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Das Mondmalheur

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Das Leben von Cornelius Wichgreve, Gravitationsexperte und Erfinder der hochgejubelten Skylevitys, wird komplett durcheinandergeworfen, als der weltweit führende Mineralölkonzern CosmOre Industries ihm einen Job auf dem Mond anbietet. Zusammen mit dem soziophoben Bakteriologen Murray und dem selbsternannten Lunalogen Vladimir soll er dort den Abbau des neu entdeckten Superelementes Tuttofarium vereinfachen. Doch als Murray plötzlich nach Peru versetzt wird und ein Praktikant dessen Aufgaben übernimmt, passiert das Unglaubliche, und Cornelius wird in eine Verschwörung hineingezogen, die in eine weltumspannende Katastrophe mündet.

496 pages, Paperback

First published July 18, 2014

13 people want to read

About the author

Anette Kannenberg

5 books2 followers

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Community Reviews

5 stars
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Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Aleshanee.
1,739 reviews127 followers
June 28, 2015
Zum Inhalt von Amazon

Das Leben von Cornelius Wichgreve, Gravitationsexperte und Erfinder der hochgejubelten Skylevitys, wird komplett durcheinandergeworfen, als der weltweit führende Mineralölkonzern CosmOre Industries ihm einen Job auf dem Mond anbietet. Zusammen mit dem soziophoben Bakteriologen Murray und dem selbsternannten Lunalogen Vladimir soll er dort den Abbau des neu entdeckten Superelementes Tuttofarium vereinfachen. Doch als Murray plötzlich nach Peru versetzt wird und ein Praktikant dessen Aufgaben übernimmt, passiert das Unglaubliche, und Cornelius wird in eine Verschwörung hineingezogen, die in eine weltumspannende Katastrophe mündet.

Meine Meinung

Ihr seht es schon an der Inhaltsangabe - im ersten Moment hab ich auch gedacht: Häh? Was ist das und worum gehts denn da überhaupt???
Ich muss gestehen, dass mich vor allem das Cover direkt angesprungen hat und ich sofort wusste: Das Buch muss ich lesen! Und dieses Mal hat mich das Cover tatsächlich nicht enttäuscht, denn der Inhalt ist genauso abgefahren und schräg, wie der Klappentext vermuten lässt.

Wir werden in das Jahr 2035 katapultiert, zu Murray O´Connor, der in Galway, Irland, Naturwissenschaft an einer Uni doziert. Sein genetischer und vor allem heimlicher Versuch, aus der Moorleiche eines Dodos ein lebendes Exemplar zu züchten, schmeißt ihn aus seinem alten Leben, ja aus seiner Welt hinaus und befördert ihn auf den Mond. Dort wird fleissig das seltene, aber äußerst nützliche Metall "Tuttofarium" abgebaut - und zusammen mit dem Ingenieur Cornelius Wichgreve und dem Mondexperten "Lunalogen" Vladimir Nowikow sollen sie die Förderung effektiv steigern.
Natürlich ahnen die drei nicht, in welch katastrophalen Ereignisse sie verwickelt werden, die schließlich das Mondmalheur und damit beinahe den Untergang unseres Planeten Erde auslösen.

Und dann ist da auch noch Josh, dem durch eine Verkettung von unglücklichen Zufällen das Schicksal der Drei direkt vor die Füße fällt!

Hört sich absurd an? Das ist noch lange nicht alles! Schon von der ersten Seite an hat mich vor allem der locker-flockige Schreibstil von Anette Kannenberg total in den Bann gezogen. Mit den Kapiteln wechseln auch die Perspektiven aus der Sichtweise der Protagonisten, was mir einen sehr guten Einblick in ihre verqueren Gefühls- und Gedankenwelten beschert hat! Ich hab sie ja alle irgendwie ins Herz geschlossen :)
So viele Wortspielereien mit einer Menge Charme und Witz machen das Lesen zu einem reinen Vergnügen. Die Charaktere sind ebenso skurril wie liebenswert und alles passiert so unerwartet und überraschend, dass man einfach nur wissen will, wie es weitergeht. Viele witzige Ideen wie der weiterentwickelte "Claptop", die "ID-Karte", die kleinen Sauberkeitsroboter "Roomies" oder das fliegende Auto "Skylevity" haben die Zukunft für mich sehr greifbar gemacht und ich kann mir gut vorstellen, wie unsere Nachkommenschaft so oder so ähnlich diese Zukunft revoltiert.
Einzig die doch desöfteren verwendeten Fremdwörter, bei denen ich dann auch mal den Duden zu Rate ziehen musste, hätten sich etwas zurückhalten können.

Es ist wirklich eine Menge Action und Entwicklung in der Handlung und auch gesellschaftskritische Themen werden nicht ganz ernst zu nehmend durch den Kakao gezogen.

Erfrischend anders und zum Ende hin auch nochmal richtig spannend hat mich "Das Mondmalheur" begeistert und einen großen Fan in mir heranwachsen lassen.

Fazit

Die Autorin hat uns hier eine bunte Mischung aus Science Fiction, Gesellschaftssatire und liebenswerten Charakteren beschert, die mit einer guten Portion Humor gewürzt ist. Ich hab das Lesen sehr genossen und freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil der Reihe!

© Aleshanee
Weltenwanderer

Reihe

1 - Das Mondmalheur
2 - Das Sterbeschlamassel
3 - ?
Profile Image for WortGestalt.
255 reviews21 followers
December 25, 2014
Mit diesem Buch ist Anette Kannenberg ein Debüt-Roman gelungen, wie er besser nicht sein könnte! Ich bin ehrlich begeistert, die Story ist toll erzählt, hält ein perfektes Gleichgewicht zwischen lustigem Unfug und durchdachter Handlung und punktet mit liebevoller Figurenzeichnung und Sprachgewandtheit! Aus den vielen Selfpublisher-Titeln eine Perle herauszupicken, ist wahrlich schwer, aber „Das Mondmalheur“ ist genau solch ein seltenes Juwel und könnte sich durchaus im Programm eines großen Publikumsverlages sehen lassen!

Und auch die Tatsache, dass sich die Story nicht auf ein einzelnes Genre herunterbrechen lässt, ist eine weitere Stärke dieses Buches. Müsste ich das Buch mit Stichworten versehen, würde ich auf folgende zurückgreifen: Roman, Science Fiction, Satire, Humor, Machtspiele, Katastrophe, Drama, Freundschaft, Wissenschaft, Gesellschaftskritik, Spannung, skurril, eigenwillig, bunt, aber nicht planlos, stilsicher und überraschend.

So. Eine ganze Menge, aber das alles findet sich in diesem Erstling wieder, ohne dass es chaotisch wirkt. Sicher, die Idee ist verrückt, die Geschichte echt abgefahren, aber trotzdem macht alles Sinn und man hat am Ende das Gefühl, ein wirklich tolles Buch gelesen zu haben, das wirklich überraschen kann. Ich hätte zu Beginn nicht damit gerechnet, auf eine so vielfältige Handlung zu treffen!

Der Roman spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft, in der, man staune, der Euro noch existiert und Möbel weiterhin von einem großen schwedischen Einrichtungshaus produziert werden. Murray O'Connor ist ein irischer Genetiker und Molekularbiologe, leicht soziophob veranlagt und muss nach dem gelungenen Klonversuch eines Dodos seine Stelle an der Universität räumen. Sein neuer Arbeitgeber ist der Mineralölkonzernriese CosmOre Industries, der ihn auf den Mond verfrachtet, um dort den Abbau eines neuen Superelements wissenschaftlich zu unterstützen. Auf seiner Reise zum Mond trifft er auf den Berliner Ingenieur und Gravitationsexperten Cornelius Wichgreve, der ein sehr sonniges Gemüt hat und seines Zeichens der geprellte Erfinder der neuen, schwebenden Autos ist. Vervollständigt wird das ungleiche Trio durch den russischen Geologen Vladimir Nowikow, der vor allem pragmatisch veranlagt ist und eine recht nüchterne Art an den Tag legt. Und während alle drei Wissenschaftler gewissenhaft an ihren neuen Aufgaben auf dem Mond arbeiten und aus den Kollegen Freunde werden, entspinnt sich im Hintergrund langsam aber sicher eine Katastrophe von globalem, ja quasi interstellarem Ausmaß und schon bald wird es eng für die drei Freunde, für CosmOre Industries und für den ganzen Planeten.

Auch wenn sich mir im Vorfeld Assoziationen zu Terry Pratchett und Douglas Adams aufdrängten, steht das Buch doch gänzlich auf eigenen Beinen und hat in meinen Augen den beiden Kollegen eines voraus: eine gut strukturierte Geschichte. Bei Pratchett und Adams klinke ich mich gerne zwischendurch mal aus, das ist mir dann zu abgedreht, zu anstrengend, da suche ich dann verzweifelt den roten Faden und verpasse dabei schon den nächsten Witz. Ganz anders hier bei Anette Kannenberg. Der Humor ist ähnlich geartet, aber man kann der Geschichte wesentlich besser folgen. An Skurrilität büßt „Das Mondmalheur“ dadurch jedoch nichts ein. Es ist eine durchaus abgefahrene Geschichte, die unglaublich schön zu lesen ist und genauso gut erzählt wird.

Fazit: Anette Kannenberg beweist in „Das Mondmalheur“ ein Händchen für skurrile Charaktere, Dialoge und Situationen, ohne dabei ins Lächerliche abzurutschen. Die Mischung aus satirischem Ulk und unterhaltsamen Ernst ist ihr hervorragend gelungen! Durch den Humor und die teilweise gar nicht so unwahrscheinlich wirkenden technischen Fortschritte kommt auch der Science Fiction-Anteil weniger abstrakt daher und lässt so auch Nicht-Fans dieses Genres Zugang zur Geschichte finden. Sympathische Figuren, spannende Geschichte, sprachgewandte Autorin, was will ein Debüt mehr? Leser! Daher von mir mal eine direkte Empfehlung: Wenn sich eine Selfpublisherin lohnt, dann Anette Kannenberg!

PS: Glücklicher Weise schreibt die Autorin bereits an einem zweiten Buch, welches den wohlklingenden Titel "Das Sterbeschlamassel" tragen wird und dessen Fertigstellung ich nun in freudiger Erwartung herbeisehne!

Bewertung:

Stil: 5 Sterne
Idee: 5 Sterne
Umsetzung: 4 Sterne
Figuren: 4 Sterne
Plot-Entwicklung: 4 Sterne
Tempo: 4 Sterne
Tiefe: 4 Sterne
Komplexität: 4 Sterne
Lesespaß: 4 Sterne

Durchschnittliche Bewertung: 4,22 Sterne

Gesamteindruck: 4 Sterne und für mich die Überraschung des Jahres! :)

Rezension auch auf:
http://wortgestalt-buchblog.blogspot.de
Profile Image for Nadjab.
2,234 reviews
August 15, 2015
Erste Sätze
Im Bus roch es nach nassem Hund und Hustendrops.
Murray O’Connor, Dozent für Genetik an der NUI Galway, durchsah auf dem Weg von seiner Arbeit nach Hause gerade einige Aufsätze seiner Studenten und ekelte sich nebenbei ausgiebig vor der Umgebung.


Klappentext
"Das Mondmalheur" ist ein kurzweiliger und nicht ganz ernstzunehmender Roman über Raumzeitegalisierer, Mondstein kackende Bakterien, über die ganz große, kleingeredete Katastrophe und den Versuch, die Erde vor dem endgültigen Untergang zu retten. Er handelt von Verschwörung, Politik und Freundschaft, ist mal satirisch, mal dramatisch, aber zum Glück skurril genug, um sich das, um Himmels willen, nicht anmerken zu lassen. Humorvolle Einfälle und charmante Protagonisten bilden gemeinsam eine absurde Story, deren höchster Zweck es ist, den Leser zum Schmunzeln zu bringen, ihn irritiert mit dem Kopf schütteln und dabei den eigenen Geisteszustand – oder zumindest den der Autorin – anzweifeln zu lassen..
Das Leben von Cornelius Wichgreve, Gravitationsexperte und Erfinder der hochgejubelten Skylevitys, wird komplett durcheinandergeworfen, als der weltweit führende Mineralölkonzern CosmOre Industries ihm einen Job auf dem Mond anbietet. Zusammen mit dem soziophoben Bakteriologen Murray und dem selbsternannten Lunalogen Vladimir soll er dort den Abbau des neu entdeckten Superelementes Tuttofarium vereinfachen. Doch als Murray plötzlich nach Peru versetzt wird und ein Praktikant dessen Aufgaben übernimmt, passiert das Unglaubliche, und Cornelius wird in eine Verschwörung hineingezogen, die in eine weltumspannende Katastrophe mündet.


Meine Meinung
Das Buch ist aus der Perspektive eines auktorialen Erzählers geschrieben. Dabei wird aus der Sicht von verschiedenen Menschen berichtet.
Einer dieser Personen ist Murray O’Connor, ein Molekularbiologe und Genetiker, der gerne die ethischen Grenzen mit seinen Arbeiten überschreitet, denn warum sollte er etwas nicht tun, wenn er dazu in der Lage ist. Er ist intelligent und kann nicht verstehen, wenn andere Menschen nicht verstehen, was er versteht. Murray ist ein ungeduldiger Mensch, der den Kontakt zu anderen Menschen auf ein Minimum reduziert. Er ist kein sehr umgänglicher Mensch.
Cornelius Wichgreve ist hochgewachsen, hochintelligent und hat es versäumt, sein Leben abzusichern, indem er sich die Lizenz zu den Skylevitys hat abkaufen lassen. Damit weiß auch niemand, welche tolle Leistung er in jungen Jahren vollbracht hat.
Beide Charaktere sind nicht die mutigsten Charaktere und haben ihre Schwächen, sind aber entschlossen und zielstrebig. Sie sind auf jeden Fall anders und einzigartig und entwickeln sich im Laufe des Buches weiter. Ich konnte mich ganz gut in sie hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen mehr oder weniger nachvollziehbar.

Die Geschichte ist skurril, dramatisch, humorvoll und spannend. Sie ist andersartig und voller neuer Ideen. Naturwissenschaftliche Aspekte werden meist einfach erklärt und machen die Geschichte interessant für jeden, der dem etwas abgewinnen kann. Die Autorin zeigt eine realitätsnahe und nicht so ferne Zukunft. Es gibt einige überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin war angenehm und flüssig zu lesen.


Bewertung
Ein skurriles, abgedrehtes und humorvolles Buch mit einzigartigen Charakteren, mit dem ich leider nicht so recht warm wurde, daher gibt es von mir

3 von 5 Würmchen
Profile Image for Bettina Lippenberger.
Author 15 books13 followers
October 17, 2016
Meine Meinung:
Während ich die ersten zwei, drei Seiten las, kam ich mir vor als würde ich ein Terry Pratchett Roman lesen. Doch das hier war anders. Anette Kannenberg beschreibt die Zukunft. Die Menschen haben auf einer Mondstation angefangen den Mond zu untersuchen, ihn lukrativ zu nutzen. Dazu stellen sie drei Männer ein. Sie sind gegensätzlich und doch freunden sie sich an. Jeder hat sein Gebiet. Murray beendet seine Arbeit zuerst und muss, obwohl er es ganz und gar nicht will, abreisen. Das Unglück mit Namen Mondmalheur nimmt seinen Lauf. Jahre später sollten sich zwei der Wissenschaftler wiedersehen. Eine Lösung muss her, für ein Problem das größer ist, als sich ein normaler Mensch vorstellen kann. Die Charakter von Cornelius, Murray und Vladimir sind skuril, klug und witzig. Jeder hat seine eigene Art und das Schicksal von einem der drei, hat mich traurig zurückgelassen. Das Buch selbst ist in zwei Teilen unterteilt. Ein guter Schachzug, um so die verschiedenen Handlungsstränge zu trennen. Die Rückblicke sind so minimiert. Man muss sich auf die Geschichte einlassen, um davon zu treiben. Sie ist komplex und sehr gut durchdacht. Mich hat die Geschichte fasziniert. Was wäre, wenn wir wirklich auf dem Mond so interagieren könnten. Wortschöpfungen wie „Tuttofarium“ zeigen wie fantasiereich die Autorin ist. Weshalb ich mir gleich das zweite Buch bestellt habe.

Mein Fazit:
Eine Geschichte rund um drei Wissenschaftler, die auf dem Mond etwas erschaffen, das in falschen Händen zur Katastrophe führt.

Für mich fantastisch!
Profile Image for Michael.
613 reviews72 followers
October 12, 2014
Bis zum Mondmalheur ein witziges, spritziges, intelligentes und unterhaltsames Werk.
Aber danach fiel das Buch stark ab. Für mich war das wie das Lesen von zwei verschiedenen Büchern.
Die Story verflachte und auch der Wortwitz erreichte nicht mehr die Klasse des ersten Teils des Buches.
Sehr schade.

Teil eins bekommt von mir komplette fünf Sterne.
Teil zwei bekommt von mir zwei Sterne.

Daraus ergibt sich eine Gesamtwertung von drei Sternen.

Profile Image for Florian.
97 reviews5 followers
August 25, 2014
Ein herrlich schräges Erstlingswerk, bei dem es um entrückte Wissenschaftler, geklonte Dodos und einen angeknabberten Mond geht. Trotz diverser Schmunzler erzählt die Autorin eine ernste Geschichte mit interessanten Hauptfiguren. Für SciFi-Fans auf der Suche nach etwas Abwechslung absolut zu empfehlen.
Displaying 1 - 6 of 6 reviews

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