Fee, eine neue Freundin, bei Fees Umkehrzauber geht dazu noch einiges schief und die beiden Mädchen beschwören dummerweise Avon herauf. Novus böse Doppelgängerin, die ihren Platz einnehmen möchte. Zunächst einmal ist das Buch sehr schön und verspielt gestaltet. Mir ist das eigentlich immer egal, bei Kinderbüchern finde ich das jedoch sehr wichtig, denn hier soll ja direkt die Leselust des Kindes geweckt werden. Die Illustratorin hat hier ganze Arbeit geleistet und verdient dafür auch ein Lob. Der Schreibstil von Tanja ist wieder wundervoll. Besonders im Kinderbuch kommt Ihre lustige und verspielte Art besonders gut rüber und wird auch noch einmal direkt an Nova angepasst, was diese umso lebendiger macht. Kinderbuch hin oder her, ich habe Tanjas Worte so gerne gelesen. Die Geschichte ist ganz anders, als man sie durch den Klappentext erwartet und doch ganz toll. Nova muss ihren Platz im Leben finden und lernen zu akzeptieren, dass manche Dinge eben so sind, wie sie sind und man damit umgehen muss, dass nicht immer alles glatt läuft. Das Ganze wird gemixt mit einer ganzen Menge Magie, die dem Buch den Fantasyaspekt gibt und so auch Fantasyleser anspricht und dennoch HIlfe für wichtige Probleme im Leben einer frischen Teenies gibt. Auch für ältere Leser hält die Geschichte viel Spannung bereit und bleibt an vielen Stellen unvorhersehbar, sodass sie immer wieder überraschen konnte. Insgesamt habe ich mir jedoch einen etwas größeren Fokus auf das Magische gewünscht. Tanja hat mir zum Glück schon verraten, dass genau das den Leser im zweiten Teil der Reihe auch erwartet. Dieser wird voraussichtlich 2018 erscheinen und hat schon einen festen Platz auf meiner Wunschliste. Fazit: Mit Nova und Avon hat Tanja Voosen einen bezaubernden Start für eine Kinderbuchreihe geschaffen, die zeitgenössische Kinderliteratur mit Fantasy vereinigt. Witzig und spannend erzählt Tanja von Novas Erlebnissen und macht das Buch sogar für ältere Leser spannend. Eine unbedingte Leseempfehlung trotz einer kleinen Schwäche.
Zunächst muss ich dieses tolle Cover loben. Es ist mit den vielen kleinen Details wunderschön gestaltet und fühlt sich auch in der Hand einfach gut an.
Nova ist 13 und hat es nicht besonders leicht, sie ist tollpatschig und sie schämt sich auch ein bisschen für ihre Eltern, weil diese sehr ungewöhnliche Berufe haben. Dann wird sie bei einem Jahrmarktbesuch verflucht und plötzlich ist ihr böser Zwilling Avon da.
Die Geschichte versprüht jede Menge Witz. Besonders Nova's Freundin Fee ist der absolute Knaller und ich musste des öfteren bei ihren Ausbrüchen lachen. Toll fand ich wie die Freundschaft von Nova und Fee dargestellt wurde und wie gezeigt wird was in einer Freundschaft wichtig ist.
Es hat für meinen Geschmack ein wenig zu lange gedauert bis die eigentliche Geschichte mit Nova und Avon losging. An mancher Stelle fühlte ich mich doch ein wenig zu alt für das Buch, aber für Leser der Zielgruppe mag dies genau das richtige sein. Gut unterhalten hat mich das Buch in jedem Fall.
Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt locker und leicht zu lesen, ebenso passend zu dem Genre.
Nova und Avon ist ein Buch in dessen Altersklasse ich nicht mehr so ganz hineingehöre und meistens habe ich zugegeben auch keinen wirklichen Spaß mehr an Büchern, die für jüngeres Publikum ausgelegt sind. Aber Tanja Voosen ist nun einmal eine meiner liebsten deutschen Autorinnen und deshalb wollte ich auch dieser Geschichte eine Chance geben - zumal das Cover wirklich traumhaft schön ist und das Buch mit knapp 12€ sehr erschwinglich.
Wie eben schon erwähnt tue ich mich mit Charakteren die sagen wir mal ungefähr jünger als sechzehn sind ziemlich schwer. Meist kann ich mich einfach nicht mehr so gut in die etwas kindlicheren Gedanken reinversetzen, wodurch ich mich dann alt fühle (was ich mit neunzehn ja nicht bin) und das nimmt mir dann den Spaß an der Geschichte. Das Problem habe ich zum Beispiel schon bei Kerstin Giers Silber-Trilogie ein wenig gehabt, weshalb ich auch etwas skeptisch war, ob ich mit Nova, die ja erst 13 Jahre ist, als Erzählerin klarkommen würde. Die Sorgen habe ich mir ganz umsonst gemacht, denn Nova war von Anfang an super sympathisch. Sie hat an ihrer Schule keine Freunde, ihre Eltern, die etwas ungewöhnliche Berufe haben, sind ihr peinlich und sie wird dauernd von der fiesen Viola heruntergemacht, in dessen Bruder Fitz sie total verknallt ist, mit dem sie aber vor Nervosität kein Wort wechseln kann. Zu Beginn tat Nova mir echt Leid, sie lässt sich viel von Viola gefallen, aber im Laufe der Geschichte entwickelt Nova immer mehr Rückgrat und wächst über sich hinaus, was mir richtig gut gefallen hat. Aber nicht nur Nova, sondern auch die Nebencharaktere sind toll gewesen. Ihre Eltern etwas "anders", aber dennoch sympathisch, Fee, die Nova aus der Patsche helfen soll und die Freundin wird, die Nova so bitter nötig hat und natürlich Fitz, in den Nova heimlich verknall ist. Gerade Fitz hat es mir angetan, ich fand den Jungen einfach knuffig. Die kleine sich anbahnende Liebesgeschichte am Rande war zuckersüß und genau richtig für mich und ich freue mich sehr auf mehr von den beiden im nächsten Band.
Was ich wiederum etwas schade fand, war, dass die Handlung sich hingezogen hat. Der ganze Teil mit Avon nämlich ziemlich kurz geraten ist. Novas böse Doppelgängerin taucht wirklich erst sehr spät im Buch auf und wirbelt das Leben unserer Protagonistin durcheinander. Davor passieren natürlich auch ein paar Dinge, aber die waren bei weitem nicht so spannend wie die Szenen mit Avon fand ich. In der ersten Hälfte des Buches empfand ich die Handlung noch als etwas träge, im zweiten Teil (mit Avon) wird es dann wie gesagt spannender, denn Novas böser Zwilling ist wirklich... nun ja, böse eben. Bin ich froh, dass ich nicht so eine Doppelgängerin habe. Dafür, dass Avon so spät erst aufgetaucht ist, ging mir das Ende dann etwas zu schnell, aber da es nächstes Jahr einen zweiten Band geben wird, heißt das ja auch, das Avon noch nicht Geschichte ist, sondern bestimmt noch weiter Unruhe stiftet - und ich freue mich drauf. Also auf den zweiten Band, denn so eine Doppelgängerin wünscht man wirklich niemandem :-)
Insgesamt war Mein böser, böser Zwilling ein richtig schönes Buch für Zwischendurch, das ich in einem Rutsch gelesen habe. Dank des lockeren Schreibstils der Autorin flogen die Seiten nur so dahin, ich musste an einigen Stellen herzlich lachen und auch wenn die Handlung für mich noch ausbaufähig gewesen wäre, so kann ich Nova und Avon trotzdem wärmstens empfehlen!
Meinung: Tanja Voosen hat ein neues Buch geschrieben. Mein Interesse war sofort geweckt und es wurde sogar verstärkt, als klar war, dass ihr neustes Werk an jüngere Leser(innen) gerichtet ist. Hey, dachte ich mir, das probierst du aus. Ich lese sowieso viel zu selten Kinderbücher, also die Gelegenheit nutzen. Und was soll ich sagen? Mir hat das Buch echt gefallen.
Wenn ich an Tanja Voosens bisherige Geschichten denke, dann kommt mir sofort der irrsinnig gute Humor in den Sinn. Das hat sich bei mir einfach festgesetzt und ich bin jedes Mal total glücklich, wenn ich wieder schmunzelnd durch die Seiten huschen kann. Bei Nova und Avon ist das nicht anders. Nova ist (ein wenig) tollpatschig und ihr passieren die ulkigsten Sachen und das passt aber auch einfach zu ihrem Charakter. Das macht sie so sympathisch, auch wenn sie selbst total angenervt davon ist.
Generell mochte ich die Charaktere im Buch und ich fand es toll zu sehen, wie wichtig hier zum Beispiel das Thema beste Freundin aufgegriffen wurde. Nova ist zu Beginn eine ziemliche Außenseiterin, aber dann lernt sie endlich eine Freundin kennen und es war schön mit anzusehen, wie sich das Band zwischen Fee und ihr verstärkt. Natürlich kann die Geschichte nicht ohne kleine Schwärmereien zu einem Jungen auskommen, aber auch das hat die Autorin ganz wunderbar dargestellt, in dem sie nicht einen total unnahbaren, arroganten Schnösel kreiert hat.
Antagonisten gibt es in dem Buch gleich zwei. Die gemeine Schulzicke, die Nova von Beginn an Schwierigkeiten bereitet und dann natürlich der im Verlauf auftauchende böse Zwilling. Und hier kommt ein wenig Kritik von meiner Seite. Ich fand es etwas schade, dass Avon erst ab ca. der Hälfte der Geschichte erscheint. Vielleicht ist mir das aber auch so stark aufgefallen, weil ich das Buch nicht innerhalb von kürzester Zeit verschlungen konnte und ein paar Tage Pause dazwischen hatte. Die Handlung ist jedenfalls kein bisschen langweilig und macht durchweg Spaß. Den mysteriösen Part (das Auftauchen von Avon) finde ich toll umgesetzt und möchte an dieser Stelle natürlich nicht zu viel verraten. Ich freue mich schon sehr auf einen weiteren Teil und bin gespannt, was Nova noch für Abenteuer erlebt.
Fazit: Nova und Avon ist ein tolles Buch für jüngere Leser*innen. Die Autorin schreibt wunderbar witzig und geht einfühlsam auf wichtige Themen wie Freundschaft ein und kreiert dabei glaubhafte Charaktere. Perfekt zum Vorlesen oder selber Lesen.
Die 13-jährige Nova hat es nicht leicht: Nicht nur dass ihre Eltern an Übernatürliches glauben, ihr Vater ein bekannter TV-Moderator für übersinnliche Themen ist und überall ungefragt Autogrammkarten an ihre Klassenkameraden verteilt, sie ist zudem auch noch das Lieblingsopfer der beliebten Viola, die ihr das Leben in der Schule und außerhalb zur Hölle macht.
Nova hätte gerne Freunde und würde wahnsinnig gern dazugehören, doch dieser Wunsch führt leider dazu, dass sie eines Tages verflucht wird. Ab da an läuft aber auch alles in ihrem Leben schief und sie gerät von einer Katastrophe in die nächste. Und dann taucht noch Avon auf, ein magischer Zwilling, der genauso aussieht wie sie, jedoch fies ist, sie aus ihrem Leben drängen möchte und sich vor Avons Klassenkameraden und ihrem Schwarm absolut oberpeinlich benimmt.
Nova muss den Fluch brechen und Avon loswerden, doch das geht nur mit einem Gegenzauber …
Meine Meinung:
Ich hatte auf dem Bloggerempfang von Carlsen und Thienemann-Esslinger auf der Leipziger Buchmesse zum ersten Mal von diesem Kinderbuch gehört und da ich zu der Zeit gerade Tanja Voosens Jugendbuch "Phantomliebe" gelesen habe, war ich sofort interessiert, was es wohl mit diesem magischen Spiegelzwilling auf sich hat, mit dem sich die 13-jährige Hauptfigur Nova herumschlagen muss.
Eine Erwartung hat das Buch nicht erfüllt: Nämlich dass Avon, der böse Zwilling sofort als Gegenspielerin eingeführt werden würde, denn sie tauchte erst zur Hälfte des Buches auf. Doch der erste Teil des Buches ist dadurch keineswegs langweilig, denn es geht nicht nur um Nova, ihre alltäglichen Probleme mit ihren peinlichen Eltern, der Schulzicke Viola, ein beliebtes Mädchen, das sie ständig mobbt, sondern auch um Novas fehlendes Selbstbewusstsein. Nova hat keine Freunde, wünscht sich verzweifelt eine beste Freundin und ist heimlich in den Bruder von Viola, Fitz, verschossen.
Zu den typischen Teenagerproblemen gesellt sich im Roman nun noch eine weitere Ebene, in der es um Magie, Flüche, Wahrsagerinnen, magische Zwillinge, Gegenflüche und andere merkwürdige paranormale Momente geht. Um ihre magischen Probleme zu lösen, muss Nova jedoch zunächst ihre unmagischen Probleme in den Griff bekommen und mehr Selbstbewusstsein entwickeln.
Ich mochte die Botschaft des Romans, denn obwohl Avon mit Stärken und Fähigkeiten auftrumpft, die Nova gerne hätte, ist Avon keineswegs besser als Nova. Magie und alles können sind eben nicht alles.
Der Schreibstil ist dem empfohlenen Lesealter ab 11 Jahren angemessen. Die Geschichte ist abwechslungsreich, einfühlsam, spannend, aber auch etwas humorvoll erzählt und macht sehr viel Spaß zu lesen - nicht nur für junge Mädchen, sondern auch für Fans von phantastischen Kinderbüchern wie mich. Junge Leserinnen können sich auf jeden Fall gut mit Nova identifizieren und mit ihr mitfiebern.
Es werden am Ende nicht alle Fragen beantwortet, aber das ist okay, denn wie am Ende verraten wird, war dies erst das erste Abenteuer von Nova und Avon. Im Frühjahr 2018 soll der 2. Band der Reihe mit dem Titel "Novas Rückkehr" erscheinen. Ich bin schon gespannt.
Liebe Daffy, heute kommt ein ganz verhexter Brief zu dir. Nova ist da ein kleines Zauber-Malheur passiert und auf einmal hat sie einen bösen Zwilling. Doch schön der Reihe nach. Worum geht es überhaupt? Ich spreche von Tanja Voosens „Nova und Avon: Mein böser, böser Zwilling“, das 2017 im Carlsen Verlag erschienen ist.
Inhalt Die Neuntklässlerin Nova möchte nur eins: dazu gehören. Doch das ist gar nicht so einfach, wenn man berühmte Eltern hat, die ausgerechnet eine Wissenssendung über Übernatürliches moderieren, zusätzlich keine Freunde hat und von der Oberzicke der Schule immer wieder gepiesackt wird. Da ist es nur noch das i-Tüpfelchen, als Nova für ein Schulprojekt auf den hiesigen Jahrmarkt gehen soll, denn dort halst sie sich im Wahrsagerinnenzelt einen Fluch auf. Um den wieder loszuwerden, tut Nova sich mit einer Schulkameradin zusammen. Jetzt hat Nova endlich eine Freundin, doch beim Versuch, den Fluch von ihr zu lösen, gelingt es den beiden nur, Nova weiter zu verfluchen und ihr einen bösen Zwilling herbei zu zaubern, der in den ungünstigsten Augenblicken auftaucht und Unheil stiftet.
Eine magische Geschichte Kaum hatte ich das Buch im Buchladen gesehen, stand fest, ich muss es lesen. Das von Petra Hämmerleinova gestaltete Cover ist der absolute Hingucker und macht mir riesengroße Freude, sobald ich es nur im Regal sehe. Sie hat sehr viele Details der Geschichte schon im Cover versteckt, was ich immer mehr als gelungen finde. Doch konnte das Buch halten, was ich mir im Buchladen gewünscht habe? Du wirst es schon an meiner Wertung gesehen habe, dass die Geschichte und ich nicht zusammen gehören. Das mag wahrscheinlich auch zu einem Großteil daran liegen, dass Nova und ich alterstechnisch doch einige Jahre auseinander liegen und mich ihre Probleme nicht mehr ganz so schockieren – habe ich das doch alles schon hinter mich gebracht. Hier möchte ich später zu einem Punkt kommen, der mir aber ganz ausgezeichnet gefallen hat. Doch zunächst sollte ich erklären, warum Nova und ich nicht so gut harmonierten. Nova ist typisch pubertär, was grundsätzlich nichts ist, was in einem Jugendbuch nicht irrsinnigen Spaß zu lesen machen kann. Sie wünscht sich eine beste Freundin, Anerkennung von den coolen Mädchen und dass ihr Schwarm sie endlich wahrnimmt. Außerdem sind die Eltern natürlich ober-peinlich und die Schule ätzend. Nova hat es voll erwischt, die Arme. Die Zeit ist wirklich nicht einfach und ich weiß, ich hätte mich in ihrem Alter total gut mit ihr identifizieren können. Doch leider kommt dann ein Wesenszug dazu, der mich doch gestört hat. Nova beschwert sich in einer Tour darüber, dass sie allein ist und niemand sie mag und schätzt – lästert aber über alles und jede/n und ist somit wenig sympathisch. Wieso sollten andere dann mit ihr befreundet sein wollen? Schüchtern sein und auch eine Außenwirkung haben, die missverstanden wird, sind Dinge, mit denen Introvertierte häufig zu kämpfen haben. Sich aber für rein gar nichts begeistern zu können, außer für ihren Wellensittich, macht es für die anderen Jugendlichen nicht einfacher, mit Nova eine Wellenlänge zu suchen und finden. Das hat mich als Leserin auch nicht gerade gern Zeit mit Nova verbringen lassen.
Zusätzlich dazu hat mich der Klappentext in die Irre geführt. Der böse Zwilling namens Avon taucht erst nach über der Hälfte des Buches auf und ist auch nicht wirklich böse, sondern extrovertiert. Klar, es gibt Szenen in denen Avon Dinge tut, die hinterhältig und gemein sind. Doch zunächst ist sie einfach nur genau die, die Nova gern wäre: ein aufgeschlossenes Mädchen, das sich Dinge traut. Was mich zu dem eben angesprochenen Punkt führt. Avon taucht immer dann auf, wenn Nova wütend ist oder sich missverstanden fühlt; dann ist der Zwilling da und tut das, zu dem Nova der Mut fehlt. Ich hatte Avon dadurch immer als ein Sinnbild für die Pubertät im Kopf. Durch Avon lernt Nova sich selbst und das, was sie sich erträumt besser kennen und macht das nicht die Pubertät aus – Veränderung? Außerdem rastet Avon teilweise völlig aus dem Nichts aus und wir erinnern wohl uns alle an emotionale Ausbrüche, die wie ein Kartenhaus über uns zusammenbrachen. In der Hinsicht gefallen mir Nova und Avon als Kombination richtig gut!
Bleibt die Frage, warum ich der Geschichte nur zwei Sterne geben möchte, wenn ich doch nur nicht mit der Figur warm werde und das Thema Pubertät total kreativ umgesetzt wurde. Ich weiß einfach nicht, wem ich das Buch so richtig empfehlen kann. Ganz sicher ist es in der Zielgruppe der jüngeren Jugendlichen mit 10-13 Jahren richtig aufgehoben. Sie können sich mit Nova und ihren Problemen bestimmt hervorragend identifizieren und finden die Konfliktlösung im Gegensatz zu mir auch nicht zu schnell und einfach. Ich bin eine sehr geübte Leserin und entspreche bei Weitem nicht mehr dem Alter der Zielgruppe. Doch Jugendbücher sind einfach mein Wohlfühlort. Ich kann mit ganz vielen ProtagonistInnen mitfühlen, obwohl wir an unterschiedlichen Stationen unseres Lebenswegs stehen, doch mit Nova bin ich doch zu weit auseinander. Dazu kommt, dass das Buch mit dreihundert Seiten schon ein ordentlicher Stiefel für die doch noch nicht allzu lese-erprobten jungen LeserInnen ist für die ich die Geschichte an sich empfehlenswert finde. Ich kann nur raten, mal rein zu lesen und zu schauen, ob der Schreibstil und Humor von Tanja Voosen genau dem eigenen Geschmack entspricht. Es gibt schließlich für jedes Buch genau die richtigen LeserInnen und vielleicht ist diese Geschichte eher deine, als meine.
Zuckersüßes Kinderbuch über Freundschaft, Mut und zu sich selbst stehen!
Inhalt: Hier ist NOVA: unscheinbar, schüchtern, tollpatschig. Dort ist ein böser Fluch. Und auf einmal gibt es AVON: intrigant, zuckersüß und verflucht gefährlich ...
Nova ist sprachlos. Sie glaubt nicht an Magie. Doch seit sie auf dem Jahrmarkt von einer Wahrsagerin verhext wurde, ist da plötzlich diese Doppelgängerin: Avon. Eine hinterhältige Nova-Kopie, die sich bei Novas Eltern einschleimt, die dem süßesten Typen der Schule peinliche Sachen sagt und Novas Wellensittich ärgert. Schnell wird klar: Nova muss ihren bösen Zwilling wieder loswerden. Sie muss mutig sein und über ihren Schatten springen. Vor allem aber braucht sie eine gute Freundin – am besten mit magischen Fähigkeiten. Denn gegen so viel schwarze Magie hilft nur eines: noch mehr Magie ...
Meine Meinung: Tanja Voosen. Bekannt als Autorin von sämtlichen Jugendromanen und nun auch eines Kinderbuches! Ihr Name verspricht immer eine fesselnde Geschichte und auch wenn sie jetzt das Alter der Leser etwas gesenkt hat, lesenswert ist das Kinderbuch allemal!
Die Handlung Man nehme ein schüchternes Mädchen, Eltern mit einem verrückten Job und ‘ne fiese Schulzicke. Voila – Novas Geschichte ist geboren! Dazu gibt man eine gescheiterte Mutprobe und einen Zauber, der anders klappt, als gedacht. Darf ich vorstellen? Avon!
Das Buch hat Charme und eine tolle Aussage: Glaub an dich! Außerdem lernt Nova nicht nur, dass sie selbstbewusster sein soll, sondern auch viel über Freundschaft, Herzklopfen und wie man den bösen Zwilling endlich verschwinden lässt! Und natürlich das wichtigste: Magie gibt es wirklich!
Die Charaktere So wie ich es bereits von Tanja kenne sind die Charaktere lebendig und authentisch ausgearbeitet. Nova Stark wünscht sich nichts sehnlicher als normal zu sein, aber mit Eltern, die an das übersinnliche glauben? Unmöglich! Ohne Freunde und verliebt in den süßesten Jungen der ganzen Schule stolpert Nova von einer Panne in die nächste! Schüchtern, tollpatschig und trotzdem total liebenswert, das ist Nova, wie sie Mathe liebt und lebt ;P.
Viola, Fitz, Novas Eltern und vor allem Fee sind ebenso wichtig wie gelungen, wie Nova bzw. Avon. Wenn man mit 13 Jahren dazu genötigt wird seine eigene Unsicherheit zu bekämpfen, dann ist das ein Zeichen von innere Stärke und ja, die hat Nova zu genüge! Wenn sie sich das bloß eingestehen würde.
Die Schreibweise Locker, leicht, einfach und für ein Kinderbuch sehr passende Formulierungen!
Fazit: Zusammengefasst ist es so: Ich liebe die Idee und bin von der Umsetzung begeistert! Es ist zuckersüß, enthält wichtige Themen wie Freundschaft, erste Liebe und mutig sein und transportiert die richtige Botschaft! Ein bezauberndes Kinderbuch, das mich, obwohl ich nicht mehr zu der entsprechenden Altersklasse gehöre, begeistern konnte! Von mir bekommt Band 1 von „Nova & Avon – Mein böser, böser Zwilling“ 4 von 5 Federn! Hinreißend und für Kinder toll zu lesen (nur eben für eine 21 Jährige nicht ganz DAS Highlight schlechthin xP).
Nova glaubt so gar nicht an Magie und allem was in Verbindung damit steht. Sie ist eher unscheinbar, sehr schüchtern, tollpatschig und hat einen Außenseiterstatus. Dies soll sich jedoch ändern als sie bei einer Mutprobe den Ärger einer Wahrsagerin auf sich zieht und mit einem Fluch belegt wird. Nicht nur, dass ihre Tollpatschigkeit ein gewaltiges Ausmaß annimmt, sondern plötzlich taucht ein Mädchen auf, dass 1:1 wie sie aussieht und gesellig mit ihren Eltern plaudert oder Punkte bei dem begehrtesten Junge in der Schule sammelt mit lockeren Sprüchen und prägnanten Details – Avon! Ihre Doppelgängerin macht mit ihrer intriganten, zuckersüßen und schlagfertigen Art Nova das Leben zur Hölle und Nova wird klar „Avon muss verschwinden!“ Aber wie?
Meine Meinung:
Allein die Vorstellung selbst in Nova Situation zu stecken und zu erleben, erweckte in mir eine ungeahnte Neugier, der ich unbedingt nachgehen musste. Autorin Tanja Voosen habe ich schon aus Jugendbüchern kennen gelernt und war total von ihrem Schreibstil und Darstellungskraft der Protagonisten, Schauorten und Handlung an sich begeistert. So war es klar, dass auch dieses Buch den Weg zu mir finden wird und ich es genau unter die Lupe nehmen werde.
Erst einmal fällt natürlich das grandiose Cover auf. Durch seine detaillierte Aufmachung bekommt man nicht nur einen Eindruck von Nova & Avon vermittelt, sondern auch einen kleinen, aber feinen Blick dafür, was einen so in der Handlung erwarten könnte. Ich sag nur: „Magie pur!“
Nova gefällt mir durch ihre unscheinbare Art. Ruhig, schüchtern und total unauffällig meistert sie ihren Alltag, wenn sie nicht durch ihre tollpatschigen Missgeschicke ins Blickfeld ihrer Schulkameraden fallen würde, die ihre Abneigung Nova gegenüber offen kundtun. So kommt es, dass sie auf dem Jahrmarkt ausgerechnet ihrer Erzfeindin Viola in die Arme läuft und zu einer Mutprobe mit Folgen animiert wird. Nova kann sich halt eben nicht durchsetzen…
Avon ist dahingegen das komplette Gegenteil. Selbstsicher, intrigant, schlagfertig und zielstrebig, denn Novas Leid spornt sie nur noch mehr an in den Wunden herumzustochern. Mit ihr ist der Ärger vorprogrammiert und dies zum Leidwesen von Nova.
Der Schreibstil war überraschend. Seine lockere und jugendliche Art empfand ich als sehr angenehm. Die bildliche Veranschaulichung durch die Wortwahl war grandios und man konnte sich gedanklich total auf alle Geschehnisse und Verrücktheiten der beiden Mädels einlassen. Auch der flüssige und lockere Part war konstant vorhanden und ermöglichte ein schnelles und sehr unterhaltsames Vorankommen. Mit ihrem Schreibstil wird Tanja Voosen bestimmt nicht nur die gewählte Zielgruppe ansprechen, sondern auch die ältere Generation (zu der ich mich selbst zähle!) total unterhalten können.
Fazit:
Leider ist es so wie mit allen guten Bücher – Sie enden viel zu schnell! Dieses Buch zählt zu genau solchen, denn durch seinen offenherzigen, sehr bildlichen und humorvollen, aber auch spannenden Verlauf lädt Tanja Voosen den Leser geradezu ein nicht mehr von der Seite von Nova & Avon weichen zu wollen. Die Zielgruppe kann man eigentlich nicht genau definieren, denn selbst die etwas ältere Generation wird Nova und Avon lieben und nicht mehr missen wollen! Magie liegt in der Luft und beste Unterhaltung ist vorprogrammiert!
„Nova und Avon – Mein böser, böser Zwilling“ von Tanja Voosen ist der Auftakt ihrer Kinderbuch-Reihe, und somit auch gleichzeitig ihr Debüt in diesem Genre.
Ach, was habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Tanja kenne ich nun schon seit einigen Jahren, vor allem natürlich als Bloggerin. Ich liebe ihre Frei-Schnauze-Rezensionen und würde eigentlich viel öfter etwas von ihr lesen wollen, aber obwohl wir dieselben Genres lesen, schreibt sie selbst meist eher in den Bereichen, auf die ich nur sehr sehr selten Lust habe. Da war ihr erstes Kinderbuch natürlich ein Muss für mich, immerhin gehen hier paranormale Dinge vor – hurra!
Voller Vorfreude begann ich dann direkt mit dem Lesen als mir „Mein böser, böser Zwilling“ endlich ins Haus flatterte. Schon nach wenigen Sätzen konnte ich herzhaft lachen und ich war sogleich angefixt. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, dafür aber sehr angenehm zu lesen – vor allem für die Zielgruppe.
Mit Nova hat Tanja eine Protagonistin erschaffen, mit der sich bestimmt viele Teenies in dem Alter identifizieren können. Ein ganz normales, ziemlich tollpatschiges Mädchen, das sich für seine Eltern schämt, nur schwer Freunde findet und in der Schule gemobbt wird. Alles wird natürlich ziemlich überspitzt dargestellt, was einerseits genau richtig, andererseits aber stellenweise etwas zu viel war. Zumindest konnte ich ab einem gewissen Punkt nicht mehr über Novas Pech lachen, sondern hatte mehr Mitleid mit ihr.
Die Geschichte an sich liest sich super und macht richtig viel Spaß. Nach dem starken Einstieg hängt der Plot zwar etwas durch, doch das verfliegt schnell sobald dann endlich Avon auftaucht. Das hätte wirklich eher passieren müssen, doch da es der Auftakt einer Reihe ist, lässt sich das noch verschmerzen.
Dafür nimmt sich die Autorin wenigstens die Zeit, sich um ihre Figuren und ihre Beziehungen untereinander zu kümmern. Es ist toll, dass Novas Eltern eine so große Rolle spielen und dass wir Fee erst einmal in Ruhe kennenlernen durften, bevor sie Novas Freundin wird. Selbst die süße, kleine Liebesgeschichte hat mir gefallen und viel besser reingepasst als ich je gedacht hätte. Toll!
Fazit:
Tanja Voosens „Nova und Avon – Mein böser, böser Zwilling“ ist der Auftakt einer zuckersüßen Kinderbuch-Reihe. Trotz paranormaler Begebenheiten muss sich die Protagonistin mit ganz alltäglichen Unsicherheiten und Problem herumschlagen, die Mädchen in dem Alter sehr gut werden nachvollziehen können. Der Plot ist unterhaltsam und humorvoll, die Charaktere schließt man schnell ins Herz. Der böse Zwilling hätte allerdings ruhig etwas eher auftauchen können, dafür ist die Geschichte in sich abgeschlossen. Wer von Nova und Avon jedoch nicht genug kriegen kann, darf sich trotzdem auf eine Fortsetzung freuen.
Der Schreibstil von Tanja Voosen in diesem Buch war super flüssig, leicht und gar nicht schwer lesbar. Tanja hat mir hier mit ihrem Stil bewiesen, dass sie vielseitig ist und nicht nur das Zeug für Jugendbücher bei impress hat, sondern auch Stiltechnisch im Kinderbuchbereich mithalten kann. Der Schreibstil ist hier einfach wundervoll und einfach locker, so, dass ich auch dieses Kinderbuch in weniger als 3 Tagen gelesen habe.
Wir haben im Buch einige Charaktere. Zum Beispiel haben wir die Protagonistin Nova, die mir erst ein wenig verballert vorgekommen ist, sich aber Seite um Seite so gewandelt hat, dass ich am Ende dachte "Wow, so eine tolle Protagonistin!" und dies war Nova war. Mit Nova hat tanja Voosen eine Protagonistin geschaffen, die die Kinderherzen schnell erobern wird, denn Nova hat alles, was sich ein Kind wünscht. Sie ist mutig, sie ist stark und vor allem ist sie heldenhaft gewesen. Avon hingegen war böse und gemein. Sie war ein Charakter, den ich nicht gerne mochte, der jedoch richtig Pepp in die Geschichte gebracht hat und mich echt unterhalten hat.
Die Geschichte rund um Nova und Avon ist tanja Voosen einfach gelungen. Tanja hat die Szenen deutlich beschrieben und das so, dass man sich ein Bild vorstellen konnte, wie es gerade abläuft. Dadurch war es so, dass die Story verständlich war und man in diese hineingezogen wurde. Ich habe es genossen, dass ich mittendrin war anstatt nur als "Leser" fungiert habe. Hier hat Tanja echt großes geleistet.
Auch der Handlungsstrang und die gesamte Handlung des Buches war einfach toll. Ich konnte die Handlung stets nachvollziehen und hatte damit keine Probleme. Auch der Handlungsstrang war klat ersichtlich und bot mir so, dass ich diesem leicht folgen konnte. Die Handlung war anfangs etwas ruhiger und nahm Seite für Sete an Spannung etc. zu, was mir sehr gefallen hat.
Mein Fazit zum Buch:
Mit Nova & Avon ist Tanja Voosen ein Kinderbuchauftakt gelungen, der selbst mich Erwachsenen sehr begeistern konnte. Durch Tanjas Schreibstil war es so, dass ich mich schnell in die Geschichte hineingefunden habe. Dann kam die Handlung und diese zog mich mitten rein, was ebenfalls sehr toll war. Nova und Avon haben die Spannung herbeigebracht und sorgten für ruhige und teils lustige Lesestunden. Deshalb gibt es 5 von 5 Diamanten.
Insgesamt hat mir "Nova & Avon - Mein böser, böser Zwilling" richtig gut gefallen, es hat allerdings doch ein bisschen gedauert, bis mich das Buch wirklich fesseln konnte. Mein grösstes Problem lag wohl daran, dass Avon erst ungefähr nach der Hälfte des Buches tatsächlich auftaucht. Es ist auch nicht so, dass das Buch vorher langweilig wäre, doch irgendwie wartete ich auch immer darauf, dass die fiese Doppelgängerin endlich auftaucht.
Die Geschichte hat jedoch glücklicherweise einiges zu bieten was mir das Warten versüsst hat. Da ist einerseits mal Nova, welche anfangs unglaublich schüchtern und sehr tollpatschig ist und während der Geschichte eine unglaublich tolle Entwicklung durchmacht. Dabei hilft ihr natürlich auch Fee, die wohl eine der besten Freundinnen ist über die ich je gelesen habe. Und auch Novas Eltern fand ich richtig super.
Zudem ist die Geschichte auch voller Humor, auch in ihrem ersten Kinderbuch schreibt Tanja Voosen gewohnt humorvoll, besonders die Dialoge zwischen Avon und Viola, die Schulzicke, waren echt toll. Auch die Magie darf natürlich in der Geschichte nicht fehlen und auch diese führt teilweise zu richtig lustigen Situationen, von dem unglaublichen Pech welches Nova hat nachdem sie von einer Wahrsagerin verflucht wird und den verrückten Dingen die sie tut um dieses Pech wieder loszuwerden, ich bin das Grinsen kaum mehr losgeworden.
Tanja Voosen konnte mich auch mit ihrem ersten Kinderbuch überzeugen und ich freue mich schon jetzt auch den zweiten Teil.
War ein weiter Anlauf für dieses Buch, weil ich es in der Vergangenheit mal angefangen hatte.
Jetzt habe ich es neu gelesen und beendet und kann sagen, dass es schon schön ist, meine Anforderungen nur ziemlich hoch sind und das hier ein Kinder-/Jugendbuch ist.
Aber es hat trotzdem was und ist ein gutes Buch. :)
Nachdem ich eine seeeeeeeeeeeeeeeeehr lange und ausführliche Rezi geschrieben habe, ist leider mein PC abgestürzt und hat somit meine gesamte Auslegung gelöscht. Daher nochmal in einer kürzeren Variante: Die Geschichte ist sehr nett und süß, besitzt aber ein paar Stolpersteine. Vor allem der Anfang ist etwas schwierig gewesen. Einige Sätze beinhalteten Wiederholungen, über die ich sehr irritiert war und die nicht zum gewohnt genialen Schreibstil der Autorin passten. Diese legten sich aber nach dem Beginn der Erzählung, sodass das Buch danach wieder mit einem einmaligen Schreibstil glänzen konnte. Die außergewöhnlichen Charaktere sind das Highlight der Erzählung. Ich liebe Novas Eltern, ihre unglaublich sympathische beste Freundin Fee, ihr Haustier und ihre Lehrerin Miss Moore. Auch bin ich ziemlich gespannt, wer hinter dem mysteriösen Chatpartner steckt, der den beiden bei ihrem Fluch- und Zwillingsproblem helfen wollte. Ich habe ja zwei Personen in Verdacht. Was etwas schade war, mich aber nicht so sehr gestört hat, weil ich durch andere Rezis schon vorgewarnt war, war der Aufbau der Erzählung, den man grob in drei Teile unterteilen kann: 1) Novas Leben und ihre Alltagsprobleme, 2) Fee und der Fluch, 3) Avon. Avon kam ziemlich spät erst in der Geschichte vor, was dazu führen könnte, dass einige Leser enttäuscht von dem Buch sein könnten, da der Titel und der Klappentext eine andere Vorstellung von der Geschichte unterstützen als sie dann eigentlich ist. Mit dem Aufbau hat die Autorin hierbei eher versucht - finde ich - , viele Ideen einzubringen und der Hauptperson mehr Tiefe zu verleihen, da sie ausführlich berichtet hat, wie sich ihr Leben entwickelte. Für mich kam dabei jedoch viel zu wenig raus, dass Nova unbedingt Viola zur Freundin haben wollte und sich danach sehnte, genauso beliebt wie sie zu sein und zu ihrer Gruppe zu gehören - wie sie später in der Erzählung berichtet. Das fand ich nicht allzu deutlich heraus gearbeitet. Auch die Entwicklung mit ihrer Familie und Novas Erkenntnisweg hätte mir auch noch etwas deutlicher hervorgehoben werden können. Diese ganzen Punkte zählen aber definitiv zum Bereich "Meckern auf hohem Niveau" und einiges dieser "Problemchen" hätte durch einen anderen Klappentext oder Titel schon ausgemerzt werden können. Im Gesamten betrachtet finde ich, dass die Geschichte ein schöner Auftakt war, der jungen Lesern zeigt, dass wahre Freundschaft mehr bedeutet, als beliebt zu sein und das auch die "coolen Kids" nicht unbedingt das sind, was man durch ihren Ruf annimmt und erwartet. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil. So, und wenn es jetzt keine technischen Probleme mehr gibt, hoffe ich jetzt, dass wenigstens diese knappe Rezi, die etwas wirrer ist als meine vorherige, es nun schafft, hochgeladen zu werden.