Sie wollen eine Superintelligenz entstehen lassen - und stürzen eine Stadt ins Chaos Perry Rhodan 3288: Perry Rhodan-Zyklus "Fragmente" (Perry Rhodan-Erstauflage) (German Edition) Auf ihrem Weg zu den Sternen und hinaus in die Weiten des Universums musste die Menschheit vielen Gefahren trotzen. An ihrer Seite stand häufig ES – eine sogenannte Superintelligenz. Doch ES weilt nicht mehr in der Milchstraße, sondern ist in Fragmente zerteilt. Perry Rhodan und seine Gefährten versuchen, diese Fragmente zusammenzusetzen und ES so zu retten. Aber es gibt Gegner – sie wollen jeglichen Rettungsversuch verhindern und scheuen dabei keine terroristischen Mittel. Hinter den Kulissen zieht ein kosmisches Wesen die Fäden. Wer ist der Irreführer, der sich Perry Rhodan entgegenstellt? In einer Galaxis, die unglaubliche 200 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt ist, entscheidet sich der Kampf um die Zukunft – aber auch zwischen den Sternen der heimischen Milchstraße …
Wow, nun scheint immer klarer zu werden, wohin der Zyklus treibt ! Michelle Stern führt den Roman, aufbauend von den Kriminal-Handlungen der Vorgängerromane von Michael Marcus Thurner und Uschi Zietsch, fort bevor sich am Ende des Romans ein dermaßiger Cliffhanger auftut, dass einem der Atem stockt. Nun wird klar, warum die LEUCHTKRAFT und Rhodan sich im Kontrachronen Universum getummelt haben, auch die Zeit, wohin sie es verschlagen hat, scheint klarer zu werden. Dass die Leuchtkraft mehr als 3000 Jahre auf dem Meeresgrund vor New York verborgen war, scheint wieder eine Basis für viele gute Geschichten zu bieten. Was die "Vetrifizierung" der LEUCHTKRAFT bedeutet, wo Perry ist und wo sich die anderen ES-Fragmente befinden, wird wohl noch in den restlichen Bänden des Zyklus abgehandelt. Es ist klar, dass dieser Band sehr viele Fragen aufwirft und wohl auch noch in die Zukunft des "Phoenix"-Zyklus weist, wird wohl auch nicht von der Hand zu weisen zu sein, auf jeden Fall hat mir dieser Band gefallen, er war nie langweilig und die Charaktere waren gut ausgearbeitet; weiter so !
Der Roman hat einen sehr schönen Anfang, in dem die Landung des Blaugoldraumers VORSICHT-ERBARMEN beschrieben wird. Ohnehin beweist Michelle Stern in diesem Roman wieder, wie gut sie schreiben kann. Es gibt eindrucksvolle Beschreibungen, sehr interessante Zwischenspiele einer “Reiseschriftstellerin”, sie beschreibt einen Damar Feyerlant, der seine Partnerin vermisst, dazu kommt Neues vom doch-noch-nicht-TLD-Agenten mit dem originellen Namen “Wetterhahn”, eine tolle Beschreibung des New York der Zukunft und anderes mehr. Ein Roman, der mir sehr viel Spaß gemacht hat. Zum Abschluss gibt es noch eine Enthüllung, die es wirklich in sich hat (Achtung Spoiler!) und leider hat Alfred Kelsner nicht die LEUCHTKRAFT über New York aufs Titelbild gesetzt. Schade.
Eine Kritik sei dennoch erlaubt: Vetris-Molaud und Soynte Abil hocken über 3000(!!!) Jahre in der LEUCHTKRAFT im Meer bei New York? Ohne irgendetwas zu tun? Ohne verrückt zu werden? Ohne zu verhindern, dass die Terraner die MDI stürzen? Das soll ich glauben?
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Hoch her geht es auf Terra. Die Fäden laufen immer mehr zusammen und ein weiteres Fragment trifft ein. Wie es dahin kommt bleibt noch offen, aber so ganz langsam wird ES "defragmentiert" ;-)
Der Roman brauchte bei mir etwas, hat zur Mitte aber gut Fahrt aufgenommen und wurde dann gegen Ende richtig stark. Langsam bin ich auf das Zyklusfinale gehyped.
Wunderschönes Cover von Alfred Kelsner. Die Blaugoldraumer treffen auf Terra ein und das Es-Fragment zersplittert und flutet auf Terra ein. Irgendetwas hat dann noch Besitz ergriffen von der Soldatin Akthra und eine Schnitzeljadg beginnt. Erst hab ich mich ein wenig schwer getan reinzukommen, aber als es dann soweit war, ging der Roman gut ab und bietet zum Ende hin eine Überasschung.
Die Terraner beschließen, Xenia Biefang in die Nähe des ES-Fragments der Blaugoldraumer-Flotte zu bringen - trotz der Gefahr durch die auf Terra verbliebene Tenxü, denn diese würde so oder so irgendwann angreifen, und weil so eventuell schon Informationen über die Funktionsweise des Mentalarchitektur-Prozessors gewonnen werden können. Es kommt zum Angriff Tenxüs, der nur unter großen Mühen beherrscht werden kann - doch es geschieht noch etwas anderes: aus dem ES-Fragment beginnen sich erst wenige, dann immer mehr Funken zu lösen. Menschen, die mit diesen Funken in Kontakt kommen, scheinen den Verstand zu verlieren - und streben nach New York, wo sich ein Attraktor zu befinden scheint. Dieser Spur folgen Aurelia Bina, Damar Feyerlant und John Wetterhahn - bis Bina schließlich vor der Küste New Yorks die seit über 3000 Jahren versteckte LEUCHTKRAFT unter der Führung Vetris-Molauds findet. Diese führt ebenfalls ein ES-Fragment mit sich - der gesuchte Attraktor -, das von Antanas Lato "betreut" wird.
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Hui, drei Fragen gelöst, drei neue aufgeworfen. Vor allem: wo steckt Perry, der ja vor 3000 Jahren auf der Reise nach Terra zumindest noch eine Nachricht für Alaska Saedelaere hinterlassen konnte, aber nun nicht vor Ort ist? Was hat Vetris-Molaud mit der LEUCHTKRAFT, die sich offenbar über die Jahrtausende sehr an ihn angepasst hat, vor?
Auch dieses ein schöner Roman. Erst ist alles ein großes Rätsel - doch dann fügt es sich zusammen. Inklusive der zunächst sehr zusammenhangslos eingestreut wirkenden Zwischenspiele.
4/5
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Solide geschrieben, kann man lesen. Und wie befürchtet verliert sich das Zyklusfinale in einem Zeitdurcheinander - unelegant in meinen Augen. Und vorhersehbar.