Das war ein Ritt! Marc A. Herren weiß wie er Romane zu schreiben hat, die mir gefallen!
Ordentlich Action auf Luna, dazu Posbis und Ylanten im kosmischen Gefecht. Super!
Durch das Aufeinandertreffen der beiden »Komischen Nichtse« erwachen die Ylanten auf Luna und beginnen nicht nur die Trümmer ihrer Artgenossen aufzusammeln, sondern demolieren sich auch noch gegenseitig.
Zu allem Überfluss mischen sich die Posbis mit ein, da der verlorene Wilhelm übel zugerichtet das Ziel der Ylanten -das große Werk- darstellt. Es entbrennt ein bitterer Kampf um Plasma und Schaltkreise zwischen den robotischen Spezies. All das, nur um Nathans Testament zu erfüllen.
Was mir neben der genialen und wendungsreichen Handlung am besten gefallen hat, war die Metamorphose Bonnifers. Seitdem er mit seiner Vergangenheit nicht mehr hardern muss, entfaltet er endlich sein wahres Potential als genialer Wissenschaftler.
Tolle Sidekicks waren natürlich die Posbis Winkelstein und Gladmann-Zwo!
Alles in allem, tolle Unterhaltung!
This entire review has been hidden because of spoilers.
In diesem Roman haben wir 2 Handlungsstränge. Wir haben zum einen den Konflikt Ylanten gegen Posbis, da die Ylanten die Posbis mit Ersatzteilen verwechseln die zum Wiederaufbau von Nathan herhalten sollen. Auf der anderen Handlungsebene erfahren wir mehr über Sira Nylling und ihre geheime Identität.
Ein bisschen störend fand ich dieses Flip flop rumgespringe zwischen den beiden Handlungen, aber beide Handlungen sind gut spannend. Die Frage ist halt, was mit Sira Nylling noch passiert. Ich habe das Gefühl, das ist eins dieser Hefte bei denen es in ein paar Wochen klick, macht und man checkt ah deswegen wurde das da erzählt.
Das was erzählt wird, ist auf jeden fall spannend und hat durchaus auch ganz wunderbare Szenen. Wie Bonnifer zum Beispiel mit den Posbis umgeht, ist wunderbar zu lesen. Nur manchmal hat mich dann die zweite Handlung herausgehauen.
Die Geschichte von Alaskas Tochter war jetzt nicht so meins; aber zum Schluß gibt es einen Matten-Willy (Tropf), sehr gut.
"... Was ihr zwei gerade geschafft habt, ist das wahre Leben zu wahren und zu beschützen. Gratuliere." "Oh", machte Winkelstein. "Danke", sagte Gladmann-Zwo. (S. 26)
Dieser Band hat mich fasziniert, nicht alleine wegen des Zyklusthemas, obwohl das auch sehr spannend war. Insbesondere die Lebensgeschichte der KIS-Agentin Sira Nylling aka Sahira Seadeleare und die Beziehung zu ihrer TLD-Kollegin Rhea Caburra hat mich emotional gepackt. Nachdem Sahira am Ende des Vorgängerbandes ihre wahre Identität an Rhea verraten hatte, erzählt sie in diesem Band ihre großartige Familiengeschichte, die einen großen Teil der Geschichte des Perryversums umfasst. Als Enkelin von Reginald Bull, dem sie immerhin ihre wahre Identität und der ihrer Mutter Siela Correl verraten hatte, ahnt jedoch ihr Vater Alaska Seadeleare weder von ihrer Existenz noch der Vaterschaft mit Siela Correl. Neben ihrer Langlebigkeit (sie hat die Fähigkeit, ihr biologisches Alter frei zu wählen) hat sie die Parafähigkeit ihrer Mutter vererbt; sie kann 5-D-Impulse empfangen und senden. Diese Geschichte wurde bereits in der PR-Miniserie "ARKON" (1016) erzählt. Nach dem "Coming Out" mit Rhea Caburra, der sie den Schwur abgenommen hat, ihre Tarnidentität nicht zu verraten, täuschen sie ihren Tod vor und verschwanden auf der Suche nach einem geheimnisvollen Objekt mit ihrem Raumschiff (einem Schiff der Aiyindi !!!)zu einer weit entfernten Galaxis... Gleichzeitig zeigten die Ereignisse um die Ylanten und die Posbis, dass NATHAN einen Plan hatte, seinen Tod ungeschehen zu machen, aber verschiedene Ereignisse zeigten, dass dieser Plan gescheitert ist, doch NATHANS Testament mündet in einen Bau, einer Konstruktion, von der niemand weiß, was es werden soll... Wie geschrieben, eine wunderbare und anrührende Lebensgeschichte, zwei emphatische und tolle Charaktere, von denen noch UNBEDINGT noch mehr zu lesen sein wird; hoffentlich auch durch Marc A. Herren, der sich immer mehr als großartiger PR-Autor erweist...
This entire review has been hidden because of spoilers.
Sahira Saedelaere aus der Miniserie ARKON ist eine interessante Figur und dass sie mit einem Ayindi-Raumer angeflogen kommt eine tolle Idee. Der PR Kosmos ist halt so groß, dass es auch nach einem Soft Reboot genug Möglichkeiten gibt, Altlesern eine Freude zu bereiten. Hier ist es die Geschichte von Sahira, die uns in Rückblenden erzählt wird und die etliche Bezüge zur Serienvergangenheit hat. Mit Sahira und Rhea wurden neue, vielversprechende Figuren aufgebaut und gleich wieder “geparkt”. Die beiden kommen sich sehr schnell sehr nahe, so nahe, dass Rhea alles aufgibt und mit Sahira verschwindet. Mit den beiden gibt es nun weitere Personen, die irgendwo im Universum herumfliegen und bei Bedarf in die Handlung eingebaut werden können. Es wurden verschiedene Andeutungen gemacht und ich bin gespannt, wann wir dazu mehr erfahren werden. Die Geschichte um die Asylanten und die Posbis machte auf mich einen etwas wirren und unausgegoren Eindruck. Nicht alle Rätsel werden gelöst und wir müssen abwarten, was noch erklärt wird.
Ein schöner Roman, manchmal ein wenig verwirrend, manchmal ein wenig "abgekoppelt" von der eigentlichen Geschichte.
Einerseits ist es Schade, dass wir wichtige Charaktere des Romans so schnell nicht mehr, zu "Gesicht" bekommen werden, andererseits sind solche Figuren, aber auch das Salz in der Perry Rhodan Suppe und geben mit ihrem Sense of Wonder der Serie ihre ganz besondere Note.
Auf dem Mond werden dabei die Weichen für die Zukunft gestellt. Das hatte alles seinen eigenen Reiz und ich bin schon sehr gespannt, welche Geschichten da noch auf uns zukommen.
Ahh ich liebe solche Roman, in dem auf alte Roman sinnvoll Bezug genommen wird. Ist für Neuleser sicher eher uninteressant, deshalb wird's die auch eher selten geben.
Der Teaser-Text am Ende des Romans fasst es ganz gut zusammen: es ist einigermaßen verwirrend, was hier passiert. Offensichtlich folgen die Ylanten einem Programm, das zur Wiedererschaffung NATHANs führen soll, das jedoch in irgendeiner Art und Weise fehlerhaft ausgeführt wird. Auf welche Weise es fehlerhaft ausgeführt wird, warum ausgerechnet der Impuls durch die Verschmelzung der beiden Brennenden Nichts das Programm startet, was nun stattdessen entstanden ist - alles noch komplett im Dunkeln. Wusste NATHAN, was kommt? Hat NATHAN allerdings nicht damit gerechnet, dass ein viertes Brennendes Nichts gezündet wird, sondern hat auf eine andersartige Verschmelzung der Brennenden Nichts (das am Atlan-Spaceport und das an der Krone von Terrania wären ja die beiden wahrscheinlichsten Kandidaten) "spekuliert"? Da fehlen einfach noch viel zu viele Informationen...
Zwischendurch dachte ich ja auch, dass MAH sich nun als "Charakterbeender vom Dienst" etabliert (nach Trim Marath im letzten Zyklus) - aber im Gegenteil: er schickt eine zweite Figur mit dem Namen Saedelaere auf eine mysteriöse Reise. Mal schauen, wann er wieder mal Zeit findet, damit wir diese Geschichte weitererzählt bekommen.
Wie der erste Teil hat mich auch der zweite nicht vom Hocker gehauen. Sahira Saedelaere ist eine spannende Figur, dass NATHAN sich durch die Ylanten rekonstruieren könnte ist eine coole Idee. Aber dann hört es für meinen Geschmack leider fast schon auf. Der Roman plätscherte so vor sich hin, echte Spannung kam bei mir persönlich nicht auf. Sicherlich wichtig für die zukünftige Handlung, aber akut hat mich der Zweiteiler leider nicht abgeholt.