The book does not follow a stringent line. Rather, the author tells a variety of stories from his meetings with the very rich, which are therefore somewhat incoherent and often repetitive (yes, another very business-minded businessman, another very class-conscious society lady, another hyperactive millionaire). Could therefore have been half as long and just as entertaining - and maybe have left a stronger impression in that case.
Ein Sachbuch in Episoden. Jede Episode behandelt einen weiteren Superreichen. Dieser wird kurz portraitiert und anschließend kommt es zum Zusammentreffen zwischen dem Autor und dem jeweiligen Geldsack. Gastmann hat verständlicherweise für sein Buch keinen Zugang zu den wirklich großen Stars erhalten. Seine Gesprächspartner sind uninteressantere Unternehmer und Jetset-Sternchen. Amüsant ist die Lektüre daher fast ausschließlich aufgrund Gastmanns leicht satirischem bis zynischem Reportagenstils. Obwohl er sich erkennbar von der Geld-Kaste distanziert und zum Teil deutlich seine Meinung zur Haltung seiner Anschauungsobjekte ausstellt, vesucht er doch auch jedem eine Chance zu geben und manches protzige Verhalten auf biografisch-psychologischer Ebene zu verteidigen. Obwohl mich die portraitierten Personen kaum interessierten, hat mir das Buch so tatsächlich gut gefallen. Das muss man erst einmal schaffen...