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Dear Sister #1

Ich würde sterben für dich

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„Hier ist der Notruf, neun-neun-neun. Welche Art von Notfall haben Sie zu melden?" „Es gibt wieder ein totes Mädchen", flüsterte eine junge weibliche Stimme in den Hörer. „Können Sie mir erklären, was passiert ist?" Es war ein leises Aufschluchzen zu hören, ansonsten war es jedoch beängstigend still. „Es geht darum Leben zu nehmen und Leben zu geben", murmelte das Mädchen. Die Polizisten verstanden kein Wort. „Wo befinden Sie sich, Miss?" „Es ist Eliza Rice", sagte das Mädchen eindringlich. Der Officer notierte sich den Namen sofort. „Brauchen Sie Hilfe? Sind Sie verletzt?" Ein Tuten drang durch die Leitung. Die Anruferin hatte aufgelegt. „Ich würde sterben für dich" ist der erste Teil der Fantasy-Serie „Dear sister", in der es um zwei Schwestern geht, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

390 pages, Paperback

First published April 26, 2014

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About the author

Maya Shepherd

82 books89 followers

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Community Reviews

5 stars
17 (45%)
4 stars
6 (16%)
3 stars
9 (24%)
2 stars
4 (10%)
1 star
1 (2%)
Displaying 1 - 17 of 17 reviews
Profile Image for Nadjab.
2,222 reviews
December 1, 2014
Klappentext
Vor sechs Monaten verschwand Winters Schwester Eliza spurlos. Trotzdem geben ihre gemeinsamen Eltern die Hoffnung nicht auf, dass ihre älteste Tochter bald wieder bei ihnen sein wird. Winter glaubt nicht an ein Verbrechen, zumal sie sich mit Eliza nie gut verstanden hat und ihre Schwester nie auf irgendjemanden Rücksicht genommen hat. Ausgerechnet auf einem Schulausflug nach London glaubt Winter dann ihre Schwester gesehen zu haben. Sie beginnt mit ihrer Freundin Dairine Nachforschungen anzustellen, dabei gerät ihr neuer Musiklehrer in Verdacht. Plötzlich ereignen sich grausame Ritualmorde in der Gegend und Eliza wird damit in Verbindung gebracht. Winter macht eine Beobachtung, die sie daran zweifeln lässt, dass ihre Schwester überhaupt noch menschlich ist.


Meine Meinung
Das Buch ist hauptsächlich aus der Ich-Perspektive geschrieben, die hauptsächlich aus der Sicht von Winter Rice erzählt. Ab und an gibt es auch Kapitel aus der Sicht von Eliza Rice, ihrer Schwester. Dann gibt es noch Kapitel, die aus der Perspektive eines auktorialen Erzählers berichtet, der sich auf die Sicht eines mysteriösen Anrufers beschränkt. Der Wechsel der Perspektiven hat mich nicht gestört und hat sich für mich gut in die Geschichte eingefügt. Der Protagonist stand immer über dem jeweiligen Kapitel.

Winter Rice ist eine Protagonistin, die nicht verstehen kann, dass ihre Eltern über die Fehler von Eliza seit ihrem Verschwinden hinweg sehen können. Immer dreht sich noch alles um sie. Dabei war diese immer egoistisch, hat die Schule geschwänzt, sich an ihren Freund rangemacht und war öfters von daheim weggelaufen. Winter ist das genaue Gegenteil, denn sie hat gute Noten, geht nie weg und hat nie Probleme gemacht. Sie will nur eines und zwar Anerkennung und von Lucas geliebt werden. Ich konnte mich gut in Winter hineinversetzen und fand ihre Entwicklung innerhalb des Buches gut und realistisch.

Die Geschichte an sich ist spannend, dramatisch und zeitweise sehr emotional. Jeder Charakter hat eine Vergangenheit, die ihn in irgendeiner Art und Weise an einen anderen Menschen bindet. Das finde ich großartig und die Ausarbeitung der wichtigen Charaktere finde ich wirklich gelungen. Das Fantasyelement tritt im Laufe des Buches immer mehr in den Vordergrund und erhält an Wichtigkeit. Ich fand die Idee sehr interessant und sie ist mal etwas Anderes als ich bisher kannte. Das hat mich positiv überrascht. Es gibt einige überraschende Wendungen in der Geschichte, mit denen ich nicht gerechnet hätte.


Bewertung
Eine wirklich rundumgelungene Geschichte, die sehr interessant beginnt und mir wirklich gefallen hat. Dennoch hat sie in meinen Augen noch Potenzial nach oben, daher gebe ich dem Buch 4 von 5 Würmchen.
Profile Image for Tallianna Vanamee.
169 reviews3 followers
September 26, 2017
Liebe und Hass liegen nahe beieinander

Winters Schwester Eliza ist seit einem halben Jahr verschwunden. Doch seitdem ist das Leben für Winter nur besser geworden, denn sie stand immer in Elizas Schatten, obwohl diese ihren Eltern nur Kummer gebracht hatte. Seit drei Monaten ist sie glücklich mit ihrem Freund Lucas, den sie schon von klein auf liebt. Dann fangen seltsame Ritualmorde an, die kleine Gemeinde, in der Winter lebt, in Schrecken zu versetzen. Und als sie auf der Klassenfahrt in London auch noch ihre vermisste Schwester zu sehen glaubt, bleibt für Winter nichts mehr, wie es einmal war. Etwas Seltsames ist mit Eliza geschehen und Winter muss sich die Frage stellen, ob ihre Schwester überhaupt noch ein Mensch ist.

Eigentlich lese ich keine Krimis bzw. Thriller. Da ich aber schon „Die Bärentöterin“ von der Autorin gelesen habe, und mir dieses Buch super gefallen hat, habe ich nicht gezögert und mich für die Leserunde zu „… ich würde sterben für dich“ angemeldet. Und ich wurde nicht enttäuscht! Die Handlung bleibt durchweg spannend, und ich habe sehr mitgefiebert. Durch die Kapitel der „Anonymen Anruferin“ wird die Neugierde immer wieder entfacht und sehr lange ist man im Zweifel, wer für die Morde jetzt verantwortlich ist.
Obwohl ich finde, dass Winter unüberlegte Entscheidungen trifft, ist ihr Charakter jedoch insgesamt nachvollziehbar und schlüssig, vor allem ihre Abneigung ihrer Schwester gegenüber. Ich denke, wenn nicht alle immer versuchen würden, sie zu bevormunden oder Geheimnisse vor ihr haben würden, dann würde sie auch rationaler reagieren und sich nicht in Schwierigkeiten bringen.
Bei Eliza bin ich zwiegespalten. Einerseits glaube ich ihr, dass sie sich ändern möchte und vor allem, dass sie ihre kleine Schwester beschützen möchte, aber ihre Handlungen sprechen leider nicht für sie. Sie ist sehr egoistisch und fühlt sich immer im Recht. Dazukommt, dass sie nicht einmal vernünftig mit Winter redet, sondern sie nur bevormundet und ihr Dinge verbietet. Dass das nicht funktioniert, erklärt sich ja von selbst.
Im Gegensatz zu einigen anderen Rezensionen, die in Lucas nur ein Möbelstück sehen, glaube ich nicht, dass die Autorin „vergessen hat“, seinen Charakter auszubauen. Er ist einfach so „nett“ und dabei vollkommen selbstgerecht und überheblich. Lucas ist der nette Schwiegersohn von nebenan, der alles richtig macht, dessen Meinung alleine zählt und nach dessen Pfeife getanzt werden muss. Das war zumindest mein Eindruck. In seinem Versuch, Winter zu beschützen (in meinen Augen versucht er eher, alles nach seinem Willen zu lenken), macht er alles noch schlimmer und belügt sie sogar. Sollte man bisher noch nicht meine Abneigung gegen diesen Charakter herausgelesen haben, so sage ich es jetzt: Ich kann Lucas nicht ausstehen! Es geht sogar so weit, dass ich den eigentlichen „Bösewicht“ der Handlung mehr mag, als Lucas.

Auch wenn der Fantasy-Anteil erst gegen Ende deutlich wird, ist der erste Band der „Dear Sister“-Reihe doch sehr lesenswert und packend. Ich kann es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen!
Profile Image for Yvi's kleine Wunderwelt.
200 reviews4 followers
January 23, 2017
Meine Meinung:

Was für eine spannende und dramatische Geschichte. Winters Schwester Eliza ist vor einem halben Jahr verschwunden. Doch Winter ist wohl die einzige in ihrer Familie und ihrem Freundeskreis, die Eliza nicht vermisst. Nach und nach erfahren wir auch warum und wie sich Eliza ihr gegenüber verhalten hat. Das macht es nachvollziehbar. Doch auch wenn Eliza weg ist, dreht sich alles weiterhin nur um sie. Selbst in ihrer Beziehung zu Lucas gibt es deshalb Probleme.

Dann geschehen merkwürdige Ritualmorde und Winter glaubt Eliza wieder in der Stadt gesehen zu haben. Als es dann auch noch polizeiliche Hinweise gibt, dass Eliza hinter den Morden stecken könnte, spitzen sich die Ereignisse immer mehr zu.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive von Winter und Eliza geschrieben. Wir können dadurch die Ereignisse und auch die schwierige Beziehung der beiden aus verschiedenen Sichtweisen betrachten. Zugegebenermaßen ist Eliza mir auch nicht gerade sympathisch, auch wenn sie ihr früheres Verhalten bereut. Ich mag sogar ihren Erzfeind Liam mehr als sie. Er begeht schreckliche Taten, aber seine Hintergrundgeschichte ist sehr aufwühlend. Ich mag es, dass die Charaktere so gut ausgearbeitet sind und sich nicht so einfach in Schubladen stecken lassen. Sie sind nicht einfach gut oder böse, sondern jeder hat seine guten und schlechten Seiten. Das macht sie glaubwürdig und echt und man kann sich gut in sie hineinversetzen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und man merkt beim Lesen überhaupt nicht, wie die Zeit verfliegt. Die Handlung nimmt zum Ende hin immer mehr Fahrt auf. Es wird unglaublich dramatisch und man wird auch emotional hin und her geworfen. Das Ende lässt einen atemlos zurück und man möchte sofort in Band 2 abtauchen.

Eine spannende und dramatische Geschichte mit genau der richtigen Prise Fantasy.


Cover:

Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht. Man möchte wissen, was hinter dem Titel und dem mystischen Bild steckt. Der Nebel sorgt besonders für einen düsteren Touch.


Fazit:

Eine spannende Geschichte mit Familienproblemen, gefährlichen Morden und einer guten Portion Fantasy. Absolut empfehlenswert.
2,988 reviews17 followers
October 29, 2022
Winter kann es nicht glauben, dass Eliza zurück ist. Vor sechs Monaten ist ihre große Schwester Eliza spurlos verschwunden. Jetzt ist sie zurück und mit ihr Rückkehr passieren komisch Sachen. Tote Mädchen werden aufgefunden und dabei hat Winter keine Lust, das Eliza wieder in ihr Leben zu lassen. Winter lebt ihr Leben weiter, dann ändert sich alles durch die Rückkehr. Ihr Leben wird auf den Kopf gestellt. Erst dachte ich, da ein ganze normale Teeniegeschichte mit etwas Mystery drin, nichts Besonderes. Dann kamen wir ins letzte Drittel an und ich war gefangen in der Geschichte. Gefesselt von den Intrigen, Geheimnissen und Vorkommnissen in den Seiten. Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Die Figuren waren mal böse, dann wieder gut oder gar nicht von beiden. Es wurde immer düsteres, bedrohlicher und man fragte sich immer wieder, kann man alles schwarz und weiß sehen. Oder gibt es auch graue Stufen...

Jetzt muss ich auch, die anderen Bänder der Reihe lesen, den ich will, wissen, wie es weitergeht.
Profile Image for Juli.
426 reviews18 followers
October 29, 2014
"...ich würde sterben für dich" ist der erste Band von Maya Shepherds "Dear Sister" Reihe. Dieser Reihenauftakt, ist nicht das erste Buch, dass ich von Maya Shepherd verschlingen durfte. Denn bereits ihre dystopische Reihe "Radioactive" konnte mich hellauf begeistern und hat mich voll und ganz zu einem Fan der deutschsprachigen Autorin gemacht. Nachdem mich nun auch "Dear Sister" vollends einnehmen konnte, ist durchaus klar, dass Maya Shepherd ein großes Schreibtalent besitzt. Ich bin sprachlos, wie die Autorin in so kurzer Zeit, so viele Bücher, aus vollkommen verschiedenen Buchgenres, veröffentlichen konnte, nebenbei noch zum Traualtar geschritten ist, und keines ihrer Bücher einfach nur hingerotzt ist. Es steckt wahrlich viel Hingabe in den einzelnen Büchern, aus jeder Seite sprüht die Liebe zu den erfundenen Charakteren und der Lust am Schreiben. Und dies ist auch der Grund weshalb man sich als Leser immer wieder gerne von Maya Shepherd verzaubern und ihre ganz eigenen, verrückten, fantasievollen, kreativen Welten ziehen lässt.

Der Auftakt der "Dear Sister" Reihe spielt größtenteils in einem kleinen Städtchen in Irland. Natürlich hat mir die Wahl dieses Handlungsortes gleich ein Lächeln auf die Lippen zaubern können, denn da ich ein großer Schottland und Irland-Fan bin, musste ich einfach begeistert über diese grandiose Wahl sein.

Die Protagonistin Winter Rice führt definitiv kein leichtes Leben. Ihr Alltag beginnt schon mit einer ellenlangen Busfahrt zur Schule, da sie soweit außerhalb wohnt. Aber diese ist wohl ihr geringstes Problemchen, denn Winter ist die jüngere von zwei Schwestern und ihre Schwester stellt sie grundlegend in den Schatten. Keinesfalls so wie ihr nun denkt, denn Eliza Rice ist weder gut in Schule, noch die perfekte Mustertochter, sie schwänzt lieber die Schule, haut ständig von Zuhause ab, feiert in den Nächten, kann unzählige Männerbekannschaften aufweisen und dennoch wird sie von allen geliebt. Eliza wird alles verziehen und grundsätzlich dreht sich die gesamte Welt von Winter um Eliza. Kann man Winter nun verübeln, dass sie das Verschwinden ihrer Schwester innerlich teilweise sogar recht glücklich stimmt? Ich denke kaum, denn Eliza ist auch keine liebenswürdige Schwester, neeeein, denn sogar Winters Freund Lucas, denn sie voller Hingabe liebt, bereits seit Kindertagen, hat nur Augen für Eliza. Und die stört dies kein Stückchen, sondern hat Lucas sogar verführt. Ja, Eliza lässt sich durchaus als Miststück betrachten. Winter hingegen hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, sie ist von der ersten Seite an glaubwürdig, echt und so unglaublich greifbar. Winter ist ein Gefühlsmensch, sie handelt grundsätzlich nach ihren Gefühlen, umso mehr schmerzt den Leser der Verrat und die Schmerzen, die ihr immer wieder durch ihre furchtbare Schwester zugeführt werden. Da Winter ein solch liebenswürdiger Charakter ist, fällt es mir wahrscheinlich auch so leicht, mich mit ihr zu identifizieren und dauerhaft mit ihr zu zittern, zu leiden oder zu lieben. Leider gefiel mir der Nebencharakter Lucas hingegen so gar nicht. Leichte Aggressionswellen wurden in mir hervor gerufen, durch die Art und Weise, wie er mit Winter umsprang. Furchtbar ignorant und abweisend, lässt er den Leser und Winter spüren, dass sie doch eigentlich nur der billige Ersatz für ihre Schwester ist. Ekelhaft! Aber in männlicher Hinsicht, gibt es in "... ich würde sterben für dich" durchaus einen Lichtblick.

Maya Shepherd führt nach einigen Kapiteln immer wieder Perspektivenwechsel ein. Normalerweise nerven mich Perspektivenwechseln zwischen einzelnen Charakteren, da diese oft den Lesefluss und das Reinkommen in die Handlung stören, aber bei "Dear Sister" liebe ich sie! Besonders die Kapitel um den "Anonymen Anrufer" habe ich freudig erwartet. Denn grundsätzlich wenn dieser auftachte, verwandelte sich das Buch in einen absoluten Pageturner. Gerade durch den Anonymen Anrufer tappte man als Leser lange Zeit im Dunkeln, wusste so gar ob "Dear Sister" eher in Richtung Krimi oder Fantasy tendiert, oder ob es nun doch einfach eine High School Liebesgeschichte mit ein bisschen Drama ist. Diese Spannung hat regelrechte Gänsehaut-Dauerattacken bei mir verursacht und die gekonnt platzierten Überraschungseffekte haben letzendlich veranschaulicht, dass in "Dear Sister" mehr steckt als nur eine einfache Fantasy High School Liebesgeschichte mit ein bisschen Drama. Grandioser Reihenaufakt liebe Maya Shepherd! ♥
Profile Image for BookBlossom.
52 reviews7 followers
August 9, 2016


----GERMAN REVIEW----


Erster Satz: Die ganze Schule hatte über nichts anderes, als den grausigen Leichenfund vom Morgen, gesprochen.

Winters Schwester Eliza ist vor einem halben Jahr spurlos verschwunden. Doch Winter soll das nur recht sein, schließlich hat sie sich noch nie mit ihrer Schwester verstanden und kann nun endlich mehr Zeit mit ihrem Freund Lucas verbringen. Als jedoch grausame Ritualmorde ihren Heimatort erschüttern, geraten auch die beiden Schwestern mitten in die Geschehnisse. Hat Eliza etwas mit den Todesfällen zu tun? Und welche Rolle spielt Winters neuer Musikleherer bei all dem?

Der Auftakt von Maya Shepherds neuer Fantasy Reihe verspricht Spannung, jede Menge Gefühle und vielerlei Konflikte die es zu lösen gilt. Doch leider wurde das vorhandene Potential der Geschichte nicht annähernd so gut ausgeschöpft, wie ich mir das erhofft hätte. Die Atmosphäre der Geschichte triefte nur so vor negativen Gefühlen und das lag zum Großteil an den Protagonisten. Denn die Schwestern Winter und Eliza haben nicht nur die üblichen Geschwisterstreiterein, sondern hassen sich regelrecht. Winter ist es vollkommen egal, was ihre Schwester so treibt und ist sogar froh, dass diese vor einem halben Jahr von zu Hause abgehauen ist. Als Winter plötzlich glaubt Eliza gesehen zu haben, kommt auch ihr fester Freund Lucas das erste Mal so richtig ins Spiel. Er sorgt sich sowohl um seine Freundin, als auch deren Schwester und versucht Winter so gut es geht bei ihrer Suche zu unterstützen. Die Autorin versucht dem Leser Lucas krampfhaft als den netten Typen von nebenan zu verkaufen, doch dieser Charakter besaß keinerlei Tiefe und verschwand ständig aus meiner Wahrnehmung. Ich las spannende Situationen und plötzlich kommt Lucas zu Wort und da viel mir erst auf, dass er ja auch noch da ist. Wenn er mir dann mal auffiel, war sein Auftauchen mit aggressiven Gefühlen meinerseits verbunden, denn eine Beziehung ist wohl das lächerlichste Wort mit dem man Winters und seine Verbindung beschreiben kann. Der ach so perfekte Lucas nutzt die liebe Winter nämlich nur aus und von Liebe wollen wir erst gar nicht sprechen. Mal ehrlich, ich habe noch nie von einem so unsympathischen Boyfriend gelesen.

Auch Eliza macht ihre Sache als Schwetser nicht gerade gut. Kein Wunder also, dass Winter sie nicht besonders leiden kann, trotzdem war deren brennender Hass auf sie ein wenig zu viel für mich. Eliza sieht ihre Fehler sogar ein, badet danach allerdings regelrecht in Mitleid und verlor somit auch den letzten Rest meines Interesses. Der geheimnisvolle Bad Boy darf natürlich in keiner jugendlichen Fantasy Geschichte fehlen und Maya Shepherd versucht diese Rolle mit Liam auszufüllen. In der Fülle der blassen und zu dürftig ausgearbeiteten Charaktere war er mein einziger Lichtblick, der gegen Ende auch immer mehr zu verblassen drohte. Die Beweggründe für seine Handlungen waren einfach mit zu wenig Hintergrundinformation belegt, weshalb sie für mich nicht immer nachvollziehbar waren und sehr sprunghaft wirkten. Angepriesen wurde dieses Büchlein auch mit seinem tollen Setting: Dem wunderschönen Irland. Von der Halbinsel bekommt der Leser allerdings nicht viel mit. Das Buch hätte auch an jedem anderen x-beliebigen Ort spielen können. Das einzig positive, dass ich der Geschichte abgewinnen konnte, war die Fantasykomponente verbunden mit den mysteriösen Mordfällen. Durch den dadurch aufkommenden Spannungsbogen flogen die Seiten nur so dahin. Gegen Ende schlichen sich aber auch hier einige Logikfehler ein, weshalb ich diese Reihe nicht weiter verfolgen werde.

Cover

Die Gestaltung der selbstpublizierten Werke von Maya Shepherd ist hier vollauf gelungen. Das Cover gefällt mir sehr gut und auch die Fortsetzungen harmonieren mit dem Auftakt der Reihe.

Fazit

Abschließend lässt sich also sagen, dass ich mehr als nur enttäuscht bin. 2 Kolibris gibt es für die neuartige Fantasyrichtung und die spannenden Mordfälle. Der Rest ging leider den Bach runter.

Profile Image for Klaudia.
382 reviews15 followers
February 11, 2016
Inhalt

Während ihre Familie und ihr Freund Lucas die Suche nach Winters Schwester Eliza nicht aufgeben, könnte diese nicht glücklicher darüber sein, dass der Störfaktor in ihrem Leben endlich verschwunden ist. Doch dann findet Winter einen Brief ihrer Schwester, und erhält immer mehr Anhaltspunkte, dass Eliza tatsächlich im Begriff ist, nach Hause zurückzukehren – eine Katastrophe! Als dann auch noch eine Serie von Ritualmorden ihr verschlafenes Städtchen erschüttert, keimt ein unangenehmer Verdacht in Winter: Hat Eliza etwas mit den ermordeten Mädchen zu tun?

Meine Bewertung

Den ersten Teil der “Dear Sister”-Reihe durfte ich im Rahmen einer Lovelybooks-Leserunde mit einigen anderen Lesern und der Autorin unter die Lupe nehmen. Herzlichen Dank nochmal für das Gratisexemplar!

Die Protagonistin Winter erzählt das Buch zu einem großen Teil aus ihrer Sicht, weshalb man direkt von Anfang an einen guten Einblick in ihren Charakter und ihr Verhalten erhält. Allerdings berichtet sie auch sehr viel über ihre Schwester Eliza, die trotz ihrer Abwesenheit immer im Mittelpunkt zu stehen scheint und dabei Winter das Rampenlicht stiehlt. Selbst ihr Freund Lucas ist immer mehr um Eliza als um Winter besorgt.
Ich muss gleich einmal feststellen, dass ich mit Winter nur anfangs wirklich mitfühlen konnte. Im Laufe des Buches wurde sie in meinen Augen immer naiver und feindseliger Eliza gegenüber, die eine große Entwicklung durchmacht. Winter jedoch gibt ihrer Schwester nicht wirklich eine Chance, und spekuliert nur darauf, dass Eliza wieder einen Fehler macht. Außerdem wurde Winter mit der Zeit unerträglich naiv und weinerlich, weshalb ich zum Schluss auch kaum noch mit ihr mitfühlen konnte, obwohl sie wirklich kein leichtes Schicksal hat.

Gut gefallen haben mir hingegen die anderen Charaktere – mit Ausnahme von Lucas, den kann ich gar nicht leiden. Eigentlich soll er ja der liebe, nette Junge sein, aber insgesamt empfand ich ihn nur wie ein kleines Hündchen, das hechelnd seinem Besitzer hinterherläuft. Eine eigene Meinung hat er manchmal, lässt sich aber meist einfach unterdrücken.
Dairine, Winters Freundin, Eliza und Mr. Dearing, der neue Lehrer, sind hingegen wunderbar ausgearbeitet und konnten bei mir einige Sympathiepunkte sammeln, weshalb ich gerade mit ihnen zum Schluss sehr mitgefiebert habe.

Das Buch ist auf keinen Fall langatmig, nein, eine Handlung folgt direkt auf die nächste, und man fühlt die Spannungskurve und das Drama wirklich ansteigen. Ich habe mich eigentlich die gesamte Zeit über unterhalten gefühlt, man will immer weiterlesen, um zu erfahren, wie es weitergeht, auch wenn ich eben mit den Hauptcharakteren nicht wirklich mitfühlen konnte. Die Morde und das Übernatürliche runden jedoch die Geschichte sehr gut ab.

Übrigens gibt es auch eine Besonderheit an diesen Büchern: Sie sind schon einmal erschienen, sind nun jedoch mit neuen Covern ausgestattet, die ich auch viel lieber mag, da sie das Mysteriöse und Dunkle in der Geschichte gut rüberbringen.

Für den nächsten Teil würde ich mir etwas mehr Charakterentwicklung wünschen, und dass einzige Fragen, die noch offen geblieben sind, geklärt werden. Der miese Cliffhanger am Ende des ersten Teils verspricht auf jeden Fall, dass auch im zweiten Teil die Spannung erhalten bleibt und man gut mitfiebern kann.
Profile Image for Nicki || lostbutcute.
408 reviews24 followers
September 17, 2014
Ich habe die Printausgabe von Maya Shepherd zur Rezension erhalten. Dafür nochmals vielen lieben Dank.

Winters Schwester Eliza ist vor einem halben Jahr von zuhause abgehauen und hat sich seitdem nicht mehr blicken lassen. Alle sorgen sich um sie und vermissen sie, bis auf Winter selbst. Sie ist froh, ihre Schwester los zu sein, da sie nie ein gutes Verhältnis zu ihr hatte, sie sogar verabscheut hat. Winter stellt ihre Schwester als ein furchtbares Monster dar. Egoistisch, rücksichtslos, manipulativ und herzlos. Immer wieder erfahren wir, wie sehr Winter ihre Schwester verachtet und hasst.
Doch als sie Eliza zum ersten Mal wieder sieht, fragt sie sich schließlich doch, warum sie sich versteckt hält und ob sie etwas mit den sich immer wieder wiederholenden Morden zu tun hat. Dabei gelangt sie auf eine Spur und merkt, dass es mehr Geheimnisse gibt, die hinter Elizas Verschwinden und plötzlichem wiederauftauchen stecken, als sie zu Beginn dachte. Dabei spielen sowohl ihr Freund Lucas, vor allem aber auch ihr neuer Musiklehrer Mr. Dearing eine bedeutende Rolle.

Ich muss sagen, dass mich die Geschichte, mit den geheimnisvollen Morden und den Rätseln um Eliza sofort gefesselt haben. Schon nach wenigen Seiten steigt die Spannung leicht an und steigt mit dem Lauf des Buches immer höher und sinkt nur, um kurz darauf erneut zu steigen. Die ersten zweidrittel des Buches habe ich fast in einem Stück weg gelesen, weil ich gar nicht mehr aufhören konnte. Doch dann hat die Geschichte eine Wendung genommen, die mir leider überhaupt nicht gefallen hat und in der ich Winters Handlungen überhaupt nicht mehr nachvollziehen konnte. Zum Glück gab es ab dann immer abwechselnd auch Einsichten in Elizas Handeln und ihre Gedanken, was mir den Lesespaß wieder zurückgeben konnte.
Auch wenn Winter nichts positives an ihrer Schwester lassen konnte, ist sie gemeinsam mit Winter Freundin Dairine mein Lieblingscharakter. Sie hat in der Vergangenheit einiges falsch gemacht und sieht es auch mittlerweile selbst ein und möchte sich ändern und ein besserer Mensch werden. Vor allem aber, riskiert sie einiges um ihre Schwester zu retten und auch dies hat sie mir sehr sympathisch werden lassen.

Winter war mir leider häufig zu naiv und unentschlossen. Sie hat ihre Meinung alle paar Minuten immer wieder hin und hergewechselt. Das wurde mir nach einiger Zeit einfach zu viel. Wer mir ebenfalls immer unsympathischer wurde, waren Winters Freund Lucas und der Musik Lehrer Mr. Dearing, aber um nichts vorweg zu nehmen, gehe ich auf die Begründungen nicht weiter ein, sondern sage einfach: Lest selbst!

Obwohl das Buch in Sachen Charaktere einige Punkte einbüßen musste, hat Maya Shepherd diese wieder ausgeglichen, mit der gelungenen Idee zu der Geschichte, denn diese fand ich echt gut, da ich etwas ähnliches bisher noch nicht gelesen habe.

Alles in allem hat mir das Buch gefallen und ich bin schon total gespannt, wie es weiter geht in Teil 2, der demnächst erscheint.
Profile Image for C.
172 reviews14 followers
May 19, 2015
"Dear Sister...ich würde sterben für dich" von Maya Shepherd hat sich sehr interessant angehört, doch leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.

Story:
Winters Schwester Eliza ist nun schon seit über einem halben Jahr verschwunden. Ihre Eltern hoffen trotzdem noch jeden Tag, dass sie wieder auftaucht und auch Winters Freund Lucas kann sich nicht damit abfinden, dass Eliza ihrem zu Hause anscheinend lieber fernbleiben möchte. Doch dann gesehene mysteriöse Ritualmorde, die von jungen Anrüferinnen der Polizei gemeldet werden. Und auch Elizas Name fällt in diesem Zusammenhang. Was haben die Morde mit ihr zu tun? Und wo ist sie?

Charaktere:
Ich habe selten ein Buch gelesen, in dem ich die Protagonistin so unsympathisch fand und mich so gar nicht mit ihr identifiezieren bzw ihr Verhalten nachvollziehen konnte. Für mich ist Winter (den Namen finde ich nach wie vor klasse) einfach nur ein naives, junges Mädchen, dass sich schnell beeindrucken und beeinflussen lässt. Sie hasst ihre Schwester Eliza, ich jedoch fande diese weit sympathischer und kann deren Verhalten durchaus verstehen.
Eliza ist interessanter und scheint sich wirklich um ihre Schwester zu sorgen. Kein Wunder, dass Lucas sie gerne mag und dabei Winter fast vergisst.
Lucas ist sonst ein ziemlicher Langweiler und der perfekte Schwiegersohn-in-spe. Es war demnach auch langweilig, über ihn zu lesen, da er fast nichts interessantes oder spannenders gemacht oder gesagt hat.
Liam hat mich anfangs fast angewidert. Sein Verhalten war sehr unreif und falsch und ich habe mich richtig für ihn geschämt. Gegen Ende hin wurde er dann zwar etwas sympathischer, aber das konnte den ersten Eindruck nicht wettmachen. Ich kann verstehen, dass Winter auf sein Bad Boy Image steht, doch ich tue es nicht.
Winters beste Freundin Dairine ist hier meine Lieblingsperson, leider taucht sie nur am Rande auf. Ich hätte gerne mehr über sie gelesen.

Schreibstil:
Ich finde, die Geschichte hat Potential, doch leider hat mir die Umsetzung nicht gefallen. Von den Charakteren mal abgesehen, die mir nicht sonderlich zugesagt haben. Es hätte trotzdem noch eine spannende Geschichte sein können, doch leider hat sie mir persönlich nicht gefallen. Ich bin ein Fan von ausführlichen und detaillierten Beschreibungen und auch mal unwichtigen, aber schön formulierten Einschüben. Das hat mir hier gefehlt. Auch die Fantasy kam mir hier ein wenig zu kurz, dafür dass es als Fantasy-Buch beschrieben wird.

Vielen Leuten scheint das Buch jedoch zu gefallen, was mich freut. Ich mag Bücher ungerne kritisieren, aber ich möche auch ehrlich meine Meinung ausdrücken.

Ich gebe dem Buch deswegen leider nur 2 von 5 Sternen. Eine Fortsetzung ist in Arbeit und ich habe schon von einigen Leuten gehört, dass sie sich auf diese freuen. :)
Profile Image for Janina.
73 reviews1 follower
December 5, 2014
„Dear Sister...ich würde sterben für dich“ ist der Auftakt einer Fantasy-Reihe von Maya Shepherd.
Die Geschichte kombiniert verschiedene Elemente, von Beziehungsdrama über mysteriöse Mordfälle, sodass eigentlich für jeden etwas dabei sein dürfte.

Der Titel und der Klappentext lassen dem Genre „Fantasy“ wenig Platz. Doch davon sollte man sich wirklich nicht täuschen lassen, denn Fantasy-Elemente sind ausreichend vorhanden.

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir ganz gut. Ich kam leicht in die Geschichte rein und war auch prompt mitten im Geschehen. Der Leser wird neugierig gemacht, erlebt spannende wie mysteriöse Momente und möchte besonders in der 1.Hälfte wissen was los ist.
Zuviel vorwegnehmen möchte ich an dieser Stelle nicht aber die Idee hinter der Geschichte und besonders der Fantasy-Faktor haben ihren speziellen Reiz.

Während man in der Haupthandlung einen gewissen roten Faden erkennen kann, hatte ich jedoch so meine Schwierigkeiten mit Nebenhandlungen und einigen Charaktereigenschaften der Figuren.

Manchmal musste ich Abschnitte öfters lesen um mich zu vergewissern, dass ich richtig gelesen und nichts übersehen habe, weil das Geschehen irgendwie nicht zusammen passte.
Nur als kleines Beispiel:
Winter (eine der Protas) erzählt ihren Eltern sie schlafe bei einer Freundin. Im Laufe der Nacht fährt sie allerdings mit dem Taxi nach Hause ohne eben bei dieser Freundin gewesen zu sein. ?????
Passte für mich von der Logik nicht und es gab auch nachher keinerlei Gespräch zwischen Tochter und Eltern warum sie doch zu Hause geschlafen hat und nicht bei der Freundin.

Solche Passagen gab es leider häufiger, dass ich dem Handeln und Denken der Figuren manchmal einfach nicht folgen konnte.

Auch hatte ich bei der ein oder anderen Figur das Gefühl, das sie nicht ganz ausgereift war.
Während es Charaktere gab wie Eliza (Winters Schwester) , die dominant und überzeugend war, hatte ich bei anderen das Gefühl nicht zu wissen wo ich dran war.
Da hab ich mir dann ein gewisses Bild dieser Figur gemacht und sie handelt völlig anders als man es erwarten oder auf Grund von Charaktereigenschaften annehmen sollte.
Was mitunter ja auch positiv sein kann, in den meisten Fällen hier aber mehr verwirrend war.

Fazit & Bewertung

Trotz einiger Schwächen, besonders bei manchen Charakteren, hat mir die Geschichte gut gefallen. Die Fantasy Elemente waren mal etwas anderes und ich war die ganze Zeit über gespannt was als nächstes passiert.
Wenn einige Szenen nicht so widersprüchlich gewesen wären, hätte ich liebend gerne eine Eule mehr vergeben. So bleiben noch

3***
Profile Image for Sandy Nuernberger.
82 reviews2 followers
January 11, 2017
Die Geschichte um Winter und ihre Schwester Eliza hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Es beginnt wie ein Krimi. Es wird eine junge nackte Frauenleiche entdeckt und es scheint eine Art Ritual an ihr vollzogen worden zu sein. Wer steckt dahinter? Welchen Grund haben diese Ritualmorde? Und warum wird die Polizei durch anonyme Anrufe informiert? Was hat Winters Schwester Eliza damit zu tun? Fragen um Fragen gehen dem Leser durch den Kopf, die Stückchenweise im Laufe der Geschichte dem Leser liebevoll beantwortet werden.
Der Schreibstil ist locker und flüssig. Die Hauptprotagonisten sind liebevoll und authentisch beschrieben. Winter wächst charakterlich von Seite zu Seite und hat sofort mein Herz erobert. Sie ist seit Kindertagen in Lucas verliebt und nun seitdem ihre Schwester Eliza vor ein paar Monaten urplötzlich verschwunden ist, sind die beiden auch ein Paar. Doch Eliza steht trotz dessen immer zwischen den beiden. Winter wird als Außenseiterin beschrieben, hat keine sozialen Kontakte, außer Lucas und freundet sich während der Geschichte mit Dairine an, die ihr eine wirkliche Freundin zu sein scheint. Winter vertraut ihr während der Geschichte immer mehr und erfährt durch sie auch Unterstützung, die ihr von ihrem Freund Lucas oft verwehrt wird. Dann begegnet ihr Mr. Dearing oder sagen wir lieber Liam. Durch ihn erfährt sie endlich, was es heißt begehrt zu werden. Doch Liam spielt ein perfides Spiel, denn auch er hatte bereits die Bekanntschaft zu Eliza machen dürfen und ist wahrlich nicht gut auf sie zu sprechen. Doch dann ändert sich alles. Liams Plan, Eliza genau so leiden zu sehen, wie er selber es immer noch muss, indem er Elizas Schwester Winter tötet, gerät ins Wanken. Am Schluss kommt alles anders als man denkt. Allerdings wir damit Winters Meinung über ihre Schwester Eliza mal wieder bestärkt.

Fazit:
"Schattenerwachen (Dear Sister 1) ist der erste Band, der "Dear Sister" - Reihe von Maya Shepherd und konnte mich von Anfang bis Ende überzeugen. Ich habe mit Winter gelacht, gelitten und geweint. Es geht um Gefühle, Schatten, Liebe, Verlust, Hass und Rache. Die Autorin versteht es den Leser von Anfang bis Ende an die Geschichte um Winter in den Bann zu ziehen, der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss erhalten. Ich kann diesen Fantasy-Roman nur empfehlen und freue mich schon auf den nächsten Teil.
Profile Image for Brina.
665 reviews
March 4, 2016
Inhalt:
Vor sechs Monaten verschwand Winters Schwester Eliza spurlos. Doch entgegen der Befürchtung anderer, glaubt Winter nicht an ein Verbrechen. Sie ist überzeugt davon, dass Eliza freiwillig die Stadt verlassen hat und plötzlich steht sie da…

Zum Buch:
Das Cover ist düster, geheimnisvoll und dunkle Farben überwiegen. Ein sehr passendes Cover für den Inhalt da man erkennt das es sich um eine fantasievolle und düstere Geschichte handelt. Der Schreibstil von Maya Shepherd konnte mich auch in diesem Buch wieder von ihr überzeugen. Er ist diesesmal etwas schnörkelloser, aber dafür umso spannender und verwirrender. Man kann nicht voraus ahnen wie sich die Situationen und die Geschichte weiter entwickeln, denn sobald man eine Ahnung hat, bringt eine Wendung wieder alles durcheinander, was man zu wissen geglaubt hat.

Protagonisten:
Winter ist zurückhaltend, denkt sie sei unscheinbar und ist deswegen wegen selbstbewusst in der Öffentlichkeit. Sie leidet schon immer unter ihrer älteren Schwester die jeder bewundert. Das sie klug ist und darauf achtet keine Schwierigkeiten zu machen fällt den meisten jedoch nicht auf. Kein Wunder das sie sich immer im Schatten ihrer grosse Schwester fühlt und irgendwann keine Lust mehr darauf hat.

Lucas ist wohl der Inbegriff eines strebenden jungen Mannes. Er macht immer auf Moralapostel, geht keine Risiken ein und man merkt schnell das er recht langweilig für einen jungen Mann ist. Während der Geschichte ist mir aufgefallen das er seltsam distanziert gegenüber Winter wirkt, nicht wie ihr fester Freund, eher wie ein Kumpel für den sie der Platzhalter für eine andere ist.

Meinung:
Ein Buch voller Überraschungen und Wendungen. Maya Shepherd hat sich etwas ganz tolles einfallen lassen das mal etwas anders ist. Drama, Hass, Liebe und Verzweiflung - all das zieht sich von Anfang bis Ende durch das Buch und lässt einen mitfühlen und -fiebern. Am meisten überrascht und amüsiert hat mich das Ende, denn das kann man an Direktheit und emotionale Kälte nicht übertreffen. Ich bin schon gespannt wie sich das alles in den weiteren Teilen entwickelt und was für Überraschungen noch auf uns und die Charaktere zukommen! Auf alle Fälle muss ich wissen wie es weitergeht!
Profile Image for Nicky Mohini.
367 reviews4 followers
March 10, 2016
"Schattenerwachen" ist der spannende und aufregende Auftakt der Dear Sister Reihe.

Winters Schwester Eliza ist vor einem halben Jahr verschwunden. Niemand weiß wo sie ist oder was mit ihr passiert ist. Ihre Eltern sind krank vor Sorge, doch Winter glaubt, dass es Eliza gut geht und sie sich irgendwo ein schönes Leben macht.
Als in der Umgebung grausame Morde geschehen und alle voller Angst sind, taucht Eliza plötzlich wieder auf. Wieso ist sie wieder da? Hat sie etwas mit den Morden zu tun? Was hat sie zu verbergen und was ist mit ihr passiert?
Winter begibt sich auf eine gefährliche Suche nach der Wahrheit und stößt dabei auf eine Welt, von der sie nicht gedacht hätte, dass sie existiert.

Das Cover ist düster, dunkel, mystisch und geheimnisvoll. Es passt super zum ersten Teil der Dear Sister Reihe und macht wirklich Lust, die Geschichte zu lesen.

Winter ist anfangs sehr sympathisch, impulsiv, ein wenig düster und doch natürlich. Sie ist Elizas kleine Schwester und steht nach wie vor in ihrem Schatten, auch wenn Eliza nicht da ist.
Lucas ist der typische Junge von nebenan, den jedes Mädchen haben will. Er ist lieb, vorbildlich, aber auch irgendwie eigenartig. Etwas an ihm gefällt mir nicht, denn er kommt manchmal zu perfekt rüber und dann ist er wieder absolut daneben.
Eliza ist der geheimnisvollste Charakter. Das Verhältnis zu ihrer Schwester Winter ist gespalten und dadurch äußerst schwierig.

Die Geschichte umfasst ganz wundervolle Protagonisten, die spannend, herzlich, aufregend, geheimnisvoll und besonders sind.
Der Schreibstil ist flüssig und spannend, so dass man nicht mehr aufhören möchte zu lesen und sich ganz in der Geschichte verliert.

Spannung, Gänsehaut und Nervenkitzel pur - eine absolut empfehlenswerte Story.
Profile Image for Sine.
264 reviews
February 9, 2016
Fazit:

Ein sehr mysteriöses Buch, was mich immer weiterlesen lässt. Denn es ist so spannend und ich wollte einfach rausfinden, wer die Wahrheit sagt und wie das alles angeht. Winter fand ich als Hauptcharakter sehr schön, ihre Schwester und Lucas mochte ich immer weniger. Besonders zum Ende hin wurde das immer mehr. Ich bin nun gespannt, wie es in Band 2 weitergeht.

Bewertung:

Das ist der erste Band der Reihe. Die Bände haben ein neues Cover erhalten, wenn euch vielleicht die Geschichte bekannt vorkommt.

Es fängt schon mit einem Prolog an, der auf nichts Gutes hoffen lässt.
Es zeigt sich, dass es hier um viel mehr geht. Alles ist verworren und es geht letztendlich alles um Eliza, Winters Schwester. Und wirklich alles ist einfach nur komisch. Ich stelle Verdächtigungen auf, die gar nicht stimmen, andere stimmen wieder. Ich weiß gar nicht, wem ich trauen soll.

Ich mag Winter, den Namen und sie auch. Sie ist rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst. Ihre Schwester Eliza ist genau das Gegenteil, aber die ist nicht mehr da.

Eliza mag ich so gar nicht. Sie ist egoistisch und macht was ihr gefällt. Sie ist der Mensch, der macht was ihr gefällt ohne auf andere Rücksicht zu nehmen. Und dann gibt es noch viele, die sie trotzdem in Schutz nehmen, das macht Winters Leben nicht einfacher.

Und Lucas ist mir am Anfang etwas komisch. Er wirkt wie ein schwarz-weiß Mensch, der keine Graustufen sieht. Er hält sich an Regeln und sieht immer das gute in anderen, dadurch hat er auch nicht wirklich schlechte Laune.

Die Kapitelabschnitte sind in unterschiedliche Leute unterteilt, die einen mehr und mehr in die Story eintauchen lässt.
Profile Image for Büchermomente.
202 reviews2 followers
February 18, 2016
Es handelt sich hierbei um eine sehr interessante und spannende Story mit einer Mischung aus Fantasy und Thriller. Ab der ersten Seite war ich gefesselt und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die passende Mischung aus Spannung, Liebe und Drama hatte mich total im Griff.

Es wird jongliert mit starken und verletzten Gefühlen, Sehnsüchten, Eifersucht und Erwartungen.
Die wechselnden Erzählphasen von Winter und Eliza waren angenehm und flüssig zu lesen, ich fühlte mich wie in einem Rausch.

Es gibt viele Wendungen mit unerwarteten Entwicklungen, man wusste nie wer diese Ritualmorde tatsächlich ausübte. Dafür gab es aber viele Verdächtige was diese Geschichte zu einer interessanten Schnitzeljagt gestaltete.

Die Gefühle der ungleichen Schwestern wurden gut und realistisch beschrieben und dargestellt. Diese Eifersucht und der Neid der teilweise herrschte am liebsten hätte ich beide mal kräftig geschüttelt.

Das Ende kam mit einem großen Knall und so habe ich dann den 2. Teil sofort angefangen zu lesen.
Ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht.

Von mir eine klare Empfehlung.
Profile Image for DaJa.
1,313 reviews16 followers
February 18, 2015
War mir irgendwie alles viel zu flach. Und die Reaktionen manchmal nicht nachvollziehbar.

Lukas geht ja so gar nicht. Ich schwärme mal wieder für den Bad Boy Liam. Weil das mit ihm passiert ist, was passiert ist, weiß ich noch nicht genau ob ich Teil zwei lesen soll. Im Moment habe ich so gar keine Lust drauf, da die Schwestern mich einfach nur nerven und ... Liam halt.

Mal schauen, irgendwann will ich vielleicht wissen, wie es weitergeht.
Profile Image for Sas.
125 reviews7 followers
October 11, 2016
Leider leider konnte mich diese Geschichte so gar nicht fesseln. Es fehlt für mich sowohl den Charakteren als auch der Mythologie an Tiefe, die Protagonistin ging mir hauptsächlich auf den Sack statt Mitgefühl zu wecken. Alles in allem habe ich mir irgendwie mehr versprochen und habe eigentlich nur weiter gelesen, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Das Ende war dann akzeptabel, aber auch ein wenig vorhersehbar. Schade.
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