Vier junge Marus machen sich auf eine Erkundungsmission in die für sie fremde Menschenwelt. Ganz klar, dass es da schnell zu Missverständnissen kommt, zu allem Überfluss haben die rauflustigen Jünglinge ihre Mentoren verloren. Ärger scheint programmiert, doch durch allerlei Zufälle gelingt es den Marus doch, sich in der fernen Stadt Al'Anfa durchzuschlagen. Welch ein Glück, dass sie mit einem Tarnzauber geschützt sind und sich innerhalb der Menschenwelt ungehindert bewegen können. Nur ihr Verhalten sorgt allerorten für Stirnrunzeln...
Von den DSA-Autoren mochte ich Karl-Heinz Witzko immer am meisten: Der, der schreiben kann. Und so ist es auch bei diesem Roman. Unterhaltsam und gut geschrieben nimmt das Buch den Leser auf eine Reise vierer Marus durch Südaventurien mit. Die Marus sind nicht nur anders, weil sie einer anderen Spezies angehören. Sie stammen auch noch aus einem Tal, das auf magische Weise vom Rest der Welt getrennt existiert. Witzko gelingt es die Vorgänge aus der Perspektive eines der Marus zu schildern. Das führt zu einer doppelten Verwirrung. Der geschilderten Verwirrung der Marus über ihre seltsame Umwelt - die Menschen mit ihren, einem Maru unverständlichen Vorlieben und Regeln. Und der Verwirrung des Lesers, über die Sichtweisen und Vorlieben der Marus. Köstlich, kurzweilig und sehr unterhaltsam. Eindeutige Empfehlung unter den DSA-Romanen.
Der beste Aventurien-Witzko. Wer den Humor der Vorgänger mag, wird diesen lieben.
Edit: Als ich von Witzkos Tod hörte, habe ich entschieden, seine Aventurien-Werke erneut zu lesen. Ich bin immer noch restlos begeistert vom Mittel der zur Perfektion getriebenen indirekten Rede. Ich wünschte, es hätte einen Nachfolger-Roman gegeben. RIP Karli.
Zuallererst das Buch handelt von Marus und nicht von Achaz. Das Buch ist gut geschrieben und beschreibt die Marus wirklich gut. Die Geschichte ist jetzt nicht super spannend, aber kurzweilig und unterhaltsam.