Feels Like Butterflies von Annkathrin Falkenberg ist kein Buch, das laut werden muss, um viel zu sagen.
Es spricht zwischen den Zeilen. Flüstert eher, als dass es schreit und genau das macht seine Stärke aus.
Es ist eine Geschichte über das langsame Öffnen.
Über zwei Menschen, die nicht aufeinander zustürzen, sondern einander behutsam entgegentreten.
Über leise Nähe, über Vertrauen, das wächst – nicht durch große Gesten, sondern durch das Dazwischen.
Charlie hat mich tief beeindruckt, nicht durch laute Stärke, sondern durch ihre Achtsamkeit.
Ihre stille Art, das Schöne im Kleinen zu sehen – in Licht, in Schatten, in Schmetterlingen.
In ihrer Liebe zur Fotografie spiegelt sich auch ihre Seele: sensibel, wach, verletzlich.
Sie trägt Schmerz in sich, aber auch Hoffnung. Und sie gibt beidem Raum.
Nate ist kein klassischer Love-Interest.
Er ist komplex. Verschlossen. Einer, der sich selbst erst wieder finden muss, bevor er sich jemandem annähern kann.
Doch je näher Charlie ihm kommt, desto mehr zeigt sich: Unter der harten Schale liegt ein weiches Herz, das nur vergessen hatte, wie man fühlt.
Sein Wandel ist nicht plötzlich, sondern glaubwürdig. Und genau deshalb so berührend.
Was zwischen ihnen entsteht, ist keine Romanze voller Kitsch – sondern etwas Echtes.
Ein leises Wiederfinden, ein Sich-sehen.
Ein Wachsen inmitten von Unsicherheit, Erinnerung und vorsichtiger Hoffnung.
Auch das Setting trägt all das mit:
Ein Sommer, der schwebt. Wärme, Licht – nicht nur Kulisse, sondern Stimmung. Gefühl.
Man spürt die Pausen. Die Atemzüge. Das Flattern.
Feels Like Butterflies ist kein Buch, das man schnell liest – es ist eins, das man fühlt.
Zart. Wahr. Und mit diesem ganz besonderen Etwas, das bleibt.
Wie ein Schmetterling, der kurz auf deiner Schulter landet – still, federleicht und doch unvergesslich. 🦋💛