Igor Strawinsky ist eine der wenigen zentralen Gestalten in der Musik des 20. Jahrhunderts. Keinem anderen Komponisten unserer Zeit war ein so langes Leben beschieden und eine solch stupende, kontinuierliche und bis ins Greisenalter ungebrochene Schöpferkraft. Schon früh hat Strawinsky die Musik seiner Zeit zu revolutionieren vermocht, als Dreißigjähriger mit dem Sacré du printemps, der bis heute - ein Menschenalter nach seiner ersten Aufführung - ein Werk von herausfordernder Komplexität und Dynamik geblieben ist; Strawinsky erregte immer wieder schroffes Pro und Contra, wandte sich Neuem zu, wenn man seinen "Stil" verstanden zu haben meine; noch die "Bekehrung" des Siebzigjährigen zur Zwölftontechnik, von der man glaubte, sie sei seinem Musikbegriff konträr, war ein Ereignis, das die musikalische Welt bewegte.
Igor Strawinsky war ein Komponist und Dirigent russischer Abstammung. Er war der Sohn des berühmtesten Opernsäger Russlands. Er studierte Jura, fing aber schon bald das Komponieren an. Nach den ersten Erfolgen und Misserfolgen emigrierte er erst in die Schweiz, dann Frankreich und auf der Flucht vor dem Krieg schließlich in die USA wo er auch starb.
Das Buch besteht zu 2/3 aus Musiktheorie. Für mich schon allein deshalb unfassbar Langweilig. Dazu kam das dem Buch jede Struktur fehlte, Dinge wurden vorweggenommen oder es wurde mittendrin auf vergangenes verwiesen. Ganz furchtbar zu lesen.