Mary Scherpe wird verfolgt, von einem Stalker, der versucht, in ihr Leben einzudringen und sie kaputtzumachen: dauernd SMS, Anrufe, Post- und Paketsendungen. Und viel schlimmer, er betreibt online Rufmord und verleumdet sie bei Geschäftspartnern und Freunden. Sie will das nicht kampflos hinnehmen, zeigt ihn an, informiert sich, will sich wehren. Doch so einfach ist es nicht, die Polizei ist machtlos, die üblichen Ratschläge helfen nicht, denn der Stalker sitzt am Ende immer am längeren Hebel. Aber entgegen der üblichen Tipps findet sie einen Weg, dem Stalker Widerstand zu leisten: Sie veröffentlicht seine Attacken, und plötzlich erhält der Stalker viel mehr Aufmerksamkeit, als ihm Recht ist.
Ich habe recht schnell gemerkt, dass ich mit Mary Scherpes Erzählstil sehr wenig anfangen kann. Sie ist Bloggerin, verfasst also relativ kurze Beiträge, in die sie viele Informationen packt – und genau so ist dieses Buch. Das hat zur Folge, dass nach schätzungsweise 50 Seiten schon alles wissenswerte erzählt ist. Der Einstieg, alles was passiert, die Verdächtigung, wer der Stalker ist, passiert so schnell und lieblos, dass ich mir permanent vorkam wie bei einem sehr ausufernden Vorwort. Es kam keinerlei Spannung auf – was ich bei diesem Thema und obwohl es sich „nur“ um einen Erfahrungsbericht handelt, doch erwartet hätte. Es liest sich einfach trocken und wiederholt sich permanent. Dazu kam dann noch ein sehr belehrender Ton und wahnsinnig viel Infodump. Damit will ich wirklich nicht sagen, dass ihre Geschichte nicht wichtig ist , denn es gibt sicherlich Menschen, denen Mary Scherpe damit hilft, ich finde nur, sie füllt kein komplettes Buch. Auch konnte ich den Stalker nicht wirklich als Bedrohung sehen, ich fand ihn schlicht weg nur nervig und höchst kindisch. Aber auch Mary Scherpes Umgang mit ihm, empfand ich als schwierig. Sie legte sich oftmals selbst Steine in den Weg und manches schien so schrecklich banal – womit ich das Thema nicht kleinreden will. Ich denke, das lag einfach oft am Schreibstil. Schade. Das Buch zelebriert Scherpes Blog, auf dem sie die Taten des Stalkers veröffentlicht als Befreiungsschlag. Wenn man dann aber die letzte Seite gelesen hat, stellt man fest, dass der Stalker zur Veröffentlichung des Buches nach wie vor aktiv war. Und auch, ob es wirklich die Person ist, die sie verdächtigt, wird nie abschließend geklärt. Alles in allem fand ich das Buch also sehr unbefriedigend und unausgegoren. Für einen längeren Zeitungsartikel hätte ich das Thema sehr informativ und interessant gefunden – das Buch kann ich jedoch nicht empfehlen.
Коли я цю книжку в руки взяла, то подумала. Ну ще одна "блогерська книжка". Можливо, так і є, це не висока полиця і навіть не посередній художній твір. Але він про важливу тему. Про сталкерство і про те, як важливо діяти, навіть якщо тобі всі доводять, що тобі "здалось". Прото те, як сталкер, не відчуваючи жодних наслідків своїх дій, починає, буквально, руйнувати життя.
Чи залишу я собі книгу? Ні. Чи варто її читати? Так, якщо ви хочете дослідити тему "сталкерство" і що краще робити одразу, а "не звертати уваги". Про важливість документування, звертання в поліцію і інших правоохоронних органів.
Ein sehr aufklärendes und bewegendes Buch. Ich möchte dieses Buch allerdings nicht mit Sternen bewerten, da ich das bei Geschichten die Wirklichkeit sind nur sehr schwer kann. Jedoch kann ich dieses Buch jedem ans Herz legen, der auch nur irgendwie mit diesem Thema zu tun hat, sich im Internet öffentlich bewegt oder sich einfach nur informieren möchte. Ich war schockiert beim lesen und fasziniert von dem Mut den die Autorin hatte/hat.