Ausgehend von persönlichen Erfahrungen seit der Kindheit widmet sich Simoné Goldschmidt-Lechner in »Nerd Girl Magic« der Nerd und Geek Culture aus nicht-weißer, nicht-männlicher Perspektive. Diskutiert wird das nerdy Coming-of-Age als Potential für gesellschaftlichen Widerstand und Wandel anhand verschiedener Beispiele. Diese reichen vom Magical Girl-Genre und seiner (scheinbar) inhärenten Queerness über Gaming Culture, Videospiele und den Kampf gegen den Ausschluss von Personen, die nicht weiß, männlich und cis sind, um Pen & Paper und alternative Realitäten, Fantasy und Sci-Fi bis hin zu Pro-Wrestling und der »großen Welle« aus Korea in den letzten Jahren mit K-Pop und K-Drama. Es geht um einen Zugang zu Nerd Culture für diejenigen, die Nerdiness nach wie vor abwerten, aber auch darum, dass Fandom schon immer von antiautoritären, widerständigen, female and non-white Strömungen durchzogen ist, dass Nerd Culture ein utopischer Rückzugsort sein kann für FLINTA, queere Menschen, BIPoC, neurodivergente Menschen und Arbeiter*innen. Dies alles wird eingebettet in eine detaillierte, intersektionale, erkenntnisreiche wie amüsante Analyse von Filmen, Serien, Spielen, Comics, Anime, Manga und Genreliteratur wie Sailor Moon, Buffy, Star Trek und auch Dark Academia. Es ist an der Zeit, das Bild des Nerds neu zu denken!
Simoné Goldschmidt-Lechner (SGL) schreibt, übersetzt, interessiert sich für (queere) Fandoms online, Horror aus postmigrantischer Perspektive, Sprache in Videospielen und sprachlich Experimentelles. Schreibt seit 2018 literarisch auf Deutsch und Englisch. Seit 2022 Teil verschiedener Theater-, Performance- sowie Filmprojekte. Gibt das Literaturmagazin process*in mit heraus. Ihr Debütroman Messer, Zungen erschien 2022 bei Matthes & Seitz Berlin. Übersetzungen u. a. von Against White Feminism von Rafia Zakaria (2022), Exponiert von Olivia Sudjic (2023) und GOOD TALK von Mira Jacob (2022). [amazon.de]
hab einfach alles daran geliebt! 💗 Es geht um so vieles: Gaming, Wrestling, Animes, Tumblr, Dark Academia, Pen & Paper, Fan Fictions, Queerness, K-pop, Disney, Mangas und so vieles mehr. Es hat Spaß gemacht, mich zum nachdenken angeregt und mich dennoch nicht die Nostalgie, die ich mit vielen dieser Dinge verbinde, vergessen lassen.
Dieses Buch war teilweise einfach ein Querschnitt aus meinem Hirn, meinem Studium und meinen liebsten akademischen Themen, und es hat mich daran erinnert, wie sehr ich Geistes- und Kulturwissenschaften liebe 🫶🏻 manche Kapitel haben mich nicht ganz so abgeholt und teilweise fand ich die Kapitellänge nicht ganz so passend, aber ich bin alles in allem so froh, dass endlich mehr Fokus auf diese Themen gelegt wird!
Sag das Zauberwort und du hast die Macht🪄🌙✨🥹 4,5⭐️ Manche Kapitel hätten meiner Meinung nach noch ein wenig länger sein können, aber ich habe das Buch wirklich sehr geliebt🫶🏼
ch daddel, gerne vor allem RPG‘s. Ich habe seinerzeit das ein oder andere Mal meine Kinder in der Badewanne vergessen, weil der Dungeon noch bewältigt werden musste, ich kann die „Star Wars“ und „Herr der Ringe“ Filme mitsprechen, und bin stolz darauf 12 mal „Die Rückkehr der Jedi Ritter“ im Kino geschaut zu haben (innerhalb von 2 Monaten!!!). Ach ja, und GoT habe ich schon geliebt, als die Cover noch hässlich und die Namen noch englisch waren. Ein minikleines und zugegebenermaßen schon relativ altes Nerdgirl steckt auch in mir. Zumindest fühle ich mich mit dieser Spezies verbunden und deswegen musste dieses Buch natürlich von mir gelesen werden.
Und es war tatsächlich eine Offenbarung. Die Autorin beleuchtet wissenschaftlich und auf Basis ihrer autobiografischen Erfahrungen Bereiche wie beispielsweise Fantasy, Manga, SciFi, aber auch Disney, Wrestling und Video Games differenziert und untersucht sie auf Missstände, die man auf den ersten Blick vielleicht gar nicht vermuten würde. Wie finden sich BIPOC in Videospielen spiegelt? Welche Faszination übt Sailor Moon aus? Wie queer ist die Mangas Szene? Hat Wrestling was mit Feminismus zu tun? Und wo dominieren Incel‘s und machen Frauen das Leben schwer? Das ist nur eine kleine Auswahl von Fragen, die gestellt werden. Für uns literaturaffine Menschen, gibt es sogar Bezüge zu noch sehr geläufigen Buchtiteln wie Kuangs Babel oder Schachingers Echtzeitalter. Die passenden Antworten gibt einem Goldschmidt – Lechner auf sehr unterhaltende Weise. Dass sich der wissenschaftliche Background deshalb nicht gleich in Luft auflöst, versteht sich von selbst. Frauen, die bei sexistischen Witzen nicht lachen, oder aktiv lieb gewordene Hobbys infrage stellen, sind nicht unbedingt beliebt. Dass sie als „Feminist Killjoys“ bezeichnet werden (und diesen Titel hoffentlich mit Stolz tragen) war mir neu und ich finde das auf jeden Fall sympathisch! Nicht nur diesen Begriff habe ich gelernt. Teilweise las sich das Buch für mich wie eine Fremdsprache, bei der ich mir mühsam aber mit viel Freude Begriffe erarbeiten musste. Ich liebe sowas! Ich habe dann immer das Gefühl meinen Horizont zu erweitern, und näher an den jungen Menschen dran zu sein, was ich sehr wichtig finde. Doch der Abstand war gar nicht so groß, was ich nicht aus meinen Nerd Girl Jahren kannte, begegnete mir dann bei meinen Kids (so ist das, wenn man sehr jung Kinder bekommt) Nur die Perspektivwechsel habe ich damals nicht vollzogen. Dafür ist es aber nie zu spät und wer mit offenen Augen die sozial gesellschaftlichen Umwälzungen betrachtet dürfte mitbekommen haben, dass nicht alles, was wir gerne romantisieren, gerecht, feministisch und/oder ohne Homophobie oder Rassismus ist. Goldschmidt – Lechner nimmt jeden mit. Ich hatte nicht einmal das Gefühl in diesem Buch nicht willkommen zu sein oder etwa kritisiert zu werden. Sie stellt fest, erklärt und analysiert – wie wir damit umgehen, überlässt sie uns. Nicht immer bin ich mit ihr 100 % auf einer Wellenlänge doch sehr viel häufiger, als ich anfangs dachte.
Ein großartiges Buch über Themen, die interessieren und deren Gegenwärtigkeit uns geradezu abverlangt, dass man sie mit mehr als nur einem paar Augen betrachten sollte. So mag ich Sachbücher am liebsten, wissenschaftlich und trotzdem kurzweilig!
Ähnlich wie bei meiner letzten Review zu Candy Girls: Sexismus in der Musikindustrie (Nautilus Flugschrift) hätte ich mir ein wenig *mehr* gewünscht, aber finde, dass Nerd Girl Magic ein guter Einstieg ist, um sich mit nerdy Popkultur aus marginalisierter Perspektive zu befassen. Ich habe auf jeden Fall gemerkt, wie chronisch online ich seit Jahrzehnten bin, und wie viele Diskurse ich schon mitgemacht habe, privat und im Studium auseinander genommen habe - die zu großen Teilen aber gar nicht in die deutschsprachige Öffentlichkeit gelangt sind. Von daher feiere ich dieses überblickshafte Buch, das zu näherer Recherche einlädt!
Von Herr der Ringe über Star Trek und Marvel hin zu Dark Academia, von Gaming, Pen & Paper und Anime bis hin zu Fan Fiction - vieles, was die Herzen klassischer „Nerds“ höher schlagen lässt. Dass diese Nerds aber selbst immer weniger dem Klischee des weißen cis-Mannes entsprechen und gerade das Fantasygenre u.ä. mit sexistischen oder rassistischen Rollenbildern zu kämpfen hat, ist Thema dieses tollen Buches. Die Autorin verfällt dabei keineswegs in dogmatische Kritik, sondern verbindet auf sympathische Weise ihr persönliches leidenschaftliches Fandom mit einer kritisch reflektierten nicht-männlichen, nicht-weißen und queeren Sichtweise. Ich hatte eine Menge Spaß beim Lesen und habe mich vor allem auch über die Positivbeispiele im Literaturbereich gefreut.
Bin leider sehr enttäuscht, dabei hatte ich mich riesig auf das Buch gefreut.
1. schlecht strukturiert, Themen wiederholen sich, innerhalb der Kapitel kommt man vom 100ste ins 1000 und am Ende weiß man doch nicht mehr, worum es eigentlich gehen sollte
2. es gibt kein Quellenverzeichnis, Fußnoten werden sporadisch eingesetzt und nicht unbedingt um Belege für die (teilweise inkorrekten) Behauptungen anzuführen
3. Viele Themen nur sehr oberflächlich behandelt, es gibt zahlreiche inkorrekte Behauptungen und Ansichten, die seit Jahrzehnten überholt sind
4. hatte oft den Eindruck, die Person hält Lesende oder Fans für zu dumm, um Formen von Diskriminierungen/Problemen innerhalb von Genres oder Material zu erkennen - nur die Person selbst hat natürlich den Durckblick
Für Leute, die sich nicht gut auskennen, sicher ein gutes Buch für den Einstieg.
In diesem sehr gut recherchierten Essayband, der mehr an eine wissenschaftliche Arbeit mit persönlichen Erfahrungen anmutet, erzählt SGL von dem Genre, das für Nicht-Kenner*innen als „nerdig“ bezeichnet wird. Simoné untersucht unterschiedlichste Formen der nach wie vor oft cis-männlich dominierten Gaming-, Literatur- und Fankultur. Dabei geht es ums Zocken, um Anime und Manga, Disney sowie Nischen wie das „Herr der Ringe“-Universum oder Dark Academia. SGL erklärt nicht nur Entstehungshintergründe, sondern beschreibt auch wie Queerness in diesen Formen mehr oder weniger beabsichtigt stattfindet. Das Ziel: Nerd Girl sein hervorheben, die Sichtbarkeit schaffen und kritisieren, wo auch kritisiert werden muss. Mit nicht jedem Kapitel konnte ich persönlich viel anfangen, einfach aus Unkenntnis. Dennoch habe ich alle Seiten mit Spannung und Neugier verfolgt, viel über den Inhalt nachgedacht und endlich ein paar Argumente gefunden, die ich in bestimmten zukünftigen Diskussionen mal anbringen kann. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für dieses Schätzchen von Buch, das die Nerd-Girl-Magic so verbreitet, wie es der Titel verspricht 🩷
In 14 Essays beschäftigt sich Goldschmidt-Lechner mit Fandoms aus marginalisierter (vor allem queerer und PoC) Perspektive. Es geht u. a. um Sailor Moon, Buffy, Star Trek, Harry Potter, Herr der Ringe, Final Fantasy und Black Panther, aber auch allgemeiner um Pen and Paper Rollenspiele, GamerGate, Dark Academia und Wrestling. Dabei verbindet Goldschmidt-Lechner nostalgische Gefühle mit kritischem Denken und zeigt wunderbar auf, dass das eine das andere nicht ausschließen muss. Ich habe mich sehr verstanden und gut aufgehoben gefühlt zwischen diesen Texten und auch noch das ein oder andere Neue gelernt. Die Essays zu Beginn fand ich stärker, vermutlich weil sie länger und damit tiefgreifender sind, aber gern gelesen hab ich tatsächlich jeden einzelnen.
„Nerd Girl Magic“, Untertitel: Fandom aus marginalisierter Perspektive, ist ein Lobgesang auf das Fansein und eine kritische Auseinandersetzung mit demselben. Was eins liebt, muss eins genau betrachten, das beweist Simoné Goldschmidt-Lechner mit ihrem Essayband.
Goldschmidt-Lechner begibt sich auf eine sehr persönliche Reise rund um das Verhältnis von Menschen aus marginalisierter Position zu Themen wie Anime, Fantasy, Sci-Fi, Horror, Pen & Paper und Gaming. Es geht u. a. um die Queerness von Sailor Moon, die für viele postmigrantische Kids in den 90ern bedeutsam war, um das inklusivere Star-Trek-Fandom gegenüber dem sexistisch/ rassistisch problematischerem Star-Wars-Fandom, um die unendlichen Weiten des Fanfiction-Universums, die ein Fenster sein können in die Vielfalt sexueller Identität.
Die Essays richten sich in erster Linie an andere Fans, aber auch Nichteingeweihte erlangen wertvolle Einblicke in verschiedene Parallelwelten (ich fand z. B. die Ausflüge in die mir persönlich recht fern stehenden K-pop- und Wrestling-Fandoms nicht uninteressant).
Als Schwarze Frau ist der allgegenwärtige Ausschluss von BIPoC aus der Nerd- und Geek-Culture für Goldschmidt-Lechner ein entscheidender Aufhänger. Gegenbeispiele wie Marvel-Superheld Black Panther und dessen Einfluss auf die Selbstwahrnehmung Schwarzer, insbesondere afrodiasporischer Menschen sowie Horrorfilme wie Get Out, die es wie kaum ein anderes Medium schaffen, die Beklemmung und das Grauen von Rassismus zu verbildlichen.
„Nerd Girl Magic“ war insgesamt eine sehr abwechslungsreiche, kluge und unterhaltsame Lektüre. Ein Hoch auf die Nerd Girls!
Ich weiß garnicht so richtig wo ich anfangen soll…wow was ein Buch. Von Sailor Moon über Herr der Ringe, J.K. Rowling, Fanfictions, K-Pop-Fans, Wrestling bis hin zu Black Lives Matter und Darc Academia, einfach alles ist ist mit dabei. Besonders gut gefiel mir die nicht weiße und nicht männliche Perspektive. Dazu kommt auch noch, dass SGL immer wieder eigene Erfahrungen mit eingebaut hat, wodurch das Buch auf mich auch um einiges nahbarer wirkte. Ich wurde auf eine Reise in meine Kindheit, Jugend, aber vor allem auch meine Anfang 20er mitgenommen - ich sag nur Nostalgie pur. So wurden nicht nur mir bekannte Welten beleuchtet, sondern auch die, die ich nur ganz oberflächlich kenne (beispielsweise Gaming oder K-Pop). Ich habe ganz viel dazugelernt aber wurde auch in vielen eigenen Gedanken bekräftigt. Ich habe alles an diesem Buch geliebt, jedes einzelne Kapitel, jedes Thema, alles. Riesen Empfehlung! Bitte alle einmal lesen. Ich würde mir wünschen, dass es in ganz viele verschiedene Sprachen übersetzt wird und so noch mehr Menschen erreicht. Und damit: Nrrd Girls Forever
Ich finde es sehr cool, dass es ein Buch gibt, das sich mal damit befasst. Es ist persönlich geschrieben, aus der Sicht der Autorin und sie bringt auch eigene Erfahrungen mit rein. Dennoch ist es ein Sachbuch.
Manche Ansichten finde ich jedoch kritisch, für mich sind sie nicht ganz ersichtlich oder weit hergeholt. Ich habe das Bedürfnis Themen weiter zu diskutieren und auszuführen. Und das wiederum finde ich super an dem Buch. Es liefert Gedankenanstöße über die man sich lange Unterhalten kann. Das ist wertvoll und es braucht mehr davon in der Gesellschaft ✨
Simoné Goldschmidt-Lechner nimmt einen in diesem Buch mit auf eine wahnsinnig spannende Reise durch die verschiedenen Genres der Nerd-Kultur und beleuchtet dabei alles in Hinblick auf einen intersektionalen Feminismus. Angefangen mit Anime über P&P, Gaming, Sci-Fi und Fantasy bis zu Wrestling, Disney und Dark Academia werden einerseits problematische Aspekte von Klassikern aus dem Nerd-Kanon erläutert und auf der anderen Seite positive Beispiele hervorgehoben, die von Identifikationsfiguren für Personen aus marginalisierten Gruppen strotzen.
Das alles geschieht mit viel Liebe, Leidenschaft und Respekt fürs Thema. Trotz der vielen wissenschaftlichen Perspektiven bleibt ihre Sprache dabei nahbar und verständlich und in viele Fällen genretypisch umgangssprachlich. Es geht um rassistische Stereotype, Antisemitismus und Queerfeindlichkeit, aber auch darum wie viel der Zusammenhalt von Gruppen eines Fandoms bewirken kann und wie selbstermächtigend Fanfiction sein kann. Ein toller Überblick über alte und neue nerdige Medienerzeugnisse und ein empowerndes Buch, was zeigt dass diese Thema schon lange nicht mehr nur von weißen Männern bestimmt wird.
In "Nerd Girl Magic" widmet sich Simoné Goldschmidt-Lechner der Welt der Fandoms und Nerd-Kulturen aus einer nicht weißen und nicht männlichen Perspektive. Sie schreibt unter anderem über Pen-and-Paper-Games, Gaming, Star Trek, Herr der Ringe, Fanfictions und Dark Academia-Literatur – und trifft damit genau ins Schwarze.
Selten habe ich mich in einem Buch so wiedergefunden. Goldschmidt-Lechners kluge und unterhaltsame Betrachtungen machen "Nerd Girl Magic" zu einer perfekten Mischung aus Gesellschaftskritik und Liebeserklärung an das Nerdsein. Mit dieser Autorin würde ich wirklich gerne ein Bier trinken und über Nerd-Kram reden – ein absolutes Must-Read für alle stolzen Nerds!
Eine Hommage an das Nerdsein aus marginalisierter Perspektive. Die einzelnen, kurzen Kapitel behandeln zahlreiche Themen des Fanseins. Es geht um Star Wars, Sailor Moon, Computerspiele, Herr der Ringe,… und viele weitere Nischen. Einerseits hilft das Buch, in Erinnerungen zu schwelgen, lässt aber gleichzeitig Platz für das Ansprechen von Problemen innerhalb der Nerd Communities. Gerade aus marginalisierten Perspektive fällt es oft schwer, einen Platz unter den Geeks zu finden, man ist Außenseiter:in unter Außenseitern. Im Buch wird auch aufgezeigt, wie sich vieles langsam ändert und wir alle die Gemeinschaft von innen heraus verändern können.
„Nerd“-Themen wie Herr der Ringe, Gaming, K-Pop u. a. werden hier aus einer marginalisierten Perspektive betrachtet. Die Autorin beleuchtet dabei in verschiedenen Essays sowohl deren Potentiale für Empowerment als auch kritische Aspekte, wie Diskriminierung. Goldschmidt-Lechner schreibt analytisch-kritisch und dabei immer auch als Fan. Nur Liebe für dieses Buch!
Ich fand das Buch so toll geschrieben! Auch Themen mit denen ich nicht so vertraut bin, haben mich in den Bann gezogen. Die Einordnungen der Autorin fand ich super spannend! Ich hätte mir gewünscht, dass auf noch mehr Themen eingegangen wird und möchte einfach gerne weiter lesen! :) Tolle Entdeckung, ich freu mich auf weiteres von ihr zu lesen! :)
Es war sehr spannend eimal über dieses Thema auf eine wissenschaftlichere Art und Weise zu lesen. Ich denke jedoch, dass dieses Buch insbesondere für Menschen lesenswert ist, die sich nicht selbst in Fandom-Kreisen bewegen, da mir vieles, was hier besprochen wurde, bereits bekannt war. Auch hätte ich mir - insbesondere bei einigen der späteren Kapitel - gewünscht, dass teilweise mehr in die Tiefe gegangen wäre.