Lächeln tut Natacha nie
Das ist ein mutiges Ding, was da Autor und Zeichner in einer Pseudohistorie des Diebstahls des bekanntesten Da-Vinci-Gemäldes abziehen - ohne weitere Informationen spielt hier eine der Geschichten praktisch vollständig in der Vergangenheit, wohl irgendwann in den 30er Jahren, wenn man Frisuren und Bekleidung so anschaut. Da ist der Leser erstmal verwirrt. Respekt vor dieser Konsequenz, auch wenn das im letzten Abschnitt der Geschichte aufgeklärt wird.
Die zweite Geschichte ist eine Homage/Satire auf die frankobelgische Zeichnerschaft. Viele Kollegen Walthérys versammeln sich in einem Flugzeug, um auf einen Zeichnerkongress zu fliegen, und werden zwischendurch für einen Ferienjob gekidnapt - letztlich nutzt das Walthéry, um sie alle karikaturistisch-liebevoll in die Pfanne zu hauen.