Anekdoten, Grotesken und Glossen, deren bodenloser Grimm jeden Kausalzusammenhang auflöst, aber die List des Geschicks dafür um so genauer hervortreten läßt.
Heimito von Doderer lebte fast ausschließlich in Wien. 1916 geriet er in russische Gefangenschaft und kehrte erst 1920 zurück. Er studierte Geschichtswissenschaft. Seit der Veröffentlichung seiner Hauptwerke "Die Strudlhofstiege" (1951) und "Die Dämonen" (1956) gilt er als einer der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller.
Kurzgeschichten, und je kürzer desto besser. Und einige sind wirklich sehr kurz. Da gibt es ein Paar, das von Talent und Gelegenheit zu Höherem berufen ist, sie entscheiden sich aber zu einem einfachen Leben, das hauptsächlich darin besteht viel zu essen, und so werden sie dick. Und die Pointe ist, wenn man das Pointe nennen will, dass der Autor uns sagt, dass sie richtig gehandelt haben. 7/10