Jump to ratings and reviews
Rate this book

Die Hand, die man nicht beißt

Rate this book
Mirsad, ein alter Freund aus Sarajevo, ist angeblich krank, und so eilt ihm die Erzählerin aus Paris mit großem Getöse zu Hilfe. Doch schnell wird ihr klar, es ist keine schwere Krankheit, die Mirsad erfasst hat, es ist der Weltschmerz, den sie so gut kennt. Sarajevo oder Tirana, Serbien, Bosnien, Albanien, "alles Balkan", stellt die Erzählerin lapidar fest. Und der Besuch bei Mirsad gerät mehr und mehr zu einer Reise in die Vergangenheit, zu einem Pendeln zwischen Geschichte im Kommunismus und Gegenwart im Kapitalismus. Nach "Das ewige Leben der Albaner" führt Vorpsi uns nun witzig und geistreich in eine Welt, in der man "Die Hand, die man nicht beißt" am besten küsst. (Klappentext)

112 pages, Hardcover

First published January 1, 2007

Loading...
Loading...

About the author

Ornela Vorpsi

14 books38 followers
Ornela Vorpsi, born in Tirana in 1968, left her home country at the age of 22, lived in Milan for six years and finally moved to Paris in 1997. The prose author, fine artist, photographer and video artist studied at the colleges of art in Tirana, Milan and Paris. She has participated in exhibitions of contemporary art, most recently "The Balkans crossroad the future" (2004, Bologna), "Blood & Honey" (2003, Vienna) and "Politique d'intérieur" (2002, Paris). In 2001, she published "Nothing obvious", a volume of her photographic works (Scalo Verlag, Zurich). This was followed by two books, written in Italian but first published in France "Le pays où l'on ne meurt jamais" (The country where one never dies, Actes Sud, 2004, translated into more than ten languages) and "Buvez du cacao Van Houten" (Drink Van-Houten Cocoa, Actes Sud, 2005).

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
15 (11%)
4 stars
58 (43%)
3 stars
49 (36%)
2 stars
11 (8%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 - 26 of 26 reviews
Profile Image for Gavin Armour.
645 reviews131 followers
September 18, 2020
Albanien…was weiß man schon über Albanien? Ein bettelarmes Land, lange ein kommunistisches Supplement hinter dem Eisernen Vorhang, aus dem wahlweise sogenannte Albaner-Clans kommen, die den Drogenmarkt in den europäischen Metropolen beherrschen, oder aber Nomadenvölker, denen nicht zu trauen ist…mit anderen Worten: Man weiß im Grunde nichts über Albanien. Stattdessen hegt man Ressentiments, setzt stattdessen auf Vorurteile und Klischees, die gern in Vorabendkrimis bedient werden.

Da kommt ein Roman wie Ornela Vorspsis DIE HAND, DIE MAN NICHT BEISST (Original Italienisch LA MANO CHE NON MORDI; erschienen 2007; Dt. 2010) gerade recht. Die Künstlerin, die wahlweise in Paris und Mailand lebt, schreibt auf Italienisch, lehnt eine Veröffentlichung ihrer Romane in ihrem Heimatland ab, und hatte bereits in ihrem Debut DAS EWIGE LEBEN DER ALBANER (IL PAESE DOVE NON SI MUORE MAI; 2004/2007) von einer Kindheit im kommunistischen Albanien in den 70er und 80er Jahren berichtet. Nun, in ihrem zweiten Roman, erzählt die 1991 nach Mailand ausgewanderte Autorin mit einem manchmal grimmigen, nie aber zynischen Humor von einer Rückkehr auf den Balkan und davon, wie diejenige, die das Land hinter sich gelassen hat, auf dieses reflektiert. Dabei kehrt sie nicht nach Albanien selbst zurück, sondern trifft in Sarajevo auf eine Reihe alter Bekannter, andere Exil-Albaner, die alle unterschiedliche Sichtweise und Perspektiven auf ihr Heimatland einnehmen.

Die Erzählerin reist nach Sarajevo, da ihr dort ansässiger Freund Mirsad das Haus nicht mehr verlässt, offenbar unter einer Depression leidet und seine Freunde sich um ihn sorgen. Der Anlaß der Reise spielt auf den gut 110 Seiten des Buchs allerdings kaum eine Rolle. Mirsad entzieht sich auch der Erzählerin, nachdem er sie einmal kurz getroffen hat, fühlt er sich gleich besser und entschwindet – die Freunde können nur erahnen, wohin. Ist er in den Urlaub gefahren? Oder hat er selber eine weitere Reise angetreten? Möglicherweise in den ebenso verklärten wie verhassten Westen? Nach Italien? Wer weiß. Wirklich kümmert es niemanden sonderlich und die Erzählerin will dann auch schnell wieder zurück nach Paris, wo sie mittlerweile lebt.

So sollte man also keine Geschichte, gar eine Erzählung von Freundschaft und Zueinanderstehen erwarten, sondern eine dezidiert subjektive Reisebeschreibung, die zunehmend von Flashbacks, Reflektionen auf die eigene Kindheit und manchmal schon sehr sarkastischen Betrachtungen der eigenen Vergangenheit überschattet wird. Erinnerungsfragmente an eine manchmal bitter realistisch beschriebene, manchmal verklärte (und noch zu verklärende) Kindheit und Jugend im heimatlichen Tirana wechseln sich mit Reflektionen auf den Kulturschock ab, der die junge Frau, die diese heimatliche Welt einst hinter sich ließ, im Westen ereilt hat. Ein Westen, der der titelgebenden „Hand, die man nicht beißt“ entspricht, weil sie/er einen füttert und führt. In eine bessere Zukunft, zu mehr Wohlstand, in eine neue Art der Abhängigkeit führt. Ein bitter-ironischer Blick auf einen Sehnsuchtsort, der nie erfüllen kann, was er verspricht und dessen Stärken zugleich als bedrohlich wahrgenommen werden, weil sie neben vielem Rechten auch Pflichten, Verpflichtungen bedeuten, Anstrengungen.

Hinzu kommt die Auseinandersetzung mit alten und neuen Bekannten, dem Neid, der Bewunderung und der Verachtung, die der einst Entflohenen entgegenschlagen. Neid auf das Leben in eben jenem verklärten (und weiter zu verklärenden) Westen, den man ja meist nur aus der Werbung und Erzählungen kennt, wechselnd mit der Bewunderung dafür, es dort „geschafft“ zu haben (wobei die Ich-Erzählerin und die Autorin weitestgehend deckungsgleich sind, Künstler sind, die eine auch für den Westen eher ungewöhnliche Karriere gemacht haben) und Verachtung für die vermeintliche Dekadenz, die Konsumgeilheit, die den Westen angeblich bestimmen, ihn oberflächlich machen und zugleich den Zugang zur Seele, der eigenen eigentlichen Identität verstellen – eine Art der Selbstverteidigung, eine Art Notwehr gegen den reellen Blick auf das eigene Elend.

Vorpsi nutzt das vielleicht einzige stilistische Mittel, mit dem man einem inneren und äußeren Konflikt beikommen kann, der sich als Dilemma, als nicht lösbar entpuppt, ohne in Zorn, vielleicht sogar Hass zu verfallen – die Ironie. Schon die Beschreibungen ihrer Flugangst, die den Aufbruch nach Sarajevo überschattet, nutzt sie, um dem Unterfangen dieses Romans, seinem Thema und den Untiefen dieses Themas die Spitzen zu nehmen. Sie stellt sich damit selbst radikal in den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen und verdeutlicht dabei immer, daß alles, was da beschrieben wird, immer der subjektiven Sicht entspricht; markiert aber auch eine Bruchstelle derer, die eine radikal andere Heimat hinter sich gelassen haben. Denn wie kann man verbindlich von dieser Heimat, von dem Widerspruch von Liebe und Verlust, von der eigenen Identität und dem Wunsch, genau dieser zu entkommen, von der Flucht vor ihr (der Heimat, der Identität) und hin zu neuen Möglichkeiten, wenn man es denn so nennen will, von diesem Aufbruch, wie soll man von all dem erzählen? Wahrscheinlich kann man es nicht. Zu unterschiedlich die Geschichten, zu individuell die Erlebnisse und Wahrnehmungen einer völlig fremden Welt und ihrer vermeintlichen Verlockungen.

Vorpsi markiert damit aber auch eine Grunderfahrung aller Ausgewanderten, Emigranten und Exilanten: So kollektiv diese Geschichten auch auf Außenstehende wirken mögen – für den einzelnen selbst sind sie immer einzigartig. So ist dies auch eine Mahnung an jene, die schon immer in der völlig fremden, entfremdeten Welt des Westens, an den Sehnsuchtsorten der radikal anderen gelebt haben. Man sollte den eigenen, eben auch radikal subjektiven Blick auf das Fremde, auf Fliehende, auf Exilanten, Emigranten, Ausgewanderte differenzieren, ihren Geschichten lauschen und die Unterschiede begreifen, von denen sie erzählen. Die Unterschiede zwischen ihrer Heimat und unserer Heimat ebenso, wie die Unterschiede zwischen all diesen Menschen.

Und Albanien? Nein, wirklich mehr weiß man nicht über Albanien, wenn man Vorpsis Buch gelesen hat. Vielmehr hat man eben diesen subjektiven Blick auf ein Land, das sich als Mittelpunkt der Welt begreift (wie die Autorin dem Balkan generell attestiert, sich als Mittelpunkt der Welt und der Geschichte zu begreifen) und aus dieser Perspektive heraus – einer Perspektive, die letztlich natürlich der des durchschnittlichen Westlers und seinem Eurozentrismus, der immer ein West-Zentrismus ist, entspricht – das Schicksal, das Leben, das Leiden, vor allem aber das Ich definiert.

Vorpsi wird all dieses menschliche Sein, diese Conditio humana, wenn nicht gerade zu einem Witz, so aber doch zu einem Fluchtpunkt, dem man vor allem mit Humor begegnen sollte. Sie spürt den Widersprüchen ihrer verschiedenen Heimaten und jenen zwischen diesen Heimaten nach, sie deckt recht gnadenlos – und resistent gegen jedwede sentimentale Anwandlung – die kleinen Lügen auf, die sich ihre alten wie neuen Bekannten, die Bewohner der einen wie der anderen Welt, selbst erzählen, um dem Druck des Daseins ein anderes, vielleicht besseres, vielleicht auch noch schlechteres Narrativ entgegen zu setzen, das die eigene Jammerei im Zweifelsfall auch rechtfertigen kann. Daß die Autorin in dem, was sie da aufdeckt, was sich ihr entpuppt, vor allem ein tiefsitzendes, fast grollendes, meist aber heiteres Gelächter findet, das uns auch daran erinnert, wie klein und unwesentlich das individuelle Schicksal eben auch ist, macht ihren Text ebenso lustig wie nachdenklich. Und vor allem: Lesenswert, da er vor allem sehr, sehr unterhaltsam ist. Unterhaltsam im Sinne von kurzweilig. Die großen Fragen in der kleinen Form – das gelingt Ornela Vorpsi hervorragend.
Profile Image for agnieszka.
102 reviews22 followers
February 16, 2023
ale super
strasznie lubię czytać książki o miejscach, których totalnie nie znam
do tej pory o albanii wiedziałam tylko gdzie jest na mapie

jak dużo podobnego myślenia u albańczyków i u polaków!!


„(…) chcę mu ugotować zupę ze świeżych warzyw. Zupę babci, jedną z tych, które dają ci pewność, że smierć nie istnieje, że mamy zawsze dziesięć lat i że czekają nas cuda.”
Profile Image for Silvia.
256 reviews37 followers
August 22, 2023
Breve elenco di frammenti, legati uno all'altro dal filo dell'emigrazione, dei ricordi della terra natia, della sensazione di non essere mai davvero a casa, mai davvero nel posto giusto, mai davvero completa.
3,5
Profile Image for Seregnani.
855 reviews40 followers
October 8, 2025
«Ormai sono una perfetta straniera. Quando si è cosí stranieri, si guarda il tutto in modo diverso da uno che fa parte del dentro. A volte, essere condannati a guardare dal di fuori suscita una grande melanconia. E come recarsi a una cena di famiglia e non poter partecipare; si frappone una gelida finestra. Di un vetro bello spesso, antiproiettile, anti incontro: loro ti scrutano, ti riconoscono, ti fanno dei segni perché tu entri e li raggiunga, pure tu li vedi e rispondi con gli stessi gesti, ma la cena si consuma qui, si consuma cosí. Dopo poco tempo smettono di invitarti, si stancano, il pollo arrosto gli sorride, il pollo arrosto sfornato al momento giusto è una vera consolazione. Le loro parole sono inudibili. Il loro calore lontano. Tu rimani spettatore.»

3,5 ⭐️ La protagonista, va a trovare un suo caro amico, Mirsad, a Sarajevo. È da cinque mesi che sta male e non esce di casa perciò anche se non ama tornare nei posti dell’Est, si mette in viaggio per lui. Quando arriva si accorge subito di non essere più un abitante del posto ma una “straniera”, si accorge che ormai è spettatrice e che la sua vera casa è Parigi ormai, 12 anni trascorsi tra Milano e la capitale francese. Questo breve romanzo racconta dell’Albania, delle persone che ci vivono ancora e di quelle scappate in Occidente. Della difficoltà ad integrarsi con il popolo (visti ecc). Un romanzo vivo e una scrittura penetrante come le emozioni che si vivono leggendolo.
Profile Image for Oliwier Pawlak.
23 reviews
May 3, 2024
2.5
dziwaczna(w niekoniecznie zly sposob) i chaotyczna(w zly sposob)
Profile Image for Carloesse.
229 reviews95 followers
March 17, 2018
A dire il vero tra i tre libri della Vorpsi fin qui letti, questo, pur bello, è quello che mi ha soddisfatto di meno. I piccoli quadri nei quali sono racchiusi i brevi racconti degli altri due mi sembrano più essenziali, più conclusi (pur nella sospensione in cui la scrittrice spesso lascia il lettore).
Qui invece, nella forma del romanzo breve che tocca il tema ricorrente del suo senso di estraneità dell’espatriato di fronte al ritorno (occasionale) nella sua terra d’origine, la narrazione si dilata e rimane a galleggiare nel mare aperto delle sensazioni, del vago malessere della consapevolezza di non potersi più riconoscere nel mondo balcanico abbandonato da tempo, ma tantomeno in quello occidentale, incapace di accogliere e di integrare i nuovi ospiti. Come se qui la Vorpsi volesse procedere più in verticale, cercando di scavare di più verso il fondo, ma senza realmente toccarlo. Rimane un bel libro, forse più amaro ed intimista rispetto agli altri, e le quattro stelle non le nego anche questo.
Ma in quelli c’è anche qualche sapore in più che qui non riesco invece a trovare.
Profile Image for Anto_s1977.
829 reviews36 followers
January 2, 2026
“La mano che non mordi” è un romanzo breve della scrittrice e artista albanese Ornela Vorpsi, edito in Italia dalla casa editrice Einaudi nel 2007.

Si tratta di un racconto in prima persona dalla trama ridotta, ma dal tono profondamente intimistico, sui temi dello spaesamento e dell’identità.
La protagonista, stabilitasi tra l’Italia e la Francia, torna nei Balcani perché richiamata da un amico pittore che avverte un profondo malessere interiore, tanto da non uscire più dalla propria casa.
La donna, quindi, decide di affrontare un viaggio fisico in aereo e uno più psicologico nella terra d’origine, ormai divisa e spezzettata dagli eventi storico-politici.

“Stringevo forte i braccioli del mio sedile avaro di spazio. Ero in allerta. 
Non mi era permesso dormire, se dormivo l'aereo sarebbe caduto. Era certo. Una provvidenza del tutto ignota e taciuta me lo ordinava: 
-Stai sveglia con tutti i sensi! Con tutti i sensi! 
Non avevo scelta; con le mie mani la mia attenzione-concentrazione reggeva l'intero aereo”.

La protagonista è a disagio, tormentata dai ricordi d’infanzia e dalle proprie sensazioni.
Si sente una straniera nella propria terra.
Tra sogni, ricordi e riflessioni, la donna giunge a tale consapevolezza.

“Mi affretto a rispondere che la loro ospitalità è eccellente, ma trovarmi così vicino all'Albania…perché non so se sono chiara, ma sopravvivo solo con e tramite la distanza…oggi Milica, Sai oggi per vivere Ho bisogno di distanza. Non riesco più a mangiare e neanche a dormire, non mi fa bene questo soggiorno…vorrei rientrare”.

Un libricino piccolo piccolo, questo testo di Ornela Vorpsi, ma ricco di intensità.
Lo stile è essenziale e la struttura un po' frammentaria, nonostante il racconto sia inserito in un contesto circolare che va da inizio a fine viaggio, dall’incertezza alla consapevolezza.

Autrice la cui opera merita approfondimento.
Profile Image for Alistair Montague.
246 reviews41 followers
June 30, 2012
Ho conosciuto Ornela Vorpsi ad Incroci di civiltà 2009, a Venezia.
http://www.incrocidicivilta.org/

In quell'occasione mi sono rallegrato del fatto che alla buon'ora anche in Italia ci siano autori la cui prima lingua non è l'italiano.
Da quanti decenni si va dicendo che i contributi più interessanti, innovativi, semplicemente belli alla letteratura in lingua inglese vengono dall'India, o dai Caraibi? Per non parlare delle letterature latinoamericane.
Non vedevo l'ora che anche la mia lingua subisse questa contaminazione & innovazione.

La lingua della Vorpsi è còlta ma porta al contempo segni dell'oralità, ci sono espressioni tipiche della lingua parlata.
A mio parere la sua narrazione è molto femminile, procede per associazioni, sensazioni, emozioni. Quella che potrebbe definirsi la narrazione principale viene incessantemente interrotta da altri episodi, ricordi, sentimenti passati. E penso che sarebbe interessante analizzare questa struttura (se l'uso del termine è lecito, in questo caso).

Mi piacerebbe conoscere il significato del titolo albanese, Vert venin.
Molto bella la copertina, un'opera della Vorpsi che di per sé sarebbe fotografa. Tra l'altro.
Profile Image for Artemisia.
146 reviews
January 22, 2012
La mano che non mordi, titolo originale Vert Venin è un romanzo sullo "spaesamento". Sul disagio, sull'amore/ossessione per il viaggio. In ogni pagina non ci si sente mai a casa, si sente continuamente il bisogno impellente di tornare. Tornare. Tornare ad una casa, da una persona, in un paese. In qualsiasi luogo lontano dal luogo d'origine. La terra straniera diventa la vera casa della protagonista, che come uno dei personaggi di Verga, decidendo di andare non sa più tornare. Parla italiano, inglese, francese. E come ultima spiaggia l'albanese. Quell'esperanto balcanico che suona nella sua lingua come una bestemmia. "Pornografia".<br />Due stellette insomma. Perchè è un romanzo troppo veloce, affollato, pieno di personaggi che si affacciano in due pagine e poi scompaiono per sempre, perchè le situazioni del libro sono impossibili, perchè è troppo irreale, al di là dei volti delle persone che sono gialli, verdi e blu.</p><p>E' un romanzo sullo spaesamento, come ho già detto. Ma soprattutto un romanzo sull'Albania. E in quella terra, in quella mentalità non sono affatto riuscita ad entrarci.
Profile Image for Lukas Czarnowski.
22 reviews3 followers
July 15, 2017
Czytane w polskim przekładzie. Dobra literatura. Bez przegadania. O byciu "pomiędzy" czyli bardziej nigdzie niż i tu i tam. Znam to. Rozważania o (bez)sensie podróżowania są wyrwane z mojej głowy :-).
Profile Image for Utti.
524 reviews36 followers
May 10, 2018
Un tuffo nella profondità dei Balcani. Il senso di straniamento, di confusione e di distacco della protagonista viene descritto bene dallo stile frammentario e non lineare. Una lettura da non perdere.
Profile Image for ksiazkowelupy.
84 reviews1 follower
September 13, 2025
https://www.instagram.com/p/CMkDeQqBy...

Nie wiedziałabym o istnieniu twórczości autorki, gdyby nie podcast już tłumaczę , w którym dziewczyny omawiały jedną z jej pozycji - "Kraj, gdzie nigdy się nie umiera".

Ja oprócz "Kraju... " przeczytałam też "Rękę, której nie kąsasz", żeby mieć szerszy obraz na pióro Vorpsi.

To nie były lekkie pozycje. Mimo niewielkich rozmiarów ("Kraj... " ma 115 stron, a "Ręka... " 86), książki są przepełnione treścią - bolesną, wkurzającą, przejmującą.
Zgadzam się ze stwierdzeniem, że są to "małe wielkie książki" (tak o "Ręce... " wypowiedział się jeden z włoskich krytyków).

Co łączy obie powieści? Przedstawienie akcji za pomocą wielogłosu, czasami nie wiadomo, kto mówi, ile jest osób mówiacych ani, gdzie w tym wszystkim jest autorka? Drugim spoiwem łączącym książki Vorpsi jest to, że ludzie w obu pozycjach są samotni, w zasadzie pozostawieni samym sobie i nieważne co zrobią, bo i tak są nieustannie oceniani przez społeczeństwo.

"Kraj, gdzie nigdy się nie umiera" przedstawia dwie płaszczyzny.

Pierwsza z nich ukazuje wpływ ustroju totalitarnego na życie ludności albańskiej - ojczyzna jest matką i jednocześnie jedynym bogiem, w którego można wierzyć, stąd przymusowy ateizm; każda osoba niewygodna dla władzy ląduje w więzieniu politycznym; wszechobecne są: bieda i cenzura, np. na literaturę; nikt nikomu nie ufa, wszyscy siebie nawzjajem podejrzewają o wrogość wobec władzy.

Druga płaszczyzna wskazuje na największe ofiary systemu - kobiety, które muszą sobie radzić nie tylko z komunistycznym terrorem, ale też z silnie patrialchalnym społeczeństwem. Kobiety już od najmłodszych lat są odbiciem mężczyzny, mają wartość tylko wtedy, jeśli otaczający je mężczyzna (ojciec, brat, mąż, w ogole ktoś z rodziny) liczy się dla społeczeństwa. Uprzedmiotowienie, przemoc fizyczna, psychiczna, seksualna jest na porządku dziennym. Wszystko, co wiąże się z kobietami (wygląd, poglądy, zainteresowania, pochodzenie, seksualność, praca, miejscowość... ) jest przedmiotem opresji.

"Kraj, gdzie... " jest dla mnie bardzo wartościową, otwierającą oczy pozycją. Miała się ta książka znaleźć w miesięcznej (może rocznej) topce, niestety po 5 dniach od jej przeczytania, niewiele pamiętam.

Jeśli chodzi o "Rękę, której... ", to ciężko mi się ją czytało - zupełnie inny styl niż w "Kraju... "; nie mogłam się w ogóle w "Ręce... " odnaleźć, przez co mi się strasznie dłużyła. Wydaję mi się, że warto te dwie powieści czytać po sobie, bo "Kraj... " kończy się emigracją, "Ręka... " się od emigracji/migracji zaczyna. Tak samo, jak "Kraju... " tutaj też są dwie płaszczyzny - na głównym planie obcość i poszukiwanie tożsamości osoby migrującej, która po emigracji przestaje gdziekolwiek pasować, nie jest już swoja, zawsze będzie cudzoziemką (zadzierającą nosa, na pewno lepiej jej się powodzi za granicą, po co wracała?); w tle tych wszystkich wydarzeń jest konflikt bałkański.

Tak sobie pomyślałam, że z podobnym przedstawieniem motywu emigracji, tożsamości i obcości spotkałam się w twórczości Lidii Dimkovskiej, w jej powieści "Non-oui", ale bardziej w wierszach zebranych w antologii "Portret kobiecy w odwróconej perpektywie... ". To jest o tyle ciekawe, że Dimkovska też pochodzi z Bałkanów (jest Macedonką, ale od lat mieszkającą w Słowenii). Zastanawiam się czy jest to charakterystyczne dla literatury bałkańskiej, czy to po prostu przypadek.
Profile Image for Aleksandra Chrzęst.
52 reviews
June 28, 2025
Dziwna to była książka. Jedna z tych, gdzie ma się uczucie, że autorka usiadła i zaczęła spisywać swoje myśli, potok słów i tak to zostawiła.

Z drugiej strony, fragmenty dotyczące ujęcia charakterologicznego Bałkanów brzmią jak opowieść o Polsce z lat 90. i to sprawiało, że sama fabuła była dla mnie intrygująca.
Profile Image for lena.
116 reviews1 follower
December 17, 2023
For some unknown reason, this book made a bigger impression on me than anything I've had a chance to read recently. I don't even know why. It just has that something about it that entitles you not to tear yourself away from it until you've read all the stories.
Profile Image for Jakub Brudny.
1,164 reviews12 followers
January 24, 2024
Szok kulturowy wymieszany ze swojskością, doświadczenie jedyne w swoim rodzaju!
Profile Image for Natalia.
39 reviews2 followers
March 31, 2025
Ah, ten syndrom Bałkanów - poczucie, że jest się w centrum świata, że jest się centrum świata. ❤️
Profile Image for Tworząc Dialogi.
43 reviews
April 30, 2025
⭐️⭐️⭐️ 3/5

Nie czuję się kompetentną do komentowania tej książki, ponieważ opisuje między innymi rozterki emigracyjne z naciskiem na kraje Bałkańskie. Ogólnie jest ok.
Profile Image for Laetitia.
195 reviews7 followers
November 26, 2023
I'll have to reread this one, I think. It's a thin little booklet that I sped through in one or two days, a booklet packed with emotion, melancholy, and stories. It covers topics such as (im)migration, (the absence of) the feeling of being at home, the smells, sounds, and feel of the Balkans. I enjoyed this read a lot, but I feel like I forgot most of it right away, just remembering an overall atmosphere and essence. So I think I want to revisit this booklet sometime, maybe taking more time and attention. Anyhow: I'm a fan of Vorpsi and her both unfamiliar and recognizable worlds.
Profile Image for EleOM.
36 reviews
June 19, 2022
Aneddoti molto belli (aereo/viaggiare), ma slegato.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Sam.
123 reviews4 followers
June 27, 2017
Great book that touches the identity, emigration, feminism, and other important issues in a global world. Well written! I totally recommend.
Displaying 1 - 26 of 26 reviews