"Es war schon schlimm genug, wenn man einen Philosophen als Sohn hatte, aber eine kriminelle Tochter?"
Jóhannas Tochter, Léontine, eine korrupte Bankerin ist soeben verhaftet worden und sitzt im Frauengefängnis von Kopavogur. Christas Enkel Jón, der inzwischen in einem Orchester in Deutschland tätig ist, kehre zurück nach Reykjavík und findet nicht nur ein vollkommen verändertes Land vor. Er entdeckt im Haus seiner Großmutter auch etwas, das ihn stutzig macht.
Eine schöne Geschichte die auf wahren Begebenheiten beruht. Nach dem Krieg suchte Island nach deutschen Frauen, die dort auf dem Land arbeiten konnten, was mir bisher unbekannt war. Damals gingen viele Frauen nach Island und blieben dort. Die Handlung springt zwischen der Ankunftszeit und der Zeit der Bankenkrise hin und her, unter der Island sehr gelitten hat. Die Handlung beschreibt das Leben von drei dieser Frauen. Das Buch war sehr angenehm und flüssig zu lesen und die Handlung für einen Roman „spannend“.