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Die Irland-Saga #1

Die Herren der Grünen Insel

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Irland 1166: Die Grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reißen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut?

959 pages, Hardcover

First published February 15, 2016

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About the author

Kiera Brennan

4 books4 followers

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5 stars
30 (24%)
4 stars
39 (32%)
3 stars
37 (30%)
2 stars
8 (6%)
1 star
7 (5%)
Displaying 1 - 29 of 29 reviews
Profile Image for Aleshanee.
1,731 reviews124 followers
February 17, 2016
4.5 Sterne

Ich hab ja schon einige Meinungen zu diesem Buch gehört: zu viele Namen die einen durcheinander bringen, zu langatmige Beschreibungen und eine verworrene Handlung ... dem kann ich mich aber überhaupt nicht anschließen --- vor allem Leser von Game of Thrones oder Herr der Ringe kann ja sowas schon lange nichts mehr anhaben! :D

Natürlich sind die Namen und Titel hier nicht sehr einprägsam, da wir mit dieser alten Sprache recht wenig zu tun haben. Aber die Autorin hat im Vorwort schon darauf hingewiesen, deshalb oft auf die einfache Schreibweise zurückgegriffen zu haben und es vermittelte für mich eine authentische Atmosphäre. Nur an wenigen Stellen hätte man es auch etwas straffen können.

--- Der Schreibstil --- an sich passt überhaupt sehr gut. Sehr bildhaft mit vielen Details zu Irlands Vergangenheit, den Bräuchen und dem Glauben schafft Kiera Brennan einen fesselnden Rahmen, in dem sich eine tragische und mitreißende Geschichte abspielt. Manche Szenen wirkten anfangs noch etwas "unrund", zum Ausgleich gibt es viele Wortspielereien und Metaphern in jedweder Situation, die mich zum Nachdenken oder zum Schmunzeln gebracht haben.

--- Die einzelnen Kapitel --- werden abwechselnd aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt, die allesamt sehr speziell und nicht immer sympathisch sind. Grade das fand ich besonders spannend, da man nicht wieder die typischen Klischees serviert bekommt, sondern eine Echtheit spürt, welche die Figuren menschlich handeln lässt; oft sehr grausam und fadenscheinig, aber so sind sie halt, die Menschen. Auch in der damaligen Zeit.

~ Ascall von Toora und sein Bruder Ailillán, geprägt durch ihre Vergangenheit haben sie sich mehr schlecht als recht durchs Leben kämpfen müssen und finden sehr ungewöhnliche Wege in ihrer Entwicklung, um zu überleben

~ Caitlin O´Blólans ist eine starke Persönlichkeit, die durch ihr Schicksal auf eine harte Probe gestellt wird. Ebenso wie ihre Brüder Riacán und Faolán, die unterschiedlicher nicht sein können.

~ Der Händler Pól ist oftmals das Zünglein an der Waage, denn er lässt sich nicht gern ins Handwerk pfuschen und treibt seine intriganten Ziele oft auf die Spitze. Ein ziemlicher Mistkerl, um es deutlich zu sagen, doch über seinen Sarkasmus musste ich oft schmunzeln.

~ Seine Tochter Róisín hat es wahrlich nicht leicht unter seinen Argusaugen und der Weg zur Freiheit ist auch für sie mit Steinen gepflastert

~ Und schließlich Aoife, die Tochter des vertriebenen Königs Diarmait, der sein Land und seine Herrschaft zurückerobern will. Sie hat ein etwas verstörtes und viel zu sanftmütiges Wesen, das gar nicht in diese Zeit zu passen scheint.

Für alle Personen und ihre Stellung gibt es im Anhang eine Übersicht, auch wie man die entsprechenden Namen ausprechen kann.

--- Die Authentizität --- zeigt Kiera Brennan ebenfalls im Anhang, weil sie viel recherchiert hat. Was die Invasion Irlands zur damaligen Zeit angeht, aber auch die Sitten und Gebräuche, die sie in vielen Details bildhaft erwähnt und damit die Geschichte sehr lebendig gemacht hat. Natürlich hat sie sich manches auch ein bisschen zurechtbiegen müssen, aber wir wollen ja auch kein Geschichtsbuch sondern eine Geschichte - und in den grundlegenden Ereignissen ist sie an den Tatsachen der Überlieferungen geblieben.

Fazit

Ein farbenprächtiges und überaus glaubwürdiges Werk über ein dunkle Zeit zwischen den grünen Hügeln Irlands. Zahlreiche Kämpfe in brutalen Szenen, Sex, Mord, Intrigen und ein ordinärer Umgang prägen das Bild der Menschen, die sich ständig zur Wehr setzen und um ihr Überleben kämpfen müssen. Große Entwicklungen der Figuren, überraschende Wendungen und die vielen schönen Beschreibungen haben mein Leserherz höher schlagen lassen.

© Aleshanee
Weltenwanderer
Profile Image for Wilja Wiedenhöft.
157 reviews300 followers
February 19, 2016
Ein Epos im tiefen mittelalter Irland. Grobschlichte und skrupellose Könige und Anführer verschiedener Hierarchien kämpfen über mehrere Jahre um die Macht. Auch die Frauen in diesem Zeitalter sind nicht weicher, was sie an körperlicher Kraft nicht haben, gleichen sie mit Intrigen aus. Im Roman war deutlich wie sehr die Iren, wohl keltischer Gesinnung, abergläubisch, brutal und verhaftet in ihren Ritualen und ihrer Geistesauffassung waren. Leider waren auch die Dialoge davon überlastet, Metaphern und Weisheiten säumten das Buch und ließen nicht ab von der melancholischen Monotonie. Ich hab etwas von der angepriesenen Leidenschaft vermisst. Ein Lob ist an die wirklich Aufwendige Recherche auszusprechen! Insgesamt war mit das Buch aber zu lang und zu eintönig, weniger ist mehr. Ein muss für Irlandfreaks mit tiefgreifendem Interesse für die Geschichte des Landes.
Profile Image for Anne.
95 reviews30 followers
October 14, 2016
3,5 Sterne von mir. Beeindruckend recherchiert aber für ein Hörbuch von der Personenanzahl zu umfangreich. Weniger wäre mehr gewesen
Profile Image for Yvis Welt.
120 reviews
February 10, 2016
Als erstes muss ich sagen, dass ich mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut habe. Das Genre ist genau mein Thema und auch diese Seitenzahl Schreck mich in der Regel nicht ab.
Um so enttäuschter bin ich leider auch über den Inhalt des Buches.
Es ist ein Rezensionsexemplar und ich bedanke mich hier auch nochmal, dass ich es kostenlos lesen durfte, aber dennoch werde ich es fair bewerten.
Man merkt in den Buch sehr deutlich, wie viel Liebe, Zeit für die Recherche und Arbeit in dieses Buch gesteckt wurde, umso mehr tut es mir leid, dass ich nur 2 Sterne vergeben konnte. Aber ich hatte in diesem Jahr mehrere 3 Sterne Bücher, die mir deutlich besser gefallen haben.
Nun kommen wir mal zum Buch. Der Schreibstil hat mir Anfang noch sehr gefallen, weil man sich durch die detaillierten Beschreibungen sofort in die Szenerie hineinversetzen konnte. Aber irgendwann wurde das Ganze zu viel.
Die Autorin beschreibt in diesen Buch einfach zu viel wodurch die Spannung und teilweise dann auch die Handlung total verloren geht. Es gibt aus meiner Sicht auch viel zu viele unnütze Beschreibungen. Man hätte das Buch gerne um 300 Seiten kürzen können.
Um nur mal 2 Beispiele aufzuführen:
Zitat: Seite 279
"....Als Pol ins Freie trat, verblasste das Augustblau des Himmels bereits, und der schmale Fluss Teifi mit dem steil herabfallenden Ufer war fast schwarz. Die Äste der Eichen, die ihn säumten, hingen im Wasser, ihre Wurzeln gruben sich in die weiche Erde, in die man knietief versank. Pol selbst war das erspart geblieben denn........"
Warum beschreibt man hier, mal wieder so genau die Landschaft? Ich verstehe das nicht. Irgendwann ist doch bei dem Leser ein Punkt erreicht, wo man sich alles vorstellen kann und dann möchte man nur noch Beschreibungen lesen, wenn sie auch für die Handlung wichtig sind. Mich interessiert in diesem Beispiel doch gar nicht ob man da versinken kann, wenn dann am Ende keiner versinkt. Oder sehe ich das falsch?

Zitat: Seite 280
".....Schon nahmen Sie die eine unebene Treppe nach unten, wo sie auf eine Tür aus alten, schweren Holzbalken stießen. Sie war mit Eisen beschlagen, das rostig wirkte, die Holzritzen waren so breit, dass man den kleinen Finger hindurchstecken könnte - zumindestens dort wo kein Schimmel war. ... "
Auch hier interessiert mich wirklich nicht, wie die Tür aus sah. Ich könnte auch auf 281 gleich wieder das nächste Beispiel aufführen, wo die Autorin wieder ins Detail geht. Mir ist schon klar, dass die Autorin den Leser damit einfach näher bringen wollt, wie heruntergekommen der Aufenthaltsort in diesem Moment war, aber mir hätte da ein einfache Satz, dass alles dreckig und schäbig wirkt, gereicht.

Was ich an den Beschreibungen aber noch am schlimmsten fand, dass sogar Dialoge damit unterbrochen wurden. Das ging für mich überhaupt nicht, weil man dadurch komplett rausgebracht wurde und natürlich das flüssige und spannende Lesen unterbrochen wurde. Gerade von Dialogen wirkt ein Buch doch sehr oft noch emotionaler und spannender. Ein Beispiel hierfür findet man auf Seite 298 und 299.
Ab Seite 450 habe ich das Buch auch nur noch grob überflogen weil es einfach zu anstrengend und langatmig war weiter zu lesen.
Ich finde es auch sehr Schade, dass man dieses Buch so sehr mit Game of Thrones und Outlander angepriesen hat, vielleicht war dadurch die Erwartungshaltung und die Freude zu groß. GoT und Outlander waren auch beides so dicke Bücher aber wirklich deutlich spannender.
Das Buch war wie die GoT Reihe aufgeteilt. Wir hatten hier immer verschiedenen Kapitel die jeweils einen Geschichte von einen Charakter erzählten. Die Fülle an Charaktere hat mich persönlich nicht gestört, jedoch läuft man bei so vielen Charakteren Gefahr, dass der Leser den ein oder andern uninteressant finden kann.
Wenn ich jetzt mal von den Beschreibungen absehe fand ich ein paar Charaktere in den Buch sehr gut z. Bsp Roisin, Ascall und Ailillan. Während ich Pol eher langweilig fand. Dieser nahm jedoch eine Große Fülle in diesem Buch ein.
Leider war auch die Handlung nicht besonders gut. Ich hätte mir einfach mehr "action" gewünscht. Dieser Krieg und diese Intrigen die hier gesponnen werden sind eher so eine Art "kalter Krieg". Währen bei GoT bereits Köpfe rollen wird hier teilweise nur darüber geredet und mal der mit dem verheiratet und Familie X geht mit Familie Y ein Bündnis ein. Das ist einfach wirklich nicht meins.
Desweiteren hat mir an den Charaktere auch Tiefe gefehlt. Es kam bei mir auf der Emotionalen ebene, außer bei Ascall und Ailillan, einfach nichts an. Wir haben zwar zu den einzelnen Charakteren immer mal durch Rückblenden etwas aus der Vergangenheit erfahren aber mir hat, dass nicht emotional nicht gereicht. Ich habe zum Beispiel: die Verbundenheit oder Geschwisterliebe zwischen Caitlin und Riacan nicht merken können.
Mein Fazit: Die eigentliche Grundidee war nicht schlecht, aber die vielen Beschreibungen haben es einfach langatmig gemacht.
Profile Image for Biluma.
871 reviews32 followers
February 16, 2016
Im Irland des Hochmittelalters herrscht Krieg. Könige kämpfen um den Thron und das Volk leidet unter den Kämpfen. Doch steht Irland noch ein größerer Krieg bevor, der englische König Henry Plantagenet hat auch Anspruch auf den Thron des Hochkönigs erhoben. Doch nicht nur der Krieg bedroht das Leben der Iren, sondern auch Familienfehden und Machtkämpfe des einfachen Volkes. Wer kommt mit dem Leben davon und wer besteigt den Thron?


Endlich wieder ein historischer Roman der nicht auf der Welle der Frauenschicksale schwimmt. Das Cover finde ich unglaublich toll, es ist ein richtiger Eyecatcher und bringt die Stimmung Irlands wunderbar rüber.

Kiera Brennan hat viel Zeit und Recherche in den Roman gesteckt. Die historisch belegten Ereignisse sind gut beschrieben und auch am Ende des Buches in einer Zeittafel zusammen gefasst. Auch Alltagsgegenstände und Kleidung wurden gut recherchiert. Gerade das finde ich in einem historischen Roman sehr wichtig und es hat mir gut gefallen. Ein paar Erklärungen am Ende des Buches wären aber für Laien nicht schlecht gewesen.

Die Autorin erklärt in einer Vorbemerkung warum ein paar Namen irisch verwendet wurden und ein paar in der anglisierten Schreibweise. Diese Erklärung fand ich gut nachvollziehbar. Ein Hinweis zur Aussprache der irischen Schreibweise findet sich im Anhang. Bis ich ein Gefühl für die Aussprache der Namen bekam hat es ein wenig gedauert und so habe ich immer wieder nachgeblättert, wie man die Namen auszusprechen hat. Das fand ich anfangs etwas mühsam.

Wie bereits in einem solchem Werk vermutet gibt es eine Vielzahl an Protagonisten. Zur Besserung Übersicht gibt es ein, in Gruppen aufgeteiltes Personenverzeichnis im Anhang des Buches. Anfangs hatte ich tatsächlich einige Schwierigkeiten die Personen zu zuordnen, durch das Verzeichnis hatte ich aber schon bald einen Überblick. Auch die verschiedenen Charaktere der Protagonisten berieten mir bald keine Schwierigkeiten mehr. Als Überschrift der Kapitel dient der Name des jeweiligen Protagonisten und bereits nach kurzer Zeit wusste ich, was mich erwartet. Während ich die Kapitel von Ascall, Caitlin, Fáolan, Ailillan und Roisin spannend fand, verlor sich die Spannung bei Aiofe ziemlich und bei Pól hab ich mich schon bald gelangweilt. Aiofe und Pól spinnen eine Intrige nach der anderen und die Kapitel waren mir teilweise zu politisch. Dadurch hat mein Lesefluss leider etwas gelitten und ein paar Mal dachte ich schon daran das Buch aus der Hand zu legen. Ich habe jedoch durchgehalten und wurde damit belohnt, dass sich der Lebensweg der vielen, in Charakter und Herkunft unterschiedlichen Personen immer wie kreuzte und sich Gemeinsamkeiten entwickelten. Es hat Spaß gemacht zu entdecken, welcher Charakter als nächstes von einem der anderen Protagonisten beeinflusst wird.

Schade fand ich. dass die Geschichte nicht zum Abschluss gebracht wurde. Natürlich lässt sich die Geschichte Irlands nicht auf 960 Seiten erzählen, aber das Ende finde ich schon sehr offen. Ein etwas runderer Abschluss hätte mir besser gefallen. „Die Herren der grünen Insel“ ist der erste Teil einer Reihe. Ob ich den zweiten Teil auch lesen werde, weiß ich noch nicht. Die Grundstory finde ich zwar sehr interessant, aber die Längen des ersten Teiles schrecken mich ein wenig ab.

Fazit: Gut recherchierter Historienroman über das irische Hochmittelalter. Gerade der Mittelteil birgt jedoch einige Längen. 3 von 5 Sternen.
Profile Image for KruemelGizmo.
503 reviews5 followers
August 6, 2016
Irland 1166: die grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, deren Könige sich in jahrelangen Fehden immer wieder bekriegen. Ihre Untertanen werde notgedrungen in ihre Machtkämpfe hineingezogen. Von außen droht mit Henry Plantagnet ein neuer Feind, der über ihre Insel herfallen will. Können sich die Herren der grünen Insel vereinen, um sich gegen den König von England zur Wehr zu setzen? Welche Rolle spielt dabei der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlin in diesem Kampf um Irland?

Vier Familien, sechs Jahre Krieg und eine einzige Krone!

Die Herren der grünen Insel stammt aus der Feder von Kiera Brennan, ein Pseudonym für die Autorin Julia Kröhn.

In diesem Buch begleitet man als Leser vier Familien durch den blutigen Kampf um Irland, dem Kampf gegen verfeindete Familien, den normannischen Investoren und gegen Henry, König von England.

Der Einstieg in die Geschichte empfand ich aufgrund der vielen Akteure und ihrer doch ungewohnten Namen ein klein wenig anstrengend. Jedes Kapitel wird aus der Sicht eines Protagonisten erzählt, bei dem sich die Autorin vor allem in den ersten Kapiteln viel Zeit nimmt um sie den Lesern vorzustellen, und so plätscherte für mich der Anfang so ein wenig vor sich hin. Erst nach einiger Zeit und einigen Seiten kommt die Geschichte durch die Machenschaften, Intrigen, Kämpfen und Kriegen in Fahrt.

Der Kampf der einzelnen Protagonisten im Verlauf der Geschichte ums Überleben oder um für sich einen Vorteil herauszuholen, konnte mich dann doch in seinen Bann ziehen. Aber einen Sympathieträger gab es dabei nicht so wirklich für mich , denn Mitgefühl, eine wirkliche Sorge um andere fehlten häufig, es gilt das Überleben zu sichern oder seine Ziele zu erreichen ohne Rücksicht auf Verluste.

Die historischen Fakten wirkten auf mich gut recherchiert und wurden für meinen Geschmack in weiten Teilen gut in die Geschichte integriert. So entstand für mich ein gelungenes Bild vom mittelalterlichen Irland in das ich als Leser eintauchen konnte.

Was mir leider nicht bewusst war, ist das dieses Buch wohl anscheinend den Auftakt zu einer Reihe darstellt. So war ich doch recht negativ überrascht, dass die Geschichten um die einzelnen Protagonisten gar keinen Abschluss fanden. Ihr weiteres Schicksal blieb in vielen Teilen offen und so blieb ich als Leser etwas enttäuscht zurück.


Mein Fazit:
Ein guter Historienroman, der durch seine Charakteren und Fakten bei mir punkten konnte, mich aber durch das fehlende Ende ein wenig verstimmt zurücklässt.
Profile Image for AnnaSalvatore.
270 reviews4 followers
May 25, 2016
GANZE REZENSION:
http://annasalvatoresbuchblog.blogspo...

MEINUNG
Hmm, erstmal muss ich was zur Lesezeit sagen. Ich habe das Buch vor ca. 2,5 Monaten begonnen. Jap.
Dann las ich immer ein paar Seiten, es konnte mich nur leider nie mitreißen. Deshalb habe ich dann immer andere Bücher dazwischen geschoben^^
Denn die ersten 300 Seiten konnten mich leider überhaupt gar nicht mitreißen. Vielleicht lag es an den langen Kapiteln, vielleicht, weil es so viele Charaktere waren, und man noch keinerlei emotionale Bindung aufbauen konnte.
Auch gab es erheblich weniger Schlachten und Action als ich annahm.

Na ja, also der Prolog war super. Aber dann verlief die Story für mich eher stockend.
Die Kapitel sind immer ca. 20 Seiten lang, und ich bin nun mal bekennende Kapitelleserin. Dementsprechend kam mir ein Kapitel immer sehr lange vor, sodass ich schon nach 2 Kapiteln das Buch zur Seite gelegt habe, als bei anderen Büchern.

Von den vielen Protagonisten gefallen mir Ascall, Caitlin und Roisin am besten. Pol, der auf seine eigene Tochter steht, Aiofe, die echt naiv ist, Riacan, der zu dumm und gutschaffend ist, ... der Rest hatte zwar auch ein paar individuelle Eigenheiten, aber konnte mich nicht so richtig schocken.

Was mir gut gefiel, ist, dass die Autorin auch gerne mal einen Hauptcharakter über die Klinge springen lässt, ähnlich George R. R. Martin. Das gab immer wieder einen wenig frischen Wind. Doch alles in allem konnten mich die Charaktere und deren Schicksale nicht richtig mitreißen, und auch nicht emotional berühren.

Dennoch ist das Buch jetzt auch nicht ganz schlecht. nach den ersten schweren 300 Seiten wurde es wenigstens spannend, sodass man dann auch weiterlas. Man hat endlich einen Überblick über alle Charaktere, über die wesentlichen Geschehnisse, wer wer ist ...
Nur leider sind 300 Seiten schon mehr als so manches Buch. Ein Buch sollte meiner Meinung nach niemals so lange brauchen, bis man es wirklich weiterlesen will.

Einen Nachfolger würde ich höchstwahrscheinlich nicht lesen.


FAZIT
Ein Roman, der historischen Fans bestimmt gefallen könnte.
Der Anfang war schwierig, und auch wenn es danach spannender wurde, konnte es mich auch nicht wirklich mitreißen. Der Schreibstil war für mich zu bildlich, die Charaktere konnten mich nicht berühren.

- 3 von 5 Feenfaltern -
Profile Image for Erika.
67 reviews5 followers
March 22, 2016
Irland im 12. Jahrhundert. Menschen kämpfen hier wie überall sonst auf der Welt ums Überleben. Das Mittelalter ist ein grausames Zeitalter, in dem der Mensch den Kräften der Natur so gut wie schutzlos ausgeliefert ist.

Es herrscht das Gesetz des Stärkeren, das Gesetz von Männern. Recht und Besitz erhält wer stark genug ist es sich zu erkämpfen. Frauen sind Ware, sie werden hin- und hergeschoben, politisch arrangiert verheiratet, unterdrückt und geschändet.

Eine Insel – viele Gesichter, wir erleben nicht nur den nach aussen hart wirkenden Ascall und seinen jüngeren Bruder Alillán, sondern tauchen auch ein in die Erlebenswelten von gerissenen Händlern, intriganten Adligen, ehrbaren und weniger ehrbaren Rittern, Barden und vielen anderen mehr.

Über sechs Jahre begleiten wir die Schicksale der ProtagonistInnen, dabei wendet sich das Blatt des Schicksals mehr als einmal für alle Beteiligten.

Interessant ist die Erzählung der einzelnen Geschichten der Charaktere, die Handlungen einiger haben direkte Auswirkungen auf das Leben anderer und obwohl manche sich im Lauf des Buchs nie begegnen, sich nicht einmal kennen, sind ihre Schicksalsfäden doch untrennbar miteinander verwoben.

Kierra Brennan legt uns einen historischen Roman vor, dem es an nichts mangelt. Sie hält sich an dokumentierte Ereignisse und flicht diese ebenso flüssig in ihre Handlung ein wie sie fiktive und historisch belegte Personen abwechselt und zusammenbringt.

Dabei lässt sie sich fast 1000 Seiten lang Zeit. Doch nicht ein einziges Wort scheint diesem Roman zu viel zu sein. Jegliches Ereignis, jeglicher Dialog, jede Beschreibung, jeder Einblick in die Gedankenwelt einer Person oder die Beschreibung der wilden grünen Insel, wirkt durchdacht und wohl überlegt. Da ist nichts zu viel.

Das Ende ist offen gehalten, mit ein wenig Glück dürfen wir uns auf weitere Geschichten von Ascall, Rósín und Faolán freuen.

Insgesamt ein rundherum stimmiges Buch, das allerdings nicht wenig von den LeserInnen verlangt, komplexe Handlungsstränge, schwer lesbare Namen, für Fans von Historischen Romanen genau das Richtige, für alle anderen mitunter eine Herausforderung. :)
Profile Image for Elena Rohleder.
48 reviews9 followers
March 22, 2016
Meine Empfehlung

WOW - grausame Menschen bringen echt düstere Zeiten hervor! Oder war das umgekehrt?

Es fällt mir echt nicht leicht hierfür meine Meinung abzugeben, da die Geschichte so lang ist und ich das Ganze irgendwie in eine kleine Rezension zusammen quetschen muss. Ich habe mich über "Die Herren der grünen Insel" sehr gefreut, historische Bücher lese ich nur ab und an Mal, doch dafür suche ich mir bestimmte Geschichten die Spannung versprechen aus. Irland, vier Familien, sechs Jahre Krieg und eine einzige Krone, klang für mich sehr vielversprechend und das wunderschöne Cover hat mich schlussendlich überzeugt mir das Hörbuch zu holen.

Die Geschichte startet mit einer brutalen Heimkehr und ab da kennt man schon den Stil der Autorin und den rauen, brutalen Ton der Geschichte, die der Vorleser Reinhard Kuhnert zum Besten gibt.

Mir persönlich fehlte es an Handlung, die Autorin erzählt von dem brutalem Leben aus einer düsteren Epoche, es sind jedoch nur die Hauptcharaktere richtig aktiv, hauptsächlich die führenden Familien, die Könige und deren Gefolge. Das normale Leben rückt in den Hintergrund, der Krieg und das Leid sind die Hauptthemen, es wird ständig getötet, vergewaltig, misshandelt, betrogen, intrigiert, usw. Eine Katastrophe jagt die nächste, eine sehr langatmige Geschichte ohne richtige Glücksmomente. Es ist zwar die Rede von Liebe zwischen einigen Protagonisten, diese wird jedoch nicht erwidert, bzw. nimmt man es niemandem ab. Dieser Aspekt konnte mich nicht so ganz überzeugen.

Stil der Autorin ist sehr detailliert, direkt und gnadenlos, völlig schonungslos zu ihren Protagonisten und bleibt aus der Erzählperspektive. Um den Überblick über den zeitlichen Rahmen zu behalten wurden die einzelnen Abschnitte, mit der jeweiligen Jahreszahl versehen. Für diesen Polt scheint viel recherchiert worden zu sein, viele Informationen, Namen und Hintergründe wurden zusammen getragen, doch der Fokus liegt mir zu sehr auf dem Krieg. Natürlich waren es dunkle und grausame Zeiten, das Leben damals war alles andere als einfach. Machtkämpfe sind schließlich nie schön anzusehen, ich finde es auch gut dass keine blumige Sprache verwendet wurde. Wäre aber hier und da etwas mehr Alltägliches erzählt worden, dann wären die brutalen Erzählungen etwas abgemildert.

Die Entwicklung vieler Protagnisten - von denen die meisten wirklich viel Tiefgang vorweisen - lässt sich im Laufe der Geschichte mit verfolgen. Einige erscheinen im ersten Augenblick hart und unnachgiebig, später erkennt man dafür einen ganz anderen Hintergrund, genauso bei denen die am Anfang als weich und sensibel abgestempelt wurden und bei denen dann doch ganz andere Eigenschaften zum Vorschein traten.

Ein Tipp für alle die das Hörbuch kaufen wollen: um die Geschichte erfolgreich zu meistern und alles mitzubekommen, muss man sehr aufmerksam zu hören und die vielen Namen beigehalten können. Glaubt´s mir, es klingt einfacher als es tatsächlich ist.

Fazit - Bewertung: 3,5 Sterne

Die Autofahrten wurden wirklich zu einer Nervenaufreibenden Achterbahn der Gefühle, ich habe mit jedem der Protagonisten mit gefiebert: wer überlebt? Wer gewinnt die Auseinandersetzung? Besonders Ascall und Róisín haben mich wahnsinnig gemacht, da ich ihr Handeln nicht vorhersehen und teilweise nicht nachvollziehen konnte.

Ich habe wirklich bis zum letzten Kapitel auf ein Happy End gehofft, wurde jedoch vom offenen Ende etwas enttäuscht. Es wird wohl weiter gehen und das Schicksal einer bestimmten Protagonistin bleibt mir bis dahin ein Rätsel.
Profile Image for Leserling Belana.
606 reviews2 followers
May 30, 2016
Inhalt:

Wir befinden uns im 12 Jahrhundert A.D. Irland, die 'Grüne Insel' ist zersplittert. Diverse kleine Könige kämpfen um Territorien und Macht, der Hochkönig kann sie nicht befrieden. Die alte und die neue Religion prallen genauso aufeinander wie die sehr verschiedenen Persönlichkeiten denen wir in diesem Roman begegnen. Egal ob Männlein oder Weiblein, jede/r hat so seine eigenen Motive und Ideen, da ist es für einen Feind von außen ein Leichtes, das Land zu unterwerfen.

Meine Meinung:

Als ich den Klappentext las, war ich sofort interessiert. Irland hat eine sehr wechselvolle Geschichte die bis zur Jetztzeit reicht; ein Teil der Insel ist schließlich immer noch von England annektiert. Mein Gefühl sagte mir, dass der Grundstein hierzu schon sehr früh gelegt wurde, und ich wollte mehr darüber erfahren.

Was die historischen Fakten anbelangt wurde ich nicht enttäuscht. Die Autorin hat sehr ausgiebig recherchiert und ihre Ergebnisse mal mehr, mal weniger gelungen einfließen lassen. Einerseits ist die Liebe zum Detail eine Bereicherung, da wir sowohl etwas über den Glauben, die Gebräuche, die Nahrung, Kleidung und überhaupt den Alltag erfahren.
Andererseits hat das Buch zum Teil deutliche Längen wenn es darum geht, die verzwickten politischen Zusammenhänge aufzuzeigen.

Insgesamt also lesenswert, trotzdem habe ich mich sehr schwer getan, das Buch bis zum Ende zu lesen. Das lag einerseits an den Charakteren, die zwar mehrschichtig sind, aber denen so vollkommen jegliche liebenswerte Eigenschaft fehlt. Das finde ich schade, denn wenn auch die äußeren Umstände sehr schwer waren, denke ich doch nicht, dass jeder nur vollkommen egoistisch war und sich nicht um seine Mitmenschen geschert hat. Im Buch hat jeder lediglich das eigene Überleben im Auge (was natürlich verständlich und nicht verwerflich ist), und sie alle gehen dafür über Leichen. Es kommt auf 950 Seiten fast überhaupt nicht vor, dass mal jemand einem Mitmenschen hilft ohne direkt auf den eigenen Vorteil bedacht zu sein. Die Charaktere sind nicht nur äußerlich widerlich und hässlich, sondern auch innerlich.

Das fand ich schon schwer verdaulich, aber was mir das Lesen so erschwert hat, ist die Sprache. Diese ist ausschließlich von Gewalt geprägt, und fast alles hat eine sexuelle Komponente, wobei auch die Sexualität fast ausschließlich von Gewalt geprägt ist.
Ich habe versucht mich davon zu überzeugen, dass die Sprache der beschriebenen Situation angemessen ist, aber es ist mir nicht gelungen. Nein, ich weiß nicht wie die Menschen damals geredet haben, aber ich hatte das Gefühl, dass die Autorin hier viel zu dick aufgetragen hat und weit über das Ziel hinausgeschossen ist.

Für mich hat es den Lesegenuss entscheidend getrübt, und ich war froh, als ich das Buch nach Beendigung zuklappen konnte.
Diese Sprache, die in so ziemlich jedem Satz Gewalt ausdrückt, ist so gar nicht mein Ding, aber wer zum Beispiel Game of Thrones mag wird dieses Buch sicher lieben.
Profile Image for Buchdoktor.
2,377 reviews193 followers
May 8, 2016
Im 12. Jahrhundert besteht Irland aus kleinen Königreichen, die sich gegenseitig bekriegen und durch Feinde von außen bedroht sind. Niedergeschriebene Geschichte ist zumeist die Geschichte der Herrschenden. Kiera Brennan beschreibt hier, wie das Leben der kleinen Leute in jener Zeit verlaufen sein könnte, die nicht im Mittelpunkt der Geschichtsschreibung stehen. Interessant fand ich dabei, dass in Irland im 12. Jahrhundert noch mit Sklaven gehandelt wurde. Als Leser kann man neben dem Blick auf die Beziehungsebene in eine Fülle von Themen eintauchen: Handwerk und Handel, das Rechtsverständnis jener Zeit, Erziehung und Weitergabe von Wissen, Sprache und Übersetzung, Krankenpflege, die Rolle der Frau, Macht und Heiratspolitik, die Rolle der Klöster und wie sich Menschen damals generell ihre Welt erklärten. Ich habe mich den Personen nicht besonders nahe gefühlt, das finde ich in einer so lange zurückliegenden Epoche nicht ungewöhnlich. Der Roman ist für mich eher die Geschichte, mit der Kiera Brennan eine Landschaft und in ihr ein paar Steinfragmente zum Leben erweckt.

Das Bonusmateriel des Romans aus Karte, Zeittafel, Personenliste, Lesezeichen mit Namen der Hauptpersonen und Nachwort der Autorin habe ich gern genutzt und weiß den Aufwand sehr zu schätzen, der dahinter steckt. Auch die Ausstattung des Buches in Grün-Blautönen hat mich als Cover-Junkie angesprochen.

Bereits der Prolog weist auf Gewalt als Grundthema hin, die sich im Laufe der Handlung zu sinnloser Brutalität entwickeln wird. Der oft formulierte Vergleich der Menschen mit Wölfen kann den Wölfen deshalb nicht gerecht werden. Durch für uns ungewöhnliche gälische Personennamen und die konsequent altertümliche Sprache (die ich hier sehr passend finde) fand ich es zu Anfang nicht einfach, mich in die Handlung zu finden. Doch die Herausforderung durch mir fremde Werte und Weltanschauungen fand ich dann zunehmend faszinierend.
Profile Image for Devona.
74 reviews2 followers
March 16, 2016
“Die anglonormannische Invasion Irlands war ein einschneidendes Ereignis, das die Geschichte der Insel über Jahrhunderte gepägt hat. Wer sich wie ich, die ich eine begeisterte Irland-Reisende bin, mit seiner Geschichte beschäftigt, stößt immer wieder darauf – und so reifte der Entschluss, darüber einen Roman zu schreiben. ” Kiera Brennan

Kiera Brennan legt dem Leser mit “Die Herren der grünen Insel” zunächst einmal ein Buch vor, welches sich sehen lassen kann. Die 959 Seiten Hardcover sind in einen ansprechend und thematisch passend gestalteten Schutzumschlag verpackt, dasselbe Motiv befindet sich auf einem beigelegten Lesezeichen, auf dessen Rückseite die wichtigsten Personen des Buches verzeichnet sind. Es gibt ein Lesebändchen, auf der vorderen Klappenseite eine politische Karte der Insel zur Zeit, in der der Roman spielt, auf der der hinteren Klappenseite eine bildliche Darstellung der Hierarchie der Machverhältnisse in Irland. Die Verfasserin erklärt in einer Vorbemerkung, welcher Kompromiss in Bezug auf die Schreibweise der Namen, die für den Leser in irisch-gälischer Schreibweise doch recht fordernd zu lesen sind, gefunden wurde: wo die Namen allzu schwierig wirkten, wurde die englische Schreibweise benutzt, ansonsten die irisch-gälische Schreibweise beibehalten. Am Ende des Buches gibt es ein komplettes Namensverzeichnis aller handelnden Personen und in einem kurzen Nachwort geht die Autorin auf geschichtliche Hintergründe des Romans ein.

Großes Manko, welches man aber nicht der Autorin, sondern dem Lektorat ankreiden muss: es gibt kein Inhaltsverzeichnis. Das finde ich bei einem Wälzer von knapp 1000 Seiten, welcher in Kapitel unterteilt ist, absolut unmöglich. Um z.B. Details für diese Buchbesprechung zu recherchieren, musste ich das ganze Buch durchblättern, weil ich nicht mal eben im Inhaltsverzeichnis nachschauen konnte, aus wie vielen Erzählperspektiven sich die Handlung zusammensetzt: die Kapitel sind jeweils mit dem Namen der Person übertitelt, aus deren personaler Erzählperspektive das folgende Kapitel erzählt wird. Es wäre schön, wenn man Folgebänden wieder ein Inhaltsverzeichnis spendieren könnte.

Kira Brennan passt das Schicksal ihrer fiktiven Protagonisten absolut perfekt in das reale historische Szenario um die damaligen irischen Provinzen und Könige ein. Der Leser begleitet die Angehörigen mehrerer irischer Familien, deren Wege sich immer wieder schicksalshaft kreuzen, durch die von Krieg, Machtbesessenheit, Intrigen, Verrat, Mord und Totschlag dominierte Zeit des Hochmittelalters und der anglonormannischen Invasion. Das Buch ist nichts für Zartbesaitete: die Beschreibungen von Grausamkeiten sind an der Tagesordnung, was aber schlicht und ergreifend daran liegt, dass das Leben damals grausam und von einem täglichen Überlebenskampf geprägt war, der heute kaum noch vorstellbar ist. Der Besitz und die Handhabung eines Messers konnten darüber entscheiden, ob man am nächsten Tag noch lebte. Und das nicht nur bei Männern.

Darüber hinaus gibt die Autorin vielfache und gut recherchierte Einblicke in das tägliche Leben der Menschen der einfachen Bevölkerung, die Schönheit und die raue Natur Irlands in Form von umfangreichen Beschreibungen, die ich persönlich – anders als andere Rezensenten – an keiner Stelle zu ausschweifend oder überflüssig empfunden habe. Ohnehin benötigt man für ein Buch diesen Umfangs Zeit und gelegentliche Atempausen von Mord und Totschlag tun auch ganz gut.

Nicht überzeugt haben mich allerdings die Protagonisten des Buches, die alle recht eindimensional gezeichnet sind, da überwiegend negative oder psychisch grenzwertige Charaktereigenschaften im Vordergrund stehen. Es gibt keinen Hoffnungsträger, keinen klassischen “Helden”, der zur Identifikationsfigur taugt, ergo hat der Leser Niemanden mit dem er lacht, weint, mitleidet, für und auf den er hofft, sondern liest eher distanziert. Kleiner Spoiler: ich habe Riacán nicht unbedingt vermisst, als er hin gemeuchelt wurde, er hat die Geschichte weder bereichert, noch hat er gestört. Er war halt da und dann nicht mehr. Und genauso ging es mir mit den meisten Figuren. Es gibt keine wirklichen Entwicklungen und ausnahmslos ALLE zwischenmenschlichen Beziehungen sind geprägt von Egoismus, Hinterhältigkeit, Berechnung oder Abhängigkeit. Dankenswerter Weise gibt es auch keine kitschtriefende Liebesgeschichte mit Tragikpotential, aber irgendetwas Hoffnungsvolles, Positives zwischen diesen beiden Extremen hätte ich mir schon gewünscht.

Störend ist meiner Meinung nach auch die mit jedem Kapitel wechselnde personale Erzählperspektive von mindestens 7 Personen, das ist eindeutig zu viel für diese Perspektive. Ein wirkliches Eintauchen in die jeweilige Figur ist kaum möglich, denn kaum hat man sich “eingelesen” und möchte als Leser zu dieser Figur eine Beziehung entwickeln, kommt das nächste Kapitel mit der nächsten Person. Bis die vorhergehende Person wieder dran kommt, ist viel Lesezeit und auch Zeit im Buch vergangen, man ist wieder bei Punkt Null.

Insgesamt waren es mir persönlich (!) nicht zu viele Personen, meine leichte Panik nach dem Lesen der 4 Seiten Personenverzeichnis war völlig unbegründet, ich musste während des Lesens auch nicht andauernd nachschlagen. Anders als andere Rezensenten hatte ich auch kein Problem mit den Namen, der eingangs beschriebene Kompromiss bezüglich der Namensschreibung hat für mich gut funktioniert. Ich kann aber beide Kritikpunkte gut nachvollziehen: mir selber geht es mit Namen in finnischer und besonders isländischer Schreibweise so, weshalb ich diese Bücher bedauerlicherweise nicht mehr lese. Ich würde also “Die Herren der grünen Insel” Niemandem empfehlen, der weiß, dass er damit ein Problem hat und ja: es sind wahnsinnig viele Personen. Wer damit schnell überfordert ist, sollte das Buch ebenfalls meiden.

Ich würde dem Buch, welches ja der Auftakt zu einer mehrbändigen Saga ist, bezogen auf mein Lesevergnügen 3 Sterne geben. Ich weiß allerdings nicht, ob ich in dieser Form überhaupt mehr davon lesen möchte: eher nicht. Aber aufgrund der stimmigen und historisch bis ins kleinste Detail genauen Rahmenhandlung, die eine wahnsinnig umfangreiche Recherche von der Autorin verlangt hat, gebe ich einen Extrastern.

Fazit: gut recherchiertes Historienepos mit vielen, leider blassen und farblosen Protagonisten.

www.buchimpressionen.de
Profile Image for Patrick Bättig.
504 reviews3 followers
August 14, 2017
Irland 1166: Die Grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reißen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut?

Ich fand die Charektere zwar gut gewählt, aber ich konnte mich trotzdem mit keinem der Charektere so richtig anfreunden. Kann man lesen. Muss man aber nicht.
Profile Image for Lina Arnold.
21 reviews
February 13, 2018
Ein leicht verständlicher Historienepos mit originellen Figuren und einer brilliant recherchierten, spannenden Geschichte.
1 review
January 18, 2026
Grandios! Schon lange kein Buch mehr gelesen, was mich so gefesselt hat.
Profile Image for Tessa Barding.
Author 1 book6 followers
August 20, 2019
Ich wollte dieses Buch sooo gerne gut finden, weil ich Irland als Urlaubsland so mag und weil ich mich darauf gefreut hatte, einen historischen (Mittelalter-) Roman zu lesen, der mal nicht in England oder während der Rosenkriege spielt. Nach dem ersten Drittel habe ich allerdings aufgegeben, weil ich partout nicht in die Geschichte reinkam und mich die Schicksale der verschiedenen Charaktere nicht fesseln konnten. Ich konnte einfach keine Beziehung zu ihnen herstellen - sie haben mich einfach kaltgelassen. Dabei kann ich gar nicht mal sagen, woran das lag.

Da die Geschmäcker aber bekanntlich verschieden sind, möchte ich niemandem davon abraten, dieses Buch in die Hand zu nehmen und es selbst zu versuchen, denn die Autorin ist mit Herzblut und (Sach-) Verstand herangegangen und hat ein stattliches Werk vorgelegt. Dass es mir nicht gefällt, kann und will ich ihr nicht vorwerfen, denn rein handwerklich habe ich nichts zu meckern. Ich mochte schlicht die Geschichte nicht, und das ist ganz allein mein Problem.

Wer sich also für Irlands Geschichte interessiert: einfach mal ausprobieren!
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1,040 reviews45 followers
February 14, 2016
Als Irland Fan hat mich bei dem Buch sofort das Cover und der Titel angezogen. Auch der Klappentext klang interessant. Außerdem wurde das Buch mit einer Mischung aus George R. R. Martin und Diana Gabaldon beworben, dies hat mein Interesse geweckt.

Das Cover des Buches finde ich sehr ansprechend und passend. Genauso wie der Titel und das strukturierte Logo. Im Inneren des Buches findet man im vorderen Teil eine Karte, die die grüne Insel zeigt. So kann man sich beim Lesen bestens orientieren und kommt auch mit den altertümlichen Begriffen gut zurecht. Am Ende des Buches findet man einen Baum, dieser zeigt, wie die Politik damals strukturiert war. Eine sehr gelungene Darstellung. Außerdem findet man hinten auch noch ein Personenverzeichnis, welches auch sehr hilfreich war. Da es von verschiedenen Charakteren nur so wimmelt. Besonders ist hier, das die Namen auch in Lautschrift dazu geschrieben wurden, sodass der Leser weiß, wie man sie ausspricht. Eine Zeittafel befindet sich auch noch am Ende genauso wie eine sehr sympathische Anmerkung der Autorin zu den historischen Fakten.
Das Buch umfasst 960 Seiten und ist somit ein ganz schöner Wälzer. Doch durch den gewählten Erzählstil, dass nämlich die Kapitel aus verschiedenen Sichten erzählt werden. Fliegt man nur so durch die Seiten ich wollte immer weiter lesen um zu erfahren, wie es mit der jeweiligen Person weitergeht. So habe ich das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen.

In einer Welt voller Ungeheuer muss man manchmal eines spielen, man muss es nicht sein. Seite 667


Der Schreibstil von Kiera Brennan ( ein Pseudonym) empfand ich als sehr angenehm. Sie verliert sich nicht in endlosen Beschreibungen, sondern schafft es die Dinge genauso zu erklären, dass der Leser sie sich vorstellen kann aber das ist trotzdem nicht zu erdrückend wird. Sie legt sehr viel Wert auf die Charakterentwicklung bzw. Vertiefung. Da ich so etwas toll finde, hatte ich natürlich meinen Spaß beim Lesen. Ich habe mich voll und ganz in die damalige Zeit zurückversetzt gefühlt. Außerdem ist ihr etwas gelungen, was nicht viele Autoren schaffen, sie hat mich nämlich wirklich überrascht, sodass ich mit offenen Mund da sah und mich gefreut habe wie ein kleines Kind. Warum genau verrate ich euch natürlich nicht, diesen Moment möchte ich euch beim Lesen nicht nehmen ;-)

Die Charaktere sind ein Highlight in diesem Buch. Ich würde sagen es gibt 8 sehr relevante Personen. Und aus der Perspektive von 7 von ihnen wird die Geschichte erzählt. Die Charaktere sind alle sehr vielschichtig. Beim Lesen hat man das Gefühl sie immer besser kennen zu lernen, sie zu verstehen. Man hat einfach das Gefühl als wären sie wirklich. So habe ich auch schnell eine emotionale Bindung zu manchen von ihnen aufgebaut, und habe auch die ein oder andere Träne verdrückt. Keiner der Charaktere ist weiß oder schwarz sie alle bewegen sich in verschiedenen Grau Abstufungen. Was mir außerordentlich gut gefallen hat. Es ist nicht alles so wie es scheint. Erst mit der Zeit lernt man manche besser kennen und lernt sie zu verstehen. Ich hatte von Anfang an einen Lieblingscharakter, mit dem ich mitgefiebert und gelitten haben. Ascall ist für mich eindeutig der beeindruckendste Charakter in diesem Werk. Aber auch Pol ist ein extrem interessant Charakter, wenn auch für mich nicht annähernd sympathisch.

Wahre Helden sind wohl immer Narren. Seite 43

Trotz der Fülle an Charaktere und ihre Entwicklung, geht die Handlung nicht unter. Kiera zeigt dem Leser hier, wie schnell Kriege entstehen kann. Das schon ein totes Nagetier reicht um verderben über eine ganze Insel zu bringen. Hier werden Intrigen gesponnen, Leben zerstört und Kriege geführt. Ich empfand es als sehr spannend der Geschichte zu folgen. Obwohl ich so gut wie nie historische Romane lesen. Trotzdem konnte mich das Buch von der ersten Seite an fesseln Und hat mich in seinen Bann gezogen.

Fazit:
Ganz klar ein Highlight für mich. Die Charaktere sind so gut heraus gearbeitet, sind weder weiß noch schwarz sondern bewegen sich in verschiedenen Grau Abstufungen, so wie ich es nur von King und Martin kenne. Die Handlung ist gespickt mit Intrigen und Wendung, spannend und fesselnd. Möchte man dem Buch etwas vorwerfen, dann nur, dass mache Zufälle dann doch etwas zu zufällig waren, aber wer will schon Perfektion ;)
Profile Image for dubh.
361 reviews
April 17, 2016
Frühe irische Geschichte, spannend verpackt.

Ehrlicherweise muss ich vorab gestehen, dass ich mich in der irischen Geschichte nicht sonderlich gut auskenne - wenn überhaupt, dann erst ab dem Osteraufstand im Jahre 1916.
Der Roman "Die Herren der grünen Insel" spielt jedoch deutlich früher, nämlich im 12. Jahrhundert. Dennoch werden hier entscheidende Weichen für die weitere Geschichte Irlands gestellt - wenngleich auch keine erfreulichen, hegt man Sympathie für den Freiheitsgeist der Einwohner dieser Ecke der Erde.
Irland ist in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts in viele Einflussbereiche eingeteilt. Mehrere Könige, die für ihre eigenen Interessen streiten und dann droht auch noch Ungemach von normannischen Invasoren, die ausschließlich die Interessen Henrys II. vertreten... Der Zeitraum von gut zwanzig Jahren begleitet die Erlebnisse und Geschicke verschiedener Familien, die allesamt für sich kämpfen (müssen). Dabei geht es manchmal um das schlichte Überleben, meist aber um Ansehen und Macht - und dabei geht keiner der Beteiligten zimperlich mit anderen um... Dabei muss ich gestehen, dass ich mich anfangs ganz schön konzentrieren musste, die unterschiedlichen Figuren fein säuberlich auseinander zu halten - haben sie für mich doch sehr ungewöhnliche Namen, die ich mir erst einmal einprägen musste. Hilfreich ist hierbei übrigens das Lesezeichen, auf dem die wichtigsten Charaktere festgehalten sind. Trotzdem ist dieser Roman ein Stück weit 'Arbeit', denn für mich war er nicht einfach so nebenbei zu lesen. Zu wichtig sind die politischen Taktierereien und kämpferischen Szenen, so dass ich mich auf die Protagonisten fokussieren musste, um ihre Beweggründe interpretieren zu können. Hilfreich ist hierbei jedoch der Stil der Autorin, der kapitelweise die Perspektive wechselt.

Bemerkenswert fand ich an diesem Buch mehrere Punkte:allen voran die enorme Leistung der Autorin, die historischen Fakten, denen mit Sicherheit eine enorme Recherchearbeit zugrunde liegt, in einem Roman einzubetten, der ihre eigene (Weiter-)Erzählung authentisch wirken lässt. Dabei spielen - und das ist ein weiterer Punkt, der mich komplett überzeugt hat - die Charaktere eine sehr wichtige Rolle. Diese sind kantig und entsprechen weder unseren heutigen moralischen und ethischen Grundsätzen auch nur im Ansatz, noch fügen sie sich dem Wunsch so manches Lesers oder so mancher Leserin nach gefälligen, sympathischen Figuren. Das mag dem ein oder der anderen Schwierigkeiten bereiten - vor allem, wenn eine Identifikation mit den Protagonisten wichtig für das Gefallen eines Romanes ist. Wenn man sich aber auf sie einlassen kann, sie akzeptieren kann, so wie sie in ihrer Zeit waren, dann ist die Lektüre ein echter Gewinn! So ist selbst der düsterste Mensch einer, der Facetten hat, die uns manchmal überraschen mögen.
Was ich in diesem Zusammenhang auch erwähnen möchte, ist, dass ich das Nachwort der Autorin, das Fiktion von realem Hintergrund oder Vorbild unterscheidet, sehr gut finde. Mich hat das nur noch neugieriger auf die irische Geschichte gemacht - ein toller Nebeneffekt.

Für mich ist dieser historische Roman ein echter Volltreffer! Nicht nur, dass mir eine interessante Epoche näher gebracht wurde, nein, ich habe die Figuren gerne auf ihrem beschwerlichen, teils harten und grausamen Wegen begleitet und mich von so mancher Entwicklung überraschen lassen. Es war bemerkenswert, wie ich die Beurteilungen des Geschehens und der Handelnden überdacht habe, wie ich auch der dunkelsten Seele etwas abgewinnen konnte. Vielleicht muss man als allererstes begreifen, was für ein schwieriges Leben die Menschen der damaligen Zeit führen mussten - bevor man sich gänzlich auf dieses Buch einlässt.

Fazit: Für alle, die einen gut recherchierten, authentischen historischen Roman schätzen, ein echter Gewinn!
58 reviews6 followers
June 15, 2016
Eine Rezension hierzu zu schreiben ist für mich sehr schwierig, denn dem Buch zu folgen war ebenfalls schwierig. Es gab so viele Familien bzw. Herrscher und ich habe nicht ganz mitbekommen wer wie viel Macht und Einfluss hat. Auch wer sich im Laufe des Buches, das sich über viele Jahre erstreckt, mit wem und gegen wen verbündet und welche Rolle kleine Menschen wie Caitlín und Pol in dem großen Ganzen hatten, war mir nicht klar. Es gab so viele Verschwörungen und Ränkespiele und so viele verschiedene Sichtweisen von Leuten, die sich unendlich weit voneinander entfernt befanden, dass ich ehrlich gesagt mit der Geschichte überfordert war.

Vor allem, da es eine gekürzte Fassung war. Ich gehe einfach mal davon aus, dass bei solchen politischen Verzwicktereien besser ist, jedes Detail mitzubekommen.
Na gut, nicht, dass mir das irgendwie geholfen hätte... mir haben viel mehr die Geschichten der "kleinen" Leute gefallen bzw. die der Adligen die fliehen mussten und wie kleine Leute leben mussten. Mir haben die Liebesdramen und Familiendramen und Überlebensdramen um einiges mehr gefallen als der politische Rest.

Die Charaktere jedoch waren großteils sehr gut und sehr authentisch. Es gab einige strohdumme und machthungrige aber ungeschickte kleine Mädchen, eine Menge Fehleinschätzungen was Risiken und Machterhaltung angeht und eine Menge Sex. Der jedoch nicht gerade erotisch war – im Gegenteil. Frauen wurden als Vieh angesehen und hauptsächlich benutzt. Eine Frau musste mit ihrem Mann liegen, wenn sie verheiratet waren. Und wenn dem Mädchen beim Sex etwas nicht passt spielt es fast keine Rolle, Liebe hin oder her. Das Buch hat die grausame Realität der damaligen Zeit widergespiegelt, und das hat mich froh werden lassen, heute zu leben und nicht damals.

Aber kommen wir zum zweiten wichtigsten Punkt: Dem Vorleser. Unabhängig von der Geschichte, bei der ich ja selbst schuld bin wenn meine Gedanken abschweifen, oder die Autorin schuld ist wenn sie es zu kompliziert geschrieben hat, hat der Vorleser bei einem Hörbuch natürlich die wichtigste Aufgabe. Und die hat er ziemlich gut erfüllt. Reinhard Kuhnert hat eine sehr angenehme Stimme mit vor allem sehr viel Variabilität. Mir hat sehr gefallen, wie er die höhnische Stimme einer "alten Vettel" nachgeahmt hat oder die eines naiven Mädchens oder die eines raubeinigen Soldaten. Ihm zuzuhören war sehr angenehm, auch wenn aufgrund der oft langweiligen (wenn es rein politisch war) Story meine Gedanken oft abgeschweift sind.

Was den historischen Aspekt angeht... mit der Geschichte Irlands habe ich mich zuvor nie beschäftigt. Deswegen kann ich ehrlich gesagt wenig einschätzen, wie wichtig die Handlung dieses Buches überhaupt für die ganze Geschichte Irlands war. Von König Henry habe ich natürlich gehört, aber nur im Zusammenhang mit England. Irland spielte dabei nie eine Rolle, auch wenn natürlich bekannt ist dass Irland und Großbritannien ab und zu Beef hatten.

Fazit:
Ein Buch mit Stärken und Schwächen. Die Charaktere waren toll und die nicht-politischen Erzählungen haben mir sehr gut gefallen. Auch der Vorleser war klasse. Allerdings fand ich die politischen Teile und wer sich mit wem gegen wen und warum verbündet und was das für eine größere Auswirkung hat, sehr schwer mitzuverfolgen. Vielleicht ginge das in Printversion besser, damit man alles nochmal nachlesen kann. Vielleicht ist es aber auch nur was für geschichts- und politik-Interessierte.

http://funneswelt.blogspot.de/2016/06...
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246 reviews
April 7, 2016
Tolle Beschreibung im Buch :)
 


 
Vier Familien, sechs Jahre Krieg und eine einzige Krone
Irland 1166: Die Grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reißen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut?


  Danke an den Blanvalet Verlag für das kostenlose Rezensionbuch:)

Als ich das Buch bekommen habe, war ich verwundert warum dort ein Lesezeichen mit Namen und Stichpunkten zur Person war, ganz lieben dank das man an so was gedacht hat, ich wäre sonst bei den Namen durcheinander gekommen. So konnte ich immer nochmal schauen wer wer war :)
Das Buch ist toll, ich war fasziniert von der Beschreibung Irland in diesem Buch, auch die Personen waren toll beschrieben.
Es geht im Buch darum das einige Familien im Krieg untereinander leben, jeder will etwas herrschen.
Das Buch wird aus verschiedenen Blickwinkeln beschrieben und zwar von den wichtigsten Personen die im Buch mit spielen.
Die Autorin hat sich echt Mühe gegeben und viele Sachen bis zur Kleinigkeit beschrieben und das war mir manchmal einfach zu viel, es war dann fast schon zu langatmig.
Dennoch war es interessant das Buch zu lesen ohne Zweifel und bin froh mich an die Seiten dran getraut zu haben :)
Wer Irland mag wird sehr begeistert sein.
 
Pluspunkte:
 
 
- Die Personen wurden toll beschrieben , genau wie die Orte.
- Die Autorin hat sich mühe geben und viele Informationen zusammen gebracht.
- Die Idee mit dem Lesezeichen ist für mich einfach nur genial
 
Minuspunkt:
 
 
- Manche Sachen hätte man nicht so Ausführlich 'totschreiben' brauchen.
 
Cover:
 
 
Das Cover finde ich toll gestaltet, man kann sich gar nicht satt sehen :)

 
 Kiera Brennan ist das Pseudonym einer erfolgreichen Bestsellerautorin, deren Romane bei zahlreichen deutschen Verlagen erschienen sind. Ihr Historienepos Die Herren der Grünen Insel spielt im Irland des Hochmittelalters – eine Epoche, die Brennan seit jeher fesselt. Während langer Irlandaufenthalte hat sie an Originalschauplätzen recherchiert und sich von der wildromantischen Landschaft der Insel inspirieren lassen.

Cover : 2 / 2
Klappentext: 3 / 3
Personen: 3 / 3
Schreibstil: 2 / 3
Spannung: 2 / 3
 
Gefühle: 2 / 3
Handlung: 2 / 3
 

 
 
 
Profile Image for Angelika.
333 reviews7 followers
April 22, 2016
Früher habe ich Historische Romane verschlungen. Diese Mischung aus geschichtlichen Fakten, verschwörerischen Zusammenkünften und leidenschaftlichen Lieben fand ich immer recht lesenswert. Nun ist mir der aktuelle Roman von Kiera Brennan "Die Herren der Grünen Insel" durch das wunderschöne Coverbild ins Auge gestochen. Auch der Verlagstext hat mir zugesagt. Dass es den doch recht dicken Schmöker auch als Hörbuch gibt, hat mich dann endgültig für die Erzählung gewonnen.

Das Buch hat wirklich alles zu, was man von einem Roman dieses Genres erwartet: Intrigen, Krieg, Liebe, Leidenschaft, Armut, Verzweiflung. Allerdings ist die Schilderung nichts für zarte Gemüter. Die Kriegsszenen sind sehr grausam und detailliert dargestellt. Nicht nur die Schlachten, sondern auch der mit der Eroberung einhergehende Umgang mit der Bevölkerung. Hinrichtungen und Schändungen sind ab einem bestimmten Zeitpunkt in der Geschichte gang und gäbe. Da sich der Roman um recht viele unterschiedliche Handlungen dreht, sind die historischen Fakten nur recht dünn gesät. Einige der genannten Charaktere, waren reale Persönlichkeiten, die meisten sind aber der Phantasie der Autorin entsprungen. Was an sich ja nicht schlecht ist. Allerding waren es für mich persönlich schon zu viele Personen. Ich musste mich schon sehr auf den Sprecher konzentrieren um den gedanklichen Überblick zu wahren. Die vielen Gälischen Namen taten da noch ihr Zusätzliches, dass ich nicht immer ein klares Bild bestimmter Charaktere hatte.

Der Sprecher Reinhard Kuhnert hat seine Sache aber gut gemacht. Fast zugut, besonders bei den doch recht grausamen Szenen. Er verpasste den vielen unterschiedlichen Charakteren möglichst individuelle Stimmlagen. Sowohl die männlichen als die weiblichen Tonlagen fand ich gut umgesetzt. Ich mag es, wenn ein Sprecher die Charaktere und deren Eigenarten durch sich unterscheidende Tonnuancen in Szene setzt.

Kiera Brennan ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschsprachigen Autorin. Neben historischen Romanen, schreibt sie auch Kinder- und Jugendbücher, sowie Fantasy-, Thriller- und Gesellschaftsromane unter ihrem richtigen Namen und weiteren Pseudonymen. Zusammen mit ihrer Familie wohnt sie in Frankfurt am Main. Zur Zeit ist sie auch als Gastdozentin an der Universität Salzburg tätig und unterrichtet dort Kreatives Schreiben.

Mein Eindruck:

Ich fand den Roman als Hörbuch ganz gut umgesetzt. Allerding war es nicht einfach der Handlung immer zu folgen. Es sind einfach zu viele unterschiedliche Charaktere in den sich abwechselnden Handlungssträngen präsent. Gefühlsmäßig ist diese Geschichte der 1. Teil eines mehrteiligen Epos. Das Ende fand ich jedenfalls für einen abgeschlossenen Roman zu offen. Vielleicht liegt es aber auch an dem gekürzten Hörbuch. Wer weiß? Für alle die solche historischen Schmöker mögen ist der Roman auf jeden Fall zu empfehlen!
Profile Image for Kerstin.
829 reviews
October 11, 2016
Ich hatte zu Beginn einige Probleme mit dem Buch - nicht aufgrund der vielen Hauptfiguren mit eher ungewöhnlichen Namen (ich konnte sie recht schnell ganz gut zuordnen) oder den unterschiedlichen Schauplätzen und Handlungssträngen, sondern weil die Geschichte mich nicht wirklich packen konnte. Mir kam alles sehr zäh und unnötig detailliert geschildert vor und außerdem war mir nur eine der Figuren wirklich sympathisch, was es schwer gemacht hat, mit den anderen mitzufühlen oder mich auch nur um ihr Schicksal zu kümmern. Ich habe, was für mich ungewöhnlich ist, ziemlich lange Lesepausen eingelegt, weil ich auch nicht wirklich Lust hatte, weiterzulesen. Nach ungefähr dem ersten Drittel aber hat das Buch mir doch gefallen, vielleicht, weil ich das Gefühl hatte, dass die Geschichte ab da mehr Fahrt aufnahm. Es gab zwar immer noch Kapitel, die mich weniger interessiert haben (gerade die von Aiofe und Pól, aber auch Caitlin fand ich nach einem gewissen Punkt eher uninteressant), aber im Großen und Ganzen waren die letzten beiden Drittel des Buches gut.

Die Autorin hat sehr gut recherchiert und das merkt man; die ganze Darstellung wirkt bis ins kleinste Detail authentisch und man erfährt sehr viel über das Leben zur damaligen Zeit und den Umständen. Im Nachwort schreibt sie, dass sie beleuchten wollte, wie große (politische) Ereignisse das Leben des 'kleinen Mannes' beeinflussen und das ist ihr auf jeden Fall gelungen - man bekommt viele Einblicke in das Leben verschiedenster Menschen und sieht, wie sie unter dem Krieg und den daraus resultierenden Umständen leiden. Das war sehr interessant und war letztlich auch, was das Buch nach dem schweren Einstieg für mich 'gerettet' hat.
Gut gefallen hat mir auch, dass eigentlich jeder Charakter irgendeine große, gravierende Schwäche hatte und dass sie auch egoistisch oder anderweitig schlecht handeln. Dadurch waren mir nur wenige von ihnen wirklich sympathisch, aber es ist realistisch und macht die Figuren greifbarer. Außerdem zeigt es wieder gut, was schwierige Umstände aus Menschen machen können.

Am Ende bleibt das Schicksal einiger Figuren ja doch recht offen, weshalb ich mir den geplanten zweiten Band vermutlich auch besorgen werde. Dieses Buch bekommt von mir 3,5/5 Sternen. Das erste Drittel war anstrengend zu lesen, aber das Durchhalten hat sich gelohnt, da der Rest mir gefallen hat und "Die Herren der Grünen Insel" einen interessanten Einblick in die irische Geschichte gibt.
Profile Image for Eva Hechenberger.
1,337 reviews18 followers
February 11, 2016
Hier stelle ich kurz die Personen vor, aus deren Sicht man die jeweiligen Kapitel lesen darf:

> Ascall: von Toora, verbündeter von König Tigernan, Bruder ist Aillin, gefürchteter Kriegsherr

> Riacan: Bruder von Caitlin, Großgrundbesitzer

> Caitlin: Schwester von Riacan,

> Pol: Waffenhändler, Vater von Roisin, meint er kann Geld mit Waffenhandel machen,

> Aoife: Tochter von Diarmit, Hofdame in Aquitanien bei Königin Eleonore, intrigant, will Königin sein

> Roisin: Tochter von Pol, junges Mädchen, wird im Kloster "abgegeben"

> Faolan: Bruder von Riacan und Caitlin, ein Barde

Die Geschichte ist so voller Handlungen, Personen und Ortswechsel, daher will ich eigentlich nicht zuviel sagen, nicht damit gespoilert wird.

Die Geschichte um Irland erzählt und zwar um die Zeit von 1170. Irland hat viele kleine Reiche und es gibt einige Krieger/ Könige, die es vereinen sollen. Man liest hier Kapitel, die immer von jemand anderes erzählt werden und so lernen wir sehr viele Menschen, Gegenden und deren Leben kennen. Es wird erzählt wie Diarmit flieht, aber in Aquitanien nach Verbündeten sucht, was ihm auch zum Teil gelingt. Es geht drunter und drüber, Schlachten werden gewonnen und verloren, also ist immer war los

Ich finde der Autorin ist sehr gut gelungen den Spannungsbogen über die ganze Geschichte zu halten. Ich persönlich, wollte immer wissen, wie geht es weiter, wer wird ermordet...
Die Orte und die damalige Lebensweise sind gut beschrieben, man kann sich gut einfühlen. Auch die Lebensweise, glaube ich, war damals nicht sehr einfach, da man ja nichts hatte und alles selber machen musste. War sicher schwierig. Ich denke die Autorin hat hierzu gut Recherche betrieben.
Ob jetzt alles wirklich passiert ist oder ob ein Teil auch fiktiv ist, muss ich noch nachlesen, aber es war definitiv gut gemacht.
Meine Lieblingserzählweise war Caitlin und Ascall, ich finde, deren Kapitel sind am interessantesten und haben mir am besten gefallen. Nicht so interessant, fand ich Aoife und ihre intriganten Taten gegenüber ihrer Familie.
Klar sind manche Kapitel etwas langweiliger gewesen und manche Personen und deren Handlungsstränge hätte man vielleicht nicht gebraucht. Mir persönlich hat die Geschichte, aber sehr gut gefallen.
Das Cover mit dem dunklen Cover und dem Wolf finde ich gut gelungen und es macht neugierig.
Profile Image for Nadjab.
2,222 reviews
October 29, 2016
Erste Sätze
Ascall war sechs Jahre alt, als er zum ersten Mal tötete. Nichts in dieser Nacht hatte ihn darauf vorbereitet.


Klappentext
Vier Familien, sechs Jahre Krieg und eine einzige Krone
Irland 1166: Die Grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reißen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut?


Meine Meinung
Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht diverser Personen, aus diversen Clans und Familien, die wir mehrere Jahre begleiten.
Jede der Personen durchlebt eine enorme Entwicklung, wird von anderen Personen beeinflusst und findet auf seine oder ihre Art und Weise zu der eigenen inneren Stärke. Sie geraten an ihre Grenzen und wachsen über sich hinaus. Jeder war mir mit seiner eigenen Geschichte präsent und sympathisch, da sie doch gleichzeitig recht unterschiedliche, aber auch ähnliche Charaktere sind, die ihre Ziele erreichen wollen. Es sind echte Charaktere. Ich konnte mich wirklich gut in alle hineinversetzen und fand ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehbar.

Die Geschichte an sich ist spannend, dramatisch, emotional und actionreich. Sie wird von den Charakteren, aber auch von den historischen Ereignissen getragen, die gut recherchiert sind und sich gut in das Buch einfügen. Vor allem die historischen Bräuche, Personen, aber auch die Sprache haben zur Atmosphäre und den Ereignissen beigetragen. Es gibt einige überraschende Wendungen und Entwicklungen, die einen enormen Einfluss auf die Geschichte nehmen und dementsprechend auch auf die Charaktere. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.


Bewertung
Ein wirklich gut recherchierter Auftakt einer Reihe, der von seiner Atmosphäre und seinen Charakteren lebt und mich komplett überzeugen konnte, daher gibt es von mir

5 von 5 Würmchen
Profile Image for http://sunshineladytest.de dürre.
52 reviews8 followers
January 11, 2017
Erstmal ist glaube ich zu sagen,

wer ein kleines Taschenbuch erwartet,sollte sich nicht täuschen.

Es ist ein RIESEN WÄLZER.

Liegt aber auch an der komplexen Story.

Ein Roman der mit sehr sehr viel königlichen Schlachten und mehr zu tun hat.

Ein Auftakt einer Reihe wie Games of Thrones.

Der Vergleich ist wirklich wahr.

Es fliesst im Verlaufe des Buches sehr viel blut.

Es gibt sehr viel königliche Familien und viele Leute dort kennenzulernen,weshalb ich mich über einen Band 2 freuen würde.

Ich mag es sehr wenn man Charaktere kennenlernen kann von Band zu Band mehr.

In diesem Teil wird auch schon sehr deutlich wie stark sich Charaktere entwickeln können,stärker werden können wenn sie es werden müssen.

Jeder Charakter muss lernen sich selbst zu entwickeln,weil er es sonst nicht schaffen würde zu überleben und das macht ja nunmal das Mittelalter aus.

Heulend in die Ecke stellen war da nicht.

Genau das wird in diesem Buch deutlich und das dort natürlich auch einige Male was getan wird,was nötig ist zum überleben,aber natürlich den Menschen verändert.

Finde ich sehr gut und sehr detaiert immer beschrieben.

Man fühlt mit und kann die Entwicklung förmlich spüren.

Historische Brauchtume und Geschichte wurde gut mit eingebracht und somit kann man die Zeit auch besser fühlen und sich viel besser vorstellen.

Auch die Sprache ist sehr an damals angepasst,das man die alte Zeit richtig spüren kann.

Auch finde ich gut,das in diesem Buch nicht nur die Männer beschrieben werden die kämpfen,sondern auch starke Frauen ihre Rollen schön zeigen können.

Das machte mir besonders viel Spass und hebte sich von vielen anderen Roman ab.

Profile Image for Zombieleins-Bücherschmaus.
593 reviews3 followers
April 7, 2016
Danke an den Blanvalet Verlag für das kostenlose Rezensionbuch:)
Als ich das Buch bekommen habe, war ich verwundert warum dort ein Lesezeichen mit Namen und Stichpunkten zur Person war, ganz lieben dank das man an so was gedacht hat, ich wäre sonst bei den Namen durcheinander gekommen. So konnte ich immer nochmal schauen wer wer war :)
Das Buch ist toll, ich war fasziniert von der Beschreibung Irland in diesem Buch, auch die Personen waren toll beschrieben.
Es geht im Buch darum das einige Familien im Krieg untereinander leben, jeder will etwas herrschen.
Das Buch wird aus verschiedenen Blickwinkeln beschrieben und zwar von den wichtigsten Personen die im Buch mit spielen.
Die Autorin hat sich echt Mühe gegeben und viele Sachen bis zur Kleinigkeit beschrieben und das war mir manchmal einfach zu viel, es war dann fast schon zu langatmig.
Dennoch war es interessant das Buch zu lesen ohne Zweifel und bin froh mich an die Seiten dran getraut zu haben :)
Wer Irland mag wird sehr begeistert sein.

Pluspunkte:


- Die Personen wurden toll beschrieben , genau wie die Orte.
- Die Autorin hat sich mühe geben und viele Informationen zusammen gebracht.
- Die Idee mit dem Lesezeichen ist für mich einfach nur genial

Minuspunkt:


- Manche Sachen hätte man nicht so Ausführlich 'totschreiben' brauchen.

Cover:


Das Cover finde ich toll gestaltet, man kann sich gar nicht satt sehen :)
Profile Image for Tobias Tumnus.
10 reviews
October 28, 2024
Wohl der beste Historienroman den ich je lesen durfte. Man sollte sich vorher zwar unbedingt umfassend mit der Aussprache der gälischen Namen befassen, danach wird das Leseerlebnis jedoch flüssig, spannend und auf so vielen Ebenen bereichernd. Die Figuren sind ebenso vielschichtig wie die Story, von herzerwärmenden Sequenzen bis zu blutiger Trauer ist alles gegeben. Manche Charaktere sind tatsächlich so gut ausgetüftelt, dass man sowohl mit ihnen mitfühlt, als auch furchtbare Angst vor ihnen hat. Insgesamt eine absolute Empfehlung, die sich vor den großen Klassikern der Historienerzählung nicht verstecken muss.
Profile Image for Anduria.
12 reviews4 followers
March 22, 2016
[...] Ein Epos, der einen mit auf eine Reise durch das mittelalterliche Irland nimmt. Das Buch überzeugt durch vielfältige Figuren und eine interessante Handlung. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Teil. [...]

Linkt zur vollständigen Rezension: https://anduriarecca.wordpress.com/20...
Profile Image for Nebeltanz.
45 reviews
September 9, 2016
endlich durch. Hatte eine enorme Leseflaute, lag aber nicht am Buch. Das Buch ist gut. Nicht überragend. Aber für zwischendurch ok ;)
Displaying 1 - 29 of 29 reviews

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